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Lukas Grabalowski unterstützt das SEO Team der internetwarriors seit Oktober 2021. Er verfügt über ein breit gefächertes Wissen, sowohl im technischen als auch im redaktionellen SEO. Egal ob es um Analysen oder das Schreiben von kreativen und SEO optimierten Texten geht. Sichtbarkeit bei den organischen Rankings ist alles was zählt.


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Top 5 SEO Tools für den Browser
27.11.2023

Lukas
Grabalowski
Kategorie:
SEO

In der Suchmaschinenoptimierung ist die Analyse des HTML-Codes entscheidend. Browser-basierte SEO Tools erleichtern diese Aufgabe durch ihre Funktionalität erheblich. Doch angesichts der großen Auswahl an Tools fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten. In diesem Abschnitt präsentieren wir fünf herausragende SEO Browser-Erweiterungen , die sich durch Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und umfassende Funktionalitäten auszeichnen. Browser Erweiterungen im Allgemeinen Meta-Beschreibungen, Title-Tags, Überschriftenstrukturen, Mehrsprachigkeit und viele andere Faktoren gehören zum alltäglichen Arbeitsfeld der Suchmaschinenoptimierung. Hierfür sind SEO-Browser-Erweiterungen äußerst hilfreich und erleichtern die Arbeit durch ihre Funktionalität. Browser-Tools oder Browser-Erweiterungen fungieren dabei als Arbeitsinstrumente. Sie ermöglichen eine schnellere und übersichtlichere Identifizierung und Untersuchung wichtiger Indikatoren. Die visuelle Darstellung der Ergebnisse, die diese Erweiterungen bieten, hebt insbesondere negative Aspekte grafisch hervor, beispielsweise durch rote Markierungen und Hinweise. Dies erleichtert in erster Linie die effiziente Problemanalyse, aber auch die Präsentation der Ergebnisse gegenüber Kunden, um Problemstellungen besser zu verdeutlichen. Die Verfügbarkeit von SEO-Tools hängt in der Regel vom verwendeten Webbrowser ab. Um Zugang zu den meisten SEO-Browsererweiterungen zu bekommen, empfiehlt sich die Verwendung des Google Chrome Browsers. Nutzer anderer Browser wie Firefox oder Edge haben hierbei eine begrenzte Auswahl. Selbst wenn es Erweiterungen gibt, die ausschließlich für Chrome verfügbar sind, existieren oft vergleichbare Lösungen für Browser wie Firefox oder Edge. Effektive Auswahl und Integration von SEO-Plugins Die Landschaft der SEO-Plugins ist geprägt von einer beeindruckenden Vielfalt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Viele dieser Tools bieten ähnliche Funktionen, was die Entscheidungsfindung für das perfekte Plugin komplex macht. Eine sorgfältige Auswahl ist daher entscheidend, um ein Tool zu finden, das sich nahtlos in den täglichen Arbeitsablauf integrieren lässt. Die Verfügbarkeit zahlreicher kostenloser SEO-Plugins verleitet oftmals dazu, verschiedene Optionen auszuprobieren, doch viele dieser Tools geraten nach kurzer Nutzung in Vergessenheit. Die Praxis zeigt, dass sich Nutzer letztendlich auf eine Kerngruppe von 4-6 bewährten und effektiven SEO-Plugins konzentrieren. Diese ausgewählten Tools werden zu unverzichtbaren Bestandteilen im täglichen SEO-Prozess und tragen wesentlich zur Effizienz und Produktivität bei. Unterteilung von Browser Erweiterungen Um die Auswahl an Browsererweiterungen präziser zu gestalten, ist es entscheidend, die Anwendungsbereiche innerhalb der Suchmaschinenoptimierung zu identifizieren. Diese Bereiche lassen sich wie folgt gliedern: Abbildung 1: Themenfelder der SEO Tools Meta Overview Innerhalb dieser Kategorie finden sich Browsererweiterungen, die dazu dienen, Metadaten anzuzeigen. Hierbei handelt es sich üblicherweise um Informationen wie den Titel-Tag, die Meta-Beschreibung sowie gegebenenfalls den Meta-Robots-Tag und die Canonical-Tags. Diese Erweiterungen bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, einen präzisen Überblick über die genannten Aspekte zu erhalten. Obwohl viele dieser Tools zusätzlich weitere Analysen durchführen können, liegt ihr Schwerpunkt auf der Anzeige von Meta-Informationen. Technical Overview In diesem spezialisierten Segment steht eine umfangreiche Auswahl an Tools zur Verfügung, die ein breites Spektrum an Funktionen abdecken. Sie bieten alles von der detaillierten Anzeige von Überschriften, über tiefgehende Analysen von Backlinks, bis hin zur Visualisierung strukturierter Daten und der Identifikation defekter Links. Dieser Sektor sichert zu, dass Anwender maßgeschneiderte Browser-Plugins entdecken können, die speziell auf ihre Bedürfnisse im Feld der technischen Suchmaschinenoptimierung zugeschnitten sind. einschleichende Fehler bei der Programmierung bzw. Anpassungen an der Webseite können bereits erzielte Erfolge wieder rückgängig machen. Content / UX Analyse Im Bereich der Content- und User Experience-Analyse leisten diese speziellen Browser-Erweiterungen einen wesentlichen Beitrag. Sie sind unverzichtbar, sei es bei der Analyse vorhandener Inhalte oder bei der Durchführung fundierter Keyword-Recherchen. Ihre Funktionalitäten erstrecken sich jedoch weit über diese grundlegenden Aspekte hinaus. Einige dieser Tools bieten zusätzlich die Möglichkeit, die Klarheit und Benutzerfreundlichkeit von Webseiteninhalten zu analysieren. Dies trägt entscheidend dazu bei, die Nutzererfahrung zu optimieren und gleichzeitig die Zugänglichkeit der Inhalte zu sichern. Denn erst wenn Content allen Zielgruppen problemlos zugänglich ist, kann er als qualitativ hochwertig eingestuft werden. Link-Analyse In diesem Segment finden sich passende Browser-Erweiterungen für eine Vielzahl von Anforderungen rund um das Thema Verlinkungen. Dies umfasst sowohl interne Verlinkungen und Weiterleitungen, als auch die Analyse von Backlinks und die Aufdeckung defekter Links auf der eigenen Website. Ein wohl überlegtes Link-Management, funktionierende Weiterleitungen und qualitativ hochwertige Backlinks sind unverzichtbare Säulen jeder suchmaschinenoptimierten Website. Daher sind solche Tools für jeden erfahrenen SEO-Experten von essenzieller Bedeutung. All-in-One-Lösungen All-in-One-Lösungen sind der Inbegriff effizienter SEO-Praxis, indem sie eine breite Palette von suchmaschinenrelevanten Aufgaben in einer einzigen Browser-Erweiterung zusammenführen. Diese Tools stellen zwar hohe Ansprüche an ihre Funktionalität, bieten jedoch die Möglichkeit, fast alle zuvor erwähnten Bereiche abzudecken. Die Suche nach der idealen Lösung in dieser Kategorie mag zwar herausfordernd sein, gleichwohl existieren Erweiterungen, die diesen hohen Anforderungen entsprechen und eine umfassende SEO-Unterstützung bieten. #1 - Link Redirect Trace - Link Overview Short Facts zum Tool: 100.000+ Download Kompatibel mit Chrome u. Firefox Erfassung von Weiterleitungen und derer Probleme Kostenlos Dieses SEO-Tool mag auf den ersten Blick spezialisiert erscheinen, doch es entfaltet seine volle Effektivität bei der Ausführung seiner zentralen Aufgabe. Die Erweiterung präsentiert eine deutliche und akkurate Darstellung des Statuscodes von abgerufenen URLs, wodurch Nutzer rasch erkennen können, ob eine URL den Statuscode 200 (OK), 301 (Weitergeleitet), 302 (Temporäre Weiterleitung), 404 (Nicht gefunden) oder 500 (Serverfehler) aufweist. Diese essentiellen Informationen ermöglichen es, zu beurteilen, ob eine Webseite korrekt aufgerufen wird, ob permanente oder temporäre Weiterleitungen vorliegen oder ob technische bzw. serverseitige Probleme existieren. Bei langsam ladenden Seiten kann dieses Tool hilfreich sein, um Weiterleitungsketten zu identifizieren. Nutzer können so die gesamte Kette der Weiterleitungen von URL zu URL nachvollziehen. Zusätzlich bietet das Tool farblich markierte Buchstaben, die weitere Einblicke in den Status der abgerufenen URL bieten. Diese visuellen Hinweise sind nützlich, um zu erkennen, ob eine Seite möglicherweise für Crawler blockiert oder aus dem Suchmaschinenindex ausgeschlossen ist. Hier ist eine Übersicht über alle zusätzlichen Informationen und Kombinationen: Abbildung 2: Bedeutungen der Symbole (Link Redirect Trace) #2 - SEO Meta in 1 Click - Meta Overview Short Facts zum Tool: 600.000+ Downloads Nur für Chrome erhältlich Ideal für den ersten Überblick Kostenlos Diese Browsererweiterung hat sich als unverzichtbares Werkzeug in der SEO-Toolbar bewährt und gehört damit zweifellos zu den Top-Tools in diesem Bereich, was ihre Einbindung in unsere Top-5-Liste rechtfertigt. SEO Meta in 1 Click bietet die Möglichkeit, mit nur einem Klick eine detaillierte Übersicht über die wesentlichen Meta-Informationen einer Webseite zu erhalten, einschließlich weiterer bedeutsamer Details. Die Erweiterung liefert präzise Informationen zu Elementen wie dem Title-Tag, der Meta-Beschreibung, gegebenenfalls Meta-Keywords, dem Canonical-Tag und dem hreflang-Tag. Zudem bietet sie einen Überblick über die Struktur der Überschriften auf einer Webseite. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Erweiterung ist die Identifizierung fehlender Alt-Tags bei Bildern sowie die Bereitstellung weiterer relevanter SEO-Indikatoren. Die Bereitstellung von Informationen über Bilder gewinnt nicht nur aus SEO-Perspektive, sondern auch unter rechtlichen Gesichtspunkten an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf das zunehmend wichtige Thema der Barrierefreiheit. Abbildung 3: Übersicht Elemente von SEO Meta in 1 Click #3 - Web Developer - Technical Overview Short Facts zum Tool: 1.000.000+ Downloads Kompatibel mit Chrome, Firefox u. Opera Sehr breite Analysemöglichkeiten Kostenlos Die Browsererweiterung Web Developer zeichnet sich durch umfangreiche Analyse- und Konfigurationsfunktionen aus. Dieses Tool bietet eine grafische Darstellung des gesamten Quellcodes einer Webseite. Beim ersten Einsatz kann die Fülle an Analyseoptionen überwältigend erscheinen, doch es lohnt sich, sich mit diesem Tool vertraut zu machen. Das Tool ermöglicht es, einzelne Aspekte der Suchmaschinenoptimierung gezielt zu untersuchen, indem zahlreiche spezifische Funktionen zur Verfügung gestellt werden. Nutzer können beispielsweise Cookies individuell aktivieren oder deaktivieren, das gesamte CSS ausschalten oder Bilder ohne Alt-Attribute hervorheben. Trotz seiner anfänglichen Komplexität entdecken Nutzer mit der Zeit bevorzugte Funktionen innerhalb des Tools, die sich als unverzichtbar in ihrer täglichen SEO-Arbeit erweisen. Besonders der Information-Tab wird in der täglichen SEO-Arbeit häufig genutzt. Er bietet direkte, farblich markierte Darstellungen auf der Webseite oder öffnet einen neuen Tab mit detaillierten Informationen. Hier finden sich unter anderem wertvolle Daten zu Meta-Tags , Links , Überschriften und ARIA-Rollen , die insbesondere für die Barrierefreiheit von Bedeutung sind. Abbildung 4: Übersicht der Informationen von dem Web Developer #4 - Robots Exclusion Checker - Technical Overview Short Facts zum Tool: 30.000+ Downloads Nur für Chrome erhältlich beschränkte Nutzungsmöglichkeiten Kostenlos Die Browser-Erweiterung Robots Exclusion Checker ist zwar in ihrem Funktionsumfang spezialisiert, erweist sich jedoch als äußerst effizient und nützlich. Diese Erweiterung ermöglicht die präzise Anzeige aller relevanten Daten bezüglich des Robots Tags einer Webseite. Sie bietet eine klare Übersicht über den Status einer URL in der robots.txt-Datei, den definierten Meta Robots-Tag, den X-Robots-Status sowie Informationen zum Canonical-Tag der jeweiligen URL. Die Wahl dieses Tools könnte aufgrund der Verfügbarkeit ähnlicher Informationen aus anderen Quellen in Frage gestellt werden. Der wesentliche Vorteil dieser Erweiterung liegt jedoch in der visuellen Aufbereitung der Informationen. Sie hebt wichtige Daten farblich hervor und zeigt diese schon vor dem Anklicken des Tools als kleines Symbol in der Plugin-Leiste an. Bei Abweichungen von den Standards gibt die Erweiterung sofort Alarm, sodass Nutzer vorab informiert werden. Ein Klick auf die entsprechende Statusmeldung liefert dann detaillierte Informationen zu jedem einzelnen Aspekt. Abbildung 5: Übersicht Ausgabe des Robots Exclusion Checkers #5 - Wappalyzer - Technical Overview Short Facts zum Tool: 2.000.000+ Downloads Kompatibel mit Chrome, Firefox, Edge u. Safari Perfekt für den ersten Blick vor dem ersten Blick Kostenlos Die Browsererweiterung Wappalyzer fokussiert sich nicht auf den inhaltlichen Aspekt einer Webseite, sondern auf deren technische Komponenten. Diese umfassen Elemente wie das verwendete Content-Management-System (CMS), eingesetzte Statistik-Tools, den Webserver und die installierten Plugins. Die Relevanz dieses Tools für SEO ergibt sich aus der Tatsache, dass bestimmte Systeme, wie zum Beispiel WordPress, Plugins enthalten können, die zu Fehlfunktionen führen. Dies kann zu Problemen wie nicht funktionierenden Formularen oder defekten Sprachwechslern führen. Begegnet man während der Analyse solchen Schwierigkeiten und findet keine direkte Lösung, ist es vorteilhaft, einen Überblick über die verschiedenen technischen Bausteine einer Webseite zu haben. Zwar findet man hier nicht immer die Lösung, jedoch können wertvolle Rückschlüsse gezogen werden. Abbildung 6: Informationen aus dem Wappalyzer Weitere bemerkenswerte SEO Tools Es gibt zahlreiche weitere Browser-Erweiterungen, die für SEO-Experten von Interesse sein können. Zwei Chrome Erweiterungen verdienen jedoch besondere Aufmerksamkeit: Keywords Everywhere Mit mehr als 1 Million Downloads ist Keywords Everywhere ein SEO Tool für jeden SEO-Spezialisten. Es bietet hervorragende Unterstützung bei der Suche nach neuen Keywords und bei Wettbewerbsanalysen. Die Vielseitigkeit dieser Chrome Erweiterung beschränkt sich nicht nur auf Google-Ergebnisseiten, sondern erstreckt sich auch auf Plattformen wie YouTube, ChatGPT und Instagram. Auf YouTube und Instagram liefert Keywords Everywhere wertvolle Einblicke in monatliche Aufrufzahlen und Trendanalysen für verschiedene Suchbegriffe und Hashtags. Zudem ermöglicht die Erweiterung bei ChatGPT die Vorgabe von Textvorschlägen. Check My Links Check My Links ist in seiner Funktionsweise ähnlich der Chrome-Erweiterung Link Redirect Trace, bietet jedoch einen wichtigen Unterschied. Während Link Redirect Trace eine umfassende Analyse der aufgerufenen URL ermöglicht, konzentriert sich Check My Links auf eine Gesamtübersicht der Verlinkungen auf einer Seite - intern oder extern. Ein Klick genügt, um auf der jeweiligen Seite den Status jeder Verlinkung zu überprüfen. Dies ermöglicht eine schnelle und effektive Einsicht in die Verlinkungsstruktur einer Webseite. SEO Tools - Ein abschließendes Resümee Ein perfektes All in One SEO Tool für den Browser ist eine Idealvorstellung, die in der Realität schwer zu erreichen ist. Keine Auswahl an SEO Tools kann jede Herausforderung perfekt meistern. Diese Erweiterungen sind vielmehr als wichtige Hilfsmittel in der täglichen SEO-Arbeit zu sehen. Jeder SEO-Experte sollte eine gut durchdachte Auswahl an Tools besitzen, um flexibel auf verschiedene Anforderungen reagieren zu können. Im Vergleich zu anderen Berufen haben SEO-Profis den Vorteil, dass sie jederzeit neue Tools ausprobieren können. Die internetwarriors sind in Bezug auf SEO Tools bestens ausgestattet und bereit, Ihre Online-Präsenz zu verbessern. Kontaktieren Sie uns gerne, um Ihre Website auf ein höheres Level zu bringen.
Barrierefreie Websites und ihre Schnittmengen mit SEO
07.11.2023

Lukas
Grabalowski
Kategorie:
SEO

Sowohl 2022 als auch 2023 ist Inklusion eines der wichtigsten gesellschaftlichen und unternehmerischen Themen, mit denen sich Unternehmen beschäftigen. Barrierefreiheit ist in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens mittlerweile unabdingbar. Oft wird Barrierefreiheit in vielen Fällen mit behindertengerecht gleichgesetzt. Diese Bezeichnung ist leider falsch. Bei der Barrierefreiheit soll allen Menschen eine barrierefreie Nutzung von Produkten, Freizeitaktivitäten und Dienstleistungen ermöglichen. Eine barrierefreie Website ist eines von vielen wichtigen Maßnahmen und Werkzeugen auf dem Weg zu diesem Ziel. Ab Mitte 2025 wird sie für viele Betreiber von Webseiten sogar zur Pflicht. Was digitale Barrierefreiheit bedeutet, welche Anforderungen sie erfüllen muss und welche Vorteile Ihnen eine barrierefreie Website für die Suchmaschinenoptimierung bringt, lesen Sie in diesem Artikel. Was bedeutet Barrierefreiheit bei Websites? Eine barrierefreie Website ist ohne technische oder persönliche Einschränkungen für jeden User zugänglich. Das schließt zum Beispiel Menschen mit Sehschwäche, Seh- oder Hörbehinderung mit ein, aber auch Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen oder Konzentrationsschwäche. Ebenso Nicht-Muttersprachler oder ältere Menschen. Darüber Hinaus soll auch Rücksicht auf die unterschiedlichen Endgeräte der Nutzer genommen werden. Sämtliche Webseiten sollten also Das Ziel verfolgen von allen gleichermaßen uneingeschränkt genutzt werden zu können. Welche Anforderungen muss eine barrierefreie Website erfüllen? Das Thema barrierefreies Webdesign ist sehr komplex, daher können wir Ihnen an dieser Stelle nur einen Überblick über die wichtigsten Kriterien geben, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. Eine der wichtigsten Anforderungen für barrierefreie Websites sind gut lesbare Schriften . Im Allgemeinen sind serifenlose Fonts besser lesbar. Schriften ausschließlich aus Großbuchstaben sollten vermieden werden, denn diese sind vom Auge nicht gut zu erfassen. Die Schrift sollte nicht zu klein dargestellt werden, besonders wichtig ist jedoch, dass die Schrift auf der Website vergrößerbar ist. Die sogenannten Schmuckschriften sollten, wie der Name schon sagt, vor allem dafür eingesetzt werden - als Schmuck, nicht um wichtige Informationen abzubilden. Die Farbgestaltung der Website nimmt erheblichen Einfluss auf die Lesbarkeit. Hohe Kontraste zwischen zum Beispiel Hintergrund und Schrift, Elementen und Hintergrund, Buttonfarbe und Buttontext, usw. Sorgen dafür, dass auch User mit Sehschwäche die Inhalte gut wahrnehmen können. Wichtig ist auch, eine Rot-Grün-Schwäche zu berücksichtigen, Roter Text auf grünem Hintergrund zum Beispiel ist unbedingt zu vermeiden. Sollen Texte auf Bilder gelegt werden, ist für ausreichend Kontrast zu achten. Zu unruhige Bilder mit Schrift sind beispielsweise für User mit Konzentrationsschwäche eine Barriere. Hier hilft es, die Schrift einfarbig zu hinterlegen. Hohe Kontraste helfen übrigens auch allen Usern, die im Freien Ihre Website mit direkter Sonneneinstrahlung auf den Bildschirm besuchen. Schaltflächen müssen groß genug und klar als solche erkennbar sein. Links sind mit ausreichend Abstand voneinander zu platzieren. Ebenfalls sollte hier überprüft werden ob diese Schaltflächen auch gut von Screenreadern identifizierbar sind. Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass die Webseite auch komplett über Screenreader bedienbar ist. Bilder sind von Menschen mit Sehbehinderung nur begrenzt oder überhaupt nicht wahrnehmbar, daher sind Alternativtexte unumgänglich. Das gilt besonders für Grafiken, die nicht als reines Schmuckobjekt platziert wurden, sondern einen eigenen Inhalt transportieren. Beispielsweise Infografiken oder Fotos zur Veranschaulichung. Bildbeschreibungen müssen diesen Inhalt wiedergeben. Eine einfache Sprache auf der Website hilft der Lesbarkeit erheblich. Sofern sich Texte nicht explizit an ein Fachpublikum richten, baut eine leicht verständliche Sprache viele Hürden ab. Übrigens wird auch für Fachtexte diskutiert, ob einfache Sprache nicht die bessere Wahl ist und ob es wirklich so viele Fachbegriffe und fremdsprachliche Wörter sowie verschachtelte Sätze sein müssen. Von einer übersichtlichen Seitenstruktur profitieren alle User - eine intuitiv bedienbare Navigation und eine klare Dokumentstruktur mit einer korrekten Hierarchie. Überschriften mit semantischen Auszeichnungen grenzen Absätze mit Überschriften voneinander ab und stellen einen hierarchisch logischen Zusammenhang her, den auch Screenreader anhand der Headlines erkennen können. Tabellen sollten ausschließlich für tabellarische Daten verwendet werden, nicht zur Ausrichtung von Elementen. Diese Art des Webdesigns ist zwar 2022 nicht mehr der Standard, aus der Praxis wissen wir jedoch, dass Formatierung mit Tabellen noch nicht vollständig ausgestorben ist. Nicht nur aus Gründen der Barrierefreiheit keine gute Praxis. Formatieren Sie Listen und nummerierte Aufzählungen als HTML-Elemente, damit diese von Screenreadern als sortierte, unsortierte oder nummerierte Listen erkannt werden können. Listen-Elemente sollten nicht als Designelemente verwendet werden, sondern nur um Listeninhalte darzustellen. Achtung beim Einbetten von multimedialen Inhalten : Das sogenannte Embedding von Inhalten anderer Plattformen bringt für die Barrierefreiheit Herausforderungen mit sich. Auch wenn beispielsweise Videoinhalte zunehmend von großen Plattformen mit automatischen Untertiteln und/oder Transkripten versehen werden, können Sie sich nicht sicher sein, wie barrierefrei diese Inhalte sind. Sind eingebettete Medien notwendig, stellen Sie sicher, dass Sie im Text die wichtigsten Informationen daraus wiedergeben. ARIA-Labels: Unverzichtbares Werkzeug für Barrierefreiheit auf Webseiten und SEO Neben all den eben genannten Anforderungen gibt es noch weitere Aspekte die bei der Gestaltung einer barrierefreien Webseite beachtet werden sollten. Ein Aspekt sind die sogenannten ARIA-Labels. ARIA-Labels (Accessible Rich Internet Applications) sind ein wesentlicher Bestandteil des barrierefreien Webdesigns und tragen zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Webinhalten bei. Sie sind spezielle HTML-Attribute, die zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente auf einer Webseite liefern und die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen verbessern. Diese Labels helfen insbesondere Screenreadern und anderen assistiven Technologien, die Webseite besser zu interpretieren und zu navigieren. Beispielsweise kann ein ARIA-Label einen unsichtbaren Text hinzufügen, der ein Symbol erklärt oder ein Menü beschreibt, das ohne diese zusätzlichen Informationen für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen unverständlich wäre. ARIA-Labels tragen auch zur eigentlichen Suchmaschinenoptimierung bei, da sie Suchmaschinen helfen den Kontext und die Struktur einer Webseite besser verstehen können. Dies führt zu einer besseren Indexierung und potenziell höheren Rankings in den Suchergebnissen. Jedoch ist es wichtig, dass ARIA-Labels korrekt eingesetzt werden. Übermäßiger oder falscher Gebrauch kann zu Verwirrung führen, sowohl für Nutzer von assistiven Technologien als auch für Suchmaschinen. Daher sollte die Verwendung dieser Labels sorgfältig geplant und getestet werden. Was ist der Unterschied zwischen barrierefrei und barrierearm? Der Begriff “barrierefrei” ist deutlich weiter verbreitet, doch manchmal ist auch von “barrierearmem Webdesign” zu lesen. Dahinter steht die Vorstellung, dass “barrierefrei” als absoluter Zustand schwer umzusetzen ist und es immer eine Annäherung ist - Barrieren sollen abgebaut werden, je weniger Barrieren auf der Website vorhanden sind, desto besser. Wir verwenden im Folgenden den Begriff “Barrierefreiheit”, da dies das Ziel darstellt. Jeder einzelne Schritt hierbei hilft dabei, die Website barriereärmer zu machen. Im weiteren Verlauf des Artikels wird verständlicher warum der Begriff "barrierearm" ab 2025 nicht mehr ausreichend sein wird. "Barrierefrei" wird mit der Zeit für betroffene Webseiten Pflicht. Umso früher dieser Prozess in Angriff genommen wird, desto besser. Warum ist eine barrierefreie Website wichtig? Die Anforderungen für einen barrierefreien Zugang wachsen. Öffentliche Ausschreibungen setzen beispielsweise zunehmend Barrierefreiheit voraus und international tätige Unternehmen müssen die Gesetzgebungen anderer Länder beachten. Wie Sie an den Gesetzen im nächsten Abschnitt sehen, ist Barrierefreiheit teilweise schon jetzt verpflichtend oder wird es in den kommenden Jahren. Es gibt jedoch weitere, ebenso wichtige Gründe für eine barrierefreie Website. Barrierefreies Webdesign macht eine Website nutzerfreundlicher. Von barrierefreien Websites profitieren also alle Besucherinnen und Besucher. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Kundenzufriedenheit aus. Sie schließen niemanden aus, wenn Sie Ihren Webauftritt allen zugänglich machen. Damit können Sie zum einen Ihre Zielgruppe erweitern, aber vor allem unternehmen Sie praktische Schritte, um die Unternehmenswerte Inklusion und Barrierefreiheit umzusetzen. In Zeiten, in denen viele Kundinnen und Kunden kritisch hinterfragen, für welche Werte Unternehmen stehen, sind eine klare Stellungnahme und eine praktische Umsetzung eine wichtige Botschaft. Da viele Webseitenbetreiber dem Thema aufgrund von höherem Zeitaufwand weniger Aufmerksamkeit schenken, ist es gerade jetzt wichtig sich der Thematik anzunehmen. Sich mit Barrierefreiheit zu beschäftigen setzt nicht nur klare Statements sondern generiert auch eine gewisse Vorbildsfunktion. Welche Standards und Gesetze gelten für die digitale Barrierefreiheit? Der weltweit gültige Standard für die Barrierefreiheit im Internet sind die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) , die von einer Arbeitsgruppe des World Wide Web Consortiums entwickelt wurden und laufend aktualisiert werden. Der aktuelle Standard ist die WCAG 2.2. Neben der technischen Grundlage gibt es verschiedene nationale und internationale Verordnungen zur Barrierefreiheit. Ein Überblick über die wichtigsten davon: In Deutschland gibt es die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) , die sich auf den europäischen Standard, die EN 301 549 bezieht. Bundesbehörden sind durch das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (BGG) zu barrierefreien Websites verpflichtet. Die Barrierefreiheit der Websites von öffentlichen Stellen der Bundesländer und Kommunen wird über Landesgesetze und landesspezifische Verordnungen geregelt. In Berlin ist das beispielsweise das Barrierefreie-IKT-Gesetz Berlin - BIKTG Bln . Auch in der Privatwirtschaft soll Barrierefreiheit im Netz verpflichtend werden. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (vollständiger Name: Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen (BFSG) ) basiert auf der EU-Richtlinie zu Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen . Im BSFG werden Branchen aufgezählt, die ab Ende Juni 2025 verpflichtend barrierefreie Websites und Apps zur Verfügung stellen müssen. Dazu gehören unter anderem Webseiten von Stiftungen, Hochschulen und Universitäten, Sozialversicherungen, aber auch Banken oder der Online-Handel. Das Thema Barrierefreiheit ist zwar bisher für viele Websites nicht verpflichtend, es ist jedoch wichtig, frühzeitig darauf vorbereitet zu sein. Darüber hinaus spiegelt eine barrierefreie Website zukunftsweisende Unternehmenswerte wie Inklusion und Zugänglichkeit (Accessibility) wider. Ist Barrierefreiheit ein Rankingfaktor? Dass Google schon seit vielen Jahren auf die Bedeutung der Nutzerfreundlichkeit einer Website hinweist, ist kein Geheimnis. Was das konkret bedeutet, dafür gibt es verschiedene Empfehlungen, Tools und Hinweise von Google selbst. Eine gute Bedienbarkeit, besonders auch auf mobilen Endgeräten, ein Design ohne merkliche Layout Shifts, eine schnelle Ladezeit sind Faktoren, die Google positiv bewertet. Ist Barrierefreiheit also ein direkter Rankingfaktor? Bisher nicht, allerdings tragen verschiedene Maßnahmen, die die Barrierefreiheit verbessern, zu einer besseren Suchmaschinenoptimierung bei. Welche Maßnahmen das konkret sind, sehen wir uns im nächsten Abschnitt an. Wie hilft die Barrierefreiheit für die Suchmaschinenoptimierung? Vielleicht haben Sie bei den oben beschriebenen Anforderungen schon gemerkt, wie groß die Schnittmenge zwischen SEO und Barrierefreiheit ist. Sowohl Screenreader als auch Suchmaschinen arbeiten textbasiert und sind darauf angewiesen, dass alle Informationen in Textform vorliegen. Schon dieser Punkt zeigt, wie Barrierefreiheit Vorteile in der Suchmaschinenoptimierung bringen kann. Konkret sind es vor allem diese Faktoren: Bilderoptimierung : Alternativtexte und Bildbeschreibungen helfen nicht nur Menschen mit Sehbehinderungen, sondern auch Suchmaschinen, die Inhalte von Bildern zu erfassen. Das gilt besonders für Grafiken, die den Inhalt der Seite ergänzen und eigene Informationen beinhalten. Der Alternativtext muss die Information im Bild enthalten. Eine korrekte, logische semantische Struktur hilft auch der Suchmaschinenoptimierung. Überschriften, die relevante Begriffe enthalten und sich auf den Inhalt des folgenden Absatzes beziehen, sind teilweise schon “automatisch” auf die wichtigen Keywords optimiert. Begriffe zu verwenden, die im Sprachgebrauch gängig sind und viel gesucht werden, hilft bei einer guten Lesbarkeit und dem Verständnis. Das Responsive Webdesign ist seit Jahren schon Standard und empfehlen wir aus SEO-Gründen schon lange. Der Barrierefreiheit hilft es außerdem, denn es wird eine optimale Darstellung unabhängig vom verwendeten Endgerät sichergestellt. Sprechende Linktexte geben User und Suchmaschinen Informationen über die verlinkte Seite. Anchortexte wie “hier” oder “mehr lesen” dagegen transportieren keine Informationen - und enthalten keine Keywords, die der verlinkten Seite helfen können, besser zu ranken. Inwieweit Suchmaschinen identifizieren können, wie verständlich die Sprache einer Website ist, sei dahingestellt. Tatsache ist jedoch, dass Google sehr viel darin investiert, Texte semantisch zu verstehen, Inhalte und Sprache erkennen zu können. Es ist außerdem davon auszugehen, dass Google zwischen sehr langen verschachtelten Sätzen und kürzeren (verständlichen) Sätzen unterscheiden kann. Eine bessere Lesbarkeit ist ein SEO-Kriterium und hilft der Barrierefreiheit. Die Sprache im Quelltext anzugeben, mag für Suchmaschinen nur begrenzt notwendig sein, Screenreadern jedoch hilft es dabei, die passende Aussprache zu wählen. Und aus der Praxis kennen wir Websites mit falscher Spracheinstellung, die massive Indexierungsprobleme hatten, die zumindest teilweise darauf zurückzuführen waren. Transkripte für Audio und Video sind eine weitere Maßnahme, von der sowohl User als auch Suchmaschine profitieren. Die Inhalte werden damit für alle lesbar gemacht - und können entsprechend thematisch einsortiert und in der Suche gefunden werden. 5 Tipps für die Umsetzung von digitaler Barrierefreiheit 1. Hohe Priorisierung des Themas Auch wenn es so klingen mag, als würde die Barrierefreiheit nur einen kleinen Teil Ihrer Zielgruppe betreffen, sollten Sie dem Thema eine hohe Bedeutung beimessen. Zum einen könnten Sie von der Gesetzgebung betroffen sein, die Sie ab 2025 zu einer barrierefreien Website verpflichtet. Zum anderen bringt die Barrierefreiheit Ihnen weitere Vorteile wie eine bessere Optimierung für die Suchmaschine. Inklusion als Unternehmenswert fest zu verankern und praktisch umzusetzen, ist ein weiterer Bonus. 2. Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken Planen Sie einen Relaunch Ihrer Website oder soll ein neuer Online Shop gelauncht werden? Berücksichtigen Sie das barrierefreie Webdesign von Anfang an und sparen Sie so Ressourcen und Budget. Wie für die Suchmaschinenoptimierung gilt auch hier: Je früher Sie die Anforderungen berücksichtigen, umso besser. Im Nachhinein massive Änderungen vorzunehmen, ist im Allgemeinen mit erheblich mehr Aufwand und Kosten verbunden. 3. Layout und Inhalt trennen Eine der wichtigsten Regeln im barrierefreien Webdesign ist die Trennung von Inhalt und Design. Moderne CMS bringen diese Voraussetzungen schon mit, selbst programmierte Websites nicht immer. Achten Sie also schon bei der Planung des Systems und der Templates auf eine klare Trennung. 4. Aktuelle Standards verfolgen Die Barrierefreiheit wird laufend weiterentwickelt, es entstehen neue Formate, Standards und Kriterien. Bleiben Sie auf dem Laufenden oder beschäftigen Sie ein Webdesign- und Programmier-Team, das sich mit den aktuellen Standards auskennt. 5. Redaktion schulen Das Grundgerüst der Website und die technischen Voraussetzungen sind nur eine Seite der Barrierefreiheit. Auch aus redaktioneller Sicht gibt es viel richtig oder falsch zu machen. Verbessern Sie im Rahmen Ihres Content Marketings die Redaktion und erstellen Sie einen verpflichtenden unternehmensinternen Standard. Beispielsweise können Sie darin Alternativtexte für Bilder und die korrekte Verwendung von Listen verpflichtend machen. Etablieren Sie als Corporate Design gut erkennbare Farben mit hohem Kontrast und in der Corporate Language eine einfache Sprache. Barrierefreiheit ja! - aber wie überprüfen? Nach all den Maßnahmen worauf bei der Arbeit zu einer barrierefreien Webseite geachtet werden muss erschließt sich die Frage, wie man dies alles überprüfen kann. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Maßnahmen richtig implementiert wurden? Google Lighthouse ist ein äußerst nützliches Open-Source-Tool, das Webentwicklern dabei hilft, die Performance, Zugänglichkeit und Qualität ihrer Webseiten zu bewerten. Insbesondere im Bereich der Barrierefreiheit bietet es entscheidende Vorteile. Lighthouse prüft die Zugänglichkeit einer Webseite anhand etablierter Standards und gibt eine detaillierte Auswertung mit spezifischen Empfehlungen zur Verbesserung. Zum Beispiel kann das Tool auf fehlende Alt-Texte bei Bildern hinweisen, die für Sehbehinderte wichtig sind, oder auf fehlende ARIA-Attribute, die zur Verbesserung der Navigierbarkeit für Nutzer mit eingeschränkter Motorik beitragen. Darüber hinaus bietet Lighthouse auch eine detaillierte Dokumentation zu jedem aufgeführten Problem. Dies erleichtert es den Entwicklern, die genaue Ursache des Problems zu verstehen und gezielte Maßnahmen zu seiner Behebung einzuleiten. Es ist wichtig zu beachten, dass, obwohl Lighthouse einen umfassenden Überblick über viele Aspekte der Barrierefreiheit bietet, es kein Ersatz für manuelle Prüfungen oder Nutzertests mit Menschen mit Behinderungen ist. Einige Zugänglichkeitsprobleme, insbesondere solche, die Kontext oder spezifische Interaktionen erfordern, können von automatisierten Tests nicht erfasst werden. Indem man Google Lighthouse im Entwicklungsprozess integriert, kann man sicherstellen, dass Zugänglichkeitsprobleme frühzeitig erkannt und behoben werden, was zu einer insgesamt besseren User Experience für alle Nutzer führt. Ist Ihre Website barrierefrei, responsive und optimiert? Wir können helfen! Möchten Sie Ihre Website auf den aktuellen Stand bringen, was Barrierefreiheit und Usability betrifft? Unsere SEO Relaunch Betreuung berücksichtigt nicht nur Punkte, die Ihre Sichtbarkeit und Ihren Traffic erhöhen. Wir analysieren auch Ihre Usability und können Sie zum Thema barrierefreie Website beraten und Ihre Wünsche sowie die aktuellen Standards umsetzen. Kontaktieren Sie uns gerne und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! 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App Store Optimization (ASO): Definition & Erklärung
29.06.2022

Lukas
Grabalowski
Kategorie:
SEO

Mit der wachsenden Popularität und Nutzung von Smartphones geht das Interesse an neuen Apps einher. Bei mehr als 2,5 Millionen Applikationen im Apple App Store oder im Google Play Store ist die Positionierung der App entscheidend, um eine hohe Downloadzahl zu erreichen. Mit der App Store Optimization (ASO) sind Maßnahmen verbunden, die zur Steigerung von App-Downloads führen und das Branding einer Marke unterstützen. Erfahren Sie im aktuellen Warriors Blog mehr darüber, warum die App Store Optimierung für die Auffindbarkeit einer App eine entscheidende Rolle spielt, welche Ziele das App Store Marketing verfolgt und welche Unterschiede zur klassischen SEO Optimierung einer Website bestehen. Was ist App Store Optimization (ASO)? Die App Store Optimierung (ASO) verfolgt das Ziel, eine eigene App oder eine bestimmte App sehr gut in den Suchergebnissen der App Stores zu platzieren. Durch die Ähnlichkeit der Zielstellung wird ASO oftmals auch mit App Store SEO gleichgesetzt, obwohl es sich um zwei unterschiedliche Marketingdisziplinen handelt. Die App Store Optimierung basiert auf einer Reihe von Maßnahmen, die Einfluss auf die verschiedenen Rankingfaktoren innerhalb des App Stores nehmen sollen. Im Idealfall werden die Popularität und die Anzahl der Downloads gesteigert. Durch eine weitere Verbreitung der App zahlt ASO indirekt auf das Branding eines Unternehmens ein. Als einer der wichtigsten Faktoren bei der App Store Optimierung gilt die Click-Through-Rate (CTR). Die Häufigkeit der Klicks entscheidet in der Regel über eine dauerhaft gute Platzierung in den Suchergebnissen. Durch Anpassungen und Optimierungen am App-Namen, dem App-Title, des angezeigten App-Symbols sowie den Screenshots und den Bewertungen können Verbesserungen erzielt werden. Die direkte und indirekte Beeinflussung der angewandten Faktoren unterstützt ein sehr gutes Ranking. Wie werden Apps von Nutzern gefunden? Um die Bekanntheit einer App zu steigern, können die klassischen Werbestrategien eingesetzt werden. Radio und Fernsehen werden gerne von populären Marken genutzt, um höhere Download-Zahlen zu generieren. Die eigene Website, Pressemeldungen oder die Integration in den Newsletter sind weitere denkbare Optionen. Etwas überraschend ist die sogenannte „Mundpropaganda“ der zweiterfolgreichste Channel. Funktioniert eine App sehr gut, bietet einen umfassenden Mehrwert oder bereitet viel Spaß, haben persönliche Empfehlungen einen großen Einfluss auf den Erfolg. Weitere Kanäle sind Favoriten- oder Rankinglisten, in denen Apps platziert werden. Bezahlte Anzeigen oder Integrationen in bereits erfolgreichen Apps sind Möglichkeiten, die einen Einfluss auf die Wachstumszahlen nehmen können. Das entscheidende Medium, um eine App zu finden, ist und bleibt aber der App Store. Hier suchen Nutzer gezielt nach Applikationen, um ein „Bedürfnis“ zu befriedigen. Besonders populär sind Kartendienste, Fotobearbeitung und Terminplaner. Im Kampf um ein gutes Ranking ist App Store Optimization (ASO) in der Folge das ideale Marketinginstrument. Ziele von App Store Marketing Für ein Unternehmen kann eine veröffentlichte App unterschiedliche Dienste leisten. Die Ziele sollten deshalb schon bei der Entwicklung und vor der Anmeldung im App Store klar definiert sein: Umsatzsteigerung durch eine kostenpflichtige App Steigerung der Markenbekanntheit durch eine App mit einer hohen Reichweite Erfolgreiche Monetarisierung der App Sammeln von Nutzerdaten, um diese gezielt zur Verbesserung des eigenen Produktes und der Marketingmaßnahmen einsetzen zu können Unterschiede zwischen App Store und Google Play Den App Store von Apple und Google Play verbinden verschiedene Faktoren bei der App Store Optimization, allerdings gibt es bei den beiden populärsten Anbietern auch relevante Unterschiede. Beide haben einen Überprüfungsprozess entwickelt, der minderwertige Apps schon im Vorfeld ausschließt. Lediglich hochwertige, technisch einwandfreie Apps erhalten den Zugang zum Store. Unterschiede existieren aber bei der zeitlichen Bearbeitung. Eine Neuveröffentlichung oder das Einspielen eines Updates dauert bei Apple gewöhnlich deutlich länger als bei Google und kann bis zu drei Tage in Anspruch nehmen. Entscheidend ist die Integration von Keywords. Bei Google Play lassen sich Analogien zum Suchalgorithmus der Suchmaschine finden. Wichtige Keywords müssen sowohl im Title als auch in den Beschreibungen zu finden sein. Im App Store von Apple ist es vollkommen ausreichend lediglich das Feld „Keywords“ mit relevanten Begrifflichkeiten zu füllen. Wichtige Aspekte bei der App Store Optimierung Für ein sehr gutes Ranking gibt es mehrere Faktoren, die Einfluss nehmen können: Die Anzahl der Downloads innerhalb einer kurzen Zeit kann einer App zu einem sehr guten Ranking verhelfen. Der Title, die Beschreibung und die hinterlegten Suchbegriffe sollten die App exakt beschreiben und die wichtigsten Schlüsselbegriffe sollten sich regelmäßig wiederfinden. Die Anzahl der Bewertungen und deren Qualität spielen eine zentrale Rolle. Eine zwar sehr häufig bewertete App mit schlechten Ergebnissen wird trotz des hohen Engagements keine sehr gute Position erhalten. Die Anzahl der Kommentare nimmt aktiv Einfluss auf das Ranking. Social Signals, die auf die App verweisen, unterstützen eine gute Platzierung. Der Google Play Store hält noch zwei Besonderheiten parat: Hier werden auch die Anzahl der Deinstallationen sowie Backlinks auf die App für eine Bewertung herangezogen. Welche Maßnahmen zählen zur App Store Optimierung? Die Marketing-Disziplin App Store Optimierung umfasst mehrere Maßnahmen, die positiv auf das Gesamtergebnis einzahlen können. Dies sind die wichtigsten Faktoren, die ein Ranking direkt oder indirekt beeinflussen: Name der App Der Name einer App sollte sehr sorgfältig gewählt werden. Er sollte relevant für die App sein, leicht lesbar und möglichst einzigartig. Bei Google Play kann der Name 50 Zeichen umfassen, während im Apple App Store nur 30 Zeichen erlaubt sind. Die im Namen platzierten Keywords besitzen eine starke Gewichtung für das Ranking der App. Wahl des Icons mit einem hohen Wiedererkennungswert Das Icon hat einen indirekten Einfluss auf das Ranking. Spiegelt es zumindest den Teil einer Marke wieder oder besitzt ein sich zu anderen Apps klar distanzierendes Design, ist der Wiedererkennungswert deutlich höher. Bei sehr erfolgreichen Apps unterstützt das Icon das Branding eines Unternehmens oder einer Marke. Als klassisches Beispiel gilt Instagram, dass aus dem App Store heraus eine Erfolgsgeschichte wurde und dessen Icon unverwechselbar ist . Wahl der Screenshots: Einblicke in die App gewähren Mit der Auswahl der richtigen Screenshots lassen sich Nutzer von einer App überzeugen. Sie geben Aufschluss über das Design, über die Funktionalität und das User Engagement. Eine sorgsame und objektive Selektion ist ein weiterer Schlüssel für den Erfolg. Preis einer App oder kostenloser Download Wie bei allen Investitionen ist der Preis ein wichtiges Kriterium bei der App. Kostenlose Apps haben höhere Chancen auf einen Download. Sehen die Nutzer einen Mehrwert in der App, der ihnen wirklich weiterhilft, ordnet sich die Relevanz des Preises unter. Letztendlich muss das Unternehmen in Zusammenhang mit der entwickelten Strategie entscheiden, welche Ziele mit der App verfolgt werden sollen. Beschreibung der App: informativ und klar strukturiert Die Beschreibung besitzt einen besonderen Stellenwert. Bei Google Play muss zusätzlich darauf geachtet werden, dass relevante Keywords für die App in die Beschreibung integriert werden. Wichtig ist ein informativer Text und eine klare Struktur. Hilfreich sind Bullet Points, die Funktionalitäten auflisten. Die 4.000 zur Verfügung stehenden Zeichen sollten möglichst effektiv genutzt werden. Bewertungen und Kommentare als indirekte Faktoren Auf Bewertungen und Kommentare hat die App Store Optimierungen keinen direkten Einfluss. Lassen Sie aber Freunde und Bekannte, die von Ihrer App überzeugt sind, entsprechend positive Bewertungen vornehmen, um das Ranking im positiven Sinne zu verändern. Als Inhaber einer App ist es von großer Bedeutung auf Kommentare zu antworten, um das User Engagement zu fördern und Kritik anzunehmen. Keywords für eine App Store Optimierung ausfindig machen Neben der natürlichen Intuition als Nutzer „Was würde ich selbst suchen?“ gibt es wie für das klassische Content Marketing verschiedene Analysetools oder Apps, die bei der ASO Keyword-Recherche behilflich sein können. App Radar ist als populäres und umfangreiches Tool bekannt und spezialisiert sich auf die Anforderungen der App Store Optimierung. Das ASO Tool ermöglicht über die Keywordrecherche hinaus die Analyse, Optimierung sowie Verwaltung der eigenen App. Als weitere Orientierung können auch andere Apps dienen, die in der gleichen Kategorie gelistet sind und ähnliche Keywords nutzen. Unterschiede zwischen SEO und ASO Die Nähe zwischen App Store Optimierung und SEO als Search Engine Optimization ist unverkennbar. Gemeinsamkeiten wie die Verwendung der richtigen Keywords oder die Anpassung des Titles sowie der Beschreibung führen oftmals zu der Annahme, dass es sich um die gleiche Disziplin handelt. SEO ist jedoch weitreichender und umfassender zu betrachten. Die Optimierung für den mobilen und den Desktop-Index, der Pagespeed, die Anzahl der Onpage-Faktoren, die Time on Site oder die Bounce Rate stehen Downloads und Deinstallationen sowie einem starken User Engagement bei der App Store Optimierung gegenüber. Zudem unterscheiden sie sich in den wichtigsten Zielen, denn bei SEO liegt der Fokus klar auf dem Traffic, während beim App Marketing die Downloads von entscheidender Bedeutung sind. Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN
Amazon SEO - Was ist das eigentlich?
11.03.2022

Lukas
Grabalowski
Kategorie:
SEO

Der Begriff Amazon SEO mag auf die meisten Leute ein wenig verwirrend wirken. Was hat Amazon mit Suchmaschinenoptimierung zu tun? Nutzer*innen, bei denen diese Frage aufkommt, vergessen dabei oft, dass Amazon die größte E-Commerce Plattform in Deutschland ist. Über 50 % des kompletten Onlinehandels werden über Amazon abgewickelt. Der Suchfunktion bei Amazon wird deshalb eine sehr wichtige Rolle zugeschrieben: Schafft man es mithilfe von Amazon SEO, in der internen Suche gute Listings zu erzielen, so steigt die Chance eine große Menge an Produkten zu verkaufen. Ab hier wird es interessant für jede Einzelperson oder jedes Unternehmen, die über die Plattform Produkte vertreiben möchten - egal, ob aus Seller- oder aus Vendorperspektive. Das Amazon Ranking zu verbessern und in den Produktlistings weiter oben zu erscheinen, sollte ein priorisiertes Ziel sein. Denn durch ein besseres Amazon Ranking wird nicht nur die Sichtbarkeit erhöht, sondern im Optimalfall auch die Anzahl der verkauften Produkte. Wie Amazon SEO funktioniert, welche wichtigen Aspekte es dabei zu beachten gilt und wie sie es bis an die Spitze der Produktlistings schaffen, erfahren Sie in diesem Artikel. Amazon Ranking verbessern, aber wie? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sollten wir an dieser Stelle einen kleinen Schritt zurückgehen. Bevor mit der Optimierung begonnen wird, sollten die Eigenschaften und Besonderheiten der Suchmaschine Amazon bekannt sein. Denn: Wie auch jede andere Suchmaschine verfügt Amazon über einen eigenen Algorithmus, der mindestens genauso komplex ist und voller Geheimnisse steckt wie der Algorithmus der Suchmaschine Google. Auch Amazon liefert zu der Funktionsweise des Algorithmus keine konkreten, offiziellen Informationen. Täglich werden auf der E-Commerce-Plattform zahlreiche Produkte angelegt. Aufgabe des Amazon-Algorithmus ist es dementsprechend auch, aus der Masse an Produkten die besten herauszufiltern und nach Relevanz zu indexieren. Zusammenfassend gibt es verschiedene Faktoren, die einen Einfluss auf das Ranking innerhalb der Suchergebnisse haben. Grundsätzlich teilen sich die Rankingfaktoren in zwei Kategorien auf: Indirekte und direkte Rankingfaktoren. Diese definieren sich zum einen durch die Click-Through-Rate (CTR) und zum anderen durch die Conversion-Rate (CR). Die Click-Through-Rate gibt an, wie viele der Nutzer*innen, denen das Produkt im Listing angezeigt wird, auf das Produkt klicken. Die Conversion-Rate geht noch einen Schritt weiter und sagt aus, wie viele der Nutzer*innen, die ein Produkt anklicken, schlussendlich einen Kauf tätigen. Die CTR und CR gehören zum allgemeinen Nutzer*innenverhalten auf den Produktdetailseiten und ordnen sich deswegen unter den Begriff der indirekten Rankingfaktoren. Letztendlich gibt es noch weitere indirekte Faktoren, die bei einer Optimierung berücksichtigt werden können. Jedoch priorisiert der Amazon-Algorithmus vor allem den Aspekt des Abverkaufs. Beispiel: Ein Produkt, das sich besser verkauft als andere, wird durch den Amazon-Algorithmus relevanter eingestuft, als ein Produkt der gleichen Kategorie, dass sich schlechter verkauft. Dementsprechend genießt es ein höheres Ranking in den Suchergebnissen. Aus diesen Erkenntnissen ergeben sich zwei elementare Fragen: Wie bekommt man Nutzer*innen dazu, auf das Produkt zu klicken? Wie überzeugt man Nutzer*innen von einem resultierenden Produktkauf, um die Conversion-Rate zu erhöhen? An dieser Stelle müssen beide Faktoren ein wenig detaillierter betrachtet und in ihre Grundbausteine aufgegliedert werden. Direkte Faktoren der Amazon SEO Optimierung Die Click-Through-Rate (CTR) und Conversion-Rate (CR) spielen für das Amazon SEO eine wichtige Rolle. Um die indirekten Rankingfaktoren zu beeinflussen, ist es wichtig, die direkten Rankingfaktoren zu optimieren. Zu den direkten Faktoren zählen die Optimierungsmaßnahmen auf der Produktdetailseite. Die direkten Rankingfaktoren im Überblick: Produkttitel Bullet Points Produktbilder Produktbeschreibung Backend Keywords Mit optimierten direkten Faktoren das Amazon Ranking verbessern Einige Elemente der Produktdetailseite, z. B. die Produktbeschreibung, sind häufig der erste Kontaktpunkt für viele Nutzer*innen. Deswegen sollte bei der Amazon SEO Optimierung ein besonderes Augenmerk auf sie gelegt werden. Produkttitel Ob in den Suchergebnissen auf Amazon oder auf der Produktdetailseite: Der Titel ist ein essentielles Element für das Ranking. Er sollte neben dem Hauptkeyword auch produktidentifizierende Informationen umfassen. Dies könnten bei Elektrogeräten z. B. die Angabe der Leistung sein, oder eine Angabe dazu, wie groß das Fassungsvermögen eines Gefäßes ist. Diese Detailangaben in Kombination mit relevanten Keywords ermöglichen es, verschiedenste Suchanfragen abzudecken, da der Amazon Algorithmus den Titel bei der Auswertung einer Suchanfrage mit einfließen lässt. Sucht der/die Nutzer*in beispielsweise nach einer Mikrowelle einer spezifischen Marke plus einer spezifischen Wattzahl, dann sollte in diesem Fall sowohl die Marke als auch die Wattangabe im Titel enthalten sein. So kann der Algorithmus das Produkt ideal der Suchanfrage zuordnen. Man sollte hierbei darauf achten, den Titel weder mit zu vielen Keywords noch mit zu vielen Informationen zu füllen. Dies könnte sich im schlimmsten Fall negativ auf das Amazon Ranking auswirken. Es sollte ein gesunder Mix aus Keywords und einem sprechenden bzw. klickbarem Titel entstehen. Für den Titel wird eine Zeichenlänge von 80 bis 100 Zeichen empfohlen. Diese Spannweite variiert von Kategorie zu Kategorie. Amazon selbst hat Styleguides für ausgewählte Produktkategorien veröffentlicht, in denen vorgeschrieben wird, welchen Anforderungen ein Titel gerecht werden sollte. Darüber hinaus gibt es Inhalte, die auf keinen Fall Teil des Titels sein sollten. Das sind z. B. Produkt- und Zustandsbeschreibungen oder eine Auflistung von kompatiblen Produkten. Ebenfalls ist es untersagt, ausschließlich eine Groß- oder Kleinschreibung sowie Sonderzeichen im Titel zu verwenden. Bullet Points Bullet Points oder Produktattribute sind weitere Faktoren, die sowohl beim Abverkauf von Produkten als auch beim Amazon Ranking helfen. Produktattribute sind vor allem für Neukunden nützlich, die das Produkt nicht gut genug oder gar nicht kennen. Ist der Produkttitel nicht überzeugend genug gewesen, bieten die Bullet Points nämlich die Möglichkeit dazu, weitere nützliche Informationen kompakt zur Verfügung zu stellen. Als Punkt 1 sollte hier stets die wichtigste Eigenschaft des Produktes stehen. Gefolgt davon sollten weitere USP’s genannt werden, die das Produkt und seinen Nutzen beschreiben. Ähnlich wie im Titel eignen Bulletpoints sich dazu, um relevante Keywords abzugreifen. Auf diese Weise wird dem Algorithmus auf einer weiteren Ebene die Relevanz des Produktes vermittelt, was sich auf das Amazon Ranking auswirkt. Doch Vorsicht: Auch bei den Bullet Points ist es wichtig, auf die Anzahl der Keywords zu achten. Es geht nicht darum möglichst viele Keywords zu platzieren, sondern ausgewählte, einzigartige und produktrelevante. Für die Zeichenlänge der Bullet Points wird von Amazon eine Länge von 200 bis 250 Zeichen inkl. Leerzeichen vorgegeben. Diese Länge weicht zum Teil von Kategorie zu Kategorie ein wenig ab. Diese vorgegebene Länge sollte genutzt werden, um den Kunden kurz und knapp von dem Produkt zu überzeugen. Zu kurze Bullet Points bergen die Gefahr, dass zu wenig Informationen übermittelt werden. Zu lange hingegen ziehen das Risiko mit sich, dass der Kunde nicht gewillt ist, die Masse an Text vollständig zu lesen. Bullet Points wirken sich auf der einen Seite indirekt auf die Kaufentscheidung aus, auf der anderen Seite sind die Bullet Points mit der Nutzung relevanter Keywords auch für den Amazon Algorithmus von immenser Bedeutung. Produktbilder Produktbilder sind wichtiger, als sie im ersten Moment wirken. Haptische Aspekte gehen bei einem Onlineshop wie Amazon verloren. Diese fehlende Dimension muss durch sehr gute Produktbilder kompensiert werden, um es den Nutzer*innen zu erleichtern, sich das Produkt trotz fehlender haptischer Wahrnehmung vorstellen zu können. Die Bilder wirken sich nicht auf das Amazon Ranking aus, da diese keine Keywords enthalten. Vielmehr wecken sie durch ihre Qualität und ihren Informationscharakter das Interesse des potentiellen Käufers. Produktbilder auf Amazon werden in zwei Kategorien unterteilt, die individuelle Anforderungen definieren: Hauptbilder und Alternativbilder . Das Hauptbild erscheint als erstes Bild auf der Produktdetailseite und in der Amazon-Suchergebnisliste. Um den Anforderungen zu entsprechen, muss es auf komplett weißem Hintergrund abgebildet werden. Außerdem darf nur das tatsächliche Produkt dargestellt werden. Alternativbilder besitzen dagegen die Absicht, dem Kunden mithilfe verschiedener Aufnahmewinkel weitere Emotionen zu vermitteln. Ebenso überliefern Alternativbilder zusätzliche Informationen, wie z.B. Abmessungen oder Gewichtsangaben. Bei Produktbildern gilt es zwei Dinge zu beachten, um die Click Through Rate zu steigern. Zum einen ist die Qualität der Bilder entscheidend. Produktbilder sollten immer in der maximalen Auflösung hochgeladen werden. Nur so kann garantiert werden, dass der/die Nutzer*in auch jedes kleinste Detail des Produktes erkennen kann. Zum anderen muss der Informationsgehalt der Bilder berücksichtigt werden, dazu zählen u.a. typische Anwendungsgebiete, Kompatibilität mit anderen Geräten, Vergleiche von verschiedenen Größen innerhalb des Produktes oder benötigtes Werkzeug zum Aufbau. Derartige Informationen werden in der Regel über die Nutzung der Alternativbilder abgedeckt. Produktbilder haben somit einen prägenden Effekt auf das Kauferlebnis und die Kaufentscheidung und tragen gleichzeitig positiv zum Amazon SEO bei. Produktbeschreibung Ein Element, welches das allgemeine Kauferlebnis um eine Ebene erweitert, ist die Produktbeschreibung. Bei den Produktbildern wurde ersichtlich, dass zusätzliche Informationen in Bildform festgehalten werden können. Da Suchmaschinen in erster Linie aber textbasiert arbeiten, haben wir an dieser Stelle die Möglichkeit, das Produkt innerhalb der Produktbeschreibung genauer zu beschreiben. Da der Kunde weiterhin keine Möglichkeit dazu besitzt, das Produkt während des Kaufprozesses in der Hand zu halten, kommt nun zusätzlich die Produktbeschreibung ins Spiel. Die Produktbeschreibung bietet einerseits Platz für weitere Keywords. Andererseits soll sie das Produkt durch ihren Inhalt lebendiger gestalten. Seller und Vendoren auf Amazon haben zusätzlich noch die Option, sogenannten A+ Content für ihre Produktbeschreibungen zu nutzen. Mit diesem Feature ist es möglich aus einer breiteren Auswahl an Templates seine Produktbeschreibung mit Bildern und Grafiken zu erweitern. Dadurch wirkt nicht nur die Beschreibung an sich, sondern die komplette Produktseite um einiges ansprechender. A+ Content auf Produktdetailseiten zu integrieren und zu nutzen sorgt in erster Linie nicht für eine Verbesserung des Amazon Rankings. Es zeigt sich stattdessen als eine weitere Möglichkeit, um den Kunden von seinem Produkt zu überzeugen und sich somit von der Konkurrenz abzuheben. Auch wenn sich A+ Content nicht direkt auf die Amazon SEO Optimierung auswirkt, erkennen und indexieren Suchmaschinen diese Inhalte. Und das spiegelt sich schlussendlich positiv in den Rankings wieder. Backend Keywords Backend Keywords sind ein weiterer Faktor bei der Amazon SEO Optimierung. Auch sie haben eine Wirkung auf das Amazon Ranking. Im Vergleich zu den Frontend Keywords, die auf der Produktdetailseite im Titel, in den Bulletpoints oder in der Beschreibung zu finden sind, befinden sich Backend Keywords, wie der Name es vermuten lässt, im Backend. Diese können im Seller- oder Vendor-Central unter der Kategorie Produktdetails hinterlegt werden. Zur Verfügung steht ein Zeichenkontingent von 249 Bytes. Hieraus ergibt sich die Frage, warum an dieser Stelle nochmals Keywords hinterlegt werden können, wenn es doch schon genügend Möglichkeiten gibt, Keywords präsent im Frontend auszuspielen? Im Vergleich zu Frontend Keywords gestalten sich Backend Keywords anders in ihrer Ausrichtung. Bei den Frontend Keywords sollte vor allem darauf geachtet werden, dass diese Keywords möglichst themenverwandt am eigentlichen Produkt liegen. Diese Keywords sollten eine hohe Relevanz haben. Backend Keywords hingegen stehen nicht direkt in Verbindung mit dem Produkt. Auch Backend Keywords werden von Amazons Algorithmus indexiert und spielen daher auch eine Rolle für das Amazon Ranking. Um daraus einen Vorteil zu erzielen, bietet es sich an, Keywordvariationen wie z.B. häufig auftauchende Tippfehler, alte Schreibweisen, Materialien oder Abkürzungen mit aufzunehmen. So werden vermeintliche Schreibfehler, die Nutzer*innen bei der Suche tätigen, aufgefangen, um die Nutzer*innen trotzdem zu richtigen Produkt zu führen. Kurzum: Durch die Verwendung von Backend Keywords denken Sie in gewisser Weise für Ihre potentiellen Kunden mit. Die internetwarriors unterstützen Sie bei Ihrer Amazon SEO Optimierung Amazon SEO ist ein Themenbereich, der sowohl viel Potential bietet als auch einige Hürden bereitstellt. Indirekte und direkte Optimierungsfaktoren tragen entscheidend dazu bei, das Ranking von Amazon-Produkten zu erhöhen. Eine bessere Sichtbarkeit auf der Plattform geht auch mit einer Steigerung der Conversion-Rate einher. In der Praxis bedarf es für die erfolgreiche Amazon SEO Optimierung einiges an Aufwand. Wir als 360° Full Service Online Marketing Agentur begleiten Sie selbstverständlich gerne bei diesem Sprint. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, sodass auch Sie zukünftig im Amazon Ranking über allen anderen stehen. Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN
2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
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Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
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2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
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