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Markus
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Markus Beck ist Senior Online Marketing Manager und Teamlead für die ganze PPC Welt bei den Internetwarriors. Mit seinem tiefen Verständnis der Suchmaschinen-Algorithmen und seiner langjährigen Erfahrung im Online Marketing hilft er den Kunden dabei ihre Online-Präsenz zu verbessern und ihre Umsätz zu steigern. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Ansprechpartner für sein Team und gibt mit großer Begeisterung sein Wissen an die Trainees der Agentur weiter.

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Markus Beck ist Senior Online Marketing Manager und Teamlead für die ganze PPC Welt bei den Internetwarriors. Mit seinem tiefen Verständnis der Suchmaschinen-Algorithmen und seiner langjährigen Erfahrung im Online Marketing hilft er den Kunden dabei ihre Online-Präsenz zu verbessern und ihre Umsätz zu steigern. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Ansprechpartner für sein Team und gibt mit großer Begeisterung sein Wissen an die Trainees der Agentur weiter.

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Markus Beck ist Senior Online Marketing Manager und Teamlead für die ganze PPC Welt bei den Internetwarriors. Mit seinem tiefen Verständnis der Suchmaschinen-Algorithmen und seiner langjährigen Erfahrung im Online Marketing hilft er den Kunden dabei ihre Online-Präsenz zu verbessern und ihre Umsätz zu steigern. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Ansprechpartner für sein Team und gibt mit großer Begeisterung sein Wissen an die Trainees der Agentur weiter.

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Inside internetwarriors

AI Max für Suchkampagnen - Wie KI Google Ads verändert

03.09.2025

Markus

Beck

Kategorie:

SEA

Banner für einen Blogbeitrag zur neuen AI Max Kampagneneinstellung

Online-Marketing entwickelt sich stetig weiter, getrieben durch technologische Innovationen. Ein aktuelles Beispiel ist die Einführung der AI Max Kampagnen von Google. Dieser Kampagnentyp ist speziell für Suchkampagnen konzipiert und nutzt künstliche Intelligenz, um Anzeigen effizienter zu steuern. Im Folgenden erläutern wir, was AI Max für Suchkampagnen ist, welche Vorteile es bietet und welche Anforderungen es an Werbetreibende stellt.  Das Wichtigste in Kürze  AI Max ist ein neue Kampagnenfunktion in Google Ads, der maschinelles Lernen für automatisierte Anzeigenplatzierungen und Gebote nutzt. AI Max kombiniert bestehende Google Ads Funktionen wie Broad Match, DSA und automatisch erstellte Assets. Der Schwerpunkt liegt auf der Maximierung von Conversions und Conversion-Werten. AI Max kombiniert klassische Suchkampagnen mit KI-gestützten Gebotsstrategien. Automatisierung reduziert den Verwaltungsaufwand, erfordert jedoch klare Zielvorgaben, Daten und qualitativ hochwertige Assets. Die Steuerung erfolgt über Zieldefinitionen und die kontinuierliche Überwachung der Kampagnenleistung. Einleitung: Was ist AI Max?   Google entwickelt seine Werbeplattform kontinuierlich weiter und setzt dabei zunehmend auf künstliche Intelligenz. Mit AI Max für Suchkampagnen wird eine neue Kampagnenfunktion eingeführt, die speziell für die Google-Suche entwickelt wurde. AI Max nutzt maschinelles Lernen, um Anzeigen automatisch zu steuern, Gebote in Echtzeit anzupassen und die Wahrscheinlichkeit von Conversions zu erhöhen. Ziel ist es, den manuellen Aufwand zu reduzieren und die Effizienz von Suchkampagnen zu steigern. Funktionsweise von AI Max   Im Unterschied zu klassischen Suchkampagnen basiert Google AI Max stark auf Automatisierung. Assets, darunter Anzeigentitel, Beschreibungen, Sitelinks oder Erweiterungen werden dem System zur Verfügung gestellt. Die KI kombiniert diese Bausteine eigenständig und erstellt dynamisch Anzeigen, die optimal zur jeweiligen Suchanfrage passen.  Zusätzlich analysiert das System kontinuierlich Nutzersignale wie Standort, Suchhistorie oder Interaktionsmuster. Diese Daten werden genutzt, um relevante Zielgruppen zu identifizieren und Anzeigen in Echtzeit zu optimieren. Damit wird die Kampagnensteuerung deutlich präziser und schneller, als es manuell möglich wäre. 1. Keywordless Technology: Suchanzeigen ohne klassische Keywords   Ein zentrales Element ist das sogenannte „keywordless matching“. Statt auf exakte oder phrase match Keywords zu setzen, analysiert Google mithilfe von KI die Landingpages, vorhandenen Assets und das Nutzerverhalten, um passende Suchanfragen zu bedienen. Das erinnert stark an die Funktionsweise von Dynamic Search Ads, nur in einem noch automatisierteren Rahmen.  2. Textautomatisierung durch KI   Die automatisch erstellten Assets sind ein weiterer Baustein in AI Max. Google erstellt Anzeigentexte dynamisch basierend auf der Website, bisherigen Anzeigen und weiteren verfügbaren Daten.   3. Final URL Expansion   Mit der finalen URL-Erweiterung darf Google Nutzer*innen auf eine andere Zielseite leiten als ursprünglich eingestellt, sofern die KI annimmt, dass dort eine bessere Conversion-Wahrscheinlichkeit besteht. Auch diese Funktion basiert auf bekannten Mechaniken aus DSA-Kampagnen. Vorteile von AI Max in Google Ads Die Einführung von AI Max bietet eine Reihe von Vorteilen für Werbetreibende: Zeitersparnis durch Automatisierung : Manuelle Anpassungen von Geboten und Anzeigentexten entfallen größtenteils. Höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit : Google selbst gibt an, dass AI Max im Schnitt bis zu 14 % mehr Conversions generieren kann. Erweiterte Reichweite : Anzeigen werden nicht mehr nur durch klassische Keywords ausgelöst, sondern können auch weitere relevante Suchanfragen abdecken.  Transparenz : Neue Berichtsfunktionen zeigen, wie die KI Entscheidungen trifft und welche Anpassungen automatisiert vorgenommen wurden. Trotz der Vorteile birgt AI Max auch Risiken. Die Automatisierung kann unerwartete und teilweise unkontrollierbare Ergebnisse hervorbringen. Beispielsweise kann die KI Anzeigen für Suchbegriffe ausspielen, die nicht direkt zum Markenkern oder zum Produkt passen, was zu irrelevantem Traffic und geringerer Effizienz führen kann. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Performance stark von der Qualität der bereitgestellten Assets und der Datengrundlage abhängt. Sind diese fehlerhaft oder unzureichend, kann die KI falsche Schlüsse ziehen und die Kampagne in die falsche Richtung lenken. Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das Marketingbudget verschwendet wird, ohne die gewünschten Resultate zu erzielen. Gerade bei Kunden mit wenig Budget und einer unzureichenden Anzahl an Conversions, würden wir aktuell die Nutzung von AI Max noch nicht empfehlen. Herausforderungen und Einschränkungen   Geringere manuelle Kontrolle : Viele Entscheidungen werden von der KI übernommen, was bedeutet, dass weniger Eingriffsmöglichkeiten bestehen.  Abhängigkeit von Datenqualität : Nur wenn hochwertige Assets und präzise Conversion-Ziele hinterlegt sind, kann die KI effektiv arbeiten.  Kontinuierliches Monitoring erforderlich : Auch automatisierte Kampagnen müssen regelmäßig überprüft und angepasst werden, um langfristig erfolgreich zu sein. Erste Einblicke in die Praxis: Was Unternehmen mit AI Max erreichen   Dass AI Max nicht nur ein theoretisches Konzept bleibt, sondern bereits echte Resultate liefert, beweisen zwei frühe Case Studies aus der Beta-Phase, die Google selbst vorstellt. Sowohl L’Oréal Chile als auch der australische Anbieter MyConnect nutzten AI Max – und konnten ihre Suchkampagnen damit deutlich effizienter gestalten.  L’Oréal Chile: Höhere Conversion Rates bei geringeren Kosten   Der Kosmetikriese setzte AI Max gezielt ein, um neue Keyword-Potenziale zu erschließen und die Relevanz seiner Anzeigen zu steigern. Mit Erfolg: Die Conversion Rate verdoppelte sich, während der Cost-per-Conversion um satte 31 % sank.  Ein Beispiel zeigt das Potenzial: Die Kampagnen griffen plötzlich Suchanfragen wie  „what is the best cream for facial dark spots“  auf – Begriffe, die mit klassischen Keyword-Strategien vermutlich nie abgedeckt worden wären. AI Max half also dabei, relevante Longtail-Intentionen gezielt zu bedienen, ohne manuelles Setup.  MyConnect: Mehr Leads durch neue Suchimpulse   Das australische Unternehmen MyConnect war bereits mit Broad Match und tROAS unterwegs. Dennoch brachte die Aktivierung von AI Max eine klare Verbesserung:  16 % mehr Leads  13 % geringere Kosten pro Conversion  30 % mehr Conversions aus neuartigen Suchbegriffen  Besonders spannend: Der starke Anstieg sogenannter „net-new queries“ – also Suchanfragen, die bislang weder von den Keywords noch den bestehenden Assets abgedeckt wurden. Hier zeigt sich der eigentliche Mehrwert von AI Max: es erkennt Chancen, die vorher nicht sichtbar waren. Best Practices für den Einsatz von AI Max   Damit AI Max erfolgreich eingesetzt werden kann, sollten Unternehmen einige Grundsätze beachten:  Hochwertige Assets bereitstellen – Vielfältige Anzeigentitel und Beschreibungen erleichtern der KI die Optimierung.  Conversion-Ziele klar definieren – Je genauer die Zielvorgaben, desto besser kann die KI die Kampagne steuern.  Regelmäßige Analyse durchführen – Trotz Automatisierung bleibt die Kontrolle über Kennzahlen wie ROAS, CTR und Conversion-Rate wichtig.  Marken-Keywords prüfen – Es kann sinnvoll sein, Markenbegriffe auszuschließen, damit die Kampagne neue Zielgruppen erschließt und nicht nur bestehende Suchanfragen bedient. Fazit: Chancen und Grenzen von AI Max   AI Max für Suchkampagnen ist ein Schritt in Richtung stärkerer Automatisierung bei Google Ads. Unternehmen können von der Technologie profitieren, wenn sie ihre Kampagnen strategisch vorbereiten, klare Ziele definieren und die Ergebnisse regelmäßig überwachen.  Die KI ersetzt keine fundierte Marketingstrategie, sondern ergänzt sie. Richtig eingesetzt, kann AI Max dabei helfen, Budgets effizienter einzusetzen, den administrativen Aufwand zu reduzieren und die Performance zu steigern.  Wenn du herausfinden möchtest, wie AI Max oder andere innovative Ansätze für Google Ads mit KI deinem Unternehmen helfen können, stehen wir dir als Expert*innen in der SEO , GEO und SEA gerne zur Seite. Kontaktiere uns noch heute für eine unverbindliche Beratung, um deine Online Marketing Strategie zu revolutionieren. FAQ: Häufig gestellte Fragen zu AI Max   Was ist der Unterschied zwischen Performance Max und AI Max?   Performance Max deckt alle Google-Kanäle ab, während AI Max speziell für Suchanzeigen entwickelt wurde.  Eignet sich AI Max für jedes Unternehmen?   AI Max eignet sich am besten für Unternehmen mit klaren Conversion-Zielen, die über ausreichend Budget verfügen, um der KI genug Daten zum Lernen zu geben. Für kleinere Budgets oder sehr spezifische Nischenmärkte kann eine klassische Google Ads Kampagne oder eine gezielte SEO-Strategie sinnvoller sein.  Wie behalte ich die Kontrolle, wenn so viel automatisiert ist?   Die Steuerung erfolgt über Assets, Conversion-Ziele und regelmäßige Analyseberichte. Diese geben Transparenz und zeigen, wie die KI optimiert.  Kann ich Keywords ausschließen?   Ja, das Ausschließen von Keywords ist eine wichtige Best Practice. Es hilft dabei, dass die Kampagne nicht nur auf Nutzer abzielt, die ohnehin nach deiner Marke suchen, sondern neue potenzielle Kunden erreicht. 

internetwarriors - Ausgezeichnet mit dem SEA Qualitätszertifikat des BVDW

20.02.2025

Markus

Beck

Kategorie:

Inside internetwarriors

Blogbeitragsbanner unseres SEA Qualitätszertifikates von BVDW.

Suchmaschinenmarketing entwickelt sich ständig weiter, und damit auch die Anforderungen an Unternehmen und Agenturen. Das SEA-Qualitätszertifikat bescheinigt uns als Agentur Internetwarriors umfassende Expertise und Professionalität im Bereich Search Engine Advertising . Mit dem Erhalt des SEA-Qualitätszertifikats des BVDW beweisen wir als internetwarriors, dass wir die höchsten Standards in der Suchmaschinenwerbung erfüllen. Dieses Zertifikat bescheinigt uns nicht nur fundierte Fachkenntnisse, sondern auch eine professionelle und transparente Arbeitsweise. Der anspruchsvolle Zertifizierungsprozess umfasste eine detaillierte Überprüfung unserer Strategieentwicklung, Kampagnensteuerung und Erfolgskontrolle, wobei besonders die Zufriedenheit unserer Kund*innen im Mittelpunkt stand. Für uns bedeutet dies nicht nur einen Qualitätsnachweis, sondern auch eine Bestätigung unserer Werte, auf denen unsere Arbeit beruht: Transparenz, Effizienz und Erfolg. Mit dieser Auszeichnung garantieren wir unseren Kund*innen, dass ihre Kampagnen in den besten Händen sind und kontinuierlich optimiert werden, um den maximalen Erfolg zu erzielen. Strenge Kriterien, objektive Prüfung: So läuft die Zertifizierung ab Der Bewerbungsprozess für das SEA-Qualitätszertifikat des BVDW ist anspruchsvoll und umfasst mehrere Kriterien zur Bewertung der Agentur Qualität: Unterzeichnung des Code of Conducts Beleg der Mitarbeiterqualifikationen durch Fachartikel, Vorträge oder Workshops Nachweis über die Tätigkeit und das Umsatzvolumen als SEA-Agentur Befragung ausgewählter Kunden zur Zufriedenheit mit der Agenturarbeit Vorlage von Referenzen über erfolgreiche Kundenprojekte Alle SEA-Agenturen haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich für das BVDW-Qualitätszertifikat zu bewerben. Um jedoch tatsächlich zertifiziert zu werden, müssen strenge Auswahlkriterien erfüllt werden. Die Bewertung erfolgt in folgenden Bereichen: 20 % Erfahrung im SEA-Bereich 40 % Effizienz und Struktur in der Arbeitsweise 30 % Kundenzufriedenheit 10 % Engagement im Markt Abbildung 1: Ablauf SEA Verfahren. Quelle: https://www.bvdw.org/zertifizierungen/sea/ Diese Anforderungen sorgen dafür, dass nur die besten Agenturen ausgezeichnet werden. Auch internetwarriors haben diese hohen Standards erfüllt und sind nun stolzer Träger des SEA-Qualitätszertifikats des BVDW. Aktuell tragen bundesweit nur etwa 23 Agenturen dieses exklusive Siegel (Stand: Januar 2024). Vertrau auf zertifizierte SEA-Expertise Mit dem SEA-Qualitätssiegel des BVDW setzen wir ein klares Zeichen für Qualität und Vertrauenswürdigkeit in der Suchmaschinenwerbung. Profitiere von unserer zertifizierten Expertise! Wenn du einen erfahrenen Partner für deine SEA-Kampagnen suchst, der höchste Standards garantiert, kontaktiere uns ! Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Strategie und bringen deine digitalen Werbeziele erfolgreich voran.

Benutzerdefinierte Spalten in Google Ads: Die ultimative Anleitung für mehr Datentransparenz

14.08.2024

Markus

Beck

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SEA

Google Ads bietet eine Vielzahl von Standardberichten, die wertvolle Einblicke in die Kampagnenleistung liefern. Jedoch stoßen diese Berichte oft an ihre Grenzen, wenn es um die Analyse spezifischer Datenpunkte oder die Erstellung individueller Auswertungen geht. Hier kommen benutzerdefinierte Spalten ins Spiel. Mit benutzerdefinierten Spalten kannst du Google Ads Daten nach deinen Bedürfnissen anpassen und so die für dich relevantesten Informationen zusammentragen. In diesem Blogartikel beleuchten wir die Funktionsweise von benutzerdefinierten Spalten und stellen Dir gleichzeitig wichtige Formeln vor, die du direkt in deinem Konto implementieren kannst. Was sind benutzerdefinierte Spalten? Benutzerdefinierte Spalten in Google Ads sind speziell angepasste Datenfelder, die du selbst definieren kannst. Im Gegensatz zu den vordefinierten Spalten, die standardmäßig in Google Ads verfügbar sind, bieten benutzerdefinierte Spalten die Flexibilität, eigene Metriken zu erstellen und komplexe Berechnungen durchzuführen. Diese Funktion ist besonders nützlich, um detaillierte Einblicke in deine Kampagnenleistung zu bekommen und spezifische Kennzahlen zu verfolgen. Vorteile der Nutzung von benutzerdefinierten Spalten Die Verwendung von benutzerdefinierten Spalten in Google Ads bietet zahlreiche Vorteile: 1. Personalisierung der Datenanalyse: Du kannst Metriken erstellen, die genau auf deine Geschäftsziele zugeschnitten sind. Beispielsweise kannst du den ROI, den Customer Lifetime Value (CLV) oder andere geschäftsspezifische KPIs berechnen. 2. Erhöhte Effizienz: Benutzerdefinierte Spalten in Google Ads ermöglichen es Dir, komplexe Datenberechnungen direkt in der Google Ads-Oberfläche durchzuführen, was die Notwendigkeit externer Tabellenkalkulationen verringert und den Analyseprozess beschleunigt. 3. Verbesserte Entscheidungsfindung: Mit maßgeschneiderten Metriken kannst du fundiertere Entscheidungen treffen, da du spezifische Einblicke in die Leistung deiner Kampagnen erhältst, die sonst nicht sichtbar wären. 4. Bessere Berichterstellung: Benutzerdefinierte Spalten erleichtern die Erstellung detaillierter Berichte, die deinen Stakeholdern genau die Informationen liefern, die sie benötigen. Erstellung und Implementierung benutzerdefinierter Spalten Die Erstellung benutzerdefinierter Spalten in Google Ads ist ein relativ einfacher Prozess. Hier sind die grundlegenden Schritte: Melde dich in deinem Google Ads Konto an und gehe zum Bereich der Kampagnen. Hier findest du auf der rechten Seite den Menüpunkt „Spalten“. Abbildung 1: Step 1 Auswahl Spalten   Klicke auf „Benutzerdefiniert“, über „Spalten anpassen“ kommst du aber auch ans Ziel. Im nächsten Schritt kommst du zur Übersichtsseite und öffnest „Benutzerdefinierte Spalten“. Abbildung 2: Step 2 Spalten für Kampagnen anpassen   Von hier aus kannst du nun die entsprechenden Spalten erstellen. Abbildung 3: Step 3 Spalten erstellen   Gib der Spalte einen Namen und eine Beschreibung. Wähle die gewünschte Metrik und die Berechnungsformel aus. Formeln und Berechnungen: Du kannst einfache Berechnungen wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division verwenden, um deine benutzerdefinierte Metrik zu erstellen. Nachdem du die benutzerdefinierte Spalte erstellt hast, kannst du diese zu deinen Berichten und Dashboards hinzufügen. Dies ermöglicht es dir, die Leistung deiner Kampagnen anhand der neuen Metriken zu überwachen und zu analysieren. Wichtige benutzerdefinierte Spalten für Google Ads Um dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir einige nützliche benutzerdefinierte Spalten zusammengestellt, die du direkt im Google Ads Konto erstellen kannst: 1. Erwartete Kosten für den laufenden Monat: Diese Spalte zeigt dir an, mit welchem Monatsbudget du rechnen musst, wenn du nichts an bestehenden Einstellungen oder Budgets änderst. Formel: Kosten: Benutzerdefinierte Zeitraum / (day(today()) - 1)) * day(offset_days(offset_months(month_start(), 1), -1)) *Benutzerdefinierte Zeitraum:  Startdatum: Erster Tag dieses Monat; Enddatum: Gestern 2. Cost-per-Conversion nach Conversion-Aktion: Diese Spalte zeigt die durchschnittlichen Kosten pro Conversion für verschiedene Conversion-Aktionen (z. B. Kauf, Newsletter-Anmeldung) an. So können Sie die Rentabilität Ihrer Conversion-Aktionen besser verstehen. Formel: Cost-per-Conversion nach Conversion-Aktion = Conversion-Kosten / Conversions Hier ist ein Auszug von Conversions, die wir bei uns im Konto angelegt haben: Abbildung 4: Übersicht der erstellten Conversions   Diese sind auch mit entsprechendem CPA pro Conversions hinterlegt. Die oben genannten Daten geben äußerst nützliche Einblicke in jede Konversionsphase. Es können auch verschiedene Ansichten betrachtet werden, um zu sehen, welche Suchbegriffe, Keywords und Anzeigen entsprechend performen, wodurch du sehr spezifisch herausfinden kannst , wo du dein Budget optimieren, kürzen oder erhöhen musst. 3. CPA in den letzten 7 Tagen: Die Spalte zeigt den durchschnittlichen CPA in den letzten 7 Tagen. So kann auf einen Blick die Entwicklung des CPA’s z.B. in den letzten 30 Tagen und der letzten Woche verglichen werden. Formel: Kosten: Letzen 7 Tage / Conversions: Letzten 7 Tage 4. ROAS in den letzten 7 Tagen: Die Spalte zeigt den durchschnittlichen ROAS in den letzten 7 Tagen. So kann auf einen Blick die Entwicklung des ROAS z.B. in den letzten 30 Tagen und der letzten Woche verglichen werden. Formel: Conversions-Wert: Letzen 7 Tage / Kosten: Letzten 7 Tage 5. Budgetauslastung: Die Spalte “Budgetauslastung” zeigt an, wie viel Prozent des eingestellten Daily Budgets die Kampagne im Schnitt pro Tag in den letzten 7 Tagen ausgegeben hat. Wichtig ist dabei, wenn das tägliche Budget erhöht oder reduziert wird, ändert sich dementsprechend auch die Spalte. D.h. sie ist nur aussagekräftig, wenn das Budget nicht angepasst wird. Formel: Kosten: Letzte 7 Tag / 7 / Tagesbudget Fazit Benutzerdefinierte Spalten in Google Ads sind ein leistungsstarkes Tool, mit dem Google Ads Daten nach individuellen Bedürfnissen anpassen kann. Durch die Erstellung eigener Spalten erhältst du tiefere Einblicke in deine Kampagnenleistung und kannst so fundierte Entscheidungen treffen, um die Ergebnisse zu optimieren. Wir helfen dir gerne bei der Identifizierung und Erstellung der passenden benutzerdefinierten Spalten in deinem Google Ads Konto. Kontaktiere uns einfach über das Kontaktformular und sichere dir dein unverbindliches Angebot!

Thought Leader Ads auf LinkedIn - Wie Sie Ihre Expertise nutzen können, um Ihre Leads zu steigern

02.04.2024

Markus

Beck

Kategorie:

Social Media

Die Werbebranche steht niemals still, und LinkedIn hat mit der Einführung der Thought Leader Ads (TLA) ein neues Kapitel in der Werbung auf der Plattform aufgeschlagen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über dieses innovative Anzeigenformat wissen müssen und wie es Ihr Unternehmen auf das nächste Level bringen kann. Was sind Thought Leader Ads? Thought Leader Ads sind ein neues Anzeigenformat auf LinkedIn, mit dem Beiträge von Mitarbeitenden und Führungskräften des Unternehmens bewerben werden können. Anders als bei herkömmlichen Anzeigen bietet dieses Format den Vorteil, dass die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Personen hinter den Beiträgen genutzt werden kann, um Botschaften zu transportieren. Warum sind Thought Leader Ads so bedeutsam? Der Erfolg von Werbung hängt oft von der Fähigkeit ab, eine persönliche Verbindung zu den Zielgruppen herzustellen. Menschen vertrauen eher auf die Meinungen und Erfahrungen von Menschen, die sie kennen und respektieren. Mit Thought Leader Ads können Sie diese persönliche Verbindung herstellen und die Reichweite Ihrer Botschaften erhöhen. Laut LinkedIn kann mit Thought Leader Ads eine 1,7x höhere Klickrate sowie eine 1,6x höhere Engagement Rate erzielt werden. Anwendungsfälle für Thought Leader Ads Es gibt verschiedene strategische Anwendungsfälle für Thought Leader Ads, die es ermöglichen, Ihre Marketingziele zu erreichen: 1. Kundengewinnung Thought Leader Ads bieten eine effektive Möglichkeit, potenzielle Kunde*innen anzusprechen und ihnen die Stärken und Positionierungen des Unternehmens näherzubringen. Indem Sie klare Botschaften formulieren und den richtigen Absender auswählen, kann das Interesse der Zielgruppe geweckt und sie zum Handeln bewegt werden. 2. Kundenbindung Es ist oft sinnvoll, mit bestehenden Kund*innen Kontakt zu bleiben und eine persönliche Beziehung aufzubauen. Thought Leader Ads bieten die Möglichkeit, durch die persönliche Kommunikation mit den Kund*innen Vertrauen aufzubauen und die Beziehung zu vertiefen. 3. Employer Branding Thought Leader Ads können auch dazu genutzt werden, Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Mitarbeitende können positive Erfahrungen teilen und Führungskräfte können sich persönlich und nahbar präsentieren. Dadurch wird das Vertrauen in das Unternehmen gestärkt und potenzielle Bewerber*innen können sich mit der Marke identifizieren. Wie setzen Sie Thought Leader Ads um? Um Thought Leader Ads auf LinkedIn zu nutzen, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und den richtigen Prozess befolgen: - Überprüfen Sie, ob Ihr Unternehmen über ein Werbekonto auf LinkedIn verfügt und ob die erforderlichen Berechtigungen für die Erstellung von Anzeigen vorhanden sind. - Stellen Sie sicher, dass die Mitarbeiter*innen in ihren Profilen das Unternehmen als Arbeitgeber angegeben haben und dass ihre Profile öffentlich zugänglich sind. Step für Step Einrichtung 1. Kampagnenziel auswählen Aktuell stehen nur Brand Awareness und Engagement für Thought Leader Ads zur Verfügung. 2. Das gewünschte Anzeigenformat auswählen (derzeit sind nur Single Image Ads und Video Ads verfügbar) 3. Audience Network deaktivieren Das LinkedIn Audience Network muss deaktiviert werden, damit Thought-Leader-Anzeigen geschaltet werden können. 4. Vorhandene Inhalte durchsuchen 5. Mitarbeiter*innen suchen und auswählen Wähle den relevanten Beitrag eines Mitarbeitenden oder Führungskraft aus der Content-Bibliothek aus und lege das Budget und die Zielgruppe fest. 6. Beiträge suchen & auswählen 7. Anfrage senden - Achtung : Es gibt eine Beschränkung auf fünf Anfragen, die Sie an jeden Thought Leader senden können. - Erhalten Sie keine Antwort auf diese Anfrage, können Sie keine weiteren senden. - Der Link kann auch kopiert werden und direkt an die Person geschickt werden Best Practices für Thought Leader Ads Um das volle Potenzial der Thought Leader Ads auszuschöpfen, gibt es einige bewährte Strategien, die Sie beachten sollten: - Keinen “Leader” verwenden, der vorher noch nichts gepostet hatThought - Leader sorgfältig auswählen - Nur ein Bild verwenden (Postings mit mehreren Bildern können nicht verwendet werden - Keinen Repost verwenden - Nutzung für Retargeting Kampagnen - Erstellung von Zielgruppen aus Klicks auf die Anzeigen - KPI’s richtig bewerten: Kampagnen-Metriken wie Klickrate und Cost per Click sind bei Thought Leader Ads tendenziell viel besser als bei herkömmlichen Company Ads. Hier empfehlen wir aber die Metriken detailliert zu betrachten. Vor allem beim Kampagnenziel “Engagement” werden alle Engagement Aktionen in die Engagement Rate mit einberechnet. So kann es sein, dass nur ein Bruchteil der Engagement Klicks die “Klicks auf die Zielseite” ausmachen und ein Großteil der Klicks unter “Sonstige Klicks” fällt. Überprüfen Sie das Wachstum der Follower. Tarife und Direktnachrichten an die Person, deren Beiträge Sie verwenden. Hier wird die tatsächliche Wirkung dieser Kampagne am deutlichsten sichtbar. - Verlinken Sie relevante Artikel oder Ressourcen, um den Nutze*innen und Mehrwert deiner Botschaften zu verstärken. - Achten Sie darauf, dass die Länge der Beiträge 200 Wörter nicht überschreitet, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu halten. - Erwähnen Sie andere relevante Seiten oder Personen, um die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge zu erhöhen. - Wählen Sie die Laufzeit Ihrer Kampagne und Anzeigen sorgfältig aus (3-4 Wochen sind in der Regel optimal), um die besten Ergebnisse zu erzielen. - Verwenden Sie ansprechende Bilder und Videos: Visualisierung ist ein wichtiger Aspekt in der Werbung. Nutzen Sie ansprechende Bilder oder Videos, die die Botschaft Ihrer Thought Leader Ads unterstützen. Achten Sie darauf, dass die visuellen Elemente professionell und hochwertig sind. - Personalisierte Zielgruppenansprache: Nutzen Sie die umfangreichen Targeting-Optionen von LinkedIn , um die Thought Leader Ads gezielt an Ihre Zielgruppe auszurichten. Sie können nach demografischen Merkmalen, Interessen, Jobtiteln und vielem mehr segmentieren, um sicherzustellen, dass deine Anzeigen die richtigen Personen erreichen. - Social Proof nutzen: Wenn die beworbenen Beiträge bereits viele Likes, Kommentare oder Shares haben, verwende dies als Social Proof in deinen Anzeigen. Zeige, dass die Inhalte deiner Thought Leader bereits auf Resonanz stoßen, um das Vertrauen der Zielgruppe zu stärken. Folgende Inhalte können Sie verwenden: - Erfolgsgeschichten und Case Studies: Bewerben Sie Beiträge, in denen erfolgreiche Projekte, Kundengeschichten oder Fallstudien vorgestellt werden. Dies zeigt potenziellen Kunden, wie Ihr Unternehmen echten Mehrwert bietet. - Branchenwissen und Trends: Teile Einblicke in aktuelle Branchentrends, Forschungsergebnisse oder relevante Statistiken. Dies etabliert Ihre Mitarbeiter als Experten in ihrem Bereich und zieht Interessenten an. - Tipps und Ratschläge: Veröffentliche praktische Ratschläge und Tipps, die Ihrer Zielgruppe helfen, Herausforderungen zu bewältigen oder Fähigkeiten zu verbessern. Diese Art von Inhalten fördert das Engagement und zeigt deine Expertise. - Einblicke hinter die Kulissen: Gewähren Sie Ihrer Zielgruppe einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens. Zeige, wie Projekte entstehen, wie der Arbeitsalltag aussieht oder wie Mitarbeiter ihr Fachwissen entwickeln. Fragen und Diskussionen: Stelle Fragen oder starte Diskussionen zu relevanten Themen. Dies ermutigt die Zielgruppe zur Interaktion und fördert den Meinungsaustausch. - Verknüpfung mit aktuellen Ereignissen: Nutze aktuelle Ereignisse, Feiertage oder besondere Anlässe, um relevante Inhalte zu erstellen und deine Thought Leader Ads an den Zeitgeist anzupassen. - Kundenbewertungen und Testimonials: Zeige Kundenbewertungen und Testimonials in den Thought Leader Ads, um das Vertrauen potenzieller Kunden zu stärken. Authentische Erfahrungen von zufriedenen Kund*innen sind ein überzeugendes Verkaufsargument. Fazit Thought Leader Ads bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Reichweite Ihrer Botschaften zu erhöhen und eine persönliche Verbindung zu Ihrer Zielgruppe herzustellen. Setzen Sie dieses innovative Anzeigenformat ein, um die Glaubwürdigkeit und Authentizität Ihrer Mitarbeitenden und Führungskräfte zu nutzen und Ihre Marketingziele zu erreichen. Sehr gerne unterstützen wir Sie bei der Optimierung und Aufbau Ihrer Thought Leader Ads. Kontaktieren Sie ganz unverbindlich unsere LinkedIn-Experten von den internetwarriors.

KI im Marketing - Trends auf der diesjährigen Google Marketing Live 2023

23.06.2023

Markus

Beck

Kategorie:

Künstliche Intelligenz

Auf der diesjährigen Google Marketing Live (GML) stand vor allem ein Thema im Mittelpunkt des Interesses: Künstliche Intelligenz (KI) im Marketing. Ob KI-gesteuerte Chatbots oder generative KI-Funktionen – Eins steht fest: die Zukunft von Google (Ads) wird von KI geprägt sein. In unserem Blogartikel haben wir die wichtigsten Neuvorstellungen des Events für Sie zusammengefasst und für Sie eingeschätzt. KI Kampagne mit Conversational AI erstellen Die Integration von Conversational AI in die Kampagnenerstellung bei Google Ads bietet eine spannende und effiziente Möglichkeit, KI Kampagnen zu erstellen. Werbetreibende können die Unterstützung von künstlicher Intelligenz nutzen, um ansprechende Assets zu generieren, während sie gleichzeitig die volle Kontrolle über den Prozess behalten. Such- und Shopping Anzeigen in SGE Die Search Generative Experience (SGE) wurde kürzlich auf der Google I/O vorgestellt und ist ein weiterer Schritt in Richtung personalisierte Suche. Auf der Google Marketing Live 2023 wurde angekündigt, dass Google daran arbeitet, Anzeigen direkt in die SGE zu integrieren. Dies eröffnet Werbetreibenden neue Möglichkeiten, ihre Anzeigen in den Suchergebnissen zu platzieren und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Die SGE nutzt generative KI, um Suchanfragen effizienter zu verstehen und relevante Informationen bereitzustellen. Durch KI im Marketing und die Integration von Anzeigen können Werbetreibende ihre Zielgruppe noch gezielter erreichen und ihre Markenbekanntheit steigern. KI-Funktionen in Google PMax Durch die Integration von generativer KI für die Erstellung von Text- und Bildmaterial wird der Funktionsumfang von Google PMax erweitert. Zusätzlich wird AI Marketing eingesetzt, um kreative Inhalte für bild- und videobasierte Kampagnen zu generieren und so den Zielkunden optimal anzusprechen. AI Marketing-Tool für Google Product Studio Mit dem neuen Tool Google Product Studio wird Händlern die Möglichkeit geboten, ihre Produktfotos mit Hilfe von KI zu bearbeiten und zu verbessern. Durch die KI-gestützte Bildverarbeitung können Produktbilder mit dynamischen Hintergründen versehen, unattraktive Hintergründe entfernt und sogar niedrig aufgelöste Bilder schärfer dargestellt werden. Auf diese Weise können Händler hochwertige Produktabbildungen erstellen, die potenzielle Kunden eher ansprechen und die Conversion Rate erhöhen, ohne dass hohe Kosten für professionelle Unterstützung anfallen. Google stellt neue Version des Merchant Centers vor Google wird das Merchant Center ab 2024 durch das Google Merchant Center Next ersetzen. Mit dem Google Merchant Center Next können Händler ihre Produktinformationen auf ihren Websites einfach verknüpfen und steuern, wie ihre Produkte auf Google angezeigt werden, ohne dass dies eine manuelle Feed-Erstellung erfordert. Außerdem finden Sie hier Informationen zu den meistverkauften Produkten, Price Benchmarks und wettbewerbsrelevante Informationen. Neue Kampagnentypen und AI Marketing Features bei Google Ads Google Ads erhält sieben neue Funktionen für mehr Transparenz und Kontrolle in den Kampagnen. Eine dieser Funktionen ist die markenbezogene Einschränkung im Broad Match, um die Markenidentität zu schützen. Auch das Smart Bidding wird weiterentwickelt, um automatisierte Gebote effektiver zu machen. Werbetreibende haben somit bessere Tools zur Optimierung ihrer Kampagnen und zur Erreichung ihrer Marketingziele. Mit den neuen Kampagnentypen "Video Views" und "Demand Generation" eröffnen sich Werbetreibenden neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppe zu erreichen und ihre Marketingziele zu realisieren. Video-View-Kampagnen kombinieren verschiedene Werbeformate wie skippable In-Stream Ads, In-Feed Ads und Shorts Ads, um die Anzahl der Video-Views zu maximieren. Demand Gen-Kampagnen hingegen werden auf verschiedenen Plattformen wie YouTube Shorts, YouTube In-Stream, YouTube In-Feed, Discover und Gmail geschaltet, um Konversionen zu fördern. Diese Kampagnen ermöglichen es Werbetreibenden, potenzielle Kunden gezielt individuell zu targeten und ihre Produkte oder Dienstleistungen effektiv zu vermarkten. Verbesserte Integration von GA4 und Google Ads Eine der wichtigsten Neuerungen ist die verbesserte Integration von Google Ads und Google Analytics 4 (GA4). Die Verknüpfung der beiden Plattformen erhöht den Datenfluss und ermöglicht eine genauere Interpretation der Engagement- und Konversionsdaten. Die Integration von GA4 und Google Ads ermöglicht es Werbetreibenden, umfassende Analysen durchzuführen und ihre AI Marketing Strategie besser zu optimieren. Der Einsatz von maschinellem Lernen in GA4 ermöglicht es, fortgeschrittene Erkenntnisse zu gewinnen, Anomalien zu erkennen und Trends zu identifizieren. Durch die Integration von GA4 und Google Ads können Werbetreibende ihre Kampagnen besser verwalten und ihre Zielgruppen gezielter ansprechen. Fazit - Wie präsent ist Künstliche Intelligenz im Marketing? Insgesamt war die Google Marketing Live 2023 ein deutlicher Beweis dafür, dass Künstliche Intelligenz im Marketing nicht mehr wegzudenken ist. Die vorgestellten Innovationen bieten Werbetreibenden die Chance, ihre Kampagnen durch KI auf das nächste Level zu heben und ihr Publikum gezielter anzusprechen. Indem sie die Möglichkeiten der KI nutzen und Daten intelligent einsetzen, können sie ihre Marketingziele effektiver erreichen und bessere Ergebnisse erzielen. Die Integration von KI-basierten Technologien ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Kampagnen effizienter zu gestalten und neue Möglichkeiten zu nutzen. Von KI-gesteuerten Chatbots bis hin zur generativen KI für Text und Bilder bieten die neuen Vorstellungen vielfältige Anwendungen, die Werbetreibende zum Vorteil nutzen können. Die Zukunft des Marketings liegt in der intelligenten Nutzung von Daten und der personalisierten Ansprache von Zielgruppen. Werbetreibende sollten diese Entwicklung aufmerksam verfolgen und KI-basierte Lösungen in ihre Marketingstrategie integrieren, um weiterhin erfolgreich zu sein. Wir unterstützen Sie, damit Ihre Marketingziele erreicht werden. Kontaktieren Sie uns!

Responsive Search Ads in Google Ads - Best Practice & Tipps

25.03.2022

Markus

Beck

Kategorie:

SEA

Inhaltsverzeichnis Wenn Sie Google Ads verwenden, haben Sie die Ankündigung in Ihrem Account sicherlich schon gesehen: Ab dem 30.6.2022 sind Responsive Search Ads der einzige Anzeigentyp, der in Standard-Search Kampagnen erstellt und bearbeitet werden kann. Bestehende erweiterte Textanzeigen werden weiterhin ausgeliefert, können aber nicht mehr bearbeitet werden. Neue erweiterte Textanzeigen sind dann nicht mehr möglich. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie sich bestmöglich auf diese Umstellung vorbereiten und was es bei der Erstellung von Responsive Search Ads zu beachten gibt, lesen Sie weiter. In diesem Artikel fassen wir Ihnen alle Grundlagen zusammen und geben Ihnen unsere Best Practice Tipps aus der jahrelangen Google Ads Praxis. Textanzeigen in Google Search Ads Es gibt diese unterschiedlichen Arten von Textanzeigen: Erweiterte Textanzeigen (ETA) Responsive Suchanzeigen (RSA) Dynamische Suchanzeigen Anrufanzeigen In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die erweiterten Textanzeigen und vor allem auf die Responsive Search Ads. Die erweiterten Textanzeigen wurden 2016 von Google eingeführt, zusätzlich zu den normalen Textanzeigen. In ETAs sind 3 Anzeigentitel und 2 Beschreibungen möglich. Die Responsive Search Ads wurden zwei Jahre später, im Jahr 2018, von Google eingeführt. Der wichtigste Unterschied: In diesem automatisches Anzeigenformat erscheinen die Assets in beliebiger Reihenfolge. Hierfür können Sie bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen erstellen. Google spielt aus diesen unterschiedliche Kombinationen aus, um die bestmögliche zu finden. Damit sind bis zu 40.000 Kombinationen möglich. Aus der Praxis können wir die Vor- und Nachteile von Responsive Search Ads sehr gut einschätzen. Sie sind zwar spätestens ab Ende Juni dazu gezwungen, sich mit RSAs zu beschäftigen, sofern Sie neue Textanzeigen erstellen möchten, die positive und nachteiligen Aspekte zu kennen, ist dennoch hilfreich. Vorteile von Responsive Search Ads: Mehr Flexibiltät Mehr Platz für Anzeigentext Höhere Sichtbarkeit Viel mehr Testmöglichkeiten durch größere Anzahl an Titel und Beschreibungen Dadurch weniger Anzeigenversionen notwendig Nachteile der Responsive Search Ads: Nur eingeschränktes Testen möglich (Pin-Funktion, siehe unten) Weniger Kontrolle, da Google die Ausspielung überlassen wird Für sehr granulare Kampagnenstruktur nicht ideal In unseren Best Practice Tipps verraten wir Ihnen, wie Sie aus den Responsive Suchanzeigen das Beste herausholen. Best Practice: Erstellung von Responsive Suchanzeigen Bearbeiten Sie Ihre Anzeigen im Google Ads Interface? Wir empfehlen Ihnen die Verwendung des Google Ads Editors für die Anzeigenerstellung und -bearbeitung. Mit diesem Tool können Sie effektiv arbeiten, indem Sie zum Beispiel Keywords und Anzeigen kopieren oder die Funktion Suchen und Ersetzen nutzen. Es erspart Ihnen viel händische Arbeit. Ein weiterer Vorteil ist die Offline Bearbeitung von Kampagnen und Anzeigen. Im Google Ads Interface finden Sie die Responsive Search Ads im Menü unter Anzeigen und Erweiterungen. Klicken Sie auf Anzeigen und Responsive Suchanzeige. Übrigens: Im Interface von Google Ads können erweiterte Textanzeigen zwar bis Ende Juni 2022 noch erstellt werden, aber die Funktion wurde etwas versteckt: Wenn Sie Responsive Suchanzeige auswählen, können Sie alternativ eine erweiterte Textanzeige erstellen. Für die Responsive Search Ads geben Sie bis zu 15 Anzeigentitel und bis zu 4 Beschreibungen ein. Sie können sich in der Vorschau ansehen, wie Ihre Anzeige in Desktop und mobile ausgespielt würde. Eine wichtige Funktion, um zu testen und etwas Kontrolle zu behalten ist die Pin-Funktion: Damit können Sie festlegen, dass bestimmte Anzeigentitel und Beschreibungen nur an bestimmten Positionen angezeigt werden. Beispielsweise könnten Sie damit erzwingen, dass Ihre Brand immer an Position 1 angezeigt wird oder dass eine bestimmte beworbene Aktion immer in der Anzeige ausgespielt wird. Best Practice für Responsive Search Ads Jetzt geht es an die praktische Umsetzung: wie holen Sie die beste Performance aus Ihren Responsive Suchanzeigen heraus? Wie schaffen Sie die besten Voraussetzungen, um zu testen und optimieren? Nutzen Sie allen möglichen Zeilen und Zeichen Es sind bis zu 30 Zeichen im Anzeigentitel und bis zu 90 Zeichen in der Beschreibung möglich. Verschenken Sie keine Zeichen! Prägnante Überschriften erstellen Je unverwechselbarer und prägnanter Ihre Überschriften sind, umso mehr Aufmerksamkeit ziehen Sie auf die Anzeige und umso mehr motivieren Sie User zum Klicken. Testen Sie verschiedene RSAs gegeneinander Funktionieren gepinnte Titel und Beschreibungen besser oder ungepinnte? Welche gepinnten Assets performen am besten? Pinnen Sie wichtige Inhalte an Nutzen Sie die Pin-Funktion für wichtige Titel & Beschreibungen anpinnen, damit diese immer ausgespielt werden. Vermeiden Sie Wiederholungen und redundante Inhalte Ihre Anzeigentitel und Beschreibungen sollten sich unterscheiden. Bedenken Sie, dass diese in unterschiedlichen Kombinationen zusammen ausgespielt werden und funktionieren müssen. Beispiele Wenn Ihnen vor allem der letzte Tipp zu theoretisch war, sehen Sie sich unsere Beispiele an: Gute Überschriften/Titel Internetwarriors Ihre Online Marketing Agentur Viele zufriedene Kunden Erfolgreiches Online Marketing Transparenz durch Reportings Messbare Erfolge im Marketing 20 Jahre internetwarriors Persönliche Ansprechpartner internetwarriors Marketing Jeder Titel hat eine andere Aussage, alle Überschriften funktionieren in der Kombination. Falsche Überschriften/Titel internetwarriors Internetwarriors GmbH Internetwarriors Agentur Jetzt online bestellen Jetzt bestellen Bestellen Sie online Von den erstellten Titeln sind sich jeweils drei zu ähnlich, die Kombination dieser führt zu Redundanzen in den Anzeigen. Falls Sie sich fragen, wie Sie so viele unterschiedliche Überschriften erstellen sollen, hier eine Anregung, welche Informationen im Titel sinnvoll sind: Markennamen / Brand Produkt oder Dienstleistung Relevante Keywords aus den Anzeigengruppen Angebotene Vorteile, USPs Call to Action Gute Beschreibungen Bei uns steht Ihr wirtschaftlicher Erfolg im Vordergrund. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage! Wir finden die richtige Mischung, seit 2001 & für viele zufriedene Kunden. Jetzt Angebot sichern. Ihre 360°Online Marketing Agentur in Berlin - Individuelle Betreuung für Ihren Erfolg. Als erfahrene Agentur unterstützen wir Sie in allen Bereichen des Online Marketings. Die Beispiele oben zeichnet aus, dass der Text einzigartig ist und individuell kombiniert werden kann, ohne dass Doppelungen entstehen. Alle Kombinationen ergeben einen Sinn. Falsche Beschreibungen Wir finden die richtige Mischung, seit 2001 & für viele zufriedene Kunden. Jetzt Angebot sichern. Immer die richtige Mischung seit 2001 & für viele zufriedene Kunden. Jetzt Angebot anfordern. Internetwarriors Immer die richtige Zutat für Ihren Erfolg. Jetzt Angebot einholen. Im Gegensatz zum Best Practice Beispiel oben, unterscheiden sich die Texte hier kaum. Der Call to Action wiederholt sich. Die Kombination ergibt Redundanzen, wenn die Beschreibungen zusammen ausgespielt werden. Wir finden die richtige Mischung, seit 2001 & für viele zufriedene Kunden. Jetzt Angebot sichern. Immer die richtige Mischung seit 2001 & für viele zufriedene Kunden. Jetzt Angebot Im Gegensatz zum Best Practice Beispiel oben, unterscheiden sich die Texte hier kaum. Der Call to Action wiederholt sich. Die Kombination ergibt Redundanzen, wenn die Beschreibungen zusammen ausgespielt werden. Verwenden Sie Inhalte Ihrer bestehenden ETAs als Vorlage Ersparen Sie sich Arbeit und nutzen Sie Anzeigeninhalte Ihrer ETAs für Ihre neuen Responsive Search Ads. Im besten Fall haben Sie vorher identifiziert, welche Titel und Beschreibungen am besten performen. Zum Beispiel mit 3 ETAs pro Adgroup. Erstellen Sie 9 komplett unterschiedliche Headlines und nutzen Sie unterschiedliche Beschreibungen. Beispielsweise: Headline 1 = Bezug auf Keywords der Adgroup Headline 2 = USP des Produktes Headline 3 = Call to Action Denken Sie daran, dass die beiden Beschreibungen zusammenpassen sollten. Bauen Sie aus diesen ETAs dann RSAs und sparen Sie sich damit Aufwand. Um weiter Zeit einzusparen, können Sie mit Excel arbeiten oder Skripte nutzen, die automatisch RSAs aus vorhandenen erweiterten Textanzeigen erstellen. Wenn Sie mehr Kontrolle behalten möchten, haben Sie die Möglichkeit, die Headlines entsprechend ihrer Position anpinnen (Headline 1 auf Position 1, Headline 2 auf Position 2, usw.) und zu testen, wie diese performen. Testen Sie aber auch die Variante ohne gepinnte Überschriften und Beschreibungen. Best Practice: Auswertung der RSA Im Google Ads Interface erhalten Sie Ideen und Vorschläge von Google und können Assets auf Performance und Potenziale überprüfen. Unter dem Punkt Anzeigeneffektivität können Sie auf “Ideen anzeigen” klicken und sehen zum Beispiel Vorschläge für neue Keywords, spezifischere Anzeigentitel oder die Anpassung von Beschreibungen. Prüfen Sie diese Ideen und testen Sie die Vorschläge, die sinnvoll und relevant sind. Möchten Sie Ihre Assets überprüfen, finden Sie unter dem Menüpunkt “Anzeigen” jeweils unter Ihren erstellten Anzeigen den Link “Assetdetails aufrufen”. Sie sehen, welche angepinnt wurden, ob die Leistung gut oder schlecht ist (der Status “lernt” bedeutet, dass noch nicht ausreichend Impressionen erzeugt wurden, um dieses Asset zu bewerten - konkret etwa 5.000 Impressionen in 30 Tagen). Überprüfen, Sie, welche Assets wie oft ausgespielt wurden, welche am besten performen und ob zum Beispiel die gepinnten oder die ungepinnten erfolgreicher waren. Sie haben auch die Möglichkeit, sich die Kombinationen anzusehen: Wie oft wird welche Kombination ausgespielt? Sind Sie mit der am häufigsten ausgespielten Kombination zufrieden oder besteht Handlungsbedarf? Was Sie jetzt unbedingt tun müssen Das wichtigste: Testen, testen, testen! So lange Sie noch die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie verschiedene Erweiterte Textanzeigen erstellen und gegeneinander testen. Testen Sie zum Beispiel, welche Titel, Beschreibungen, CTAs oder USPs am meisten geklickt werden und zu den meisten Conversions führen. Nutzen Sie diese Erkenntnisse dafür, vor der Umstellung optimale Erweiterte Textanzeigen zu erstellen, die weiter laufen. Es ist bisher nicht abzusehen, dass Google die ETAs vollkommen abschaltet, daher lohnt es sich, hier weitere Anzeigen zu erstellen und bestehende zu optimieren. Nicht zuletzt, um daraus Erkenntnisse für die Responsive Search Ads mit ihren eingeschränkten Testmöglichkeiten zu gewinnen. Und schließlich: Beginnen Sie mit der Verwendung von Responsive Search Ads! Machen Sie sich mit dem Format vertraut, testen und optimieren Sie. Je früher Sie sich auf die Umstellung vorbereiten, umso entspannter können Sie den 30.06. erwarten! Entspannt auf die Umstellung auf Responsive Search Ads vorbereitet Möchten Sie dem 30.06. gelassen entgegensehen, haben aber nicht das Wissen oder die Ressourcen Ihr Google Ads Konto auf die Umstellung vorzubereiten? Wir optimieren Ihr Google Ads Konto, ermitteln Ihre leistungsstärksten erweiterten Textanzeigen und erstellen oder optimieren Ihre Responsive Ads . Mit unserem erfahrenen SEA-Team sind Sie bestens auf den Sommer und die Responsive Search Ads vorbereitet. Wir holen das Optimum aus Ihrem Google Ads Account heraus. Fragen Sie unverbindlich bei uns an! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

Leads, Leads, Leads – Gezielte B2B Neukundengewinnung mit LinkedIn Ads

09.10.2020

Markus

Beck

Kategorie:

Social Media

In diesem Blogartikel zum Thema gezielte B2B Neukundengewinnung mit LinkedIn Ads geht Johannes Stabel COO Johannes darauf ein, wie man mit möglichst geringem Streuverlust gewinnbringende und performance-basierte Neukunden generiert . Wichtig bei LinkedIn Ads ist, dass ein gesundes Verhältnis zwischen Investition, Werbebudget, Zeit und dem Outcome in Form von Leads vorhanden ist. Warum wird nun genau LinkedIn als effektives Leadgenerierungstool herangezogen? Bei LinkedIn handelt es sich um eine sehr große Social Business Plattform in Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche definitiv die Nase vorne hat, wenn es um moderne Werbemaßnahmen wie Lead Ads geht. Besonders effizient sind die granulare Ausrichtungsmöglichkeiten Job Titel, Branchen, und Unternehmensnamen. Theorie Lead-Funnel – LinkedIn Lead Ads Als erstes kommt es durch LinkedIn Ads zu Awareness. Das bedeutet, dass die Personen zum ersten Mal in Kontakt mit dem Unternehmen bzw. der Marke treten. Danach durchlaufen die Personen folgende Stadien: Sie werden zum Prospect Lead. Hierbei handelt es sich um die erste Phase, in der man einen potentiellen Neukunden durch LinkedIn erfasst. Zum Beispiel durch die Weiterleitung von LinkedIn zum Kontaktformular auf Ihrer Webseite. Danach geht es weiter in die Phase des Qualified Leads. Das bedeutet, dass der Prospect Lead ggf. in einen qualifizierten Lead umgewandelt wurde. Dazu werden die Kontaktdaten manuell gefiltert und aussortiert. Es wird bewertet, bei welchen Daten es sich um potentielle Neukunden durch LinkedIn handeln könnte. Wurden die Qualified Leads ausfindig gemacht, folgt das Stadium des Opportunity Leads. In dieser Phase können Beratungsgespräche stattfinden, in denen eventuell Fragen zum bestehenden Vertrag geklärt werden können. Bestehen diesbezüglich keine weiteren Unklarheiten, kommt es schlussendlich zu einem Abschluss – der Neukunde wurde über LinkedIn gewonnen.   Praxis Traffic mit LinkedIn Ads Wichtige Fragen oder Bereiche die genau definiert gehören, um erfolgreiche Neukunden über LinkedIn zu generieren: Welche Kanäle sind denn schon in Ihrem Unternehmen involviert? Online Offline (Print, Messen, klassischer Vertrieb) Welche Ziele/ KPIs werden aktuell verfolgt? Exakte Zielgruppendefinition Der Funnel vom ersten Kontakt mit dem Kunden bis zum finalen Abschluss, sollte nicht zu lange sein und sich in einem realistischen Rahmen befinden. Wie sehen die einzelnen Phasen des Funnels aus und gibt es dazu schon bestimmte Daten die ausgewertet werden können? Wichtig ist eine Verknüpfung und eine zusammenhängende Auswertung der Daten. Ein möglicher Funnel, der ausgearbeitet werden könnte, wäre nun z. B. die Lead Generierung durch LinkedIn Ads. Dafür klären wir folgende Fragen: Was sind wertvolle Leads und was möchten wir überhaupt tracken? Was ist also ein mögliches Zielvorhaben? Wie lange war ein Kunde auf meiner Seite? Wie viele Newsletter Anmeldungen haben wir? Wie viele Personen haben ein PDF heruntergeladen? Wir empfehlen Google Analytics zu verwenden, weil dieses Tool mehrere Traffic Kanäle miteinander verbinden und mögliche Synergien erkennen kann. Um den ganzen Prozess zu starten und Leads tracken zu können, muss auf LinkedIn eine Kampagnengruppe erstellt werden. In der Kampagnengruppe wir dann eine Kampagne erstellt, wofür wir ein Ziel benötigen: Website Conversion Dafür wird ein Conversion Tracking auf der Website benötigt, worüber Leads gesammelt werden können. Lead Generierung Hier ist keine Website nötig. Die Leads werden über das LinkedIn Lead Formular generiert. Die Daten können als CSV in einem Excel Sheet gespeichert und gesammelt werden. Wichtig bei der Erstellung einer Kampagne ist eine klare Zielgruppendefinierung. Dafür gibt es ein extra Attribut und zwar die Zielgruppenerweiterung. Ist die Zielgruppe jedoch zu klein, dann kann es passieren, dass gar kein Traffic über die LinkedIn Leadgenerierung erzielt wird. Nach der Zielgruppendefinierung müssen das Budget und der Gebotstyp bestimmt werden. Automatisches CPC-Gebot: Es wird versucht, die beste Performance zu erzielen Maximales CPM / Maximales CPC Gebot: Diese Strategie versucht immer, das Maximum aus dem Budget herauszuholen Verbessertes CPC Gebot: Optimierung der Anzeigenausspielung auf die Lead Anzahl Dann können die Anzeigen auch schon geschrieben werden. Dabei durchlaufen Sie folgende Schritte. 1. Name der Anzeige (hier thematisch passenden Titel eingeben) 2. Dann haben Sie etwas Platz für einen Einleitungstext, der in ein paar kurzen Sätzen beschreibt, worum es in der Anzeige geht 3. Danach tragen Sie die Ziel URL ein 4. Desweiteren ist auch die Verwendung eines Bildes möglich 5. Sowie die Verwendung eines Call to Action Buttons Wenn nicht das LinkedIn Lead Formular benutzen, ist es wichtig, dass die Landingpage nutzfreundlich aussieht. Dafür ist eine ausführliche Konkurrenzanalyse wichtig und ein klarer Call to Action. Wie geht es danach weiter? Welche Faktoren führen dann zum Erfolg? Leadqualifikation Hier ist eine gemeinsame Datenbasis aller verschiedenen Partien (Vertrieb, Marketing und Performance Manager) wichtig. Diese muss für jeden zugänglich und leicht verständlich sein. Darin kann Folgendes vermerkt werden: Wann wurde der Lead ausgelöst? Von welcher Kampagne kommt der Lead (Das ist durch UTM Parameter messbar, die an die Ziel URL auf LinkedIn angehängt werden) Der Vertrieb kann diesen Lead kontaktieren und daraufhin die Relevanz dieses Leads bewerten. Hat der Lead konvertiert, dann kann dies ebenfalls noch vermerkt werden. Der Kampagnen Manager, der die LinkedIn Ads optimiert, kann dann über diese Tabelle nachverfolgen, ob die gewonnenen Leads auch tatsächlich konvertiert haben oder ob eine Kampagne zwar Leads aber keine Abschlüsse erzielt hat. Daraufhin können Sie reagieren und die Kampagnen gegebenenfalls optimieren . Leads mit LinkedIn Ads von internetwarriors Benötigen Sie Unterstützung oder Beratung zum Thema LinkedIn Ads und Leadgenerierung? Dann kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Gespräch. Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN

Wie Sie mit dem Google Tool - Ads Editor Ihre Kampagnen effizienter steuern können

17.01.2020

Markus

Beck

Kategorie:

SEA

Die Verwaltung und Optimierung Ihres Google Ads Kontos ist mit jeder Menge Arbeit verbunden. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, den Arbeitsaufwand zu reduzieren. Der Google Ads Editor ist eine sehr nützliche Anwendung, welche Google kostenlos zum Download für Mac und Windows zur Verfügung stellt. Mit dem hilfreichen Werkzeug können Sie Ihre Kampagnen bequem offline auf Ihrem PC erstellen, analysieren und bearbeiten. Dadurch sparen Sie sich Zeit und können effizient Kampagnenmanagement betreiben. Zahlreiche SEA (engl. search engine advertising) Account Manager schwören auf das beliebte Tool, welches wir im Folgenden näher vorstellen. So ist der Google Ads Editor aufgebaut Abb.1: Layout vom AdWords Editor; Quelle: support.google.com Die Toolbar – Alles Wichtige auf einen Blick Die Toolbar (Abbildung 1.) befindet sich im oberen Bereich des Google Editors. Mit den vorhandenen Schaltflächen können Sie Ihre Konten öffnen oder weitere hinzufügen, die letzten Kontoänderungen herunterladen, vorgenommene Änderungen überprüfen und anschließend hochladen. Weiterhin ist es möglich, sich verschiedene Statistiken zu Ihrem Konto anzeigen zu lassen. Die Baumansicht – Mit einem Klick zur gewünschten Kampagne Über die Baumansicht (Abbildung 2.) können Sie das Konto, die Kampagne oder die Anzeigengruppe auswählen, die Sie betrachten oder bearbeiten möchten. Um das Konto oder die Kampagne zu öffnen bzw. zu schließen, klicken Sie auf den Pfeil neben dem Konto- oder jeweiligen Kampagnennamen. Wenn Sie auf die drei kleinen Punkte rechts über den Kontonamen klicken, können Sie nach den verschiedenen Kampagnentypen und dem Status der Kampagnen bzw. Anzeigengruppen filtern. Die Typenliste – Jede Anzeige ist modifizierbar   Die Typenliste (Abbildung 3.) unterteilt sich in die Punkte: Kampagnen Anzeigengruppen Keywords Ausrichtung Anzeigen Anzeigenerweiterungen Klicken Sie auf ein Element, um Daten für das ausgewählte Konto bzw. für die ausgewählte Kampagne oder Anzeigengruppe aufzurufen. Wenn Sie beispielsweise die Textanzeigen einer Kampagne in der Datenansicht darstellen möchten, wählen Sie in der Baumansicht eine Kampagne und dann in der Typenliste die Option Textanzeigen. Abb.2: Übersicht der Typenliste Die Datenansicht – Inhalte sichtbar machen In der Datenansicht (Abbildung 4.) sehen Sie die Inhalte, der zuvor ausgewählten Einstellungen aus der Baumansicht und der Typenliste.   Das Bearbeitungsfeld – Änderungen durchführen Im Bearbeitungsfeld (Abbildung 5.) des Google Ads Editors können Sie Einstellungen editieren oder Änderungen direkt in die ausgewählte Zeile eingeben, wie zum Beispiel Textanzeigen schreiben und optimieren oder Keyword-Optionen einstellen. Welche Google Tools und Funktionen enthält der Google Editor? Was sind die Funktionen des Google Ads Editors? Nach dem Download und der Installation des Programmes ist die Funktionsweise recht einfach. Loggen Sie sich mit Ihren Google Ads Zugangsdaten ein und laden Sie die Inhalte des gewünschten Kontos herunter. Nun können Sie Änderungen offline vornehmen. Der Google Ads Editor verfügt über viele nützliche Funktionen, wovon wir Ihnen einige mit auf den Weg geben möchten: Doppelte Keywords finden :Mithilfe der Funktion „Identische Keywords suchen” unter dem Reiter Tools können Sie Keywords, die mehrfach in Konto, Kampagnen oder Anzeigengruppen vorkommen, identifizieren. Es ist sehr wichtig diese zu entfernen, damit sie nicht in der Anzeigenauktion gegeneinander konkurrieren. Elemente kopieren und verschieben : Im Google Ads Editor können Sie Elemente kopieren oder per Drag-and-Drop verschieben. So ist es beispielsweise möglich, Keywords und Anzeigentexte zwischen einzelnen Kampagnen zu verschieben. Außerdem können Sie im Google Ads Editor gleichzeitig verschiedene Bereiche Ihres Kontos, Ihrer Kampagnen oder Ihrer Anzeigengruppe in einem Extra-Fenster aufrufen. Diese Funktion ist besonders praktisch um zum Beispiel die passenden Keywords, die Sie im Anzeigentext integrieren wollen, im Blick zu haben. Suchen und Ersetzen :Mit der Funktion “Suchen und Ersetzen“ können Sie ausgewählte Texte oder Keywords zeitsparend verändern und ersetzen. Durch Drücken der Tastenkombination STRG + H gelangen Sie schnell in das benötigte Fenster. Wenn Sie auf die Schaltfläche “Anfügen“ klicken, können Sie Keywords oder Textanzeigen mit einem beliebigen Wort oder Zeichen vor oder nach bestehendem Text ergänzen. Abb.3: Funktion „Suchen und Ersetzen“ im AdWords Editor Mehrere Änderungen vornehmen :Mit dem Google Ads Editor können Sie auf Konto-, Kampagnen- und Anzeigenebene gleichzeitig Änderungen vornehmen. Über den Button “Mehrere Änderungen vornehmen“ ist es möglich, den Status verschiedener Elemente gleichzeitig zu modifizieren, einschließlich Anzeigen, Keywords, URLs, Geboten und mehr. So können Sie beispielsweise neue Keywords in einem Schritt in alle Kampagnen einfügen. Werbezeitplaner kopieren und einfügen :Im Google Ads Konto ist es momentan nicht möglich, den Werbezeitplaner zu kopieren. Insbesondere bei komplexen Einstellungen und sehr vielen Kampagnen ist dies ein großer Zeitaufwand, da Sie für jede Kampagne den Werbezeitplaner neu einrichten müssen. Dank dem Google Ads Editor ist dieses Problem sehr leicht zu lösen. Sie rufen die Kampagne mit dem Werbezeitplaner auf, den Sie kopieren möchten und wählen unter dem Punkt  Bearbeiten  ->  Shell kopieren aus. Nun bestimmen Sie die Kampagnen, in die Sie den Zeitplan einfügen möchten und klicken anschließend im Bearbeitungsfeld neben “Werbezeitplaner“ auf  Einfügen . Benutzerdefinierte Regeln :Vor dem Hochladen von Änderungen werden Sie über Verstöße gegen Best Practices informiert. Bei den Informationen handelt es sich um Fehler- oder Warnmeldungen z. B. wenn Ihre Anzeigengruppe kein responsive Suchnetzwerk-Anzeige enthält. Anzeigenindikator Ad Strength: In der Spalte Anzeigeneffektivität erfahren Sie, ob für Ihre responsive Anzeigen optimierungsbedarf besteht. Wenn Sie mit der Maus über das Feld fahren, bekommen Sie konkrete Vorschläge zur jeweiligen Anzeige. Dazu müssen Sie die Spalte „Anzeigeneffektivität“ auf Anzeigenebene einschalten.   Besonders wenn mehrere Personen an einem Konto arbeiten ist es sehr wichtig die letzten Kontoänderungen zuvor herunterzuladen. Denken Sie abschließend auch daran, dass alle im AdWords Editor vorgenommenen Änderungen zuerst hochgeladen werden müssen, um online im AdWords Konto sichtbar zu sein. Der Google Ads Editor bietet folgende Vorteile Vom Internet unabhängiges Arbeiten und Verwalten des Kontos Optimierung des Workflows durch Shortcuts und Bulk-Änderungen Möglichkeit des Datenimports aus CSV-Dateien Schnelle Durchführung umfangreicher Änderungen Änderungen können Rückgängig gemacht werden Export und Import des gesamten Kontos Leistungsstatistiken aufrufen und analysieren JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN Google Ads Agentur internetwarriors - Was wir für Sie tun können Mithilfe des Google Ads Editors können Sie Ihre Kampagnen noch leichter organisieren und verwalten. Wenn Sie Unterstützung im Bereich Google Ads brauchen,  kontaktieren Sie die internetwarriors GmbH . Unsere zertifizierten Google Ads Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter.

Google Ads Remarketing – Best Practice

29.08.2019

Markus

Beck

Kategorie:

SEA

Retargeting, oder auch von Google Remarketing genannt, stellt Werbetreibenden umfassende Varianten zur Verfügung, ehemalige Webseitenbesucher und potenzielle Kunden in den Shop und auf die Seite zurückzuholen, wenn sie diesen ohne Kaufabschluss oder entsprechender Conversion/Lead einmal verlassen haben. Denn die Nutzer konvertieren oft nicht direkt beim ersten Besuch des Online-Shops sofort zu Käufern. Die "Customer Journey" kann sich über mehrere Touchpoints ziehen, bis die Kaufentscheidung endgültig gefallen ist. Eine effektive Möglichkeit, die Shopper auf diesem Wege erneut anzusprechen, ist das Remarketing bzw. Retargeting mit Google Ads. Sind sie ein kleines Unternehmen, so haben wir ebenfalls auf unserem Blog einen Artikel zur maximalen Effizienz mit geringen Google Ads Kosten. Unsere Remarketing Best Practices für Google Ads Damit auch Sie das Google Remarketing-Tool bald noch effizienter nutzen – für eine höhere Conversion Rate und mehr Umsatz – lesen Sie hier unsere wichtigsten Tipps: Mehrere Zeit-Cluster verwenden: Personen, die Ihre Seite erst gestern besucht haben, sind wahrscheinlich noch näher an der Kaufentscheidung als Personen, deren Besuch schon 30 Tage zurück liegt. Aus diesem Grund sollten Ihre Kampagnen mehrere Remarketing Listen mit unterschiedlichen Cookie–Laufzeiten enthalten. So können Sie differenzierte Gebote für die unterschiedlichen Zielgruppen abgeben und diese mit angepassten Anzeigentexten ansprechen. Wir empfehlen mindestens drei Zeit-Kohorten: Der letzte Besuch ist bis zu 30 Tage / bis zu 90 Tage / bis zu 180 Tage her. Allerdings gibt es auch Werbetreibende, dessen Produkte es verlangen, eine besonders lange Listendauer einzustellen. Dies ist zum Beispiel bei vielen B2B-Anbietern der Fall, da dort Entscheidungsprozesse bis zum letztendlichen Kauf komplexer sind. Dynamisches Remarketing: Im Gegensatz zum Standard Remarketing zeigt das dynamische Remarketing dem Besucher angepasste Angebote zu den letzten Produkten, die er auf Ihrer Seite betrachtet hat - oder verwandte Produkte aus der gleichen Kategorie. Wenn Ihr Produktportfolio bereits im Google Merchant Center eingepflegt ist, ist der Weg zum dynamischen Remarketing nicht mehr weit. Es muss lediglich der Remarketing-Code auf Ihrer Seite erneuert und einige Variablen eingepflegt werden. Seit diesem Jahr 2019 können Sie dynamisches Remarketing nur noch über responsive Displayanzeigen ausspielen. D.h. es werden zusätzliche Bilder, das Logo und Anzeigentitel samt Beschreibung benötigt. Keine Ausspielung auf Seiten ohne Mehrwert und „Below the Fold“: Google ermöglicht den Ausschluss verschiedener Webseiten-Inhalte. Beispiele sind Seiten mit obszöner oder grober Ausdrucksweise sowie Seiten, die sexuell anzüglich sind. Auch wenn man die Schraube hier nicht zu restriktiv anziehen sollte, empfehlen wir z.B. reservierte Domains, Fehlerseiten und Glücksspielseiten auszuschließen. Nach unserer Erfahrung generieren Seiten dieser Kategorien meist nur nutzlose Impressionen. Zusätzlich lassen sich Platzierungen „Below the Fold“ ausschließen – also in dem Bereich, der für den Besucher nur durch Scrollen sichtbar ist. Google Remarketing zum Markenaufbau: Der Nutzen von Remarketing zum Markenaufbau ist nicht unumstritten. Wenn Sie Ihre Kunden durchgängig mit hoher Frequenz durch Retargeting penetrieren und ihnen über einen längeren Zeitraum immer wieder das gleiche Produkt zeigen, kann das Ihrer Marke vielleicht sogar schaden. Der Nutzer könnte sich auf Dauer belästigt und genervt fühlen. Trotzdem sollten Sie mindestens eine Remarketing Gruppe mit langer Cookie Laufzeit zwischen max. 360 und 540 Tagen einrichten. Um den Belästigungs-Effekt zu vermeiden, sollten Sie diese Gruppe eher in Intervallen mit längeren Pausen und mit niedrigem Frequency Cap ansprechen - zum Beispiel zu speziellen Aktionen wie Sommerschlussverkauf oder Beginn der Buchungssaison und mit angepassten Angeboten sowie Wording. Es hat sich zudem gezeigt, dass Remarketing einen positiven Einfluss auf Ihren Direct-Traffic und die Time-on-Site haben kann. Ehemalige Käufer und Similar Audiences: Sie sollten immer eine eigene Remarketing Gruppe ausschließlich für Kunden einrichten, die bereits in Ihrem Shop bestellt haben. Die Cookie Laufzeit kann dabei durchaus ein Jahr oder länger betragen. Auch diese Gruppe sollte in längeren Intervallen und zu speziellen Aktionen wieder angesprochen werden. Zusätzlich empfehlen wir, für diese Gruppe das Instrument „Similar Audiences“ zu testen. Dabei findet Google für Sie Nutzer, die über gleiche Merkmale und gleiches Surf- und Suchverhalten verfügen wie Ihre Kunden. Diese Funktion kann sich als sehr nützlich für die Neukundengewinnung herausstellen. RLSA Kampagnen verwenden: Die Remarketing-Listen für Suchanzeigen ermöglichen, die Kampagnen im Suchnetzwerk für Nutzer anzupassen, die Ihre Webseite schon einmal besucht haben. So können Sie die Nutzer mit angepassten Textanzeigen, z.B. Google Display Netzwerk, und erhöhtem Gebot nochmals ansprechen. Hier können Sie also mittels der Ansprache oder auch durch spezielle Rabatte zwischen Neukunden und bestehenden Kunden/Nutzern unterscheiden und Werbeinhalte wie Aktionen optimal aussteuern. Remarketing im Display-Netzwerk schalten: Besonders erfolgsversprechend ist Remarketing im Google Displaynetzwerk. Botschaften von Werbebannern werden deutlich besser von bisherigen Nutzern für Retargeting wahrgenommen und schneller wiedererkannt als Textanzeigen. Die visuelle Erinnerung stellt einen wichtigen Touchpoint in der Customer Life Journey dar und bietet oft bessere Conversion Raten als für Neukunden. Nutzung von Kundenlisten: Ein mächtiges Tool ist die Nutzung von Customer Match, also Listen von bekannten Kunden (z.B. Newsletter Abonnenten). Diese müssen Sie in Ihr Google Ads Konto implementieren. Aktuell steht diese Funktion aber nicht mehr standardmäßig in allen Accounts zur Verfügung. Um diese freischalten lassen zu können, müssen Sie einige Faktoren erfüllen, wie z.B. mindestens 50.000€ Lifetime-Spend über Ihren Account. Fazit Google Remarketing ist die perfekte Möglichkeit für die Steigerung der Conversions und der Conversions-Rate. Denn Sie können das Retargeting nutzen um neue Angebote für bekannte Kunden zu platzieren. Bringen Sie Ihre Produkte und sich wieder ins Gespräch und frischen Sie die Kaufbereitschaft Ihrer Interessenten und Kunden wieder auf. Was wir für Sie tun können Sie möchten Google Ads Remarketing effizient einsetzen und brauchen Unterstützung bei Einrichtung oder Betreuung der Kampagnen? kontaktieren Sie die internetwarriors GmbH. Unsere zertifizierten Google Ads Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter.

Der Planer für Displaykampagnen – Ihre Google AdWords Kampagnen zielgerichtet aussteuern

29.09.2016

Markus

Beck

Kategorie:

SEA

Nachdem wir Ihnen schon die Vorteile des Keyword Planers näher gebracht haben, möchten wir Ihnen nun dessen Pendant im Displaybereich vorstellen. Als Account Manager kennen Sie die Situation, Sie planen eine Display Kampagne und würden gerne vorab eine Prognose Ihrer Kampagnen Performance erhalten. Genau an dieser Stelle hilft Ihnen der Planer für Displaykampagnen. Mit dem nützlichen Tool von Google können Sie kostenlos nach Ideen für Ihre Kampagnen, nach passenden Keywords, Placements und weiteren Ausrichtungsmethoden recherchieren, um Ihre Kampagnen optimal auszusteuern und die bestmögliche Performance zu erzielen. Um den Planer für Displaykampagnen verwenden zu können benötigen Sie ein Google Konto. Mit diesem müssen Sie im nächsten Schritt ein AdWords-Konto erstellen oder sich in Ihrem bereits bestehenden AdWords-Konto anmelden. Nach der erfolgreichen Anmeldung finden Sie den Planer für Displaykampagnen unter dem Reiter „Tools“. Die Funktionen des Tools Der Planer für Displaykampagnen bietet verschiedene Möglichkeiten zur Planung Ihrer Kampagnen. Mit der Funktion „Neue Vorschläge für die Ausrichtung basierend auf einer Wortgruppe, Website oder Kategorie suchen“ können Sie Ihre Interessen sowie die Zielseite eintragen und die Kampagnenausrichtung und den Gebotstyp festlegen. Weiterhin ist es möglich direkt Daten und Prognosen abzurufen. Abb.1: Optionen des Planers für Displaykampagnen Ausrichtungsideen ermitteln Nach der Eingabe Ihrer Informationen können Sie Ideen für Anzeigengruppen oder Placement-Ideen abrufen. Der Planer für Displaykampagnen stellt Ihnen Inhalte für verschiedene Anzeigengruppen vor. Jede dieser Anzeigengruppen enthält zum Thema passende Ausrichtungsoptionen. Zusätzlich erhalten Sie Informationen zu den genutzten Geräten, Alter und dem Geschlecht der User. Abb. 2: Anzeigengruppen-Ideen Unter dem Tab „Einzelne Targeting-Ideen“ finden Sie Vorschläge für Keywords, Interessen, Themen, Placements, demografische Merkmale und Remarketing. Sie können die Ausrichtungsmöglichkeiten nach Impressionen pro Woche, Cookies pro Woche, bisherigem CPC und Relevanz sortieren. Abb. 3: Einzelne Targeting-Ideen Finden Sie ein Keyword, Thema etc. interessant, können Sie es mit dem Button in der rechten Spalte zu Ihrem Plan hinzufügen und anschließend direkt in die Kampagne einfügen. Abb. 4: Planübersicht In diesem Beispiel haben wir eine Anzeigengruppe mit 14 Themen zum Plan hinzugefügt. Wenn Sie nun auf „Gebot und Budget festlegen“ klicken wird eine Prognose zur ausgewählten Ausrichtungsmöglichkeit erstellt. Traffic-Prognose abrufen Nachdem Sie Ihren Plan erstellt haben können Sie nun Ihr maximales CPC Gebot oder das Tagesbudget festlegen. Die Prognose ist auf wöchentlicher oder monatlicher Basis möglich und zeigt Ihnen die voraussichtliche Anzahl an Impressionen, Klicks, Cookies etc. an. Die Prognosen und Statistiken basieren auf dem verfügbaren Netzwerk-Inventar des Google Displaynetzwerks. Abb. 5: Prognoseplan Was wir für Sie tun können Mithilfe des Planer für Displaykampagnen können Sie Inspirationen für neue Ausrichtungsmöglichkeiten sammeln und erhalten eine passende Prognose für Ihre Kampagnen. Wenn Sie Unterstützung im Bereich AdWords brauchen, kontaktieren Sie die internetwarriors GmbH . Unsere zertifizierten AdWords Spezialisten helfen Ihnen gerne weiter.

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ChatGPT für Ad-Copy: Wie aus strategischen Entscheidungen messbare Performance wird

30.01.2026

Yasser

Teilab

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SEA

Banner für einen Blogbeitrag: Laptop mit AI-Grafik

Gute Anzeigen entstehen selten aus einem plötzlichen Geistesblitz oder aus reinem kreativen Chaos. In der Welt des Performance-Marketings sind sie das Ergebnis eines rigorosen Prozesses: Klare Entscheidungen, saubere Hypothesen und die unermüdliche Bereitschaft, diese im Markt gegen die Realität der Daten zu testen. Genau an diesem Punkt wird ChatGPT für Ad-Copy entweder zu einem hochwirksamen Präzisionswerkzeug oder zu einer reinen Textproduktionsmaschine, die lediglich digitales Rauschen erzeugt. Die KI entscheidet nicht über den Erfolg einer Kampagne. Sie legt lediglich gnadenlos offen, wie strukturiert das eigene Marketingdenken tatsächlich ist. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du ChatGPT von einer „Schreibhilfe“ in ein strategisches Performance-Tool verwandelst, das deine Google Ads und Meta Ads auf ein neues Level hebt. Genau diese strategische Herangehensweise setzen wir bei den internetwarriors täglich in Google Ads und Meta Ads um – datengetrieben, testbasiert und skalierbar. Buche jetzt einen Termin bei uns! Das Paradoxon der KI-Textproduktion: Warum mehr Content nicht automatisch mehr Erfolg bedeutet Ad-Copy war schon immer ein Testproblem. Marketer formulieren Annahmen, bringen diese live und lassen die Zahlen entscheiden. Das eigentliche Limit lag bisher nie im Tracking oder in der Auswertung, sondern in der operativen Kapazität. Jede neue Anzeige, jeder neue „Angle“ kostete Zeit in der Konzeption, Abstimmung und Erstellung. ChatGPT hat dieses Limit gesprengt. Ein neuer Einstieg oder eine alternative Tonalität lässt sich heute in Sekunden entwickeln. Doch genau hier liegt die Falle: Wer ChatGPT falsch einsetzt, skaliert lediglich mittelmäßig. Der Shift im Arbeitsalltag: • Früher: Der Engpass war das Schreiben (Copywriting). • Heute: Der Engpass ist das Denken (Strategie & Psychologie). ChatGPT denkt nicht strategisch. Es entscheidet nicht, welche Botschaft im Markt relevant ist. Wenn Anzeigen zuvor nicht funktioniert haben, wird ChatGPT dieses Problem nicht lösen – es wird das Scheitern lediglich beschleunigen, indem es mehr schlechte Anzeigen in kürzerer Zeit produziert. Die Vorarbeit: Ad-Copy beginnt nicht im Prompt, sondern in der Zuspitzung Ein Großteil der als „generisch“ empfundenen KI-Texte ist nicht auf das Modell zurückzuführen, sondern auf ein schwaches Briefing. Bevor du den ersten Prompt in das Chat-Fenster tippst, muss eine zentrale Frage beantwortet sein: Warum sollte die Zielgruppe genau jetzt klicken? Die Psychologie des Klicks Menschen klicken nicht auf Anzeigen, weil ein Produkt „innovativ“ oder „marktführend“ ist. Sie klicken, weil sie eine Transformation erwarten. ChatGPT ist hervorragend darin, eine klar definierte Idee in Varianten zu übersetzen, aber es ist ungeeignet, diese Idee selbst zu finden. Was du definieren musst, bevor du ChatGPT nutzt: Der spezifische Schmerzpunkt: Welches konkrete Problem raubt deinem Kunden den Schlaf? (Nicht: „Er braucht Software“, sondern: „Er hat Angst vor Datenverlust“) Der funktionale Nutzen: Was verbessert sich sofort? (Zeitersparnis, Risikoreduktion, Statusgewinn) Die Einwandvorbehandlung: Welcher Gedanke hindert den Kunden am Klick? („Zu teuer“, „Zu kompliziert“, „Keine Zeit für den Wechsel“) Denken in „Angles“: Das Framework für hochkonvertierende Ads Wer ChatGPT für Ad-Copy nutzt, sollte aufhören, nach „Texten“ zu fragen, und beginnen, in Angles zu denken. Ein Angle ist eine bewusste Entscheidung für eine psychologische Perspektive Angle-Typ Fokus Beispiel (Projektmanagement-Tool) Effizienz Zeitersparnis & Fokus „Gewinne 5 Stunden pro Woche zurück.“  Sicherheit Fehlervermeidung & Kontrolle „Nie wieder eine Deadline verpassen.“  Einfachheit Geringe Hürde & Usability „In 2 Minuten eingerichtet. Ohne Training.“  Social Proof Vertrauen & Benchmarking „Warum 500+ Agenturen gewechselt haben.“  Die Regel: Ein Angle entspricht immer genau einer Hypothese. Erst wenn der Angle feststeht, lassen wir ChatGPT die Varianten formulieren. Angles zu definieren, zu testen und systematisch zu skalieren ist kein Kreativ-, sondern ein Strategieproblem. Wenn du wissen willst, wie wir solche Hypothesen in performante Kampagnen übersetzen, erfahre jetzt mehr über unsere Arbeitsweise! ChatGPT für Google Ads: Responsive Search Ads (RSA) meistern In Google Ads spielt die KI ihre Stärken besonders bei den Responsive Search Ads aus. Diese Anzeigenform lebt von der Kombination verschiedener Bausteine. Der häufigste Fehler? 15 Headlines zu erstellen, die alle fast dasselbe sagen. Das Baustein-Prinzip Effektive RSA-Copy entsteht, wenn jede Headline eine klare Funktion erfüllt. Wir nutzen ChatGPT, um diese Funktionen gezielt zu bedienen: • Funktion A: Problembeschreibung. (z.B. „Mühsame Excel-Listen?“) • Funktion B: Nutzenversprechen. (z.B. „Automatisches Reporting auf Knopfdruck“) • Funktion C: Vertrauenssignal. (z.B. „Testsieger 2024“) • Funktion D: Call-to-Action. (z.B. „Jetzt Demo anfordern“) Strategischer Prompt-Tipp für Google Ads: "Erstelle für das Produkt [X] insgesamt 10 Headlines für eine Google Search Ad. Wichtig: Erstelle 3 Headlines, die ein Problem adressieren, 3 Headlines, die einen Vorteil nennen und 4 Headlines mit einem starken CTA. Jede Headline darf maximal 30 Zeichen lang sein. Vermeide Wiederholungen." Meta Ads: Der Kampf um den „Scroll-Stop“ Im Meta-Umfeld (Facebook & Instagram) ist die Aufmerksamkeitsspanne minimal. Der erste Satz – der Hook – entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. ChatGPT als Hook-Generator Statt komplette Anzeigen generieren zu lassen, ist es effektiver, ChatGPT ausschließlich für die Entwicklung von Einstiegen zu nutzen. Ein starker Hook muss den Nutzer aus seiner passiven Scroll-Trance reißen. Drei Hook-Formate, die du mit ChatGPT testen solltest: Die provokante Frage : „Wusste dein Team heute Morgen wirklich, was oberste Priorität hat?“ Die „Statistik“-Aussage : „78% aller Projekte scheitern an schlechter Kommunikation – so verhinderst du es.“ Das „Negative Framing“ : „Hör auf, Zeit in Meetings zu verschwenden, die auch eine E-Mail hätten sein können.“ Wichtig : Auch wenn ChatGPT die Texte liefert, bleibt die manuelle Prüfung der Werberichtlinien (besonders bei sensiblen Themen wie Finanzen oder Gesundheit) unverzichtbar. Praxis-Guide: So briefst du ChatGPT wie ein Profi Um Ergebnisse zu erhalten, die nicht nach „Roboter“ klingen, brauchst du ein strukturiertes Briefing-Framework. Wir bei den internetwarriors nutzen oft folgendes Schema: Schritt 1: Die Rollenzuweisung Beginne immer damit, der KI eine Identität zu geben. "Du bist ein erfahrener Performance-Marketer und Conversion-Copywriter. Dein Ziel ist es, Texte zu schreiben, die nicht nur informieren, sondern eine Handlung (Klick/Kauf) auslösen." Schritt 2: Der Kontext-Input Füttere die KI mit harten Fakten: • Zielgruppe: Konkrete Persona (z.B. „Geschäftsführer kleiner Agenturen, 30-50 Jahre, gestresst“) • Angebot: Was ist das unwiderstehliche Angebot? • Einwand: Was ist das größte Bedenken der Kunden? • Tonfall: z.B. „Direkt, professionell, ohne Marketing-Floskeln“ Schritt 3: Die Iteration Gib dich nie mit dem ersten Ergebnis zufrieden. Nutze Befehle wie: • "Schreibe das Ganze kürzer und prägnanter." • "Entferne alle Adjektive wie 'revolutionär' oder 'einzigartig'." • "Formuliere Angle 2 für eine Zielgruppe um, die sehr preissensibel ist." Der „Warriors-Check“: Die 5 häufigsten Fehler bei KI-Ads Damit deine Performance-Kampagnen nicht im Mittelmaß versinken, solltest du folgende Fehler vermeiden: Zu viel Vertrauen in die Fakten: ChatGPT halluziniert manchmal. Prüfe USPs und Daten immer manuell. Fehlende Brand-Voice: Wenn die KI zu sehr nach „Verkäufer“ klingt, verlierst du das Vertrauen deiner Zielgruppe. Justiere den Tonfall nach. Ignorieren der Plattform-Logik: Ein Text, der auf LinkedIn funktioniert, wird auf Instagram kläglich scheitern. Passe die Formate an. Kein A/B-Testing: Viele Marketer nutzen KI, um eine perfekte Anzeige zu finden. Das Ziel sollte aber sein, fünf radikal unterschiedliche Ansätze zu finden und diese gegeneinander zu testen. Marketing-Bullshit-Bingo: Wörter wie „ganzheitlich“, „synergetisch“ oder „innovativ“ sind Klick-Killer. Weise die KI an, diese Wörter zu streichen. Ausblick: Die Zukunft der Ad-Creation Wir bewegen uns auf eine Ära zu, in der die KI nicht nur den Text, sondern auch das Bild und das Video in Echtzeit an den einzelnen Nutzer anpasst. Doch auch in dieser Welt bleibt eine Konstante bestehen: Die Strategie schlägt das Tool. Wer heute lernt, ChatGPT als Partner für die Hypothesenbildung und Angles-Entwicklung zu nutzen, wird einen uneinholbaren Vorsprung haben. Es geht nicht darum, schneller zu schreiben – es geht darum, schneller zu lernen, was im Markt funktioniert. Fazit: ChatGPT ist dein Hebel, nicht dein Ersatz Wenn ChatGPT in deinem Setup bislang vor allem dazu diente, „schnell mal einen Text“ zu erstellen, bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt. Der entscheidende Hebel liegt in der systematischen Verzahnung von psychologischem Know-how, sauberer Struktur und der Schnelligkeit der KI. Genau hier setzen wir als internetwarriors an. Als Spezialisten für Google Ads und Meta Ads helfen wir Unternehmen dabei: • Ad-Copy-Prozesse strategisch aufzubauen. • KI sinnvoll und datengetrieben in Kampagnen zu integrieren. • Skalierbare Setups zu entwickeln, die nicht auf Zufall, sondern auf validierten Hypothesen basieren. Willst du ChatGPT nicht nur als Schreibmaschine, sondern als echtes Performance-Werkzeug einsetzen? Wir unterstützen dich dabei, deine Botschaften so zuzuspitzen, dass sie nicht nur gesehen werden, sondern konvertieren. Melde dich bei uns für eine unverbindliche Analyse deiner aktuellen Kampagnen! Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt – aber mit dem strategischen Verstand eines Warriors kuratiert.

2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind

14.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4)   Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026.  In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web".  Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung.  "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus   Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources".  Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen.  Warum ist das revolutionär?  Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt.  Das bedeutet:  Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic.  Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup.  "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen   SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal.  Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?".  Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr.  Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht.  "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen   Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search".  Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt.  Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London."  Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein."  Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO).  Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren.  Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb   Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere.  Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig.  Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global.  Fazit: Das Jahr der Entscheidung   Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten.  Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update).  Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie).  Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max).  Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources).  Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten.  Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .  

Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen

13.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4)   In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden.  Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen.  In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten.  AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword   Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet.  Das Problem mit Keywords   Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet."  Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben.    AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent).  Wie AI Max funktioniert   AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast.  Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen.  Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren.  Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung   Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung?  Die Antwort lautet: Sponsored Responses .  Integration statt Unterbrechung   Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog.  Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool.  Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink.  Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt.  Die neue Währung: Assets   Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich:  Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen.  Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können.  Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern.  Fazit für Teil 3   Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen.  Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen.  Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.  

Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt

12.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Blogartikel Banner - Darstellung eines Pendels und das Thema

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel.  In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit.  Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens   Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar:  Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% .  Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich.  Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt.  Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat   Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember.  Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess:  Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz.  Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet.  Das neue Ranking-Gift: Redundanz   Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI.  Das Dezember-Update bestrafte Redundanz.  Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI.  Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann?  Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources"   Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus.  Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026.  Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern).  Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources".  Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert.  Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI.  Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026   Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen:  Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu.  Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup.  Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist.   Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht. 

Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt

09.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Banner Blogserie Transformation der Suche

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4)   Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment."   Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss.  Die Angst vor dem Nullsummenspiel   Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website.  1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher  Ergo: Das Ökosystem schrumpft  Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment"   Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand).  Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage.  Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026:  "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help."   Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out."   Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren.  Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion   Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken:  "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet:  Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator.  Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar.  Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära.  Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher   Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind.  Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1  Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting.  Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur.  Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand.  Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent).  Fazit und Ausblick   Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion.  Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat.  Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.  

Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025

24.11.2025

Moritz

Klussmann

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SEO

Banner Google AI Mode Studie

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet.  Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen  Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt.  Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen.  Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden.  Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI  Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen.  Unser Studien-Setup:  Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste:  Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen).  Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie.  Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden.  Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist.  Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert.  Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke  Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen.  Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss:  "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden."   Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen.  Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche.   Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"?  Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score.  Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi.  Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei.  Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content)  Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest.  Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht  Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus.  Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden.  Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau  Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus.  Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau.  Foren sind (noch) überschätzt  Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz.  Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung  Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken.  Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button.  Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache:  Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content.  Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format.  Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %.  Warum ist das so?  Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt.  Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten.  GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google  Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) .  Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten:  On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten.  Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben.  Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden.  Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden.  Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung  Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich.  Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.  Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen.  Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen?  Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT.  Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst.   🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.  

YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing

21.11.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner YouTube Ads 2025 - Frau mit Sneakern vor der Kamera

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können.  Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden.  Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen.  Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen.  Warum YouTube?  Bildquelle: Google Support  In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022).  Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich.  Was ist eine Demand Gen-Kampagne?  Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus.  Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt.  Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur.  Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus?  Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen:  Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts)  In-Feed-Anzeigen  Karussell- und Bildanzeigen  Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite.  Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen.  Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen.  Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen  Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten.  1. KI-gestütztes Targeting nutzen  Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt.  2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen  Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen.  3. Gebotsstrategien intelligent optimieren  YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen.  4. Performance kontinuierlich überwachen  KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern.  5. Testen und lernen mit KI  Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird.  Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.  Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads?  ABDC-Prinzip  Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage.  Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen.  Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden.  KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen  Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren.  Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen.  Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden.  Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen?  Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden.  Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt.  Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing. 

Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie

20.10.2025

Julien

Moritz

Kategorie:

SEO

Banner für einen Blogbeitrag: Smatphone mit offener ChatGpt aplication

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit.  Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird.  Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit.  Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren.  In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen.  Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen.  Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen.  Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens.  Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert.  Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten  Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus.  Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI  Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht.  Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console   Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console   Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich.  Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren  Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt.  Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen  und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet.  Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen  Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche.  Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.

Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig

10.10.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner für einen Blogbeitrag: Laptop buntes reporting Performance Max

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden.  Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors.   Das Wichtigste in Kürze   Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen.  Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren.  Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern.  Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen.  Was genau ist eine Performance Max Kampagne?   Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne.  Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition.  Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle.  Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist  Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten.  Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an.  Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln.  So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto   Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights.  Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance  Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen.  Was zeigt dir das Channel Reporting genau?   Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen.  Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar.  Was aus den Daten gelernt werden kann   Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt.  Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation.  Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren.  So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights   Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden.  Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten.  Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings   Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen.  Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren.  Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking.  Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen   Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind.  Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen.   Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing.  Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!    

VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus

08.10.2025

Axel

Zawierucha

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Inside internetwarriors

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Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren.   Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.  Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer  Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert.   Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen?    Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI  Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps.   Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden.  Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben.    Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können  Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!  

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ChatGPT für Ad-Copy: Wie aus strategischen Entscheidungen messbare Performance wird

30.01.2026

Yasser

Teilab

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SEA

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Gute Anzeigen entstehen selten aus einem plötzlichen Geistesblitz oder aus reinem kreativen Chaos. In der Welt des Performance-Marketings sind sie das Ergebnis eines rigorosen Prozesses: Klare Entscheidungen, saubere Hypothesen und die unermüdliche Bereitschaft, diese im Markt gegen die Realität der Daten zu testen. Genau an diesem Punkt wird ChatGPT für Ad-Copy entweder zu einem hochwirksamen Präzisionswerkzeug oder zu einer reinen Textproduktionsmaschine, die lediglich digitales Rauschen erzeugt. Die KI entscheidet nicht über den Erfolg einer Kampagne. Sie legt lediglich gnadenlos offen, wie strukturiert das eigene Marketingdenken tatsächlich ist. In diesem Leitfaden erfährst du, wie du ChatGPT von einer „Schreibhilfe“ in ein strategisches Performance-Tool verwandelst, das deine Google Ads und Meta Ads auf ein neues Level hebt. Genau diese strategische Herangehensweise setzen wir bei den internetwarriors täglich in Google Ads und Meta Ads um – datengetrieben, testbasiert und skalierbar. Buche jetzt einen Termin bei uns! Das Paradoxon der KI-Textproduktion: Warum mehr Content nicht automatisch mehr Erfolg bedeutet Ad-Copy war schon immer ein Testproblem. Marketer formulieren Annahmen, bringen diese live und lassen die Zahlen entscheiden. Das eigentliche Limit lag bisher nie im Tracking oder in der Auswertung, sondern in der operativen Kapazität. Jede neue Anzeige, jeder neue „Angle“ kostete Zeit in der Konzeption, Abstimmung und Erstellung. ChatGPT hat dieses Limit gesprengt. Ein neuer Einstieg oder eine alternative Tonalität lässt sich heute in Sekunden entwickeln. Doch genau hier liegt die Falle: Wer ChatGPT falsch einsetzt, skaliert lediglich mittelmäßig. Der Shift im Arbeitsalltag: • Früher: Der Engpass war das Schreiben (Copywriting). • Heute: Der Engpass ist das Denken (Strategie & Psychologie). ChatGPT denkt nicht strategisch. Es entscheidet nicht, welche Botschaft im Markt relevant ist. Wenn Anzeigen zuvor nicht funktioniert haben, wird ChatGPT dieses Problem nicht lösen – es wird das Scheitern lediglich beschleunigen, indem es mehr schlechte Anzeigen in kürzerer Zeit produziert. Die Vorarbeit: Ad-Copy beginnt nicht im Prompt, sondern in der Zuspitzung Ein Großteil der als „generisch“ empfundenen KI-Texte ist nicht auf das Modell zurückzuführen, sondern auf ein schwaches Briefing. Bevor du den ersten Prompt in das Chat-Fenster tippst, muss eine zentrale Frage beantwortet sein: Warum sollte die Zielgruppe genau jetzt klicken? Die Psychologie des Klicks Menschen klicken nicht auf Anzeigen, weil ein Produkt „innovativ“ oder „marktführend“ ist. Sie klicken, weil sie eine Transformation erwarten. ChatGPT ist hervorragend darin, eine klar definierte Idee in Varianten zu übersetzen, aber es ist ungeeignet, diese Idee selbst zu finden. Was du definieren musst, bevor du ChatGPT nutzt: Der spezifische Schmerzpunkt: Welches konkrete Problem raubt deinem Kunden den Schlaf? (Nicht: „Er braucht Software“, sondern: „Er hat Angst vor Datenverlust“) Der funktionale Nutzen: Was verbessert sich sofort? (Zeitersparnis, Risikoreduktion, Statusgewinn) Die Einwandvorbehandlung: Welcher Gedanke hindert den Kunden am Klick? („Zu teuer“, „Zu kompliziert“, „Keine Zeit für den Wechsel“) Denken in „Angles“: Das Framework für hochkonvertierende Ads Wer ChatGPT für Ad-Copy nutzt, sollte aufhören, nach „Texten“ zu fragen, und beginnen, in Angles zu denken. Ein Angle ist eine bewusste Entscheidung für eine psychologische Perspektive Angle-Typ Fokus Beispiel (Projektmanagement-Tool) Effizienz Zeitersparnis & Fokus „Gewinne 5 Stunden pro Woche zurück.“  Sicherheit Fehlervermeidung & Kontrolle „Nie wieder eine Deadline verpassen.“  Einfachheit Geringe Hürde & Usability „In 2 Minuten eingerichtet. Ohne Training.“  Social Proof Vertrauen & Benchmarking „Warum 500+ Agenturen gewechselt haben.“  Die Regel: Ein Angle entspricht immer genau einer Hypothese. Erst wenn der Angle feststeht, lassen wir ChatGPT die Varianten formulieren. Angles zu definieren, zu testen und systematisch zu skalieren ist kein Kreativ-, sondern ein Strategieproblem. Wenn du wissen willst, wie wir solche Hypothesen in performante Kampagnen übersetzen, erfahre jetzt mehr über unsere Arbeitsweise! ChatGPT für Google Ads: Responsive Search Ads (RSA) meistern In Google Ads spielt die KI ihre Stärken besonders bei den Responsive Search Ads aus. Diese Anzeigenform lebt von der Kombination verschiedener Bausteine. Der häufigste Fehler? 15 Headlines zu erstellen, die alle fast dasselbe sagen. Das Baustein-Prinzip Effektive RSA-Copy entsteht, wenn jede Headline eine klare Funktion erfüllt. Wir nutzen ChatGPT, um diese Funktionen gezielt zu bedienen: • Funktion A: Problembeschreibung. (z.B. „Mühsame Excel-Listen?“) • Funktion B: Nutzenversprechen. (z.B. „Automatisches Reporting auf Knopfdruck“) • Funktion C: Vertrauenssignal. (z.B. „Testsieger 2024“) • Funktion D: Call-to-Action. (z.B. „Jetzt Demo anfordern“) Strategischer Prompt-Tipp für Google Ads: "Erstelle für das Produkt [X] insgesamt 10 Headlines für eine Google Search Ad. Wichtig: Erstelle 3 Headlines, die ein Problem adressieren, 3 Headlines, die einen Vorteil nennen und 4 Headlines mit einem starken CTA. Jede Headline darf maximal 30 Zeichen lang sein. Vermeide Wiederholungen." Meta Ads: Der Kampf um den „Scroll-Stop“ Im Meta-Umfeld (Facebook & Instagram) ist die Aufmerksamkeitsspanne minimal. Der erste Satz – der Hook – entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. ChatGPT als Hook-Generator Statt komplette Anzeigen generieren zu lassen, ist es effektiver, ChatGPT ausschließlich für die Entwicklung von Einstiegen zu nutzen. Ein starker Hook muss den Nutzer aus seiner passiven Scroll-Trance reißen. Drei Hook-Formate, die du mit ChatGPT testen solltest: Die provokante Frage : „Wusste dein Team heute Morgen wirklich, was oberste Priorität hat?“ Die „Statistik“-Aussage : „78% aller Projekte scheitern an schlechter Kommunikation – so verhinderst du es.“ Das „Negative Framing“ : „Hör auf, Zeit in Meetings zu verschwenden, die auch eine E-Mail hätten sein können.“ Wichtig : Auch wenn ChatGPT die Texte liefert, bleibt die manuelle Prüfung der Werberichtlinien (besonders bei sensiblen Themen wie Finanzen oder Gesundheit) unverzichtbar. Praxis-Guide: So briefst du ChatGPT wie ein Profi Um Ergebnisse zu erhalten, die nicht nach „Roboter“ klingen, brauchst du ein strukturiertes Briefing-Framework. Wir bei den internetwarriors nutzen oft folgendes Schema: Schritt 1: Die Rollenzuweisung Beginne immer damit, der KI eine Identität zu geben. "Du bist ein erfahrener Performance-Marketer und Conversion-Copywriter. Dein Ziel ist es, Texte zu schreiben, die nicht nur informieren, sondern eine Handlung (Klick/Kauf) auslösen." Schritt 2: Der Kontext-Input Füttere die KI mit harten Fakten: • Zielgruppe: Konkrete Persona (z.B. „Geschäftsführer kleiner Agenturen, 30-50 Jahre, gestresst“) • Angebot: Was ist das unwiderstehliche Angebot? • Einwand: Was ist das größte Bedenken der Kunden? • Tonfall: z.B. „Direkt, professionell, ohne Marketing-Floskeln“ Schritt 3: Die Iteration Gib dich nie mit dem ersten Ergebnis zufrieden. Nutze Befehle wie: • "Schreibe das Ganze kürzer und prägnanter." • "Entferne alle Adjektive wie 'revolutionär' oder 'einzigartig'." • "Formuliere Angle 2 für eine Zielgruppe um, die sehr preissensibel ist." Der „Warriors-Check“: Die 5 häufigsten Fehler bei KI-Ads Damit deine Performance-Kampagnen nicht im Mittelmaß versinken, solltest du folgende Fehler vermeiden: Zu viel Vertrauen in die Fakten: ChatGPT halluziniert manchmal. Prüfe USPs und Daten immer manuell. Fehlende Brand-Voice: Wenn die KI zu sehr nach „Verkäufer“ klingt, verlierst du das Vertrauen deiner Zielgruppe. Justiere den Tonfall nach. Ignorieren der Plattform-Logik: Ein Text, der auf LinkedIn funktioniert, wird auf Instagram kläglich scheitern. Passe die Formate an. Kein A/B-Testing: Viele Marketer nutzen KI, um eine perfekte Anzeige zu finden. Das Ziel sollte aber sein, fünf radikal unterschiedliche Ansätze zu finden und diese gegeneinander zu testen. Marketing-Bullshit-Bingo: Wörter wie „ganzheitlich“, „synergetisch“ oder „innovativ“ sind Klick-Killer. Weise die KI an, diese Wörter zu streichen. Ausblick: Die Zukunft der Ad-Creation Wir bewegen uns auf eine Ära zu, in der die KI nicht nur den Text, sondern auch das Bild und das Video in Echtzeit an den einzelnen Nutzer anpasst. Doch auch in dieser Welt bleibt eine Konstante bestehen: Die Strategie schlägt das Tool. Wer heute lernt, ChatGPT als Partner für die Hypothesenbildung und Angles-Entwicklung zu nutzen, wird einen uneinholbaren Vorsprung haben. Es geht nicht darum, schneller zu schreiben – es geht darum, schneller zu lernen, was im Markt funktioniert. Fazit: ChatGPT ist dein Hebel, nicht dein Ersatz Wenn ChatGPT in deinem Setup bislang vor allem dazu diente, „schnell mal einen Text“ zu erstellen, bleibt ein Großteil des Potenzials ungenutzt. Der entscheidende Hebel liegt in der systematischen Verzahnung von psychologischem Know-how, sauberer Struktur und der Schnelligkeit der KI. Genau hier setzen wir als internetwarriors an. Als Spezialisten für Google Ads und Meta Ads helfen wir Unternehmen dabei: • Ad-Copy-Prozesse strategisch aufzubauen. • KI sinnvoll und datengetrieben in Kampagnen zu integrieren. • Skalierbare Setups zu entwickeln, die nicht auf Zufall, sondern auf validierten Hypothesen basieren. Willst du ChatGPT nicht nur als Schreibmaschine, sondern als echtes Performance-Werkzeug einsetzen? Wir unterstützen dich dabei, deine Botschaften so zuzuspitzen, dass sie nicht nur gesehen werden, sondern konvertieren. Melde dich bei uns für eine unverbindliche Analyse deiner aktuellen Kampagnen! Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt – aber mit dem strategischen Verstand eines Warriors kuratiert.

2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind

14.01.2026

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4)   Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026.  In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web".  Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung.  "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus   Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources".  Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen.  Warum ist das revolutionär?  Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt.  Das bedeutet:  Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic.  Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup.  "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen   SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal.  Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?".  Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr.  Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht.  "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen   Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search".  Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt.  Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London."  Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein."  Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO).  Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren.  Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb   Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere.  Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig.  Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global.  Fazit: Das Jahr der Entscheidung   Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten.  Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update).  Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie).  Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max).  Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources).  Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten.  Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .  

Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen

13.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4)   In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden.  Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen.  In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten.  AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword   Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet.  Das Problem mit Keywords   Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet."  Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben.    AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent).  Wie AI Max funktioniert   AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast.  Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen.  Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren.  Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung   Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung?  Die Antwort lautet: Sponsored Responses .  Integration statt Unterbrechung   Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog.  Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool.  Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink.  Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt.  Die neue Währung: Assets   Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich:  Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen.  Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können.  Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern.  Fazit für Teil 3   Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen.  Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen.  Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.  

Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt

12.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Blogartikel Banner - Darstellung eines Pendels und das Thema

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 -  Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel.  In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit.  Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens   Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar:  Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% .  Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich.  Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt.  Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat   Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember.  Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess:  Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz.  Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet.  Das neue Ranking-Gift: Redundanz   Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI.  Das Dezember-Update bestrafte Redundanz.  Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI.  Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann?  Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources"   Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus.  Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026.  Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern).  Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources".  Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert.  Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI.  Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026   Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen:  Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu.  Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup.  Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist.   Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht. 

Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt

09.01.2026

Axel

Zawierucha

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Growth Marketing

Banner Blogserie Transformation der Suche

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4)   Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment."   Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss.  Die Angst vor dem Nullsummenspiel   Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website.  1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher  Ergo: Das Ökosystem schrumpft  Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment"   Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand).  Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage.  Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026:  "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help."   Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out."   Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren.  Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion   Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken:  "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet:  Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator.  Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar.  Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära.  Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher   Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind.  Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1  Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting.  Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur.  Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand.  Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent).  Fazit und Ausblick   Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion.  Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat.  Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.  

Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025

24.11.2025

Moritz

Klussmann

Kategorie:

SEO

Banner Google AI Mode Studie

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet.  Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen  Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt.  Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen.  Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden.  Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI  Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen.  Unser Studien-Setup:  Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste:  Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen).  Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie.  Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden.  Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist.  Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert.  Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke  Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen.  Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss:  "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden."   Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen.  Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche.   Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"?  Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score.  Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi.  Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei.  Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content)  Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest.  Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht  Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus.  Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden.  Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau  Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus.  Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau.  Foren sind (noch) überschätzt  Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz.  Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung  Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken.  Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button.  Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache:  Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content.  Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format.  Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %.  Warum ist das so?  Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt.  Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten.  GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google  Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) .  Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten:  On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten.  Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben.  Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden.  Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden.  Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung  Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich.  Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.  Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen.  Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen?  Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT.  Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst.   🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.  

YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing

21.11.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner YouTube Ads 2025 - Frau mit Sneakern vor der Kamera

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können.  Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden.  Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen.  Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen.  Warum YouTube?  Bildquelle: Google Support  In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022).  Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich.  Was ist eine Demand Gen-Kampagne?  Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus.  Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt.  Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur.  Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus?  Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen:  Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts)  In-Feed-Anzeigen  Karussell- und Bildanzeigen  Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite.  Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen.  Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen.  Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen  Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten.  1. KI-gestütztes Targeting nutzen  Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt.  2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen  Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen.  3. Gebotsstrategien intelligent optimieren  YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen.  4. Performance kontinuierlich überwachen  KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern.  5. Testen und lernen mit KI  Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird.  Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.  Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads?  ABDC-Prinzip  Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage.  Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen.  Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden.  KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen  Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren.  Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen.  Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden.  Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen?  Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden.  Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt.  Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing. 

Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie

20.10.2025

Julien

Moritz

Kategorie:

SEO

Banner für einen Blogbeitrag: Smatphone mit offener ChatGpt aplication

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit.  Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird.  Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit.  Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren.  In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen.  Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen.  Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen.  Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens.  Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert.  Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten  Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus.  Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI  Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht.  Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console   Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console   Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich.  Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren  Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt.  Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen  und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet.  Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen  Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche.  Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.

Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig

10.10.2025

Josephine

Treuter

Kategorie:

SEA

Banner für einen Blogbeitrag: Laptop buntes reporting Performance Max

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden.  Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors.   Das Wichtigste in Kürze   Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen.  Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren.  Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern.  Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen.  Was genau ist eine Performance Max Kampagne?   Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne.  Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition.  Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle.  Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist  Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten.  Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an.  Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln.  So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto   Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights.  Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance  Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen.  Was zeigt dir das Channel Reporting genau?   Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen.  Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar.  Was aus den Daten gelernt werden kann   Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt.  Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation.  Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren.  So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights   Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden.  Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten.  Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings   Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen.  Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren.  Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking.  Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen   Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind.  Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen.   Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing.  Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!    

VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus

08.10.2025

Axel

Zawierucha

Kategorie:

Inside internetwarriors

Banner für einen Blogbeitrag: VKU Marketing Experts 2025

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren.   Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen.  Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer  Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert.   Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen?    Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI  Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps.   Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden.  Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben.    Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können  Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!  

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