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In unserem Blog teilen wir regelmäßig aktuelle Trends, bewährte Taktiken und praxisnahe Tipps aus langjähriger Erfahrung. Wir sind Expert:innen im Online Marketing und kämpfen für deinen Erfolg, wenn es um effektive Suchmaschinenoptimierung, gezieltes Social Media Marketing oder maßgeschneiderte Performance-Strategien geht.

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Thought Leader Ads auf LinkedIn - Wie Sie Ihre Expertise nutzen können, um Ihre Leads zu steigern

02.04.2024

Markus

Beck

Kategorie:

Social Media

Die Werbebranche steht niemals still, und LinkedIn hat mit der Einführung der Thought Leader Ads (TLA) ein neues Kapitel in der Werbung auf der Plattform aufgeschlagen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über dieses innovative Anzeigenformat wissen müssen und wie es Ihr Unternehmen auf das nächste Level bringen kann. Was sind Thought Leader Ads? Thought Leader Ads sind ein neues Anzeigenformat auf LinkedIn, mit dem Beiträge von Mitarbeitenden und Führungskräften des Unternehmens bewerben werden können. Anders als bei herkömmlichen Anzeigen bietet dieses Format den Vorteil, dass die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Personen hinter den Beiträgen genutzt werden kann, um Botschaften zu transportieren. Warum sind Thought Leader Ads so bedeutsam? Der Erfolg von Werbung hängt oft von der Fähigkeit ab, eine persönliche Verbindung zu den Zielgruppen herzustellen. Menschen vertrauen eher auf die Meinungen und Erfahrungen von Menschen, die sie kennen und respektieren. Mit Thought Leader Ads können Sie diese persönliche Verbindung herstellen und die Reichweite Ihrer Botschaften erhöhen. Laut LinkedIn kann mit Thought Leader Ads eine 1,7x höhere Klickrate sowie eine 1,6x höhere Engagement Rate erzielt werden. Anwendungsfälle für Thought Leader Ads Es gibt verschiedene strategische Anwendungsfälle für Thought Leader Ads, die es ermöglichen, Ihre Marketingziele zu erreichen: 1. Kundengewinnung Thought Leader Ads bieten eine effektive Möglichkeit, potenzielle Kunde*innen anzusprechen und ihnen die Stärken und Positionierungen des Unternehmens näherzubringen. Indem Sie klare Botschaften formulieren und den richtigen Absender auswählen, kann das Interesse der Zielgruppe geweckt und sie zum Handeln bewegt werden. 2. Kundenbindung Es ist oft sinnvoll, mit bestehenden Kund*innen Kontakt zu bleiben und eine persönliche Beziehung aufzubauen. Thought Leader Ads bieten die Möglichkeit, durch die persönliche Kommunikation mit den Kund*innen Vertrauen aufzubauen und die Beziehung zu vertiefen. 3. Employer Branding Thought Leader Ads können auch dazu genutzt werden, Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Mitarbeitende können positive Erfahrungen teilen und Führungskräfte können sich persönlich und nahbar präsentieren. Dadurch wird das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt und potenzielle Bewerber*innen können sich mit der Marke identifizieren. Wie setzen Sie Thought Leader Ads um? Um Thought Leader Ads auf LinkedIn zu nutzen, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und den richtigen Prozess befolgen: - Überprüfen Sie, ob Ihr Unternehmen über ein Werbekonto auf LinkedIn verfügt und ob die erforderlichen Berechtigungen für die Erstellung von Anzeigen vorhanden sind. - Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter*innen in ihren Profilen das Unternehmen als Arbeitgeber angegeben haben und dass ihre Profile öffentlich zugänglich sind. Step für Step Einrichtung 1. Kampagnenziel auswählen Aktuell stehen nur Brand Awareness und Engagement für Thought Leader Ads zur Verfügung. 2. Das gewünschte Anzeigenformat auswählen (derzeit sind nur Single Image Ads und Video Ads verfügbar) 3. Audience Network deaktivieren Das LinkedIn Audience Network muss deaktiviert werden, damit Thought-Leader-Anzeigen geschaltet werden können. 4. Vorhandene Inhalte durchsuchen 5. Mitarbeiter*innen suchen und auswählen Wähle den relevanten Beitrag eines Mitarbeitenden oder Führungskraft aus der Content-Bibliothek aus und lege das Budget und die Zielgruppe fest. 6. Beiträge suchen & auswählen 7. Anfrage senden - Achtung : Es gibt eine Beschränkung auf fünf Anfragen, die Sie an jeden Thought Leader senden können. - Erhalten Sie keine Antwort auf diese Anfrage, können Sie keine weiteren senden. - Der Link kann auch kopiert werden und direkt an die Person geschickt werden Best Practices für Thought Leader Ads Um das volle Potenzial der Thought Leader Ads auszuschöpfen, gibt es einige bewährte Strategien, die Sie beachten sollten: - Keinen “Leader” verwenden, der vorher noch nichts gepostet hatThought - Leader sorgfältig auswählen - Nur ein Bild verwenden (Postings mit mehreren Bildern können nicht verwendet werden - Keinen Repost verwenden - Nutzung für Retargeting Kampagnen - Erstellung von Zielgruppen aus Klicks auf die Anzeigen - KPI’s richtig bewerten: Kampagnen-Metriken wie Klickrate und Cost per Click sind bei Thought Leader Ads tendenziell viel besser als bei herkömmlichen Company Ads. Hier empfehlen wir aber die Metriken detailliert zu betrachten. Vor allem beim Kampagnenziel “Engagement” werden alle Engagement Aktionen in die Engagement Rate mit einberechnet. So kann es sein, dass nur ein Bruchteil der Engagement Klicks die “Klicks auf die Zielseite” ausmachen und ein Großteil der Klicks unter “Sonstige Klicks” fällt. Überprüfen Sie das Wachstum der Follower. Tarife und Direktnachrichten an die Person, deren Beiträge Sie verwenden. Hier wird die tatsächliche Wirkung dieser Kampagne am deutlichsten sichtbar. - Verlinken Sie relevante Artikel oder Ressourcen, um den Nutze*innen und Mehrwert deiner Botschaften zu verstärken. - Achten Sie darauf, dass die Länge der Beiträge 200 Wörter nicht überschreitet, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu halten. - Erwähnen Sie andere relevante Seiten oder Personen, um die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge zu erhöhen. - Wählen Sie die Laufzeit Ihrer Kampagne und Anzeigen sorgfältig aus (3-4 Wochen sind in der Regel optimal), um die besten Ergebnisse zu erzielen. - Verwenden Sie ansprechende Bilder und Videos: Visualisierung ist ein wichtiger Aspekt in der Werbung. Nutzen Sie ansprechende Bilder oder Videos, die die Botschaft Ihrer Thought Leader Ads unterstützen. Achten Sie darauf, dass die visuellen Elemente professionell und hochwertig sind. - Personalisierte Zielgruppenansprache: Nutzen Sie die umfangreichen Targeting-Optionen von LinkedIn , um die Thought Leader Ads gezielt an Ihre Zielgruppe auszurichten. Sie können nach demografischen Merkmalen, Interessen, Jobtiteln und vielem mehr segmentieren, um sicherzustellen, dass deine Anzeigen die richtigen Personen erreichen. - Social Proof nutzen: Wenn die beworbenen Beiträge bereits viele Likes, Kommentare oder Shares haben, verwende dies als Social Proof in deinen Anzeigen. Zeige, dass die Inhalte deiner Thought Leader bereits auf Resonanz stoßen, um das Vertrauen der Zielgruppe zu stärken. Folgende Inhalte können Sie verwenden: - Erfolgsgeschichten und Case Studies: Bewerben Sie Beiträge, in denen erfolgreiche Projekte, Kundengeschichten oder Fallstudien vorgestellt werden. Dies zeigt potenziellen Kunden, wie Ihr Unternehmen echten Mehrwert bietet. - Branchenwissen und Trends: Teile Einblicke in aktuelle Branchentrends, Forschungsergebnisse oder relevante Statistiken. Dies etabliert Ihre Mitarbeiter als Experten in ihrem Bereich und zieht Interessenten an. - Tipps und Ratschläge: Veröffentliche praktische Ratschläge und Tipps, die Ihrer Zielgruppe helfen, Herausforderungen zu bewältigen oder Fähigkeiten zu verbessern. Diese Art von Inhalten fördert das Engagement und zeigt deine Expertise. - Einblicke hinter die Kulissen: Gewähren Sie Ihrer Zielgruppe einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens. Zeige, wie Projekte entstehen, wie der Arbeitsalltag aussieht oder wie Mitarbeiter ihr Fachwissen entwickeln. Fragen und Diskussionen: Stelle Fragen oder starte Diskussionen zu relevanten Themen. Dies ermutigt die Zielgruppe zur Interaktion und fördert den Meinungsaustausch. - Verknüpfung mit aktuellen Ereignissen: Nutze aktuelle Ereignisse, Feiertage oder besondere Anlässe, um relevante Inhalte zu erstellen und deine Thought Leader Ads an den Zeitgeist anzupassen. - Kundenbewertungen und Testimonials: Zeige Kundenbewertungen und Testimonials in den Thought Leader Ads, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu stärken. Authentische Erfahrungen von zufriedenen Kund*innen sind ein überzeugendes Verkaufsargument. Fazit Thought Leader Ads bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Reichweite Ihrer Botschaften zu erhöhen und eine persönliche Verbindung zu Ihrer Zielgruppe herzustellen. Setzen Sie dieses innovative Anzeigenformat ein, um die Glaubwürdigkeit und Authentizität Ihrer Mitarbeitenden und Führungskräfte zu nutzen und Ihre Marketingziele zu erreichen. Sehr gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung und Aufbau Ihrer Thought Leader Ads. Kontaktieren Sie ganz unverbindlich unsere LinkedIn-Experten von den internetwarriors.

Instagram Ads - Individuelle Kampagnen für jeden Anspruch

29.03.2023

Jona

Pahlke

Kategorie:

Social Media

Instagram ist eine der am schnellsten wachsenden Social-Media-Plattformen der Welt und hat sich zu einer effektiven Werbeplattform für Unternehmen entwickelt. Als 4. beliebteste Social Media Plattform kann Instagram rund zwei Milliarden monatlich aktive Nutzer verzeichnen, die knapp 100 Millionen Fotos und Videos täglich teilen. Mit der Möglichkeit, Anzeigen in Stories und im Feed zu schalten, bietet Instagram Unternehmen die Option, ihre Zielgruppen auf visuelle und kreative Weise anzusprechen. Doch was macht Instagram Ads wirklich einzigartig und wie können Unternehmen sie am besten nutzen? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Unique Selling Points (USPs) von Instagram-Anzeigen und wie Unternehmen diese nutzen können, um ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen. Von audio-visuellem Storytelling per Story oder Feed Ad über die nahtlose Integration mit Facebook-Werbung bis hin zu umfangreichen Mess- und Optimierungsmöglichkeiten - hier erfahren Sie alles, was Sie über Instagram-Anzeigen wissen müssen, um Ihre Ad-Kampagnen auf die nächste Stufe zu heben. Instagram als Werbeplattform: Einfluss, Reichweite und Innovation Doch mit welchen USPs kann Instagram als Werbeplattform auftrumpfen? Immerhin nutzen 71 % der US-amerikanischen Unternehmen die Plattform bereits zum Ausspielen von Ads.   Dank seiner hohen Nutzerzahlen hat Instagram einen wesentlichen Einfluss auf Trends und Konsumverhalten, wie sonst fast keine Plattform. Influencer erreichen teilweise Hunderte von Millionen Usern einer Interessengruppe und können somit für Placements enorme Summen fordern, wie zum Beispiel Selena Gomez (405 Millionen Follower) oder Cristiano Ronaldo (568 Millionen Follower), die mit einem Post teilweise mehrere Hundert Tausend Dollar verdienen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Instagram hat sich durch die einfach zu benutzende Oberfläche und durch die hohe Engagementbereitschaft der User als Werbeplattform bewährt. Fast auf keiner Plattform lässt sich so gut Community Building betreiben wie auf Instagram und dank Funktionen beziehungsweise kontinuierlichen Updates, wie zum Beispiel der integrierten Shop-Funktion, kann der User mittlerweile bequem die Produkte, die von seinem Lieblings-Influencer vermarktet werden direkt über Instagram kaufen. In den USA haben Nutzer inzwischen sogar die Möglichkeit, ihre Krypto-Wallets mit Instagram zu verbinden und können hier komplett ihre NFTs anpreisen, verkaufen und direkt monetarisieren. All diese Funktionen ermöglichen es Unternehmen oder Influencern starke Communities aufzubauen, die wiederum noch mehr Reichweite durch Likes und Shares generieren. Um diese Vorteile auch für Ihr Unternehmen nutzen zu können, lohnt es sich, einen Blick auf die verschiedenen Werbeformate zu werfen, die Instagram zu bieten hat und zu erfahren, welche Vorteile die einzelnen Formate Ihnen bieten können: Instagram-Ads im Überblick Instagram bietet zunächst Photo Ads (1) an. Sie sind wohl die bekannteste Möglichkeit, auf Instagram Werbung zu schalten und dienen dazu, starke visuelle Inhalte in nur einem Post an den Kunden zu übermitteln. Photo Ads können Ihnen zudem dabei helfen, Conversions zu generieren, App-Installationen zu erhöhen oder ihre allgemeine Markenbekanntheit zu steigern. Video Ads(2) sind eine weitere beliebte Möglichkeit Werbung zu schalten, da sie neben dem Visuellen, den Kunden auch akustisch ansprechen. Das Stichwort lautet hier: visuelles Storytelling. Video Ads werden wie die Photo Ads im Feed des Users ausgespielt und sind im Optimalfall nicht länger als eine Minute. Video Ads funktionieren am besten, wenn Sie auf einem hohen qualitativen Niveau spannende Inhalte über ihre Marke vermitteln. Die Möglichkeit der Carousel Ads(3) bietet dem Werbetreibenden bis zu 10 Bilder oder Videos in einem Post zu verpacken und somit durch detaillierte Produktbilder den Kunden zum Kauf zu bewegen oder dessen Interesse zu steigern. Eine weitere Methode bietet das Schalten von Werbung im Explore Feed(4) beziehungsweise Suchfeld Ads. Dieser Feed stellt auf Instagram den Bereich dar, auf dem Nutzer neue Konten und Inhalte entdecken können, die nicht im Feed der gefolgten Konten auftauchen. Der Vorteil ist, dass die Personen hier gezielt nach neuen Posts suchen und sich so nicht in ihrem persönlichen Feed von Werbung gestört fühlen. Die Story Ads (5) werden dem User zwischen den normalen Instagram Stories der abonnierten Accounts angezeigt und fügen sich somit nahtlos in das Nutzererlebnis ein. Sie nehmen den ganzen Bildschirm ein und erfordern somit eine ansprechende grafische Gestaltung. Zudem besteht bei Story Ads die Möglichkeit, den User direkt über einen Shortcut auf verlinkte Produkte und Webseiten weiterzuleiten. Sowohl im Explore Feed als auch im persönlichen Feed besteht die Möglichkeit alle Content Optionen wie IGTV, Stories und Reels als Werbefläche zu nutzen. Doch welche der Optionen eignet sich für Sie, wie funktioniert die Einrichtung und mit welchen Kosten können Sie rechnen? Einrichtung der Instagram-Ads Werbekampagne Die Einrichtung einer Instagram Ad Kampagne findet über den Meta-Ad Manager statt und lässt sich dort jederzeit anpassen beziehungsweise deaktivieren. Im folgenden erklären wir Ihnen Schritt für Schritt auf was Sie bei der Einrichtung achten müssen. Die Einrichtung einer Werbe-Kampagne lässt sich in insgesamt 6 Schritte einteilen. 1. Kampagnenziel wählen 2. Budget festlegen 3. Zielgruppe definieren 4. Anzeigenplatzierung wählen 5. Erstellung Ihrer Ads 6. Mess- und Optimierungsmöglichkeiten 1. Kampagnenziel wählen In diesem Schritt können sie aus 11 möglichen Kampagnenzielen, je nach Anspruch, eine Option auswählen. Am häufigsten wird die Auswahl “Traffic” getroffen, weil sie dabei helfen kann, Webseitenbesuche, App-Downloads oder Verkäufe zu steigern. 2. Budget festlegen Beim Festlegen des Budgets stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Tagesbudget oder Laufzeitbudget. Der Unterschied zwischen diesen beiden Optionen besteht darin, ob Sie Ihre Kampagne ständig aktiv laufen lassen möchten oder bis zu einem bestimmten Enddatum. Bei ständig aktiven Kampagnen empfiehlt sich die Option des Tagesbudgets, wohingegen bei Kampagnen mit festgelegtem Enddatum sich die Option des Laufzeitbudgets wiederum besser bewährt. Bei letzterer Option legen Sie bei der Einrichtung der Kampagnen ein Maximalbudget fest, welches über den von Ihnen definierten Zeitraum automatisch von Instagram eingeteilt wird. 3. Zielgruppe definieren Ein weiterer wichtiger Schritt ist es die Zielgruppe für Ihre Ad-Kampagne zu definieren. Wenn Sie bereits über eine erstellte Zielgruppe verfügen, können Sie diese nutzen oder alternativ eine neue erstellen. Hierzu können sie folgende Parameter nutzen: Standort, Alter, Geschlecht, Demographie, Interessen und Sprache. Basierend auf Ihrer Auswahl zeigt Ihnen Instagram eine Reichweitenprognose an und gibt Hinweise über die besonderen sowie spezifischen Merkmale Ihrer Zielgruppe. 4. Anzeigenplatzierung wählen In diesem Schritt entscheiden Sie, wo Ihre Anzeige auf Instagram ausgespielt werden soll. Die Option “Automatische Platzierung” nimmt Ihnen diese Entscheidung ab und platziert Ihre Anzeige im gesamten Meta-Kosmos und versucht somit die maximale Reichweite zu erzielen. Alternativ dazu können sie auch die manuelle Platzierung wählen und selbst entscheiden, auf welchen Plattformen und in welcher Form Ihre Anzeige ausgespielt werden soll. 5. Erstellung Ihrer Ad‘s Bei dem letzten Schritt geht es um die tatsächliche Erstellung von Ihren Ads. Hier können Sie sich entweder kreativ austoben, Anbieter wie Canva nutzen oder bei Kreativagenturen anfragen. Als Warriors erstellen wir seit Jahren Social Ads Kampagnen für unsere Kunden und stehen Ihnen gerne auch mit Rat und Tat zur Seite. Entscheiden Sie sich jedoch für die eigenständige Erstellung der Ads, achten Sie darauf, dass Sie die Formate je nach Anzeigenplatzierungsort anpassen. Um Ihnen bei der passenden Formatauswahl zu helfen haben wir hier kurz die wichtigsten Formate zusammengefasst: Stories, Reels, Videos: 1080 x 1920 Reel-Cover: 420 x 654 Story-Cover: 1200 x 1220 Instagram Bildgröße im Feed/Karussell: 1080 x 1080 (quadratisch), 1080 x 1350(Hochformat), 1080 x 566 (Querformat) 6. Mess- und Optimierungsmöglichkeiten Der Meta-Ad-Manager bietet Ihnen jederzeit die Möglichkeit, Ihre Kampagne zu kontrollieren, zu regulieren und zu optimieren. KPIs und Performance Übersichten helfen Ihnen dabei, sowohl Ihr Budget als auch Ihren aktuellen Erfolg zu messen. Tools wie die “Advantage+-Anzeigengestaltung” können auf Wunsch hin automatische Verbesserungen Ihrer Anzeigen vornehmen. Dies kann zum Beispiel das Hinzufügen einer 3D-Animation beinhalten oder die automatische Anpassung der Anzeigehelligkeit. Sie möchten das volle Potenzial Ihrer Instagram Ads ausschöpfen, benötigen aber professionelle Unterstützung bei der Einrichtung? Als Full-Service-Online-Marketing-Agentur sind wir darauf spezialisiert, Ihnen in allen Belangen rund um das Thema Instagram Ads zur Seite zu stehen. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Generierung von Neukunden und Leads über Instagram. Besuchen Sie unsere Website und erfahren Sie mehr über unsere umfangreichen Leistungen im Bereich Instagram Ads. Kontaktieren Sie unsere Experten und starten Sie noch heute Ihre erfolgreiche Werbekampagne auf Instagram!

Spotify Ads - Werben im Streamingzeitalter

13.12.2022

Céline

Otto

Kategorie:

Social Media

Als weltweit größte Musik-Streamingplattform erreicht Spotify Millionen Hörer und Hörerinnen, die tagtäglich über die App ihre Musik oder ihren Lieblingspodcast hören. Nicht ohne Grund eignet sich Spotify ideal für das Schalten von Werbung. Kurzum: Spotify Advertising liegt voll im Trend!  Spotify Advertising bietet Werbetreibenden die Möglichkeit, mit Hilfe von Audiowerbung eine persönliche Bindung zu Kund*innen aufzubauen. Im Gegensatz zu klassischer Werbung unterbrechen Spotify Ads den Audiogenuss nicht vollkommen, sondern tragen im Idealfall zur Unterhaltung der Hörer*innen bei. Ein weiterer Vorteil ist, dass Hörerinnen und Hörer die Botschaft bewusster aufnehmen als in einer anderen Werbeumgebung, da sie sich meist bewusst auf das Gehörte konzentrieren, statt wahllos durch Browser zu scrollen. Digital Audio Advertising ermöglicht es, Hörer*innen mit personalisierten Botschaften zu erreichen und mit Themen zu bespielen, die für die Zielgruppe relevant sind. Laut Spotify geben 75% der Nutzer an, sich eher an eine Werbung zu erinnern, wenn die Ad an ihre aktuelle Situation bzw. ihre Umgebung angepasst wurde.  Die Nutzerzahlen von Spotify wachsen täglich. Schon jetzt hat der Audioanbieter circa 456 Millionen Nutzer pro Monat, wovon rund 67% zwischen 21 und 35 Jahre alt sind. In Deutschland sieht die Altersverteilung der Spotify Nutzer wie folgt aus: 14-19 Jahre 18,9%, 20-29 Jahre 33,8%, 30-39 Jahre 23,3%, 40-49 Jahre 10,2%, 50-59 Jahre 9,4 %, 60 Jahre und älter 4,3%. Demnach ist Spotify die geeignete Plattform für Werbansprachen an die Zielgruppe der 14-29 jährigen. Die Aufmerksamkeit der User ist bei reinen Audio-Formaten zudem besonders hoch, weshalb sich Spotify Ads besonders gut dafür eignen, Informationen an Zielgruppen zu vermitteln, die Bekanntschaft der eigenen Marke zu steigern und das Image des Unternehmens zu stärken. Spotify Ads empfehlen sich daher besonders für Werbetreibende, die Marketingziele wie z.B. Reichweite und Markenbildung erreichen wollen. Erfahren Sie im aktuellen Blogbeitrag der Warriors mehr darüber, welche Formate von Spotify Ads zur Verfügung stehen und wie Sie konkret vom Einsatz des Digital Audio Advertising profitieren. Formate von Spotify Ads Spotify Advertising kann in unterschiedlicher Form geschaltet werden. Jedes der Formate geht mit eigenen Vorteilen einher und erreicht Hörer und Hörerinnen in einem individuellen Umfeld. Klassische Audio Ads Die erste Möglichkeit eine Anzeige auf Spotify zu schalten, sind die klassischen Audio Ads. Diese werden Hörer*innen unabhängig von der Gerätenutzung und Tageszeit zwischen den gehörten Songs geschaltet. Die Nutzer*innen werden nicht abgelenkt und können ihre volle Aufmerksamkeit auf die Botschaft richten. Noch effektiver ist eine solche Anzeige, wenn sie mit einem Link versehen ist, der direkt auf eine Landingpage oder eine App führt. Video Takeover Eine weitere Option sind die sogenannten “Video Takeovers”. Das sind Video Ads, welche den Nutzern allerdings nur angezeigt werden, wenn Sie die App oder die Plattform aktiv nutzen, sprich wenn Sie nach Musik oder Interpreten suchen. So wird garantiert, dass die Botschaft in jedem Fall gesehen und gehört wird. Werbetreibende profitieren mit Video Ads auf Spotify von der branchenführenden Viewability der Plattform. Alle Video Ads enthalten zudem einen individuell gestaltbaren Call-to-Action-Button, um eine Interaktion mit der Anzeige hervorzurufen. Sponsored Sessions Eine weitere Videolösung ist die “Sponsored Session”. Hierbei schenkt der Werbetreibende den Hörer*innen 30 Minuten Musik ohne Werbeunterbrechung. Das Video wird nur dann geschalten, wenn der Bildschirm im Blickfeld der User*innen ist. Dieses Werbeformat sichert dem werbetreibenden Unternehmen auf diese Weise 100 % Share of Voice. Podcast Ads Seit kurzer Zeit ermöglicht Spotify Podcast Ads und Streaming Ad Insertion (SAI) in fast allen Spotify Original-Podcasts sowie Exklusive Shows. Für Millionen Hörer*innen weltweit sind Podcasts eine regelmäßige und zuverlässige Quelle für News, Unterhaltung und Information. Spotify Podcast Ads verbinden die Intimität von traditionellen Podcast Ads mit der Präzision und Transparenz von modernem Digital Marketing. Mit Streaming Ad Insertion liefern Spotify Podcast Ads bestätigte und messbare Ad Impressions anstelle von Downloads. Durch dieses neue Level an Transparenz erhalten Werbetreibende Zielgruppen-Insights und Ad Performance-Daten, mit denen sie ihre Podcast-Strategie noch effizienter gestalten können. Overlay Ads Eine weitere Option, um auf Spotify Werbung zu schalten, sind Overlay Ads. Diese werden ausgespielt, sobald die streamende Person zur Spotify App zurückkehrt. Die Display Ad ist klickbar und verlinkt zur Webseite oder App Ihres Unternehmens und sorgt in Folge für eine Steigerung des Traffics. Homepage Takeover und Leaderbord Ads auf dem Desktop Es gibt zwei weitere Werbeformate, welche jedoch auf die Spotify-Anwendung eines Desktops begrenzt sind: das Homepage Takeover sowie die Leaderboard Ads. Homepage Takeover sind Display-Anzeigen, die über einen Zeitraum von 24 Stunden als Banner auf der Startseite von Spotify platziert werden. Wenn die Spotify-Anwendung aktiv auf dem Bildschirm zu sehen ist, werden die Leaderboard -Ads 30 Sekunden lang ausgespielt, um so die Nutzer besonders effektiv zu erreichen.  So gelingt das Spotify Advertising im Spotify Ad Studio Für das Audio Advertising auf Spotify sind nur wenige Schritte nötig. Die Umsetzung beginnt mit der Erstellung eines Spotify Accounts, um im Anschluss eine Anmeldung im Spotify Ad Studio vorzunehmen. Das Spotify Ad Studio ist die Werbeplattform des Streaming-Dienstes und die einzige Voraussetzung.   Im ersten Schritt wird das zur Verfügung stehende Werbebudget festgelegt. Bereits ab 250,00 € im Monat kann eine kleine Kampagne geschaltet werden, wir empfehlen allerdings mindestens ein Budget von 2.000,00 €. Wichtig ist die genaue Zielgruppendefinition, hier können Hörer*innen, unter anderem basierend auf ihrem Geschlecht, Alter, Standort, Interesse oder Musikgeschmack erreicht werden.  Im Anschluss können sowohl Audio Ads als auch Video Ads konfiguriert werden. Dafür stellt Spotify eine breite Palette an kostenfreien Tools zur Verfügung - von Sprecher*innen bis hin zur Hilfe beim Schreiben eines Skripts. Auch die Auswertungen erfolgen durch einfaches Tracking und automatisierte Berichte per Mail. Weiterhin kann durch ein Echtzeit-Reporting festgestellt werden, wie die Zielgruppe mit den erstellten Ads interagiert, um dann im nächsten Schritt direkt Optimierungen vorzunehmen. Best Practice Um mit den Ads bei den Hörer*innen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und die Kampagnen optimal auszusteuern, sind folgende Tipps hilfreich: Echtzeit Targeting nutzen Mit relevanten Zielgruppen die Intent-Rate deutlich erhöhen Einen klaren Call-to-Action formulieren Ads mit einer direkten Aufforderung haben eine deutliche höhere Klickrate Brand deutlich erwähnen Erwähne das Unternehmen deutlich in der Audio Ad Frequenz: 3-5 pro Nutzer/Woche Botschaft mehrmals an die Zielgruppe senden Mehr als 5 Botschaften pro Nutzer in der Woche sind nicht zu empfehlen, da die Wirkung sonst verringert werden kann Passende Hintergrundmusik Ads mit Hintergrundmusik erzielen eine deutlich höhere Intent-Rate Wähle die passende Musikrichtung für die ausgewählte Zielgruppe Aufmerksamkeit der Nutzer erregen Witzige und einfallsreiche Ads bleiben im Ohr internetwarriors - Social Ads Agentur Berlin Spotify Ads klingen interessant und sind die perfekte Ergänzung zu Ihrer Online Marketing Strategie ? Dann sind Sie bei den Warriors goldrichtig!  Audio Marketing auf Spotify bietet spannende Potentiale für Unternehmen. Als Online Werbeagentur mit mehr als 20 Jahren Erfahrung sind die internetwarriors auf Themen wie Social Ads und Kampagnenmanagement spezialisiert. Im Rahmen unserer SMM-Betreuung unterstützen wir Sie von Beginn an - bei der Erstellung eines Accounts, des Creative Contents, der Erstellung von Kampagnen bis hin zum Webtracking Einbau sowie dem Reporting. - Und dies nicht nur im Zusammenhang mit Spotify Ads!  Liegt der Fokus Ihrer Werbeziele auf dem Verkauf von Produkten, der Umsatzsteigerung oder dem Ziel einen größeren Marktanteil zu gewinnen, legen wir Ihnen vor allem Google Ads ans Herz. Sie möchten das volle Potenzial von Spotify Ads ausschöpfen und Ihre Online-Marketing-Strategie optimal ergänzen? Dann sind Sie bei den Warriors genau richtig! Als erfahrene Social Ads Agentur mit mehr als 20 Jahren Expertise unterstützen wir Sie bei der Schaltung effektiver Spotify Ads. Von der Account-Erstellung bis hin zur Kampagnen-Optimierung stehen wir Ihnen zur Seite. Unser umfangreiches Leistungsspektrum umfasst auch weitere Social Ads und Kampagnenmanagement-Dienstleistungen. Profitieren Sie von unserer Erfahrung und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Werbeziele erreichen. Kontaktieren Sie uns noch heute und finden Sie heraus, wie wir Sie unterstützen können! Kontaktieren Sie uns jetzt und profitieren Sie von unserem umfangreichen Leistungsspektrum!

TikTok Ads - So schalten Sie Werbung auf TikTok

02.08.2022

Céline

Otto

Kategorie:

Social Media

TikTok zählt mit Millionen Nutzern zu den weltweit größten Social Media Plattformen. Umso größer ist das Potential, welches TikTok für eine erfolgreiche Online Marketing Strategie bietet. Es kann nicht nur für soziale Unterhaltung, sondern auch als Werbeplattform für Marken genutzt werden. Aufgrund der riesigen Reichweite und einer vielfältigen Zielgruppe sind TikTok Ads ein vielversprechendes Marketinginstrument für Unternehmen jeder Größe. Erfahren Sie im aktuellen Blogartikel der Warriors mehr darüber, was TikTok Ads sind, welche Vorteile sie bieten und welche Arten von TikTok Ads es gibt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt erfolgreiche TikTok Ads im Ads Manager erstellen. Erst musical.ly, jetzt TikTok: Der Spielplatz für Generation Z TikTok ist eine kostenfreie soziale mobile App zum Teilen, Erstellen und Entdecken von Videoinhalten. Sie ermöglicht es den Nutzern ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und Videos von 15 Sekunden bis zu einer Minute zu erstellen, die auf der Plattform mit Filtern, Musik und Geschwindigkeitsänderungen bearbeitet werden können. Beliebte Nischen für die Kurzvideos sind unter anderem Kochen, Singen, Tanzen und Comedy. Das Videoportal ist die Weiterentwicklung der populären Lip-Sync-App musical.ly. Inzwischen ist das Video-Netzwerk ein heißer Kandidat für Werbetreibende - nicht nur für große Firmen. In der App können Nutzer Videos liken, Personen markieren, Videos kommentieren und in Ihrem Favoritenordner speichern. Eine weitere technische Funktion ist das Teilen von Videos auf der Plattform. TikTok’s können per Whatsapp, E-Mail oder über andere Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook sowie über die persönliche Nachrichtenfunktion der App versendet werden. TikTok ist eine Plattform, die daran arbeitet, die Feeds aller Nutzer an ihre Vorlieben anzupassen. Die Einstiegshürde ist niedrig, sodass jeder Nutzer die Möglichkeit dazu hat, auf der Plattform Videos zu erstellen. Zielgruppen von TikTok Ads Im Herbst 2021 vermeldete TikTok über eine Milliarde aktive Nutzer:innen, 4 Millionen der Nutzer:innen davon im deutschsprachigen Raum. Die Zielgruppe von TikTok Ads sind insbesondere junge Erwachsene: Fast die Hälfte (43 %) der TikTok-Nutzer sind zwischen 18 und 24 Jahre alt. Die besten Ergebnisse erzielen deswegen Werbetreibende, die sich an Kunden bis zu 35 Jahren wenden wollen. Voraussetzungen für ein erfolgreiches TikTok Marketing TikTok empfiehlt, Werbeanzeigen glaubwürdig zu gestalten, so dass die Videos "positiv, authentisch und inspirierend" sind. So bewähren sich im TikTok Marketing insbesondere einfache, nutzergenerierte Inhalte. Zahlreiche kleine Unternehmen erzielen mit dieser Strategie Millionen von Impressionen und hunderttausende Klicks. Videoanzeigen können bis zu 60 Sekunden lang sein, aber TikTok empfiehlt, sie für die besten Resultate auf 21-34 Sekunden zu beschränken. Die ersten 3 bis 10 Sekunden sollten besonders auffällig und ansprechend sein, um die Zuschauer nicht zu verlieren. Erfolgreiche TikTok Ads heben die Hauptbotschaft oder das Produkt innerhalb der ersten 3 Sekunden hervor. 93 % der erfolgreichsten TikTok-Videos verwenden Audio. Vor allem schnelle Tracks mit mehr als 120 Beats pro Minute haben in der Regel die höchste View-Through-Rate. Aber auch Untertitel und Text in den Werbeanzeigen auf TikTok sind wichtig. Laut AdAge hat TikTok herausgefunden, dass 40 % der Auktions Anzeigen mit der höchsten View-Through-Rate Text-Overlays enthalten Zusammenfassend gibt es auf TikTok viele interessante Vermarktungsmöglichkeiten, insbesondere dank langer Verweildauer, steigender Nutzerzahlen, neuer Formate und einer jungen Community. Arten von TikTok Ads In-Feed-Anzeigen In-Feed-Anzeigen sind Self-Service-Anzeigen, die Sie selbst über die Schnittstelle des TikTok-Anzeigenmanager erstellen können. Bild-Anzeigen Bild-Anzeigen laufen nur in den News Feed-Apps von TikTok (BuzzVideo, TopBuzz und Babe) und enthalten ein Bild, den Marken- oder App-Namen sowie einen Anzeigentext. Video-Anzeigen Videoanzeigen sind für TikTok selbst oder für die TikTok-Familie von Nachrichten-Apps verfügbar. Sie laufen als 5-60 Sekunden lange Vollbildvideos im For-You-Feed des Nutzers. Jede Anzeige enthält ein Video, ein Anzeigenbild, den Marken- oder App-Namen und den Anzeigentext. Spark-Anzeigen Spark-Anzeigen ermöglichen es einer Marke, organische Inhalte von Ihrem eigenen Konto oder von anderen Nutzern zu verstärken. TikTok-Untersuchungen zeigen, dass Spark-Anzeigen eine um 24 % höhere Abschlussrate und eine um 142 % höhere Engagement-Rate als Standard-In-Feed-Anzeigen haben. Pangle-Anzeigen Pangle-Anzeigen sind Anzeigen, die über das TikTok Audience Network geschaltet werden. Karussell-Anzeigen Diese Anzeigen werden nur in den News Feed-Apps von TikTok geschaltet und enthalten bis zu 10 Bilder mit einzigartigen Captions (Beschriftungen) pro Anzeige. Dieser Anzeigetyp eignet sich besonders für spezifisches TikTok Ads Targeting. TopView-Anzeigen TopView-Anzeigen sind Videoanzeigen, die 5 bis 60 Sekunden lang bildschirmfüllend erscheinen, wenn Nutzer die TikTok-App öffnen. TikTok Werbung - Kampagnenerstellung im TikTok Ads Manager Der Aufbau des TikTok Ads Managers erinnert zuerst an das alte Facebook Werbe-Interface. Die kreative Erstellung und das Tracking unterscheiden sich jedoch voneinander. Schritt 1: Ziel und Budget Um loszulegen, melden Sie sich im TikTok Ads Manager an und klicken auf die Schaltfläche Kampagne. TikTok hat sieben Werbeziele, die in drei Kategorien unterteilt sind: Awareness Reach: Zeigen Sie Ihre Anzeige der maximalen Anzahl von Personen. Consideration Traffic: Lenken Sie den Verkehr auf eine bestimmte URL. App-Installationen: Leiten Sie Besucher zum Herunterladen Ihrer App an. Videoaufrufe: Maximieren Sie die Aufrufe von Videoanzeigen. Lead-Generierung: Verwenden Sie ein vorausgefülltes Instant-Formular, um Leads zu sammeln. Conversions Conversions: Leiten Sie bestimmte Aktionen auf Ihrer Website ein, wie einen Kauf oder ein Abonnement. Katalog Verkäufe: Dynamische Anzeigen, die auf Ihrem Produktkatalog basieren (in der Beta-Phase und nur für Kunden mit einem verwalteten Anzeigen Konto in unterstützten Regionen verfügbar). Schritt 2: Einstellung der Ad Details Geben Sie Ihrer Kampagne einen Namen, der für Sie leicht zu erkennen ist. Er kann bis zu 512 Zeichen lang sein. Wenn Sie über ein unerschöpfliches Budget verfügen oder das Budget lieber für bestimmte Anzeigengruppen als für die gesamte Kampagne festlegen möchten, können Sie für Ihr Kampagnenbudget die Option “Kein Limit” festlegen. Andernfalls wählen Sie, ob Sie ein tägliches oder ein lebenslanges Budget für Ihre Kampagne festlegen möchten. Die Optimierung des Kampagnen Budgets ist auch für die Ziele "App-Installationen" und "Conversion" mit der Gebotsstrategie "Niedrigste Kosten" möglich. Für optimierte Cost-per-Click-Ziele testet TikTok derzeit eine Funktion, die ein vorgeschlagenes Gebot liefert. Schritt 3: Placement und Werbemittel Typ auswählen Jede Kampagne umfasst zwischen einer und 999 Anzeigengruppen.Der Name jeder Anzeigengruppe kann bis zu 512 Zeichen lang sein. Sie können für jede Anzeigengruppe verschiedene Platzierungen wählen. Nicht alle Platzierungen sind an allen Standorten verfügbar: TikTok-Platzierung: In-Feed-Anzeigen im For You-Feed. Platzierung im News Feed App: Anzeigen in den anderen Apps von TikTok - BuzzVideo, TopBuzz, NewsRepublic und Babe. Pangle-Platzierung: Das TikTok-Audience Network Automatische Platzierung: Ermöglicht es TikTok, die Anzeigenschaltung automatisch zu optimieren. Schritt 4: Targeting und Automatisierung Sie können Ihre Videos erst hochladen, wenn Sie die einzelnen Anzeigen erstellen. Anschließend können Sie entscheiden, ob TikTok automatisch Kombinationen aus Ihren Bildern, Videos und Anzeigentexten erstellen soll. Das Anzeigensystem zeigt in Folge nur die am besten funktionierenden Anzeigen an. TikTok empfiehlt neuen Werbetreibenden, diese Einstellung zu aktivieren. Definieren Sie anschließend im Targeting Ihre Zielgruppe. Mit TikTok Ads können Sie Benutzer nicht nur anhand von Faktoren wie Land, Geschlecht, Religion, Alter und Sprache nach demografischen Kriterien filtern, sondern auch potenzielle Käufer anhand ihrer Interessen auswählen. TikTok erstellt diese Gruppen (Interessen) selbstständig basierend auf dem vorherigen Verhalten des Benutzers in der App. Mögliche Branchen sind z.B. Beauty, Travel und Pets. Eine Skala oben rechts zeigt Ihnen, wie breit oder eng Ihre Zielgruppe mit jedem zusätzlichen Targeting-Limit sein wird. Außerdem kann die Zielgruppe noch über Betriebssystem oder Netzqualität eingeschränkt werden. Schritt 5: Budget und Zeitplan Sie haben im TikTok Ads Manager bereits ein Budget für Ihre gesamte Kampagne festgelegt. Jetzt ist es an der Zeit, das Budget für die Anzeigengruppe festzulegen und den Zeitplan zu bestimmen, nach dem sie laufen soll. Wählen Sie ein Tages- oder Laufzeitbudget für Ihre Anzeigengruppe und wählen Sie dann die Start- und Endzeit. Unter Dayparting können Sie außerdem festlegen, dass Ihre Anzeige zu bestimmten Zeiten während des Tages geschaltet wird (je nach Zeitzone Ihres Kontos). Schritt 6: Gebote, Optimierung und Tracking In diesem Schritt zur Erstellung von TikTok Anzeigen dreht sich alles um Optimierungsziele und Gebotsstrategien. Das Zahlungsmodell variiert je nach gewähltem Optimierungsziel. Wenn Sie die Option “Standard” wählen, wird Ihr Budget gleichmäßig über den gesamten Zeitraum ausgegeben. Wählen Sie hingegen „Beschleunigen“, nutzt TikTok Ihr Budget so schnell wie möglich, um in kürzerer Zeit eine größere Wirkung zu erzielen. Gebots Obergrenze: Maximaler Betrag pro Klick (CPC), pro Ansicht (CPV) oder pro 1.000 Impressionen (CPM). Kostenobergrenze: Durchschnittliche Kosten pro Ergebnis für optimierte CPM. Die Kosten werden über und unter dem Gebotsbetrag schwanken, sollten sich aber im Durchschnitt auf das eingestellte Gebot einpendeln. Niedrigste Kosten: Das Anzeigensystem verwendet das Budget der Anzeigengruppe, um die größtmögliche Anzahl von Ergebnissen zu den niedrigsten Kosten pro Ergebnis zu erzielen. Das Tracking der Events wird über die TikTok Pixel verwaltet. Hier wird beispielsweise die Useraktivität oder Web Performance der TikTok Ads gemessen. Darüber hinaus gibt es den Developer Modus, mit welchem sich dynamische Parameter auf Websites einfügen lassen, um Events detailliert zu tracken. Schritt 7: Ad und Anzeigeformat Nachdem Sie den Anzeigenamen ausgewählt haben, können Sie im Abschnitt Anzeigendetails zwischen zahlreichen Bild- und Videoanzeigen Formaten wählen. Sobald die Kampagnenerstellung abgeschlossen ist, erscheint die Anzeige im Feed des Nutzers als In-Feed-Anzeige. Jede Anzeigengruppe kann bis zu 20 Anzeigen enthalten. Zusätzlich kann jeder Anzeigename bis zu 512 Zeichen lang sein. Dieser ist jedoch nur für den internen Gebrauch bestimmt (er erscheint nicht auf der Anzeige selbst). Ihre Anzeige wird überprüft, bevor sie freigeschaltet wird. internetwarriors - Online Marketing Agentur für Social Media Ads Als 360° Online Marketing Agentur im Herzen Berlins sind die internetwarriors Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um eine ganzheitliche Strategie für ein erfolgreiches Social Media Marketing geht. Dank unserer jahrelangen Erfahrung wissen wir genau, welche spezifischen Anforderungen mit populären Plattformen wie TikTok, Facebook oder Instagram einhergehen. Wir berücksichtigen individuelle Wünsche und bieten eine Rundum-Betreuung in allen Marketingdisziplinen. Nehmen Sie gerne unverbindlich Kontakt mit uns auf , um sich beraten zu lassen.  Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

Potenziale von LinkedIn zum Aufbau organischer Reichweite nutzen

28.03.2022

Adnan

Kasem

Kategorie:

Social Media

Inhaltsverzeichnis Mit weltweit 810 Millionen registrierten Nutzern, davon allein 17 Millionen in der DACH-Region, wurde LinkedIn in den vergangenen Jahren zu einem fundamentalen Bestandteil von Online Marketing-Strategien. Für Ihr Unternehmen oder als Person gilt es die Potenziale des Karrierenetzwerkes effektiv zu nutzen, um eine relevante organische Reichweite aufzubauen. Wichtige Inhalte, die Werkzeuge von LinkedIn sowie persönliche Beziehungen können interessante Optionen sein, die zum Aufbau von Reichweite relevant sind. Erfahren Sie mehr über die Potentiale von LinkedIn. Jetzt über Linkedin informieren LinkedIn-Marketing als Bestandteil der Unternehmensstrategie Um die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Website, eines Shops oder einer Person zu steigern, gibt es unterschiedliche Marketinginstrumente. SEO als kostenloser Kanal steht besonders im Fokus, ebenso wie SEA als Bestandteil einer Online Marketing-Ausrichtung. LinkedIn als Karriereportal hat in den vergangenen Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Dabei sprechen die Zahlen für sich. Mit 810 Millionen registrierten Nutzern weltweit ergibt sich für international agierende Unternehmen und Personen ein riesiges Portfolio an potenziellen Interessenten. Mit Fokus auf die DACH-Region können Firmen theoretisch 17 Millionen Nutzer begeistern, wenn alle Möglichkeiten des Karrierenetzwerkes ausgeschöpft werden. Auch wenn die Reichweite von LinkedIn erst einmal theoretischer Natur sind, weil nicht alle Nutzer mit Ihrem Unternehmen aufgrund weniger Touchpoints in Berührung kommen, können die Bekanntheit und der Wirkungsbereich deutlich gesteigert werden. Grundlagen einer erfolgreichen LinkedIn-Strategie Zunächst gilt es die Basics zu schaffen, um auf LinkedIn erfolgreich sein zu können. Folgende Schritte sind notwendig, um Ihre Erfolgsgeschichte auf der Plattform starten zu können: Persönlicher Account: Als Eintrittskarte für LinkedIn dient der persönliche Account, der initial notwendig ist, um im Netzwerk agieren zu können. Unternehmensseite anlegen: Mit Hilfe des eigenen Accounts haben Sie die Möglichkeit eine Unternehmensseite einzurichten, wenn der Fokus nicht auf der eigenen Person liegt. Dabei stehen drei Optionen zur Wahl. Sie können Ihre Firma als kleines, mittleres oder großes Unternehmen anlegen, eine Showcase-Seite einrichten oder sich alternativ als Bildungseinrichtung ausweisen, wenn dies der Fall ist. Logo & Slogan: An dieser Stelle startet schon das Abenteuer „Reichweite-Steigerung“. Das Logo ist selbsterklärend, aber ein passender Slogan kann bereits Interesse wecken. „The global leader in social media management“ von Hootsuite beispielsweise zeugt von Kompetenz und Autorität, zudem gibt er den Wirkungskreis des Unternehmens an. Optimierungen der Unternehmensseite: Nutzen Sie effektiv die Instrumente, die Ihnen LinkedIn auf der Unternehmensseite an die Hand gibt. Mit Hilfe von Übersetzungen können Sie Ihre Unternehmensseite in bis zu 20 unterschiedlichen Sprachen anlegen. Lassen Sie relevante Keywords zu Ihrem Unternehmen in die Beschreibung einfließen und vergeben Sie wichtige Hashtags. Ein ansprechendes Titelbild sowie die Implementierung von Buttons wie "Kontaktieren Sie uns", "Website besuchen" oder "Mehr erfahren" unterstützen die Kontaktaufnahme. Was bedeutet organische Reichweite auf LinkedIn? In diesem Artikel wird immer von „organischer Reichweite“ gesprochen, die auf LinkedIn aufgebaut werden soll. Im Prinzip ist „organisch“ gleichbedeutend mit „kostenloser“ Reichweite, denn vergleichbar mit SEO helfen unterschiedliche eigene Strategien und Maßnahmen, den Bekanntheitsgrad zu steigern, ohne dabei Geldmittel einsetzen. Ähnlich wie bei der Suchmaschine Google oder dem Social Media-Riesen Facebook existiert auch bei LinkedIn die Möglichkeit die Reichweite Ihres Unternehmens durch beispielsweise bezahlte Anzeigen zu erhöhen. LinkedIn Strategie für Ihr Unternehmen Bevor Sie ohne einen Plan beginnen sich auf LinkedIn auszuprobieren, sollten Sie sich mit entsprechenden Strategien vertraut machen und ihre,  auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Herangehensweise entwickeln. Die Grundlage einer Strategie bildet die Formulierung der Ziele und daraus ableitend die passende Zielgruppe. LinkedIn kommt dabei für mehrere potenzielle Unternehmensziele in Frage: Markenbekanntheit: Mit dem Karrierenetzwerk kann die Markenbekanntheit nachhaltig gesteigert werden. Insbesondere zum Aufbau von B2B-Kontakten ist LinkedIn hervorragend geeignet. Ausbau der organischen Reichweite: Mit dem Netzwerk können Sie eine Vielzahl von Nutzern erreichen, indem Sie relevanten Content erstellen, Kontakte pflegen und die Instrumente effektiv einsetzen. Generierung von qualifizierten Leads: Über LinkedIn können im Idealfall sehr qualifizierte Leads generiert werden, wenn Ihre Unternehmensseite darauf ausgerichtet ist. Verbesserung Ihrer Kommunikation: Mit LinkedIn besteht die Möglichkeit offen und transparent mit potenziellen Partnern zu kommunizieren und die Wahrnehmung des Unternehmens positiv zu beeinflussen. Gewinnen von Mitarbeitern: Je positiver und attraktiver Ihr Unternehmen auf der Plattform wahrgenommen wird, desto leichter können Sie kompetente Mitarbeiter gewinnen. Content ist King – auch auf LinkedIn Die umgangssprachliche Floskel „Content ist King“ war und ist eine Grundlage für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Sie lässt sich 1:1 auf LinkedIn übertragen, denn nur mit qualitativ hochwertigem Content kann die organische Reichweite im Netzwerk erhöht werden. Mit Content, der einen echten Mehrwert bietet, schaffen Sie Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen. Irreführende Headlines, die hohe Klickraten erzielen, sind nicht nachhaltig und können zur Verärgerung beim Nutzer führen. Nutzen Sie die Möglichkeit innerhalb des Contents Thesen aufzustellen, die eventuell unterschiedliche Sichtweisen hervorrufen und deshalb gerne diskutiert werden. Interaktion wird von LinkedIn mit mehr organischer Reichweite belohnt. Der Content kann unterschiedlicher Natur sein. Beginnend mit einem reinen Status-Update über Bilder bis hin zu relevanten Beiträgen innerhalb von Gruppen oder im LinkedIn Netzwerk können Sie auf unterschiedliche Inhalte setzen. Der Textpublisher von LinkedIn liefert Ihnen wertvolle Unterstützung, wenn es um das Veröffentlichen von Inhalten geht. Video-Content besitzt im Karrierenetzwerk einen besonderen Stellenwert, schließlich lässt sich darüber die Time-on-Site ins Positive regulieren. LinkedIn Instrumente: Gruppen, Hashtags & Verlinkungen Wie in einem Netzwerk üblich kann dieses selbst als Multiplikator genutzt werden. Die Nutzung von Hashtags unterstützt das Auffinden der eigenen Beiträge. Mit Hilfe der Hashtags wird der Content kategorisiert und für Interessenten ist es möglich, diese zu abonnieren. Die Verwendung von drei bis fünf Hashtags ist empfehlenswert. Bei weniger wird organische Reichweite verschenkt und bei einer höheren Anzahl droht die Gefahr als Spam eingeordnet zu werden. Innerhalb des Contents lohnt es sich, andere Personen und Unternehmen zu verlinken, um deren Aufmerksamkeit zu wecken, sich zu positionieren oder deren Reichweite für die eigene Verbreitung zu nutzen. Gruppen sind ein hilfreicher Multiplikator, wenn sie thematisch passend sind. Hier können Sie Diskussionen anregen oder Hilfestellungen leisten. Bei existierenden Diskussionen oder Beiträgen lohnt sich das Kommentieren mit Link. Auf diese Weise schaffen Sie Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte. Interaktion und Kommunikation mit Ihrer Community Mit wachsender Reichweite gehen auch eine gesteigerte Aufmerksamkeit und mehr Arbeit einher. Wächst das Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen benötigt die Interaktion und Kommunikation mit Ihrer Community deutlich mehr Beachtung. Antworten oder reagieren Sie nicht auf Kommentare, ist der Effekt der Reichweite schnell verloren. Nutzen Sie die gesteigerte Reichweite, um mit Call-to-Actions oder Lead-Buttons auf Ihre Dienstleistungen, Services oder Produkte hinzuweisen. Buchungen oder Bestellungen können im Idealfall daraus resultieren. Posting-Rhythmus und Überwachung der eigenen Aktivitäten Regelmäßigkeit ist neben der Qualität der Schlüssel zum Erfolg. Schaffen Sie sich einen Posting-Rhythmus für die Veröffentlichung von Inhalten. Letztendlich ist die Überwachung der eigenen Aktivitäten notwendig, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wann ist der beste Zeitraum für Veröffentlichungen? Wer oder was ist ein hervorragender Multiplikator für meine Inhalte? Wie viele Personen habe ich erreicht? Wie viele Kommentare und Likes wurden generiert? Diese Erfolgs-KPIs unterstützen eine fundierte Analyse der eigenen Aktivitäten. Haben Sie weitere Fragen rund um das Thema LinkedIn, so können Sie sich hier mehr Informationen einholen. Die internetwarriors beraten Sie gern bei allen Anliegen rund um LinkedIn.

So beeinflussen die YPP Richtlinien die Qualität der YouTube Ads

15.10.2021

Karina

Nikolova

Kategorie:

Social Media

Ist YouTube Werbung Teil Ihrer Online Marketing Strategie? Vielleicht haben Sie YouTube bisher noch nicht genutzt. Vielleicht schalten Sie auch schon seit Jahren YouTube Ads und stellen fest, dass die Performance nachlässt. Tatsächlich haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren erheblich verändert, es wird schwieriger relevante Kanäle und Videos zu finden, auf denen Sie Ihre Werbung platzieren können. Warum das so ist - dieser Frage sind unsere YouTube Warriors auf den Grund gegangen. Natürlich stellen wir Ihnen nicht nur Probleme vor, sondern bringen Lösungen mit, wie Sie YouTube auch 2021 noch effektiv nutzen können. Wie funktioniert Werbung bei YouTube? Falls Sie mit YouTube Ads noch nicht vertraut sind, ein kurzer Überblick: Auf YouTube, der größten Videoplattform, die seit 2006 zu Google gehört, können Unternehmen und Privatpersonen einen Kanal erstellen und auf diesem Videos hochladen. Diese Videos können auf “öffentlich”, “nicht gelistet” oder “privat” gesetzt werden, um zu kontrollieren, wer diese Videos ansehen darf. Öffentliche Videos können monetarisiert, also für Werbung freigegeben werden. Damit können Werbetreibende auf diesen Videos Werbevideos schalten. Es gibt unterschiedliche Werbeformate und Platzierungen, beispielsweise als nicht überspringbare Anzeige zu Beginn eines Videos. Abgerechnet wird je nach Format, auf der Basis von Views, Impressions oder Klicks. Wie haben sich die Richtlinien für das YouTube Partnerprogramm entwickelt? 2012 wurde das YouTube Partnerprogramm für alle geöffnet. Damit konnten alle Kanalinhaberinnen und -inhaber ihre Videos für Werbung freigeben. Die Folge: eine Vielzahl unterschiedlicher kleiner und großer Kanäle stand Werbetreibenden zur Verfügung. Gleichzeitig standen die Kanäle untereinander im Wettbewerb um Werbeplätze. Im April 2017 verschärfte YouTube die Richtlinien für die Teilnahme am Partnerprogramm: die Voraussetzung waren 10.000 Views im Kanal. Eine weitere Verschärfung gab es im Januar 2018, die YouTube mit einer Erhöhung des Standards begründete. Die Qualität der Kanäle und Videos für Werbeplätze sollte verbessert werden. Konkret bedeutet dies, dass seitdem 4.000 Stunden öffentliche Wiedergabedauer innerhalb der letzten 12 Monate und 1.000 Abonnements. Mit dieser Überarbeitung der Richtlinien wurden große Kanäle begünstigt, viele kleine Kanäle erfüllten die Voraussetzungen des Partnerprogramms nicht mehr. Da große Kanäle meistens eher eine B2C-Zielgruppe ansprechen, werden gerade monetarisierbare Kanäle im B2B knapp, da diese aufgrund ihrer Größe oft keine Möglichkeit mehr haben, am Partnerprogramm teilzunehmen. Was bedeuten die aktuellen YouTube Richtlinien für Werbetreibende? Die Vielfalt an Kanälen und Videos im YouTube Partner Programm bringt Werbetreibende einige Vorteile: so können gezielt einzelne Videos oder Kanäle als Placement ausgewählt werden. Damit ist sehr genau aussteuerbar, in welchem Umfeld die Video-Werbeanzeige erscheint und damit eine größere Relevanz möglich. Gerade für Nischenthemen sind kleinere Kanäle und Videos mit weniger Views aber dafür passgenauer Zielgruppe sehr wertvoll. Besonders in B2B-Bereichen, in denen die Relevanz und Qualität sehr viel wichtiger sind als die Aussteuerung auf Masse, entfällt diese passgenaue Auswahl von Placements mit den aktuellen Richtlinien des Partnerprogramms. Im Display Planer können zwar noch immer Videos recherchiert werden, allerdings: Kanäle und Videos, die früher genau passend waren, sind oft nicht mehr verfügbar, da sie die Anforderungen nicht mehr erfüllen und nicht mehr monetarisierbar sind. Das bedeutet, dass es für Nischenthemen sehr viel schwieriger geworden ist, passgenaue Placements zu finden. In 2021 ändern sich die Bedingungen durch eine erneute Anpassung der Richtlinien. Wer einen YouTube Kanal betreibt, aber nicht die Anforderungen des Partnerprogramms erfüllt, kann nicht mehr entscheiden, dass die Videos werbefrei bleiben (also nicht monetarisiert werden) sollen. YouTube selbst behält sich also vor, darüber zu entscheiden, ob auf diesen Kanälen und Videos Werbung angezeigt wird. Werden Ads angezeigt, bleibt der Umsatz zu 100% bei Google, Kanalinhaberinnen und -inhaber erhalten nicht einmal Informationen darüber, wo, wann und wie oft in den eigenen Videos Werbung geschaltet wurde. Was dies für Werbetreibende bedeutet und inwieweit die kleinen Kanäle wieder für Werbung genutzt werden können, ist unklar. Die alte Vielfalt an Longtail Placements ist seitdem aber noch nicht wieder eingetreten. Wir werden das Thema weiter beobachten und unsere Erkenntnisse wie immer mit Ihnen teilen. Sind YouTube Ads ein geeigneter Kanal für Ihr Unternehmen? Sind Sie sich unsicher, ob YouTube für Ihr Unternehmen und Ihre Branche geeignet ist? Mit einer einfachen Recherche erhalten Sie einen ersten Eindruck davon, ob es relevante Placements gibt - aber auch, inwieweit Ihre Zielgruppe auf YouTube präsent ist und welche Inhalte und Themen besonders beliebt sind. Suchen Sie bei YouTube nach den wichtigsten relevanten Begriffen: Gibt es Videos zu Ihrem Thema? Denken Sie auch an erweiterte Themen und Begriff, die Ihre Zielgruppe interessieren könnten (Produkte, Dienstleistungen und Fragen, die Sie zwar nicht selbst anbieten oder beantworten, die aber mit Ihrem Thema eng verwandt sind, beispielsweise weil sie ein ähnliches Problem beschreiben). Wie viele Views und Klicks haben die Videos? Wie viele Abonnements haben die Kanäle? Gibt es Interaktionen mit den Videos? Sind die Videos monetarisiert? Die Antworten auf diese Fragen und das Ergebnis Ihrer Recherche geben Ihnen einen ersten Eindruck davon, ob YouTube Ads sich lohnen könnten bzw. wie wichtig YouTube als Plattform für Ihre Branche ist. Natürlich ist es auch sinnvoll, sich externe Expertise hinzuzuziehen - suchen Sie sich eine YouTube-Expertin oder einen -Experten, die Erfahrung mit dem Kanal mitbringt. 7 Tipps für eine gute Performance Ihrer YouTube Werbung   Möchten Sie die Performance Ihrer YouTube Ads verbessern? 7 Tipps von unseren Performance Marketing Warriors, die viel Erfahrung mit YouTube Werbung mitbringen. 1. Zielgruppe definieren Unser erster Tipp mag  trivial erscheinen, Kenntnisse über Ihre Zielgruppe ist allerdings in allen Online Marketing Maßnahmen essentiell und daher auch die Basis für performante YouTube Ads. Wen möchten Sie mit Ihrem Kanal und Ihren Inhalten ansprechen? Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Kanal, Ihren Videos und Anzeigen und für wen sind diese relevant? Haben Sie bereits einen YouTube Kanal, können Sie in den YouTube Analytics mehr über Ihre Zielgruppe erfahren. Denken Sie auch daran, in welcher Phase der Customer Journey sich Ihre Zielgruppe gerade befindet: welche Themen und Begriffe sind in dieser Phase relevant? Welche verwandten Themen interessieren Ihre Zielgruppe? 2. In die Zielgruppe hineinversetzen (User Intent) Was sucht Ihre Zielgruppe, was möchte sie erfahren, sehen und tun? Auch der User Intent  ist in allen Online Marketing Kanälen von großer Bedeutung. Denken Sie vor allem daran, dass Sie Mehrwert bieten und nicht nur rein werbliche Inhalte bereitstellen. Ihr Videocontent muss für Ihre Zielgruppe relevant sein - das gilt besonders für Videos, mit denen Sie organische Reichweite aufbauen möchten. Aber auch wenn Sie Video-Werbemittel erstellen, berücksichtigen Sie, dass Sie Ihre Zielgruppe abholen und davon überzeugen, mehr Inhalte Ihres Kanals anzusehen oder Ihre Website zu besuchen. Auch Werbung kann und sollte unterhaltsam bzw. hilfreich sein. 3. Placements und Targeting Ein hilfreiches Tool zur Recherche der passenden Ausrichtungsoptionen ist der Google Display Planer, mit dem Sie thematische passende Placements (YouTube Videos oder Kanäle) identifizieren können, auf denen Sie Ihre Video-Werbeanzeigen schalten. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, direkt bei der Kampagnenerstellung die Placements hinzufügen und die Suchfunktion zu nutzen. Gerade im B2B-Bereich ist die thematische Ausrichtung Ihrer YouTube Werbung wichtig, um Ihre Zielgruppe anzusprechen und relevanten Traffic zu generieren. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Video Remarketing Kampagnen und sprechen Sie gezielt User an, die ein Video Ihres Kanals angesehen oder Ihre Website besucht haben. Haben Sie mehrere Videos zur Verfügung, stellen Sie Ihre Kampagne so ein, dass User nicht jedes Mal das gleiche Video sehen, sondern auch jeweils die anderen Videos angezeigt werden. So reduzieren Sie das Risiko, dass Ihre Werbung als zu störend wahrgenommen werden. 4. Frequency Cap nutzen “YouTube Werbung blockieren” wird über 4000 mal monatlich gesucht, über 300 mal “YouTube Werbung nervt”. Dieser User Intent (eine Lösung für das Problem unwillkommene YouTube Werbung) deutet schon darauf hin, dass YouTube Ads mit Fingerspitzengefühl geschaltet werden sollten. Besonders auf einer Plattform, wo es selten um ein Kaufinteresse geht und primär um Unterhaltung und Informationen, sind kommerzielle Inhalte ein sensibles Thema. Mit der “Frequency Cap” begrenzen Sie, wie oft User Ihre Werbevideos sehen und verringern die Chance, dass diese genervt sind und einen negativen Eindruck von Ihnen als Unternehmen oder Marke bekommen (und Ihrer Werbung einen “Daumen runter” geben oder sie überspringen). Wie viel zu viel ist, hängt auch von der Zielgruppe und der Werbung bzw. dem Werbeformat ab, für B2B Werbeanzeigen beispielsweise hat sich etwa zwei- bis dreimal pro Woche bewährt. Denken Sie daran: weniger ist mehr! 5. Ausschließende Kriterien verwenden Auch wenn Sie vorab eine umfangreiche Recherche durchgeführt haben, sollten Sie ausschließende Kriterien nutzen. So verhindern Sie, dass Ihre Werbung auf Videos erscheint, die nicht zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passen, weil sie zum Beispiel nicht die gewünschte Content-Qualität anbieten. Auf Kampagnenlevel können Sie unter “Inventartypen” oder “ausschließende Typen/Labels” Ihre Kriterien einstellen, beispielsweise Videos mit oder ohne Altersbeschränkung. Genauso können Sie konkrete Kanäle und Videos ausschließen. Arbeiten Sie mit einer guten YouTube Agentur zusammen, verfügt diese bereits über ausführliche Listen mit schlechten Placements, die laufend aktualisiert werden. 6. Eigenen Kanal optimieren Um YouTube effektiv zu nutzen, sollten Sie Ihren eigenen Kanal in Ihre Strategie mit einbeziehen. Sie haben zwar auch die Möglichkeit, mit YouTube Ads direkt ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben und User auf Ihre Website oder in Ihren Online Shop zu leiten, Ihr Kanal ist allerdings eine wichtige Ergänzung. YouTube als zweitgrößte Suchmaschine bringt für sehr viele unterschiedliche Branchen und Themen ein großes Potenzial mit. Mit einem optimierten Kanal schaffen Sie organische Reichweite und werden als Brand sichtbarer. YouTube Anzeigen können Sie zum Beispiel auch dafür nutzen, Ihren Kanal und Ihre Videos zu bewerben und die Anzahl Ihrer Kanal-Abonnements zu erhöhen. 7. YouTube Ads durch Kooperationen ergänzen Sollte es keine oder zu wenig passende Kanäle und Videos für relevante Placements geben, denken Sie daran, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, Traffic und Leads durch YouTube zu gewinnen. Neben Ihrem eigenen Kanal können Sie Kooperationen nutzen, um Ihre Reichweite zu erhöhen. Nach dem Update der YPP Richtlinien können kleinere themenspezifische Kanäle ihre Videos kaum über das Partnerprogramm monetarisieren. Als Alternative können Sie direkte Kooperationen eingehen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass in Videos Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt oder Ihr Event genannt werden. Suchen Sie kompetente Unterstützung für Ihre YouTube Kampagnen? Möchten Sie mehr Traffic über YouTube generieren? Unser Fokus als Full Service Online Marketing Agentur liegt auf dem Performance Marketing. Da wir auch andere Kanäle bedienen haben wir den Blick auf Ihre Unternehmens- und Content Marketing Strategie und darauf, wie sich der Kanal YouTube in diese einfügt. Unsere YouTube Warrior haben vor allem im B2B-Segment viel Erfahrung. Da wir sowohl YouTube Kanäle erstellen und optimieren als auch YouTube Werbung schalten, bringen wir beide Perspektiven mit und können Sie dazu beraten, wie Sie sowohl organischen als auch bezahlten Traffic über YouTube generieren. Wir haben außerdem eine Masterclass zu Thema YouTube Kanal Optimierung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen!

Teilen will gelernt sein – datenschutzkonforme Implementierung von Social Share Buttons

28.07.2021

Céline

Otto

Kategorie:

Social Media

Wir stoßen im Internet häufig auf interessante oder lustige Beiträge, Artikel, Videos oder Bilder, die wir nicht für uns behalten wollen und gerne mit unseren Freunden über Social Media Kanäle teilen möchten. Doch ist das Verbreiten der Inhalte über den Share Button (Teilen Button) überhaupt datenschutzkonform? Der erste Jahrestag der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nähert sich mit großen Schritten und Webseiten wurden auf den neuesten Stand gebracht. Die Banner mit Cookie Hinweisen und Tracking Informationen gehören für uns mittlerweile zum Alltag, wobei diese Banner oft mitten auf der Seite auftauchen, relevanten Content verdecken und einfach nur als nervig wahrgenommen werden. Schnell wird irgendetwas geklickt, um wieder die gewünschten Informationen sichtbar zu haben. Aber wie hat sich eigentlich das Verhalten der User generell entwickelt seit der DSGVO? Achten Sie nun darauf, welche Inhalte Sie über die Social Media Seiten teilen? Ist Ihnen aufgefallen, dass beim Ausfüllen von Formularen nun viel mehr Kontrollkästchen aktiviert werden müssen und dass Sie E-Mails mit langen Paragraphen über Datenschutzbestimmungen von E-Commerce Shops Ihrer Wahl erhalten? Die DSGVO hat die Richtlinien für Social Media in der EU stark beeinflusst. Ein immer noch sehr wichtiger Punkt sind die Social Share Buttons auf den Webseiten. Hier tragen vor Allem auch die Webseitenbetreiber eine Mitverantwortung. Wie in der Vergangenheit oft festgestellt wurde, gehen die Social Media Plattformen wie z. B. Facebook nicht verantwortungsvoll mit persönlichen Daten um. Aus diesem Grund ist der Handlungsbedarf bei Webseitenbetreibern zwingend notwendig. Im Folgenden sollen daher wichtige Parameter geklärt werden: Ist der Einbau von Social Buttons unbedenklich? Was steckt dahinter? Ist die Implementierung auf meiner Webseite aus datenschutzrechtlichen Aspekten überhaupt erlaubt? Wir versuchen alle diese Fragen zu beantworten und aufzuklären. Dabei zeigen wir Ihnen, wie Sie bedenkenlos eine Teilen Funktion auf Ihrer Webseite einbauen können Teilen macht Spaß Die Möglichkeit, Medieninhalte über digitale Kanäle zu teilen, gehört im Grunde zur Standardausrüstung von einem Blog oder einer Webseite. Der Schlüssel zur Verbreitung dieser Inhalte sind Social Media Kanäle. Ganz vorne dabei sind Facebook, Twitter und WhatsApp. Der Aufwand für das Teilen von Artikeln oder Bildern ist sehr gering. Es muss in der Regel nur ein Button gedrückt werden und schon wird die Reichweite erhöht. Aber welche Prozesse stecken eigentlich dahinter und wie kann so ein Button auf der Webseite integriert werden? Share Button: Integration in WordPress oder anderen CMS Der Einbau der Social Share Funktionalität über WordPress oder ein anderes Content Management System ist schnell gemacht, auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Funktionen. Es besteht die Option beispielsweise einen Counter (Web-Applikation zum Zählen von Klicks auf der Webseite) zu implementieren. Alternativ können sie auch als fixer Balken auf der Seite eingebaut werden. Die Plugins bieten viele verschiedene Möglichkeiten, welche sich in das Layout der Webseite integrieren lassen. Abb. 1: Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten | Quelle: c’t Shariff Als Webseitenbetreiber hat man nicht nur eine Verantwortung über die Webseiteninhalte, sondern auch für die technischen Funktionen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Integrationen auch datenschutzkonform sind. Dies ist bei vielen Plugins oder Extension, die einen unkomplizierten Einbau versprechen, trotz strenger DSGVO Bestimmungen noch immer nicht gegeben. Diese Problematik steckt hinter den bunten Teilen Buttons Man sollte genau darauf achten, welche Erweiterungen auf der eigenen Webseite implementiert werden. Im Hinblick auf die Social Media Buttons kommt es immer wieder zu Problemen, in denen der Browser persönliche Daten wie IP Adresse, Cookies und weitere Informationen an die sozialen Dienste schickt. Auch dann, wenn der Nutzer gar keine Teilen Funktion genutzt hat. Dem liegt zugrunde, dass einige Buttons als iFrame eingebunden werden und damit gar nicht auf der eigenen Webseite liegen und dementsprechend Daten an Drittnutzer verschicken. Weitere persönliche Daten des Users werden preisgegeben, indem er auf Webseiten unterwegs ist, während er bei Facebook, Instagram und Co. bereits eingeloggt ist. Somit bekommen die sozialen Dienste noch mehr Informationen von dem Nutzer zugespielt. Aktuell steht die Frage im Raum, ob die Social Media Dienste, die Nutzer der Webseite oder die Betreiber der Webseite in die Verantwortung genommen werden soll. Hier steht eine gerichtliche Entscheidung noch aus. Lösung für datenschutzkonforme Social Share Integrationen Sie stellen sich nun sicherlich die Frage, wie kann ich einen Share Button regelkonform auf meiner Webseite integrieren? Folgende Lösungen bieten sich an. Zwei-Klick Lösung Die Zwei-Klick Lösung ist mittlerweile zwar veraltet, war allerdings eine Zeit lang auf vielen Webseiten etabliert. Nach der DSGVO ist diese Methode zur Nutzung von Social Share Buttons wieder beliebter geworden. In diesem Fall werden Social Share Buttons beim ersten Klick überhaupt erst aktiviert. Vor dieser Aktivierung hat kein Datenaustausch stattgefunden. Erst, wenn der Nutzer das Häkchen setzt oder den Regler auf aktiv stellt, kann geteilt werden. Damit sind für das Teilen eines Beitrags zwei Klicks nötig. Diese Vorgehensweise soll den Nutzer der Social Media Buttons noch einmal bewusst machen, dass erst ein Austausch der Daten stattfindet, wenn dies aktiv erlaubt wird. Abb. 2: Grafische Zwei-Klick Lösung Einbindung mit dem Plugin Shariff Shariff ist deutscher Herkunft und eines von vielen Plugins, die datenschutzkonformes Teilen und Liken ermöglichen. Die Verlagsgruppe Heise Medien GmbH hat die Lösung Shariff schon 2014 veröffentlicht und seitdem stetig weiterentwickelt. Viele Content Management Systeme bieten Shariff als Plugin/Modul oder Extension an. Shariff stellt somit neben der Zwei-Klick Lösung eine attraktive Lösung dar. Wichtig ist, dass die Nutzer erst mit den sozialen Netzwerken in Verbindung treten, wenn sie aktiv werden. Die Kommunikation mit den sozialen Netzwerken wird über ein spezielles Skript gesteuert und dient sozusagen als Vermittler zwischen dem sozialen Kanal und dem Nutzer, der sich auf der Seite befindet. Social Plugins nach der DSGVO Seit dem 25. Mai 2018 ist der Umgang mit personenbezogenen Daten noch sensibler geworden und wird auch weiterhin unter die Lupe genommen. Es ist ratsam, genau zu prüfen, ob bei der Nutzung von Social Plugins sensible Daten weitergegeben werden. Da es sich bei diesen Daten neben Namen und Mailadressen sogar um IP Adressen handeln kann, sollte geprüft werden, inwiefern bei Social Plugins der Datenschutz greift oder ob Anpassungen notwendig sind. Die DSGVO hat Social Media an die Leine genommen. Um Ihren Usern eine datenschutzkonforme Webseite zur Verfügung zu stellen, sollten Sie schon ein kritisches Auge auf die korrekte Implementierung haben. Wir bieten Ihnen hier keine rechtssichere Auskunft, sondern geben Ihnen lediglich Empfehlungen. Bei rechtsverbindlichen Aussagen rund um die Umsetzung der DSGVO empfehlen wir Datenschutzbeauftrage und Fachanwälte für Medienrechte zu kontaktieren. Auf unserem Blog finden Sie mehr Infos zum Thema DSGVO und E-Mail Marketing. Was können wir für Sie tun? Möchten Sie gerne auf Ihrer Webseite datenschutzkonforme Social Share Buttons einbinden, kontaktieren Sie uns. Wir stehen Ihnen gern beratend zur Seite. Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

Leadgenerierung - Case Study heyData

21.01.2021

Céline

Otto

Kategorie:

Social Media

Die Strategie, die Umsetzung und die Vor- und Nachteile der Lead Generierung über LinkedIn-Formulare – aufgezeigt anhand einer Case Study des internetwarrior-Kunden heyData. Vorstellung des Unternehmens heyData (und unseres Auftrags) Das Unternehmen heyData heyData bietet Datenschutz als Software-as-a-Service und berät Unternehmen als geprüfter Datenschutzbeauftragter in allen Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit. heyData richtet sich B2B an Unternehmen auf dem Weg zum one-stop-shop. Das Legal-Tech-Unternehmen bedient Hunderte von Kunden im DACH-Markt . Gerade durch die Corona-Pandemie erfuhr heyData ein rasantes Wachstum bei Umsatz und Anzahl Mitarbeiter. Der Auftrag an internetwarriors Die Zielgruppe von heyData und somit auch für internetwarriors sind KMUs, Start-ups, Steuerberater etc. Ziele : Relevante Kontaktanfragen, Leads KPIs : Cost per (qualified) Lead (mit entsprechend geringen Streuverlusten) Case Study: Lead Gen Challenge Das Ziel der „Lead Gen Challenge“ für heyData ist eine Lead Generierung mit hoher Conversionrate. Dafür wird an erster Stelle der optimale Kanal definiert, der sich dafür anbietet: über LinkedIn Ads erreicht man die gewünschte Zielgruppe, und die Möglichkeit eines detaillierten Targetings für Paid Ads minimiert die Streuverluste. Die eigentliche Umsetzung erfolgt über passenden Content: Angebote zu Whitepaper und Webinare von heyData. Die Mechanik dahinter gewährleisten die LinkedIn Lead Gen-Formulare. Erfolgsfaktor: Kampagnen zur Customer Journey Die Kampagnen zu heyData wurden entlang der Customer Journey entwickelt, entsprechend der Abfolge „Awareness“ , „Interest“ und „Consideration“ . Um diese drei Phasen etwas zu veranschaulichen stellen wir uns vor, dass der potenzielle Kunde am Anfang seiner „virtuellen Reise“ mit bestimmten Touchpoints erstmal überhaupt mit dem Angebot von heyData in Berührung kommt und davon initial erfährt ( Informationsphase ). In einer zweiten Phase befasst er sich intensiver mit dem Angebot und wird über vertrauensbildende Maßnahmen an dessen Nutzen herangeführt ( Erklärungsphase ), bevor er dann in der dritten Phase überlegt, welche Vorteile und Lösungen das Angebot ihm und seinem Unternehmen bietet ( Überzeugungsphase ). Erfolgreich ist eine Kampagne selbstverständlich erst dann, wenn sie zu einer Conversion führt, also zum Abschluss eines Abos über eine Leistung im Datenschutzbereich durch heyData. Top Funnel-Kampagnen: Mehrwert Zunächst wurde bei der Kampagne für heyData der Fokus auf den Top Funnel gelegt, der in der Informationsphase ansetzt. Das Hauptziel sollte also in dem Falle sein, zum ersten Mal mit der Zielgruppe in Kontakt zu kommen. Ein Beispiel hier ist die Zielgruppe „Start-ups“ , genauer die Mitarbeiter von Start-ups, und hier insbesondere dann die Entscheider bzw. diejenigen, die sich mit dem Thema Datenschutz in dem Unternehmen beschäftigen. Generell wurde dementsprechend eine „Digital-affine“ Zielgruppe definiert. Die Zielgruppenausrichtungsmöglichkeiten bei LinkedIn ermöglichen davon abgeleitete, zielführende Kombinationen wie „Kenntnis: Start-ups“ plus „Karrierestufe: Geschäftsführung“, um diese Zielgruppe zu erreichen. Für die einzelnen Zielgruppen , wurden individuelle Anzeigen entwickelt, die Themen und Herausforderungen aus beispielsweise „der Welt der Start-ups“ herausgreifen, um beim Beispiel der Zielgruppe Start-ups zu bleiben. Konkret wurde über ein Werbemittel die Frage „Ist euer Start-up DSGVO-Konform?“ gestellt und ein Whitepaper mit Lösungsvorschlägen und Tipps in Aussicht gestellt. Text, Bild und selbstverständlich auch das Whitepaper wurde entsprechend der Zielgruppe erarbeitet und gestaltet, um diese direkt abzuholen. Das Versprechen einer Top Funnel-Kampagne, die einen Mehrwert bietet, wurde über den „kostenloses Whitepaper anfordern“-Button eingelöst. Dabei soll das Whitepaper in erster Linie informieren , damit man sich beim potenziellen Kunden als Experte bewähren , ihn überzeugen und ein Vertrauen aufbauen kann. Erst in zweiter Linie und gegen Ende des Whitepapers sollen dann auch die Leistungen von heyData beworben werden. Low Funnel-Kampagnen: Transaktion Im Gegensatz zu einer Top Funnel-Kampagne, die beim Erstkontakt ansetzt, zielt eine Low Funnel-Kampgane auf den potenziellen Kunden ab, der sich von seinem Informationsstand her schon viel näher am Abschluss befindet. D.h. er weiß bereits, was heyData ist, was das Unternehmen im Datenschutzbereich leisten kann und befindet sich bereit in der Überzeugungsphase . Mit der „Zielgruppe Remarketing“ sind Nutzer gemeint, für die das Tracking schon einen Kontakt mit heyData ausgewiesen hat. Das Tracking registriert über den eingebauten LinkedIn-Pixel, dass der Nutzer bereits auf der Webseite von heyData war, dass das Lead Gen-Formular geöffnet wurde oder als dritte Möglichkeit, dass der Nutzer auf der LinkedIn-Seite von heyData war. An die „Zielgruppe Remarketing“ werden andere Werbemittel ausgespielt als an die „Zielgruppe Erstkontakt“. Die Banner führen nicht zu einem Whitepaper sondern direkt zu der Webseite von heyData, fordern zur Kontaktaufnahme auf und bieten beispielsweise ein Beratungsgespräch an. Erfolgsfaktor: Lead Funnel a) Webseiten Funnel Wie werden die Leads nun eingesammelt, bzw. wie ist der Lead Funnel gestaltet? Zum einen bietet die klassische Lösung einer Conversion-optimierten Landingpage auf der Webseite von heyData die Möglichkeit, den darauf verlinkten Nutzer über ein Kontaktformular abzuholen. Dies hat den Vorteil, dass die Landingpage mit vielfältigem Content wie Bilder, Videos etc. ausgestattet werden kann. Auf diese Weise erhält der Nutzer gleich die wichtigsten Informationen zum Angebot oder Produkt. Auch kann der Lead Funnel individuell gestaltet werden. So kann getestet werden, an welchen Hürden des Lead Funnel-Prozesses hin zum relevanten Lead der Nutzer womöglich hängen bleibt. Zuletzt ist hier auch ein Double Opt-In Verfahren möglich, also beispielsweise durch die doppelte Bestätigung der Bestellung einer Leistung durch Anklicken auf der Website und Verifizierung per E-Mail. Dadurch kann der Nutzer zum Beispiel gleich auf den Verteiler für den Newsletter des Unternehmens gesetzt und sogenanntes Lead Nurturing betrieben werden. b) LinkedIn Lead-Formulare Die LinkedIn Lead-Formulare erscheinen direkt nachdem der Nutzer auf die LinkedIn Ads geklickt hat. Der Nutzer verbleibt auf LinkedIn und wird nicht auf die Webseite des Unternehmens gelinkt. Beim Einrichten der Lead-Formulare kann definiert werden, welche Lead-Details wie Name, Vorname, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer angegeben werden müssen, um den Mehrwert wie beispielsweise ein Whitepaper zu erhalten. Hier können bis zu zwölf Informationen eingefordert werden, obwohl dabei natürlich auf die Absprungrate geachtet werden muss. Gestaltet werden können die Lead-Gen-Formulare mit Logo und Header des Unternehmens, um zumindest teilweise das Corporate Design abzubilden. Auf den Formularen kann optional auch eine Information zu den Datenschutzrichtlinien des Unternehmens angegeben werden. Nach erfolgreichem Ausfüllen des Lead-Formulars wird der Nutzer zur URL mit dem Download des Whitepapers geführt. Im Kampagnen-Manager von LinkedIn werden alle Leads abgebildet, mit Information dazu, wann und über welche Kampagne der Lead zustande kam sowie selbstverständlich den zugehörigen Lead-Daten . Wichtig: Diese Daten sollten regelmäßig abgerufen und möglichst zeitnah bearbeitet werden. Zusammengefasst, die Vorteile der LinkedIn-Lead-Gen-Forms: Webseite des Unternehmens muss nicht genutzt werden keine Conversion-optimierte Landingpage notwendig, die ggf. erst gebaut werden muss Nutzer können ihre Daten direkt eingeben und müssen sich nicht erst zur Webseite durchklicken Höhere Conversionrate Günstiger Cost Per Lead Lead-Daten werden teilweise schon mit den LinkedIn Profildaten vorausgefüllt Best Practices Was wurde innerhalb dieses Kampagnen-Setups getestet und optmiert ? Zum einen wurden verschiedene Ausgestaltungen der LinkedIn-Ads und der Lead Gen Forms , zum anderen unterschiedliche Zielgruppen bzw. die zugehörigen Parameter getestet und optimiert. Zur Optimierung der eigentlichen Strategie wurde der Vergleich angestellt, über „Low Funnel only“ den Nutzer direkt mit dem Angebot von heyData in Kontakt zu bringen – oder eine Strategie mit Top und Low Funnel plus dem „Umweg“ über einen Mehrwert /Whitepaper anzuwenden, um erst die Expertise von heyData abzubilden. Letzteres hat dann auch besser performt. Fazit & Ergebnisse Die LinkedIn Lead-Formulare generierten insgesamt wesentlich mehr Leads und waren günstiger als die Lead Gewinnung über die Webseite. Dabei wurde auch die Qualität der Leads bewertet. Generell ist es wichtig, durch eine enge Verzahnung von Marketing und Vertrieb und einen engen Informationsaustausch die Wirksamkeit der Maßnahmen laufend zu prüfen und ggf. die Strategie anzupassen. Lead-Formulare ohne Telefonnummer kommen auf einen günstigeren Cost Per Lead , da der Nutzer weniger Informationen preisgeben muss.Aber: Leads mit Telefonnummer haben eine signifikant höhere Conversionrate , führen also deutlich öfter zum Abschluss. Die Mehrwert Strategie funktioniert gut und ist ein wichtiger Zwischenschritt um Vertrauen aufzubauen und sich als Experte vorzustellen. Wollen Sie mehr erfahren? Möchten Sie eine Lead Gen-Kampagne für Ihr Unternehmen testen? Kontaktieren Sie uns . Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

LinkedIn Leitfaden: Tipps und Tricks für das ultimative LinkedIn-Profil

03.12.2020

Céline

Otto

Kategorie:

Social Media

Inhaltsverzeichnis LinkedIn ist eines der beliebtesten Netzwerke im Social Web, besonders wenn es um den Austausch im beruflichen Kontext geht. Mit den Nutzerzahlen wachsen auch die Interaktionen. Dadurch konnte sich die Plattform in den letzten Jahren zu einem Personal-Branding-Kanal entwickeln, der Unternehmen viele Vorteile auch über die Jobsuche hinaus bietet: Profitieren Sie von einem Umfeld, das Ihnen die Akquise und Pflege von Kontakten über die eigenen Landesgrenzen hinweg ermöglicht. Mit einem ansprechenden Newsfeed haben Sie die Möglichkeit, Ihre Reichweite schnell zu erweitern und sich dadurch einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Grund genug das eigene Profil einmal auf seine Tauglichkeit zu überprüfen, oder? Machen Sie sich das aktive und zielgerichtete Networking Ihrer Zielgruppe zu Nutze! Wir von internetwarriors unterstützen Sie dabei, auf LinkedIn professionell "mitzumischen". Kontaktieren Sie uns! Im Zeitalter der Digitalisierung gehört das Selbstmarketing im Internet einfach dazu. Doch wie Sie vielleicht auch selbst schon festgestellt haben, ist das häufig gar nicht so einfach. Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei Ihrem Business-Profil achten sollten, um sich interessant zu präsentieren. #1 Ein aussagekräftiges Profilbild - Der erste Eindruck zählt Ob wir wollen oder nicht, wir alle bewerten Menschen, Marken oder Unternehmen, wenn wir ihnen das erste Mal begegnen. Dieser Vorgang läuft automatisch ab. Er hilft uns bei der Orientierung in unserer Umwelt. Nutzen Sie das Potenzial des ersten Eindrucks und erstellen Sie ein professionell anmutendes Profilbild. Es ist ein erster „Eisbrecher“ und dadurch von großer Relevanz für die Präsentation Ihres Unternehmens.  Bei der Wahl des richtigen Profilbildes ist darauf zu achten, dass sofort ersichtlich wird, um welches Unternehmen es sich handelt. Das Logo oder das Akronym des Brandnamen bieten sich hierfür ideal an. Als Header-Bild macht sich oftmals ein Slogan oder das Kredo Ihres Unternehmens sehr gut. Als Hintergrund sollten dafür die Farben Ihrer Brand herangezogen werden. Vereinen Sie diese Punkte miteinander, haben Sie ein optimales Gesamtbild und überzeugen somit mit einem perfekten ersten Eindruck. #2 Der Profil-Slogan - Ziehen Sie die Kontakte sofort in Ihren Bann Ergänzend dazu sollten Sie einen Profil-Slogan, der die Aufmerksamkeit der Profilbesucher erweckt, in Ihren LinkedIn-Auftritt einbinden. Stellen Sie sicher, dass er für Ihr Unternehmen relevante Keywords enthält, so werden Sie leichter von Ihrer Zielgruppe gefunden.  Und nicht zuletzt hilft natürlich auch eine aussagekräftige Profilbeschreibung, um das Interesse bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Achten Sie auch hier auf die richtigen Keywords. Ein integrierter Call to Action verhilft Ihnen zu direkten Interaktionen mit anderen Nutzern. #3 Benutzerdefinierte URL – Machen Sie Ihren Link zu etwas ganz Persönlichem Auch eine angepasste Profil-URL kann zu einem positiven Eindruck beitragen. Anstatt einen Link zu verschicken, der aus willkürlichen Zahlen besteht, macht ein Link, der einen eindeutigen Bezug zu Ihnen aufweist, deutlich mehr her. Mithilfe der Vanity-Funktion lässt sich die URL schnell und einfach anpassen. #4 Präsentieren Sie Ihre Projekte, Fachartikel oder Interviews  Bei LinkedIn haben Sie die Möglichkeit, sich von Ihrer besten Seite zu präsentieren. Überzeugen Sie die Nutzer mit bereits erfolgreich realisierten Projektarbeiten. Ästhetisch aufbereitet, können Sie den ersten positiven Eindruck einfach verstärken. Natürlich sind diese Arbeitsproben immer auch Anregungen und Ideengeber für neue Projekte mit bestehenden und/oder neuen Kunden.  Ist Ihre Reputation darüber hinaus bereits positiv aufgefallen, beispielsweise durch Fachartikel/-beiträge, Interviews oder Ähnliches, lassen Sie die Menschen daran teilhaben. Binden Sie Links oder relevante Medien in Ihren Auftritt ein und festigen Sie dadurch Ihr Image. Darüber hinaus kommt es immer gut an, wenn Sie sich selbst als Experte auf Ihrem Gebiet etablieren können. Schreiben Sie z. B. eigene Artikel, aus denen Ihre Kontakte einen Mehrwert entnehmen können. Wichtig dabei ist jedoch, dass Sie regelmäßig posten, um immer wieder auf sich aufmerksam zu machen.  #5 Regelmäßiges Interagieren mit Ihrem Netzwerk – Bleiben Sie in Erinnerung Das A und O auf einer Plattform wie LinkedIn ist es, seine Inhalte stets zu aktualisieren und seine Kontakte zu pflegen. Nehmen Sie sich die Zeit nach Messen, Konferenzen oder anderen Businessveranstaltungen, um neue Kontakte zu generieren, indem Sie persönliche Anfragen verschicken. So stellen Sie sicher, dass sich Ihr Netzwerk beständig vergrößert.  Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, auch einen Blick in die Kontakt-Empfehlungen zu werfen. Doch wozu die ganzen Kontakte, wenn Sie nicht mit Ihnen interagieren? Bitten Sie andere darum, Ihre Fähigkeiten zu bestätigen oder sich als Mini-Testimonial für Sie einzusetzen.  Die Validierung durch Dritte wirkt sich merklich auf die positive Wahrnehmung Ihres Profils aus. Ebenso werden es Ihnen Ihre Kontakte danken, wenn Sie es Ihnen gleichtun. Liken, teilen und kommentieren Sie darüber hinaus andere für Sie interessante Artikel und Beiträge, um die Sichtbarkeit in Ihrem Netzwerk zu steigern.  Ihnen fehlen die Ideen für zielgruppengerechten Content? Wir entwickeln die passende Strategie für Sie und setzen Ihre Inhalte aufmerksamkeitsstark in Szene. Jetzt erfolgreich sein auf LinkedIn - mit uns, den Online-Profis von internetwarriors! #6 Teilen Sie interessante Themen mit Ihrem Netzwerk Nicht nur das regelmäßige Interagieren mit Ihrem bestehenden Netzwerk ist wichtig, sondern auch das Teilen von spannenden Beiträgen mit Ihrer Community ist besonders effektiv, um nicht in Vergessenheit zu geraten.  Sie haben einen interessanten Artikel über z.B. die aktuellsten Veränderungen im Bereich Online-Marketing gelesen – lassen Sie Ihr Netzwerk doch daran teilhaben. Treten Sie mit Ihren Bekanntschaften in einen Diskurs, tauschen Sie sich mit anderen Experten aus und werden Sie zu einem interessanten Kontakt in den Netzwerk-Listen Ihrer Community.  #7 Mehr Reichweite durch die Verwendung von Hashtags Um mit Ihren Beiträgen über die Reichweite Ihrer bestehenden Kontakte hinaus, noch andere Person auf Ihren Post aufmerksam zu machen, ist die Verwendung von Hashtags sehr zielführend.  Nutzen Sie das Symbol „#“ vor einzelnen themenspezifischen Keywords und erhöhen Sie so die Reichweite Ihres Beitrags.  7 Punkte, die Sie unbedingt in Ihr LinkedIn – Unternehmensprofil einbinden sollten  Verwenden Sie ein aussagekräftiges Profilbild Denken Sie an einen Slogan und eine starke Profilbeschreibung  Tauschen Sie die willkürlichen Zahlen in Ihrer URL aus und benennen Sie sie nach Ihrem Profil Betten Sie Ihre Projekte, Fachartikel und Interviews auf Ihrer Seite ein Kommentieren und Liken Sie die Beiträge Ihrer Community Posten Sie regelmäßig interessante Beiträge Generieren Sie mehr Reichweite mit Ihren Beiträgen durch die Verwendung von themenrelevanten Hashtags Haben Sie weiterführende Fragen zum Thema LinkedIn? Wir bei internetwarriorsb beraten Sie gerne bei all Ihren Anliegen. Setzen Sie sich gleich mit uns in Verbindung! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

Leads, Leads, Leads – Gezielte B2B Neukundengewinnung mit LinkedIn Ads

09.10.2020

Markus

Beck

Kategorie:

Social Media

In diesem Blogartikel zum Thema gezielte B2B Neukundengewinnung mit LinkedIn Ads geht Johannes Stabel COO Johannes darauf ein, wie man mit möglichst geringem Streuverlust gewinnbringende und performance-basierte Neukunden generiert . Wichtig bei LinkedIn Ads ist, dass ein gesundes Verhältnis zwischen Investition, Werbebudget, Zeit und dem Outcome in Form von Leads vorhanden ist. Warum wird nun genau LinkedIn als effektives Leadgenerierungstool herangezogen? Bei LinkedIn handelt es sich um eine sehr große Social Business Plattform in Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche definitiv die Nase vorne hat, wenn es um moderne Werbemaßnahmen wie Lead Ads geht. Besonders effizient sind die granulare Ausrichtungsmöglichkeiten Job Titel, Branchen, und Unternehmensnamen. Theorie Lead-Funnel – LinkedIn Lead Ads Als erstes kommt es durch LinkedIn Ads zu Awareness. Das bedeutet, dass die Personen zum ersten Mal in Kontakt mit dem Unternehmen bzw. der Marke treten. Danach durchlaufen die Personen folgende Stadien: Sie werden zum Prospect Lead. Hierbei handelt es sich um die erste Phase, in der man einen potentiellen Neukunden durch LinkedIn erfasst. Zum Beispiel durch die Weiterleitung von LinkedIn zum Kontaktformular auf Ihrer Webseite. Danach geht es weiter in die Phase des Qualified Leads. Das bedeutet, dass der Prospect Lead ggf. in einen qualifizierten Lead umgewandelt wurde. Dazu werden die Kontaktdaten manuell gefiltert und aussortiert. Es wird bewertet, bei welchen Daten es sich um potentielle Neukunden durch LinkedIn handeln könnte. Wurden die Qualified Leads ausfindig gemacht, folgt das Stadium des Opportunity Leads. In dieser Phase können Beratungsgespräche stattfinden, in denen eventuell Fragen zum bestehenden Vertrag geklärt werden können. Bestehen diesbezüglich keine weiteren Unklarheiten, kommt es schlussendlich zu einem Abschluss – der Neukunde wurde über LinkedIn gewonnen.   Praxis Traffic mit LinkedIn Ads Wichtige Fragen oder Bereiche die genau definiert gehören, um erfolgreiche Neukunden über LinkedIn zu generieren: Welche Kanäle sind denn schon in Ihrem Unternehmen involviert? Online Offline (Print, Messen, klassischer Vertrieb) Welche Ziele/ KPIs werden aktuell verfolgt? Exakte Zielgruppendefinition Der Funnel vom ersten Kontakt mit dem Kunden bis zum finalen Abschluss, sollte nicht zu lange sein und sich in einem realistischen Rahmen befinden. Wie sehen die einzelnen Phasen des Funnels aus und gibt es dazu schon bestimmte Daten die ausgewertet werden können? Wichtig ist eine Verknüpfung und eine zusammenhängende Auswertung der Daten. Ein möglicher Funnel, der ausgearbeitet werden könnte, wäre nun z. B. die Lead Generierung durch LinkedIn Ads. Dafür klären wir folgende Fragen: Was sind wertvolle Leads und was möchten wir überhaupt tracken? Was ist also ein mögliches Zielvorhaben? Wie lange war ein Kunde auf meiner Seite? Wie viele Newsletter Anmeldungen haben wir? Wie viele Personen haben ein PDF heruntergeladen? Wir empfehlen Google Analytics zu verwenden, weil dieses Tool mehrere Traffic Kanäle miteinander verbinden und mögliche Synergien erkennen kann. Um den ganzen Prozess zu starten und Leads tracken zu können, muss auf LinkedIn eine Kampagnengruppe erstellt werden. In der Kampagnengruppe wir dann eine Kampagne erstellt, wofür wir ein Ziel benötigen: Website Conversion Dafür wird ein Conversion Tracking auf der Website benötigt, worüber Leads gesammelt werden können. Lead Generierung Hier ist keine Website nötig. Die Leads werden über das LinkedIn Lead Formular generiert. Die Daten können als CSV in einem Excel Sheet gespeichert und gesammelt werden. Wichtig bei der Erstellung einer Kampagne ist eine klare Zielgruppendefinierung. Dafür gibt es ein extra Attribut und zwar die Zielgruppenerweiterung. Ist die Zielgruppe jedoch zu klein, dann kann es passieren, dass gar kein Traffic über die LinkedIn Leadgenerierung erzielt wird. Nach der Zielgruppendefinierung müssen das Budget und der Gebotstyp bestimmt werden. Automatisches CPC-Gebot: Es wird versucht, die beste Performance zu erzielen Maximales CPM / Maximales CPC Gebot: Diese Strategie versucht immer, das Maximum aus dem Budget herauszuholen Verbessertes CPC Gebot: Optimierung der Anzeigenausspielung auf die Lead Anzahl Dann können die Anzeigen auch schon geschrieben werden. Dabei durchlaufen Sie folgende Schritte. 1. Name der Anzeige (hier thematisch passenden Titel eingeben) 2. Dann haben Sie etwas Platz für einen Einleitungstext, der in ein paar kurzen Sätzen beschreibt, worum es in der Anzeige geht 3. Danach tragen Sie die Ziel URL ein 4. Desweiteren ist auch die Verwendung eines Bildes möglich 5. Sowie die Verwendung eines Call to Action Buttons Wenn nicht das LinkedIn Lead Formular benutzen, ist es wichtig, dass die Landingpage nutzfreundlich aussieht. Dafür ist eine ausführliche Konkurrenzanalyse wichtig und ein klarer Call to Action. Wie geht es danach weiter? Welche Faktoren führen dann zum Erfolg? Leadqualifikation Hier ist eine gemeinsame Datenbasis aller verschiedenen Partien (Vertrieb, Marketing und Performance Manager) wichtig. Diese muss für jeden zugänglich und leicht verständlich sein. Darin kann Folgendes vermerkt werden: Wann wurde der Lead ausgelöst? Von welcher Kampagne kommt der Lead (Das ist durch UTM Parameter messbar, die an die Ziel URL auf LinkedIn angehängt werden) Der Vertrieb kann diesen Lead kontaktieren und daraufhin die Relevanz dieses Leads bewerten. Hat der Lead konvertiert, dann kann dies ebenfalls noch vermerkt werden. Der Kampagnen Manager, der die LinkedIn Ads optimiert, kann dann über diese Tabelle nachverfolgen, ob die gewonnenen Leads auch tatsächlich konvertiert haben oder ob eine Kampagne zwar Leads aber keine Abschlüsse erzielt hat. Daraufhin können Sie reagieren und die Kampagnen gegebenenfalls optimieren . Leads mit LinkedIn Ads von internetwarriors Benötigen Sie Unterstützung oder Beratung zum Thema LinkedIn Ads und Leadgenerierung? Dann kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Gespräch. Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

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2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind

14.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4)   Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026.  In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web".  Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung.  "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus   Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources".  Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen.  Warum ist das revolutionär?  Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt.  Das bedeutet:  Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic.  Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup.  "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen   SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal.  Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?".  Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr.  Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht.  "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen   Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search".  Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt.  Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London."  Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein."  Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO).  Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren.  Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb   Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere.  Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig.  Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global.  Fazit: Das Jahr der Entscheidung   Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten.  Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update).  Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie).  Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max).  Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources).  Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten.  Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .  

Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen

13.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4)   In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden.  Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen.  In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten.  AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword   Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet.  Das Problem mit Keywords   Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet."  Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben.    AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent).  Wie AI Max funktioniert   AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast.  Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen.  Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren.  Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung   Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung?  Die Antwort lautet: Sponsored Responses .  Integration statt Unterbrechung   Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog.  Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool.  Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink.  Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt.  Die neue Währung: Assets   Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich:  Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen.  Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können.  Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern.  Fazit für Teil 3   Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen.  Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen.  Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.  

Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt

12.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Blogartikel Banner - Darstellung eines Pendels und das Thema

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel.  In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit.  Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens   Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar:  Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% .  Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich.  Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt.  Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat   Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember.  Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess:  Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz.  Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet.  Das neue Ranking-Gift: Redundanz   Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI.  Das Dezember-Update bestrafte Redundanz.  Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI.  Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann?  Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources"   Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus.  Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026.  Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern).  Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources".  Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert.  Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI.  Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026   Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen:  Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu.  Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup.  Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist.   Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht. 

Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt

09.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Banner Blogserie Transformation der Suche

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4)   Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment."   Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss.  Die Angst vor dem Nullsummenspiel   Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website.  1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher  Ergo: Das Ökosystem schrumpft  Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment"   Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand).  Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage.  Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026:  "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help."   Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out."   Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren.  Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion   Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken:  "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet:  Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator.  Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar.  Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära.  Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher   Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind.  Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1  Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting.  Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur.  Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand.  Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent).  Fazit und Ausblick   Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion.  Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat.  Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.  

Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025

24.11.2025

Moritz

Klussmann

Kategorie:

SEO

Banner Google AI Mode Studie

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet.  Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen  Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt.  Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen.  Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden.  Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI  Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen.  Unser Studien-Setup:  Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste:  Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen).  Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie.  Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden.  Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist.  Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert.  Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke  Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen.  Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss:  "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden."   Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen.  Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche.   Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"?  Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score.  Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi.  Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei.  Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content)  Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest.  Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht  Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus.  Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden.  Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau  Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus.  Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau.  Foren sind (noch) überschätzt  Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz.  Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung  Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken.  Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button.  Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache:  Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content.  Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format.  Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %.  Warum ist das so?  Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt.  Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten.  GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google  Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) .  Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten:  On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten.  Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben.  Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden.  Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden.  Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung  Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich.  Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.  Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen.  Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen?  Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT.  Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst.   🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.  

YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing

21.11.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner YouTube Ads 2025 - Frau mit Sneakern vor der Kamera

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können.  Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden.  Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen.  Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen.  Warum YouTube?  Bildquelle: Google Support  In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022).  Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich.  Was ist eine Demand Gen-Kampagne?  Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus.  Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt.  Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur.  Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus?  Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen:  Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts)  In-Feed-Anzeigen  Karussell- und Bildanzeigen  Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite.  Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen.  Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen.  Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen  Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten.  1. KI-gestütztes Targeting nutzen  Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt.  2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen  Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen.  3. Gebotsstrategien intelligent optimieren  YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen.  4. Performance kontinuierlich überwachen  KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern.  5. Testen und lernen mit KI  Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird.  Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.  Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads?  ABDC-Prinzip  Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage.  Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen.  Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden.  KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen  Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren.  Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen.  Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden.  Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen?  Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden.  Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt.  Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing. 

Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie

20.10.2025

Julien

Moritz

Kategorie:

SEO

Banner für einen Blogbeitrag: Smatphone mit offener ChatGpt aplication

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit.  Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird.  Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit.  Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren.  In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen.  Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen.  Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen.  Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens.  Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert.  Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten  Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus.  Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI  Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht.  Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console   Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console   Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich.  Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren  Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt.  Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen  und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet.  Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen  Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche.  Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.

Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig

10.10.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner für einen Blogbeitrag: Laptop buntes reporting Performance Max

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden.  Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors.   Das Wichtigste in Kürze   Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen.  Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren.  Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern.  Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen.  Was genau ist eine Performance Max Kampagne?   Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne.  Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition.  Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle.  Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist  Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten.  Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an.  Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln.  So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto   Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights.  Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance  Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen.  Was zeigt dir das Channel Reporting genau?   Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen.  Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar.  Was aus den Daten gelernt werden kann   Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt.  Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation.  Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren.  So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights   Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden.  Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten.  Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings   Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen.  Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren.  Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking.  Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen   Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind.  Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen.   Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing.  Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!    

VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus

08.10.2025

Axel

Zawierucha

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Inside internetwarriors

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Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren.   Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.  Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer  Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert.   Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen?    Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI  Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps.   Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden.  Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben.    Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können  Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!  

DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings

24.09.2025

Axel

Zawierucha

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Inside internetwarriors

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Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle.  Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife   Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird.  Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen.  Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist.  Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg.  Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI   Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien?  Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern.  Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten.  Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein.  Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner   Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen.  Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind.  Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz.  Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft   Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere.  Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten.   Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?

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2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind

14.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4)   Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026.  In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web".  Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung.  "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus   Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources".  Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen.  Warum ist das revolutionär?  Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt.  Das bedeutet:  Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic.  Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup.  "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen   SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal.  Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?".  Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr.  Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht.  "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen   Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search".  Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt.  Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London."  Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein."  Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO).  Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren.  Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb   Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere.  Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig.  Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global.  Fazit: Das Jahr der Entscheidung   Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten.  Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update).  Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie).  Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max).  Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources).  Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten.  Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .  

Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen

13.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4)   In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden.  Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen.  In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten.  AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword   Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet.  Das Problem mit Keywords   Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet."  Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben.    AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent).  Wie AI Max funktioniert   AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast.  Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen.  Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren.  Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung   Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung?  Die Antwort lautet: Sponsored Responses .  Integration statt Unterbrechung   Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog.  Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool.  Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink.  Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt.  Die neue Währung: Assets   Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich:  Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen.  Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können.  Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern.  Fazit für Teil 3   Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen.  Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen.  Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.  

Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt

12.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Blogartikel Banner - Darstellung eines Pendels und das Thema

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel.  In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit.  Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens   Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar:  Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% .  Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich.  Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt.  Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat   Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember.  Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess:  Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz.  Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet.  Das neue Ranking-Gift: Redundanz   Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI.  Das Dezember-Update bestrafte Redundanz.  Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI.  Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann?  Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources"   Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus.  Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026.  Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern).  Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources".  Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert.  Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI.  Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026   Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen:  Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu.  Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup.  Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist.   Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht. 

Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt

09.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Banner Blogserie Transformation der Suche

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4)   Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment."   Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss.  Die Angst vor dem Nullsummenspiel   Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website.  1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher  Ergo: Das Ökosystem schrumpft  Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment"   Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand).  Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage.  Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026:  "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help."   Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out."   Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren.  Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion   Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken:  "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet:  Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator.  Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar.  Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära.  Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher   Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind.  Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1  Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting.  Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur.  Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand.  Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent).  Fazit und Ausblick   Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion.  Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat.  Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.  

Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025

24.11.2025

Moritz

Klussmann

Kategorie:

SEO

Banner Google AI Mode Studie

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet.  Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen  Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt.  Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen.  Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden.  Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI  Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen.  Unser Studien-Setup:  Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste:  Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen).  Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie.  Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden.  Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist.  Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert.  Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke  Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen.  Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss:  "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden."   Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen.  Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche.   Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"?  Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score.  Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi.  Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei.  Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content)  Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest.  Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht  Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus.  Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden.  Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau  Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus.  Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau.  Foren sind (noch) überschätzt  Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz.  Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung  Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken.  Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button.  Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache:  Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content.  Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format.  Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %.  Warum ist das so?  Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt.  Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten.  GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google  Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) .  Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten:  On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten.  Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben.  Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden.  Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden.  Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung  Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich.  Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.  Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen.  Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen?  Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT.  Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst.   🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.  

YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing

21.11.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner YouTube Ads 2025 - Frau mit Sneakern vor der Kamera

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können.  Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden.  Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen.  Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen.  Warum YouTube?  Bildquelle: Google Support  In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022).  Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich.  Was ist eine Demand Gen-Kampagne?  Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus.  Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt.  Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur.  Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus?  Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen:  Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts)  In-Feed-Anzeigen  Karussell- und Bildanzeigen  Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite.  Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen.  Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen.  Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen  Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten.  1. KI-gestütztes Targeting nutzen  Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt.  2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen  Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen.  3. Gebotsstrategien intelligent optimieren  YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen.  4. Performance kontinuierlich überwachen  KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern.  5. Testen und lernen mit KI  Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird.  Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.  Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads?  ABDC-Prinzip  Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage.  Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen.  Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden.  KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen  Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren.  Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen.  Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden.  Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen?  Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden.  Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt.  Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing. 

Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie

20.10.2025

Julien

Moritz

Kategorie:

SEO

Banner für einen Blogbeitrag: Smatphone mit offener ChatGpt aplication

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit.  Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird.  Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit.  Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren.  In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen.  Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen.  Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen.  Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens.  Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert.  Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten  Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus.  Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI  Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht.  Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console   Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console   Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich.  Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren  Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt.  Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen  und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet.  Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen  Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche.  Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.

Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig

10.10.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner für einen Blogbeitrag: Laptop buntes reporting Performance Max

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden.  Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors.   Das Wichtigste in Kürze   Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen.  Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren.  Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern.  Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen.  Was genau ist eine Performance Max Kampagne?   Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne.  Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition.  Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle.  Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist  Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten.  Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an.  Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln.  So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto   Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights.  Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance  Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen.  Was zeigt dir das Channel Reporting genau?   Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen.  Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar.  Was aus den Daten gelernt werden kann   Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt.  Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation.  Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren.  So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights   Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden.  Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten.  Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings   Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen.  Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren.  Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking.  Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen   Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind.  Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen.   Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing.  Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!    

VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus

08.10.2025

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Inside internetwarriors

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Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren.   Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.  Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer  Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert.   Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen?    Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI  Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps.   Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden.  Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben.    Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können  Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!  

DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings

24.09.2025

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Inside internetwarriors

Banner für einen Blogbeitrag: DMEXCO 2025 - Nachlese

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle.  Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife   Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird.  Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen.  Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist.  Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg.  Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI   Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien?  Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern.  Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten.  Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein.  Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner   Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen.  Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind.  Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz.  Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft   Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere.  Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten.   Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?

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