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Karina Nikolova arbeitet zählt zu den Veteranen bei den internetwarriors. Die SEA-Betreuung liegt ihr am Herzen, aber sie entwickelt auch gerne Marketingstrategien für Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Pinterest. Ihre letzte Leidenschaft hat sie in der TikTok Werbung entdeckt. An ihrer Arbeit weiß sie neben den täglichen Performance-Analysen und Optimierung auch die gut gelungene Kommunikation mit Kunden*innen zu schätzen.


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So beeinflussen die YPP Richtlinien die Qualität der YouTube Ads
15.10.2021

Karina
Nikolova
Kategorie:
Social Media

Ist YouTube Werbung Teil Ihrer Online Marketing Strategie? Vielleicht haben Sie YouTube bisher noch nicht genutzt. Vielleicht schalten Sie auch schon seit Jahren YouTube Ads und stellen fest, dass die Performance nachlässt. Tatsächlich haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren erheblich verändert, es wird schwieriger relevante Kanäle und Videos zu finden, auf denen Sie Ihre Werbung platzieren können. Warum das so ist - dieser Frage sind unsere YouTube Warriors auf den Grund gegangen. Natürlich stellen wir Ihnen nicht nur Probleme vor, sondern bringen Lösungen mit, wie Sie YouTube auch 2021 noch effektiv nutzen können. Wie funktioniert Werbung bei YouTube? Falls Sie mit YouTube Ads noch nicht vertraut sind, ein kurzer Überblick: Auf YouTube, der größten Videoplattform, die seit 2006 zu Google gehört, können Unternehmen und Privatpersonen einen Kanal erstellen und auf diesem Videos hochladen. Diese Videos können auf “öffentlich”, “nicht gelistet” oder “privat” gesetzt werden, um zu kontrollieren, wer diese Videos ansehen darf. Öffentliche Videos können monetarisiert, also für Werbung freigegeben werden. Damit können Werbetreibende auf diesen Videos Werbevideos schalten. Es gibt unterschiedliche Werbeformate und Platzierungen, beispielsweise als nicht überspringbare Anzeige zu Beginn eines Videos. Abgerechnet wird je nach Format, auf der Basis von Views, Impressions oder Klicks. Wie haben sich die Richtlinien für das YouTube Partnerprogramm entwickelt? 2012 wurde das YouTube Partnerprogramm für alle geöffnet. Damit konnten alle Kanalinhaberinnen und -inhaber ihre Videos für Werbung freigeben. Die Folge: eine Vielzahl unterschiedlicher kleiner und großer Kanäle stand Werbetreibenden zur Verfügung. Gleichzeitig standen die Kanäle untereinander im Wettbewerb um Werbeplätze. Im April 2017 verschärfte YouTube die Richtlinien für die Teilnahme am Partnerprogramm: die Voraussetzung waren 10.000 Views im Kanal. Eine weitere Verschärfung gab es im Januar 2018, die YouTube mit einer Erhöhung des Standards begründete. Die Qualität der Kanäle und Videos für Werbeplätze sollte verbessert werden. Konkret bedeutet dies, dass seitdem 4.000 Stunden öffentliche Wiedergabedauer innerhalb der letzten 12 Monate und 1.000 Abonnements. Mit dieser Überarbeitung der Richtlinien wurden große Kanäle begünstigt, viele kleine Kanäle erfüllten die Voraussetzungen des Partnerprogramms nicht mehr. Da große Kanäle meistens eher eine B2C-Zielgruppe ansprechen, werden gerade monetarisierbare Kanäle im B2B knapp, da diese aufgrund ihrer Größe oft keine Möglichkeit mehr haben, am Partnerprogramm teilzunehmen. Was bedeuten die aktuellen YouTube Richtlinien für Werbetreibende? Die Vielfalt an Kanälen und Videos im YouTube Partner Programm bringt Werbetreibende einige Vorteile: so können gezielt einzelne Videos oder Kanäle als Placement ausgewählt werden. Damit ist sehr genau aussteuerbar, in welchem Umfeld die Video-Werbeanzeige erscheint und damit eine größere Relevanz möglich. Gerade für Nischenthemen sind kleinere Kanäle und Videos mit weniger Views aber dafür passgenauer Zielgruppe sehr wertvoll. Besonders in B2B-Bereichen, in denen die Relevanz und Qualität sehr viel wichtiger sind als die Aussteuerung auf Masse, entfällt diese passgenaue Auswahl von Placements mit den aktuellen Richtlinien des Partnerprogramms. Im Display Planer können zwar noch immer Videos recherchiert werden, allerdings: Kanäle und Videos, die früher genau passend waren, sind oft nicht mehr verfügbar, da sie die Anforderungen nicht mehr erfüllen und nicht mehr monetarisierbar sind. Das bedeutet, dass es für Nischenthemen sehr viel schwieriger geworden ist, passgenaue Placements zu finden. In 2021 ändern sich die Bedingungen durch eine erneute Anpassung der Richtlinien. Wer einen YouTube Kanal betreibt, aber nicht die Anforderungen des Partnerprogramms erfüllt, kann nicht mehr entscheiden, dass die Videos werbefrei bleiben (also nicht monetarisiert werden) sollen. YouTube selbst behält sich also vor, darüber zu entscheiden, ob auf diesen Kanälen und Videos Werbung angezeigt wird. Werden Ads angezeigt, bleibt der Umsatz zu 100% bei Google, Kanalinhaberinnen und -inhaber erhalten nicht einmal Informationen darüber, wo, wann und wie oft in den eigenen Videos Werbung geschaltet wurde. Was dies für Werbetreibende bedeutet und inwieweit die kleinen Kanäle wieder für Werbung genutzt werden können, ist unklar. Die alte Vielfalt an Longtail Placements ist seitdem aber noch nicht wieder eingetreten. Wir werden das Thema weiter beobachten und unsere Erkenntnisse wie immer mit Ihnen teilen. Sind YouTube Ads ein geeigneter Kanal für Ihr Unternehmen? Sind Sie sich unsicher, ob YouTube für Ihr Unternehmen und Ihre Branche geeignet ist? Mit einer einfachen Recherche erhalten Sie einen ersten Eindruck davon, ob es relevante Placements gibt - aber auch, inwieweit Ihre Zielgruppe auf YouTube präsent ist und welche Inhalte und Themen besonders beliebt sind. Suchen Sie bei YouTube nach den wichtigsten relevanten Begriffen: Gibt es Videos zu Ihrem Thema? Denken Sie auch an erweiterte Themen und Begriff, die Ihre Zielgruppe interessieren könnten (Produkte, Dienstleistungen und Fragen, die Sie zwar nicht selbst anbieten oder beantworten, die aber mit Ihrem Thema eng verwandt sind, beispielsweise weil sie ein ähnliches Problem beschreiben). Wie viele Views und Klicks haben die Videos? Wie viele Abonnements haben die Kanäle? Gibt es Interaktionen mit den Videos? Sind die Videos monetarisiert? Die Antworten auf diese Fragen und das Ergebnis Ihrer Recherche geben Ihnen einen ersten Eindruck davon, ob YouTube Ads sich lohnen könnten bzw. wie wichtig YouTube als Plattform für Ihre Branche ist. Natürlich ist es auch sinnvoll, sich externe Expertise hinzuzuziehen - suchen Sie sich eine YouTube-Expertin oder einen -Experten, die Erfahrung mit dem Kanal mitbringt. 7 Tipps für eine gute Performance Ihrer YouTube Werbung Möchten Sie die Performance Ihrer YouTube Ads verbessern? 7 Tipps von unseren Performance Marketing Warriors, die viel Erfahrung mit YouTube Werbung mitbringen. 1. Zielgruppe definieren Unser erster Tipp mag trivial erscheinen, Kenntnisse über Ihre Zielgruppe ist allerdings in allen Online Marketing Maßnahmen essentiell und daher auch die Basis für performante YouTube Ads. Wen möchten Sie mit Ihrem Kanal und Ihren Inhalten ansprechen? Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Kanal, Ihren Videos und Anzeigen und für wen sind diese relevant? Haben Sie bereits einen YouTube Kanal, können Sie in den YouTube Analytics mehr über Ihre Zielgruppe erfahren. Denken Sie auch daran, in welcher Phase der Customer Journey sich Ihre Zielgruppe gerade befindet: welche Themen und Begriffe sind in dieser Phase relevant? Welche verwandten Themen interessieren Ihre Zielgruppe? 2. In die Zielgruppe hineinversetzen (User Intent) Was sucht Ihre Zielgruppe, was möchte sie erfahren, sehen und tun? Auch der User Intent ist in allen Online Marketing Kanälen von großer Bedeutung. Denken Sie vor allem daran, dass Sie Mehrwert bieten und nicht nur rein werbliche Inhalte bereitstellen. Ihr Videocontent muss für Ihre Zielgruppe relevant sein - das gilt besonders für Videos, mit denen Sie organische Reichweite aufbauen möchten. Aber auch wenn Sie Video-Werbemittel erstellen, berücksichtigen Sie, dass Sie Ihre Zielgruppe abholen und davon überzeugen, mehr Inhalte Ihres Kanals anzusehen oder Ihre Website zu besuchen. Auch Werbung kann und sollte unterhaltsam bzw. hilfreich sein. 3. Placements und Targeting Ein hilfreiches Tool zur Recherche der passenden Ausrichtungsoptionen ist der Google Display Planer, mit dem Sie thematische passende Placements (YouTube Videos oder Kanäle) identifizieren können, auf denen Sie Ihre Video-Werbeanzeigen schalten. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, direkt bei der Kampagnenerstellung die Placements hinzufügen und die Suchfunktion zu nutzen. Gerade im B2B-Bereich ist die thematische Ausrichtung Ihrer YouTube Werbung wichtig, um Ihre Zielgruppe anzusprechen und relevanten Traffic zu generieren. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Video Remarketing Kampagnen und sprechen Sie gezielt User an, die ein Video Ihres Kanals angesehen oder Ihre Website besucht haben. Haben Sie mehrere Videos zur Verfügung, stellen Sie Ihre Kampagne so ein, dass User nicht jedes Mal das gleiche Video sehen, sondern auch jeweils die anderen Videos angezeigt werden. So reduzieren Sie das Risiko, dass Ihre Werbung als zu störend wahrgenommen werden. 4. Frequency Cap nutzen “YouTube Werbung blockieren” wird über 4000 mal monatlich gesucht, über 300 mal “YouTube Werbung nervt”. Dieser User Intent (eine Lösung für das Problem unwillkommene YouTube Werbung) deutet schon darauf hin, dass YouTube Ads mit Fingerspitzengefühl geschaltet werden sollten. Besonders auf einer Plattform, wo es selten um ein Kaufinteresse geht und primär um Unterhaltung und Informationen, sind kommerzielle Inhalte ein sensibles Thema. Mit der “Frequency Cap” begrenzen Sie, wie oft User Ihre Werbevideos sehen und verringern die Chance, dass diese genervt sind und einen negativen Eindruck von Ihnen als Unternehmen oder Marke bekommen (und Ihrer Werbung einen “Daumen runter” geben oder sie überspringen). Wie viel zu viel ist, hängt auch von der Zielgruppe und der Werbung bzw. dem Werbeformat ab, für B2B Werbeanzeigen beispielsweise hat sich etwa zwei- bis dreimal pro Woche bewährt. Denken Sie daran: weniger ist mehr! 5. Ausschließende Kriterien verwenden Auch wenn Sie vorab eine umfangreiche Recherche durchgeführt haben, sollten Sie ausschließende Kriterien nutzen. So verhindern Sie, dass Ihre Werbung auf Videos erscheint, die nicht zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passen, weil sie zum Beispiel nicht die gewünschte Content-Qualität anbieten. Auf Kampagnenlevel können Sie unter “Inventartypen” oder “ausschließende Typen/Labels” Ihre Kriterien einstellen, beispielsweise Videos mit oder ohne Altersbeschränkung. Genauso können Sie konkrete Kanäle und Videos ausschließen. Arbeiten Sie mit einer guten YouTube Agentur zusammen, verfügt diese bereits über ausführliche Listen mit schlechten Placements, die laufend aktualisiert werden. 6. Eigenen Kanal optimieren Um YouTube effektiv zu nutzen, sollten Sie Ihren eigenen Kanal in Ihre Strategie mit einbeziehen. Sie haben zwar auch die Möglichkeit, mit YouTube Ads direkt ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bewerben und User auf Ihre Website oder in Ihren Online Shop zu leiten, Ihr Kanal ist allerdings eine wichtige Ergänzung. YouTube als zweitgrößte Suchmaschine bringt für sehr viele unterschiedliche Branchen und Themen ein großes Potenzial mit. Mit einem optimierten Kanal schaffen Sie organische Reichweite und werden als Brand sichtbarer. YouTube Anzeigen können Sie zum Beispiel auch dafür nutzen, Ihren Kanal und Ihre Videos zu bewerben und die Anzahl Ihrer Kanal-Abonnements zu erhöhen. 7. YouTube Ads durch Kooperationen ergänzen Sollte es keine oder zu wenig passende Kanäle und Videos für relevante Placements geben, denken Sie daran, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, Traffic und Leads durch YouTube zu gewinnen. Neben Ihrem eigenen Kanal können Sie Kooperationen nutzen, um Ihre Reichweite zu erhöhen. Nach dem Update der YPP Richtlinien können kleinere themenspezifische Kanäle ihre Videos kaum über das Partnerprogramm monetarisieren. Als Alternative können Sie direkte Kooperationen eingehen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass in Videos Ihre Dienstleistung, Ihr Produkt oder Ihr Event genannt werden. Suchen Sie kompetente Unterstützung für Ihre YouTube Kampagnen? Möchten Sie mehr Traffic über YouTube generieren? Unser Fokus als Full Service Online Marketing Agentur liegt auf dem Performance Marketing. Da wir auch andere Kanäle bedienen haben wir den Blick auf Ihre Unternehmens- und Content Marketing Strategie und darauf, wie sich der Kanal YouTube in diese einfügt. Unsere YouTube Warrior haben vor allem im B2B-Segment viel Erfahrung. Da wir sowohl YouTube Kanäle erstellen und optimieren als auch YouTube Werbung schalten, bringen wir beide Perspektiven mit und können Sie dazu beraten, wie Sie sowohl organischen als auch bezahlten Traffic über YouTube generieren. Wir haben außerdem eine Masterclass zu Thema YouTube Kanal Optimierung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen!
Suchintention & Ads Automatisierung - die Zukunft von Google Ads
01.10.2021

Karina
Nikolova
Kategorie:
SEA

Google entwickelt sich laufend weiter. Es gibt neue Datenschutzbestimmungen zu berücksichtigen, neue Technologien lösen alte ab, und die Nutzererfahrung während der Suche soll beständig verbessert werden. Für Online Marketer und Werbetreibende bedeutet das, sich mit neuen Funktionen und Richtlinien auseinanderzusetzen und darauf zu reagieren, um die bestmögliche Performance zu erreichen. Das Thema “Search Intent” oder Suchintention ist kein Neues, aber es gewinnt weiter an Bedeutung. Warum das für Google Ads wichtig ist, welche Rolle die Automatisierung dabei spielt und wohin es in Zukunft mit den Google Anzeigen gehen wird, verraten Ihnen unsere SEA Warriors in diesem Blogpost. Die organische und bezahlte Suche haben sich verändert Über die letzten Jahrzehnte haben sich die Google Suchergebnisse erheblich verändert. An die ursprüngliche Liste mit 10 Links erinnert nur noch wenig, auch die Anzeigen haben sich in Format und Darstellung weiterentwickelt. Googles Ziel ist jedoch das Gleiche geblieben: die relevantesten Ergebnisse anzeigen. Bezogen auf die Suchanfrage und immer mehr auch in Bezug auf die jeweils Suchenden mit ihren individuellen Voraussetzungen und Anforderungen. Mit Hilfe von Machine Learning versucht Google schon seit einiger Zeit, Suchanfragen noch besser verstehen zu lernen und Zusammenhänge und Bedeutungen zu erfassen: was ist das Bedürfnis/die Intention hinter der Anfrage und welche Art von Ergebnis ist für diese Anfrage relevant? Der Kontext wird wichtiger als das Wort in seiner exakten Form, sowohl im SEO als auch für Google Ads. Dazu kommen individuelle Faktoren, die Einfluss auf das Ergebnis nehmen: der Standort, das verwendete Gerät, der persönliche Suchverlauf, der Suchverlauf von Personen mit ähnlichen Interessen, usw. Eine Neuerung in den Suchergebnissen in den USA gibt einen Einblick in die Auswahlkriterien für Suchergebnisse: warum ist ein bestimmtes Ergebnis relevant für eine Suchanfrage? In den USA können User zu jedem organischen Suchergebnis weitere Informationen abrufen, die Auskunft über das Ergebnis und die dazugehörige Domain geben sowie darüber, warum das Ergebnis relevant ist, beispielsweise durch lokalen Bezug, durch die Sprache und die auf der Seite vorhandenen Keywords. In Deutschland wurde dieses Feature bisher noch nicht ausgerollt, das dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein. Auch die Art zu Suchen hat sich verändert: dank Assistenten wie Google Assistant, Alexa oder Siri werden vermehrt längere “conversational” Suchanfragen gestellt, in Form vollständiger Sätze bzw. Fragen. Damit stellt sich für Suchmaschinen die Frage: wie können auch komplexere Anfragen zufriedenstellend beantwortet werden? Das Ziel ist es, Suchanfragen so zu verstehen, wie das auch ein Mensch tun würde und damit die Intention dahinter zu identifizieren. Semantische Suche - Search Intent bei Google Ads In der Suchmaschinenoptimierung ist die Suchintention schon länger ein wichtiges Thema. Die strikte Optimierung auf exakte Keywords ist schon lange Geschichte, die semantische Suche erkennt Zusammenhänge, Synonyme und ähnliche Begriffe. Googles Ziel: Hinter jeder Suche die Intention zu erkennen. Was ist die Absicht des oder der Suchenden? Informieren, unterhalten werden, vergleichen, kaufen oder ein konkretes Problem lösen? Die Entwicklung überrascht unsere Expertinnen und Experten nicht: Google Ads zieht in dieser Entwicklung nach, auch in der bezahlten Suche spielt der Search Intent eine größere Rolle. Google ist bestrebt, die bezahlten und unbezahlten Ergebnisse miteinander zu vereinbaren? Eine Folge daraus: die exakte, sehr fein granulierte Einbuchung von Keywords und die kleinteilige Kampagnen- und Anzeigengruppen-Struktur wird es in Zukunft nicht mehr geben. Stattdessen setzt Google auf Automatisierung und darauf, durch Machine Learning zu verstehen, wie User funktionieren, welche Anzeigen zum Beispiel gut ankommen und welche nicht. Und das unabhängig von der manuellen Optimierung. Was bedeutet das für Google Ads? Die Automatisierung in Google Ads ist bereits seit einigen Jahren zu beobachten. Es geht immer mehr in Richtung Smarte Gebotsstrategien , weg von manuellen Optimierungen. Ein Beispiel hierfür sind die Reponsive Search Ads (RSA) , die bereits 2018 vorgestellt wurden. Google stellt Anzeigenheadlines und -Beschreibungen eigenständig zusammen, auf Basis von maschinellem Lernen wird die jeweils optimale Kombination ermittelt und angezeigt. Das gleiche gilt für Anzeigenerweiterungen , die automatisiert ausgespielt werden: aus einer Menge an unterschiedlichen Medien (Bildern und Videos) spielt Google unterschiedliche Variationen aus. Der Algorithmus lernt hieraus, welche Zusammenstellung am besten performt und optimiert mit diesem Wissen automatisch die Anzeigen und Erweiterungen. Durch diese Zusatzinformationen können in Zukunft zum Beispiel semantische Suchanfragen beantwortet werden. Auch die Anpassung der Keyword Match Types zeigt an, wohin es gehen wird: der “Broad Match Modifier (BMM)” wurde mit “Phrase Match” kombiniert, das “Exact Match” ist nicht mehr so exakt wie es in der Vergangenheit der Fall war, sondern beinhaltet auch Keyword-Variationen, von denen Google ermittelt hat, dass sie relevant sind. Die Zukunft der Google Ads Manager Was bringt die Zukunft für Google Ads? Der Trend zeigt es an: manuelle Optimierungsmöglichkeiten verschwinden zunehmend. Vermutlich wird es irgendwann nur noch smarte Kampagnen geben, in die eine Keywordliste, Anzeigentexte und Creatives eingespeist werden, der ROAS wird festgelegt und alles andere übernimmt Google. Angesichts der zunehmenden Automatisierung könnten wir uns fragen: Werden Google Ads Managerinnen und Manager in der Zukunft überflüssig? Keinesfalls, allerdings verschiebt sich der Fokus der Arbeit immer weiter von der handwerklichen manuellen Arbeit hin zu deutlich mehr strategischer Beratung. Je weniger einzelne kleine Stellschrauben gedreht werden können, desto mehr kommt es auf die wenigen Optimierungsmöglichkeiten an, die Werbetreibenden in Google Ads bleiben. Die Erstellung und Optimierung von Anzeigentexten beispielsweise, die Beobachtung und Anpassung des ROAS oder die Optimierung von Landing Pages. Erfahrene SEA Expertinnen und Experten behalten auch die Überschneidungen mit anderen Kanälen im Blick sowie die Gesamtstrategie des Unternehmens. Wie kann insgesamt mehr qualifizierter Traffic generiert werden? Welche weiteren Kanäle neben Google Ads sind für die Branche und das Unternehmen sinnvoll und erfolgsversprechend? Wie sieht die Customer Journey aus? Das kann beispielsweise bedeuten, Funnel Konzepte zu erarbeiten oder überhaupt erst einmal die Zielgruppe genau zu definieren. SEA Managerinnen und Manager wird es also weiterhin geben, die Ansprüche an den ohnehin komplexen Job werden aber eher steigen als dass sie sinken. Mehr denn je geht es um den Blick “über den Tellerrand” und damit über den eigenen Kanal hinaus und der Blick von oben auf die Unternehmensstrategie und die verschiedenen Maßnahmen und Kanäle, die zum Ziel führen. Tipps für nachhaltigen Erfolg mit Google Werbung in Zeiten der Automatisierung Die Zukunft mag ausschließlich Smart Kampagnen bringen, doch noch sind manuelle Anpassungen möglich. Und auch bei automatisierten Kampagnen gibt es einiges zu beachten und einige Stellschrauben, die den Erfolg beeinflussen. Die wichtigsten Tipps unserer SEA Expertinnen und Experten . Auch wenn die Zukunft verstärkt in Richtung Automatisierung geht, noch sind manuelle Kampagnen möglich. Das SEA Warriors Team setzt gerade für neue Kampagnen noch auf manuelle Optimierung, um die Hintergründe zu verstehen und (noch) nicht alles zu 100% der “Black Box” Google zu überlassen: was funktioniert in den Kampagnen und was nicht? Und auch mit zunehmender Automatisierung, das Testen bleibt wichtig . Welche Creatives funktionieren am besten? Welche Landing Pages haben die beste Conversion Rate (Stichwort A/B Testing)? Bei der Auswahl von Keywords gilt: nicht zu wenige einbuchen, sondern lieber die Begriffe etwas weiter fassen, um kein Potenzial zu verschenken. Zu starke Einschränkung resultiert andernfalls in einer geringeren Reichweite und damit in teureren Klicks. Je nach Ziel kann es gerade in neuen Accounts sinnvoll sein, die Klicks zu maximieren und so viele User wie möglich auf die Website oder in den Online Shop zu bringen. Zum einen ist ein gewisses Mindestmaß an Daten notwendig, um daraus Schlussfolgerungen abzuleiten. Zum anderen lernt Google nur durch ausreichend Daten, wie User funktionieren. Für alle Online Marketing Kanäle ist Empathie wichtig: die Bedürfnisse und Intentionen der Zielgruppe verstehen , sich in diese hineinversetzen. Das beinhaltet auch die Frage: wo befindet sich sie oder er im Funnel? Was ist die aktuelle Suchintention, was ist der nächste Schritt? Geht es nur um eine Informationssuche, um einen Vergleich von Anbieter oder Produkten oder gibt es schon eine konkrete Kaufabsicht für ein ganz bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung? Je nach Station in der Customer Journey und nach Intention unterscheiden sich die Ansprache und das Angebot an die Zielgruppe. Entsprechend müssen Landing Pages, Anzeigentexte und Creatives ausgewählt und genau auf diese Intention abgestimmt werden. Und ganz grundsätzlich gilt: Eine ganzheitliche Online Marketing Strategie , die alle relevanten Kanäle berücksichtigt, eine konsistente Ansprache von Nutzerinnen und Nutzern sowie ein korrektes Tracking und gewissenhaftes Monitoring sind die Grundvoraussetzungen, die unabhängig von Automatisierungen oder neuen Google Ads Entwicklungen wichtig bleiben. Nachhaltig erfolgreiche Google Kampagnen und Anzeigen mit den internetwarriors Möchten Sie Ihre Google Ads Kampagnen optimieren und aus Ihrem Budget das beste herausholen? Die internetwarriors SEA Expertinnen und Experten bringen jahrelange Erfahrung mit kleinen und großen Accounts, kleinen und großen Budgets mit. Wir bleiben stets auf dem Laufenden mit Änderungen und neuen Features und Entwicklungen. Als Google Premium Agentur arbeiten wir direkt mit Google zusammen und werden oft zu neuen Beta Tests eingeladen. So können wir Änderungen früher ausprobieren und damit Erfahrungen sammeln, bevor diese Neuerungen für alle Accounts ausgerollt werden. Als Full Service Agentur bringen wir außerdem Expertise und anderen Kanälen wie SEO und Webanalyse mit. Dadurch entstehen Synergieeffekte zwischen den einzelnen Kanälen und wir behalten den Überblick über die gesamte Online Marketing Strategie und Ihre Gesamt-Performance. Wir führen Sie und Ihren Google Ads Account strategisch in die Zukunft. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf , wir erstellen Ihnen gern ein unverbindliches Angebot! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN
2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
Weitere Beiträge anzeigen
2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
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