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Adnan Kasem ist seit März 2022 ein fester Bestandteil bei den internetwarriors. Sein Schwerpunkt liegt in der gesamten SEO Galaxie. Er kann sowohl technische Analysen durchführen als auch redaktionelle Inhalte erstellen, die dazu beitragen, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen.


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Funnel-Fit mit GA4: Der Wegweiser zu Top-Conversions!
19.02.2024

Adnan
Kasem
Kategorie:
Webanalyse

Willkommen in der Welt des digitalen Marketings, wo der Funnel das A und O für Erfolg ist. In diesem umfassenden Leitfaden tauchen wir tief in die Geheimnisse von GA4 ein und entdecken, wie man mithilfe von Datenanalyse die Conversionrate maximiert. Adnan Kasem, unser Webanalyse-Experte, führt Sie durch die spannende Reise von klassischen Analysen bis hin zu fortgeschrittenen Online-Marketingstrategien , um Ihren Funnel nicht nur zu verstehen, sondern ihn auch in einen echten Wachstumstreiber zu verwandeln. Der Funnel im Fokus Was ist ein Funnel? Im digitalen Marketing ist der Funnel, auch Verkaufstrichter genannt, ein entscheidendes Modell, das die Kundereise von der ersten Interaktion mit Ihrer Marke bis hin zur finalen Conversion – dem Kauf oder einer anderen gewünschten Aktion – abbildet. Dieser Prozess ist nicht linear, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Phasen, die den potenziellen Kunden näher an die Entscheidung heranführen. Ein effektiver Funnel ist für das Online-Marketing von großer Bedeutung, da er hilft, Strategien zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Zielgruppe abgestimmt sind. Die Struktur eines effektiven Funnels Ein wirksamer Funnel setzt sich aus mehreren Schlüsselphasen zusammen, die jeweils eine spezifische Rolle im Prozess der Kundenbindung und -umwandlung spielen. Diese Phasen sind: 1. Bewusstsein (Awareness): In dieser ersten Phase geht es darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Potenzielle Kunden werden erstmals auf Ihre Marke oder Ihr Produkt aufmerksam, oft durch Marketingkampagnen, soziale Medien, Blogposts oder Mundpropaganda. Ziel ist es, Interesse zu wecken und den Grundstein für die Kundenbeziehung zu legen. Wichtig ist hierbei, Wert zu kommunizieren statt direkt zu verkaufen, indem man Lösungen für Probleme oder Antworten auf Fragen bietet, die die Zielgruppe beschäftigen. 2. Interesse (Interest): Nachdem das Bewusstsein geschaffen wurde, geht es darum, das Interesse der potenziellen Kunden zu wecken und zu erhalten. In dieser Phase suchen die Nutzer aktiv nach Informationen und vergleichen verschiedene Optionen. Content Marketing, E-Mail-Marketing und zielgerichtete Werbung sind effektive Werkzeuge, um in dieser Phase Mehrwert zu bieten und die Marke als bevorzugte Wahl zu positionieren. 3. Entscheidung (Decision): Jetzt sind die potenziellen Kunden bereit, eine Kaufentscheidung zu treffen. Sie haben Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung als mögliche Lösung identifiziert und erwägen ernsthaft den Kauf. In dieser kritischen Phase ist es wichtig, Vertrauen zu stärken und etwaige Bedenken auszuräumen. Produkt-Demos, Kundenbewertungen, detaillierte Produktinformationen und spezielle Angebote oder Rabatte können helfen, den Deal zu besiegeln. 4. Aktion (Action): Die letzte Phase des Funnels ist die Aktion, wo die Entscheidung in eine tatsächliche Conversion übergeht – sei es ein Kauf, eine Anmeldung für einen Newsletter oder eine andere gewünschte Handlung. Hier ist es entscheidend, den Prozess so reibungslos und einfach wie möglich zu gestalten. Eine klare Call-to-Action, ein einfacher Checkout-Prozess und verschiedene Zahlungsoptionen sind Beispiele dafür, wie man die Konversionsrate in dieser Phase optimieren kann. Die Rolle von GA4 im Funnel-Marketing Google Analytics 4 (GA4) ist die neueste Evolution in Googles Analyse-Toolset und repräsentiert einen signifikanten Fortschritt gegenüber seinen Vorgängern. Mit einem stärkeren Fokus auf Event-basierte Daten und einer flexibleren Architektur unterstützt GA4 Marketer dabei, ein tiefgreifendes Verständnis der Kundenreise zu entwickeln. GA4 ist speziell darauf ausgerichtet, Nutzerinteraktionen über verschiedene Geräte und Plattformen hinweg nahtlos zu tracken, was es zu einem unverzichtbaren Werkzeug im Funnel-Marketing macht. GA4-Funktionen, die den Unterschied machen GA4 bringt eine Reihe von fortschrittlichen Funktionen mit, die es von früheren Versionen abheben: Event-Tracking ohne Limits: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ermöglicht GA4 das Tracking von einer unbegrenzten Anzahl von Events, was eine detaillierte Analyse des Nutzerverhaltens erlaubt. Benutzerzentrierte Analyse: Im Gegensatz zu sessionsbasierten Modellen konzentriert sich GA4 auf die Nutzer und ihre Interaktionen über die Zeit hinweg, was ein tieferes Verständnis der Customer Journey fördert. Verbesserte Segmentierung: GA4 erlaubt es Marketern, Nutzersegmente dynamisch zu erstellen und zu analysieren, basierend auf ihrem Verhalten und Engagement. Diese tieferen Einblicke ermöglichen es, maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen zugeschnitten sind. Big Data Integration: GA4 integriert sich nahtlos mit BigQuery, Googles Big Data Plattform, was komplexe Datenanalysen und das Erstellen von benutzerdefinierten Berichten ermöglicht. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die explorative Datenanalyse und die Vorhersage von Trends. Explorative Datenanalyse für bessere Conversions Daten, die sprechen Explorative Datenanalyse in GA4 ist ein mächtiges Instrument, um verborgene Muster und Insights innerhalb Ihres Marketing-Funnels aufzudecken. Durch die Analyse des Nutzerverhaltens und der Conversion-Pfade können Marketer effektive Strategien entwickeln, um die Conversionrate zu steigern. GA4 ermöglicht es, diese tiefgehenden Analysen durchzuführen, indem es Zugang zu umfangreichen Daten über Nutzerinteraktionen bietet. GA4 als Tool für die Datenanalyse GA4 ist nicht nur ein Tool zur Datenerfassung, sondern auch eine Plattform zur Datenanalyse, die es Marketern ermöglicht,: Nutzerpfade zu visualisieren: Die Visualisierung von Nutzerpfaden in GA4 hilft, zu verstehen, wie Nutzer durch den Funnel navigieren, und identifiziert die Punkte, an denen Verbesserungen möglich sind. Conversions zu analysieren: Durch die Analyse der Conversions innerhalb von GA4 können Marketer sehen, welche Kanäle, Inhalte und Angebote die höchsten Conversionraten erzielen. A/B-Tests zu bewerten: Mit GA4 können Ergebnisse von A/B-Tests analysiert werden, um zu verstehen, welche Variationen die Performance verbessern. Der Einfluss von Daten auf Conversionrates Durch die Nutzung von GA4 für explorative Datenanalysen können Marketer fundierte Entscheidungen treffen, die auf umfassenden Daten basieren. Die Anpassung von Marketingstrategien anhand dieser Analysen führt zu einer gezielteren Ansprache der Zielgruppe und einer Optimierung der Customer Journey , was letztendlich die Conversionrate verbessert. Fallstudien: GA4 in der Praxis Erfolgsgeschichten von Unternehmen, die GA4 für explorative Datenanalysen genutzt haben, demonstrieren dessen Effektivität: Ein Online-Händler nutzte GA4, um zu identifizieren, welche Produkte häufig zusammen angesehen, aber nicht gemeinsam gekauft wurden. Durch die Optimierung der Produktbündelung und Cross-Selling-Empfehlungen konnte die Conversionrate signifikant gesteigert werden. Ein SaaS-Unternehmen verwendete GA4, um die Effektivität verschiedener Onboarding-Strategien zu analysieren. Durch die Identifizierung der erfolgreichsten Pfade, die neue Nutzer zu zahlenden Kunden machten, konnte die Strategie entsprechend angepasst und die Conversionrate erhöht werden. Conversionrate-Optimierung Messen ist Wissen Die Optimierung der Conversionrate beginnt mit einem tiefen Verständnis dafür, wie Conversions gemessen werden. GA4 bietet hierfür eine Vielzahl von Metriken und Berichten , die Einblicke in die Effektivität Ihrer Marketingaktivitäten liefern. Zu den wichtigsten Metriken gehören die Conversionrate selbst, die Anzahl der Conversions, die durchschnittliche Sitzungsdauer und die Absprungrate. Diese Datenpunkte ermöglichen es Ihnen, den Erfolg Ihrer Optimierungsbemühungen präzise zu bewerten und zu verstehen, wo Anpassungen notwendig sind. KPIs für den Funnel-Erfolg Wichtige Key Performance Indicators (KPIs) für den Funnel-Erfolg umfassen: Conversionrate: Der Prozentsatz der Besucher, die eine gewünschte Aktion durchführen. Klickrate (CTR): Der Prozentsatz der Nutzer, die auf einen Link oder ein Angebot klicken. Kosten pro Akquisition (CPA): Die durchschnittlichen Kosten, die aufgewendet werden, um eine Conversion zu erzielen. Kundenlebenswert (CLV): Der Gesamtwert, den ein Kunde im Laufe der Zeit für Ihr Unternehmen generiert. Strategien zur Steigerung der Conversionrate GA4 bietet datengestützte Einblicke, die es ermöglichen, gezielte Strategien zur Steigerung der Conversionrate zu entwickeln. Einige bewährte Ansätze beinhalten: Verbesserung der Nutzererfahrung (UX): Eine intuitive und reibungslose Nutzererfahrung auf Ihrer Website kann dazu beitragen, die Conversionrate erheblich zu verbessern. Personalisierung: Durch die Segmentierung Ihrer Zielgruppen in GA4 können Sie personalisierte Inhalte und Angebote erstellen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Interessen Ihrer Nutzer zugeschnitten sind. A/B-Testing: GA4 ermöglicht es, verschiedene Versionen Ihrer Landing Pages oder Werbeanzeigen zu testen, um zu ermitteln, welche Varianten die höchsten Conversionraten erzielen. Praktische Tipps für Ihr Funnel-Marketing Um Ihren Funnel zu optimieren und die Conversionrate zu maximieren, sollten Sie folgende praktische Tipps berücksichtigen: 1. Analysieren Sie den Pfad der Nutzerreise in GA4 , um zu verstehen, wo Nutzer abspringen oder konvertieren. 2. Optimieren Sie Landing Pages , indem Sie klare Call-to-Actions (CTAs) verwenden und sicherstellen, dass die Seiten schnell laden. 3. Personalisieren Sie die Kommunikation , indem Sie Daten aus GA4 nutzen, um gezielte E-Mails und Angebote basierend auf dem Verhalten und den Vorlieben der Nutzer zu erstellen. Schlussfolgerung Das digitale Marketingzeitalter fordert von Marketeers, ständig nach Wegen zu suchen, um ihren Funnel zu optimieren und die Conversionrate zu steigern. Mit den fortschrittlichen Analysemöglichkeiten von GA4 und einem soliden Verständnis für die explorative Datenanalyse sind Sie bestens aufgestellt, um datengestützte Entscheidungen zu treffen. Denken Sie daran, dass der Schlüssel zum Erfolg in der kontinuierlichen Verbesserung liegt: Testen, Analysieren und Optimieren sind entscheidend, um Ihre Marketingziele zu erreichen und den Funnel für maximale Conversions zu rüsten. Brauchen Sie Unterstützung bei der Einrichtung und Optimierung von GA4 für Ihr Unternehmen? Die internetwarriors stehen Ihnen zur Seite. Als Experten im Bereich der Webanalyse bieten wir Ihnen umfassende Dienstleistungen – von der initialen Einrichtung von Google Analytics 4 über die individuelle Anpassung bis hin zur fortlaufenden Analyse und Betreuung. Mit über 20 Jahren Erfahrung bringen wir das notwendige Know-how mit, um Ihren digitalen Marketing Funnel nicht nur zu verstehen, sondern diesen effektiv für maximale Conversions zu optimieren. Nutzen Sie unsere Expertise, um die Leistung Ihres Online-Marketings auf das nächste Level zu heben. Kontaktieren Sie uns noch heute , und machen Sie den ersten Schritt in Richtung datengesteuerter Marketingstrategie, die tatsächliche Ergebnisse liefert.
Der Weg zu mehr organischen Traffic: Webanalyse als Schlüssel zur SEO-Optimierung
31.07.2023

Adnan
Kasem
Kategorie:
SEO

In der schnelllebigen digitalen Welt ist es wichtig, immer einen Schritt voraus zu sein. Webanalyse spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie ist ein effektives Werkzeug, mit dem wir Nutzerdaten sammeln und analysieren können, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Erkenntnisse ermöglichen es uns, gezielte Verbesserungen vorzunehmen, die letztlich zur Steigerung der Performance unserer Website beitragen. Zusammen mit einer effektiven Suchmaschinenoptimierung (SEO) können wir so den organischen Traffic erhöhen und die Conversion-Rate verbessern. In diesem schnelllebigen Umfeld ist das Verständnis und die Nutzung der Webanalyse daher von entscheidender Bedeutung. Webanalyse: Die Kunst, Daten zu lesen Die Webanalyse ist mehr als nur ein Prozess - sie ist ein leistungsfähiges Instrument, das tiefe Einblicke in das Verhalten und die Präferenzen der Besucher einer Website ermöglicht. In einer immer stärker vernetzten Welt, in der Websites ein wesentlicher Berührungspunkt zwischen Unternehmen und Kunden sind, wird die Bedeutung der Webanalyse immer größer. Webanalyse: Der Kompass in der digitalen Welt Webanalyse dient als Kompass in der oft überwältigenden Welt des Internets. Sie liefert klare und detaillierte Informationen darüber, wie Nutzer mit einer Website interagieren. Man kann zum Beispiel sehen, welche Seiten am häufigsten besucht werden, wie lange die Besucher auf diesen Seiten verweilen und über welche Links oder Suchanfragen sie auf die Website gelangen. Das Herzstück der Webanalyse: Daten Das Herzstück der Webanalyse sind die Daten. Sie zeichnen eine Vielzahl von Metriken auf, darunter Besucherzahlen, Absprungraten, Verweildauern, Klickpfade und vieles mehr. Diese Metriken bilden die Grundlage für die Analyse und Interpretation des Nutzerverhaltens und helfen, tiefergehende Fragen zu beantworten: Welche Inhalte ziehen Besucher an und halten sie auf der Seite? Wo treten Probleme auf, die Besucher davon abhalten, bestimmte Aktionen durchzuführen? Welche Aspekte der Website führen zu einer hohen Nutzerbindung? Die Macht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ist eine der wichtigsten Strategien im digitalen Marketing. Dabei geht es darum, eine Website so zu gestalten und zu strukturieren, dass sie von Suchmaschinen leicht gefunden werden kann. Eine gute SEO-Strategie kann den organischen Traffic erhöhen, was zu einer besseren Sichtbarkeit und letztendlich zu einer höheren Conversion-Rate führt. Organischer Traffic: Ein wichtiger Indikator für den Online-Erfolg Organischer Traffic ist ein zentraler Indikator im Online-Marketing und bezeichnet Nutzer, die auf natürliche Weise, also ohne bezahlte Werbung, auf Ihre Website gelangen. Diese Besucher finden Ihre Website über eine Suchmaschine, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Der organische Traffic ist nicht nur eine wichtige Metrik, die die Qualität Ihrer Suchmaschinenoptimierungsstrategie (SEO) und die Relevanz Ihrer Inhalte widerspiegelt, sondern auch ein Ausdruck von Qualität und Nachhaltigkeit. Im Gegensatz zu bezahltem Traffic weist organischer Traffic in der Regel eine höhere Engagementrate und eine stärkere Kundenbindung auf. Daher sollte die Förderung des organischen Traffics ein zentrales Ziel jeder effektiven und nachhaltigen SEO-Strategie sein. Je mehr organischen Traffic Sie generieren können, desto erfolgreicher wird Ihre Website sein. Symbiose von Webanalyse und Suchmaschinenoptimierung (SEO) Dies führt zu einer höheren Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und zu einem Anstieg des organischen Traffics. Die Verbindung von Webanalyse und SEO ist eine mächtige Kombination. Sie liefert wertvolle Informationen darüber, welche Elemente Ihrer Website funktionieren und wo Optimierungsbedarf besteht. Durch die Verbesserung der Nutzererfahrung, die Anpassung der Inhalte an die Vorlieben Ihrer Zielgruppe und die Optimierung für relevante Keywords können Sie den organischen Traffic Ihrer Website deutlich steigern. Allerdings reicht es nicht aus, diese Maßnahmen nur einmalig durchzuführen. Eine erfolgreiche Webanalyse und SEO-Strategie erfordert ständige Überwachung, Analyse und Anpassung, um mit den sich ständig ändernden Algorithmen der Suchmaschinen und den Verhaltensweisen der Nutzer Schritt zu halten. In diesem dynamischen Umfeld ist es essentiell, auf dem Laufenden zu bleiben und Ihre Strategie kontinuierlich weiterzuentwickeln. Der Weg zu mehr organischen Traffic: Webanalyse als Schlüssel zur SEO-Optimierung Ohne fundierte Daten tappen Sie im Dunkeln. Die Webanalyse liefert Ihnen die wertvollen Informationen, die Sie benötigen, um Ihre Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu verfeinern und Ihren organischen Traffic zu steigern. Eine genaue Analyse Ihrer Website-Daten ermöglicht Ihnen, herauszufinden, welche Seiten und Inhalte besonders gut ankommen und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Indem Sie Ihre Inhalte gezielt anpassen und Ihre Seiten optimieren, können Sie die Leistung Ihrer SEO verbessern und mehr organischen Traffic auf Ihre Website ziehen. Doch Daten sind nur so nützlich, wie Sie sie interpretieren und anwenden können. Hier kommt die detaillierte Webanalyse ins Spiel, mit der Sie verschiedenste Metriken - von der Absprungrate über die durchschnittliche Sitzungsdauer bis hin zu den meistbesuchten Seiten - analysieren können. Durch gezielte Anpassungen der Seitenelemente und Inhalte, die eine hohe Nutzerbindung aufweisen, können Sie Ihre SEO weiter stärken und den organischen Traffic effektiv fördern. In diesem stetigen Prozess der Datenanalyse und Optimierung liegt der Schlüssel zu einer erfolgreichen SEO-Strategie und einer steigenden Anzahl von organischen Website-Besuchern. Schlussfolgerung Der effektive Einsatz der Webanalyse kann Ihre Suchmaschinenoptimierung (SEO) signifikant verbessern und zu einem deutlichen Anstieg des organischen Traffics führen. Durch das Verständnis der Nutzerdaten und eine darauf basierende Optimierung Ihrer Website und Ihrer Inhalte erzielen Sie nicht nur mehr Traffic, sondern bieten auch ein verbessertes Nutzererlebnis. In der heutigen digitalen Landschaft ist die Webanalyse nicht nur optional, sondern ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Die Kombination aus Webanalyse und SEO stellt ein mächtiges Werkzeug dar, welches Ihnen dabei helfen kann, Ihren organischen Traffic zu steigern und Ihre Conversion-Raten zu verbessern. Mit Hilfe datengetriebener Strategien und der richtigen Interpretation der durch die Webanalyse zur Verfügung gestellten Daten, können Sie Ihre Website effektiv optimieren und Ihren Online-Erfolg steigern. Es ist somit der Schlüssel zu einer nachhaltigen Verbesserung Ihres Online-Geschäfts und der Stärkung Ihrer digitalen Präsenz. Nutzen Sie diese Gelegenheit und heben Sie Ihr Online-Geschäft auf die nächste Stufe. Jetzt, da Sie einen tieferen Einblick in die Macht der Webanalyse und der Suchmaschinenoptimierung (SEO) erhalten haben, ist es an der Zeit, diese Strategien in die Praxis umzusetzen. Sie fragen sich vielleicht, wo Sie anfangen sollen? Wir sind hier, um Ihnen zu helfen! Unsere Expertenteams für Webanalyse und SEO sind bereit, Ihnen dabei zu helfen, das volle Potenzial Ihrer Website auszuschöpfen. Egal, ob Sie gerade erst anfangen oder bereits Erfahrung in der digitalen Welt haben, wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Kontaktieren Sie uns noch heute und erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Dienstleistungen in den Bereichen Webanalyse und SEO Ihrem Unternehmen helfen können. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammenzuarbeiten und Ihre Online-Präsenz zu stärken
B2B Content Marketing
30.09.2022

Adnan
Kasem
Kategorie:
Growth Marketing

Was ist B2B Content Marketing? Besonders im B2B-Sektor nimmt das Content Marketing einen hohen Stellenwert ein. Unter B2B Content Marketing versteht man die Erstellung und Vermarktung von Inhalten, die bewusst dazu eingesetzt werden, spezifische B2B-Zielgruppen zu erreichen. Ziel ist es vor allem, dem eigenen Unternehmen mehr Bekanntheit zu verleihen und erstellte Inhalte dazu zu nutzen, qualifizierte Leads zu generieren. B2B Content Marketing und die Customer Journey Während Unternehmen im B2C-Bereich in der Regel mit einer sehr großen Anzahl von Kunden interagieren, zeichnet sich der B2B-Sektor durch einen auserwählten Kundenstamm und langfristige Kundenbeziehungen aus. Das organische B2B Content Marketing wird deswegen davon geprägt, nicht nur ein Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe zu definieren, sondern auch entsprechend zugeschnittene ( SEO -) Inhalte entlang der Touchpoints der Customer Journey zu liefern. Die Berücksichtigung der Customer Journey wird im B2B Content Marketing manchmal vernachlässigt. Doch nur Marketer*innen, die verstehen an welchen Punkten der Customer Journey die richtigen Inhalte für die Zielgruppe platziert werden müssen, um von B2B-Interessenten gefunden zu werden, können B2B Kunden erreichen und langfristig für sich gewinnen. Insbesondere die organische Sichtbarkeit in Form der Suchmaschinenoptimierung ist hier ein ausschlaggebender Faktor. Zielgruppen, die auf der Suche nach B2B-Services sind, nutzen hierfür im ersten Schritt häufig Suchmaschinen wie Google. Heißt: Unternehmen, die mit einzigartigen B2B SEO Inhalten gut performen, sind für die potenzielle Zielgruppe auch erreichbar. 5 wichtige Schritte im Prozess des B2B Content Marketings In Folge baut das B2B Content Marketing darauf auf, in enger Abstimmung mit den Touchpoints der Customer Journey eine langfristige Content Marketing Strategie zu entwickeln. Dabei werden grundlegende Schritte durchlaufen - von der B2B-Zieldefinition über die Konzeption einer SEO-Strategie bis hin zur Veröffentlichung und kontinuierlichen Überprüfung der Inhalte. B2B-Zieldefinition Als Basis der B2B-Contenterstellung wird im ersten Schritt definiert, welche Ziele mittels der Content Marketing Strategie erreicht werden sollen. B2B Content richtet sich immer an eine bestimmte Zielgruppe und erfüllt im Idealfall einen Nutzen. Nur wer Ziele definiert, kann den Erfolg seiner Strategie später messen. Zu den übergeordneten Zielen zählt meist die Leadgenerierung , um Neukunden zu gewinnen. Zugleich spiegelt B2B Content Marketing auch die generelle Sprach- und Kommunikationsstärke eines Unternehmens wider, sodass Inhalte dazu genutzt werden können, sich selbst als Unternehmen zu positionieren und die eigene Marke zu stärken. Darüber hinaus kann es ein mögliches Ziel sein, die Bindung zu Bestandskunden zu verbessern und Expertise weiterzugeben. Analyse der Zielgruppe Im zweiten Schritt wird eine professionelle Zielgruppenanalyse durchgeführt. Das ist ausschlaggebend, um die Kundenansprache richtig umzusetzen. Kernfragen an dieser Stelle sind zum Beispiel: Welche Probleme (und Fragen) hat meine Zielgruppe? Wie trägt meine Dienstleistung dazu bei, diese Probleme zu lösen? Welche Eigenschaften haben die Personen innerhalb meiner Zielgruppe? Wie sucht meine Zielgruppe nach Problemlösungen? Eine fundierte Zielgruppenanalyse ist notwendig, um im nächsten Schritt spezifische Buyer Personas zu entwickeln. Buyer Personas sind abstrakte Profile möglicher Geschäftskunden, die ins Schema der Zielgruppe passen. Je umfangreicher die angebotene Dienstleistung ist, desto komplexer ist auch die Zielgruppe. Meist sind am Erwerb umfangreicher Dienstleistungen mehrere Entscheider wie Einkäufer oder Geschäftsführer beteiligt, sodass viele verschiedene Bedürfnisse gleichzeitig erfüllt werden müssen. Und im B2B-Sektor gilt: Nur wer seine Zielgruppe im Detail kennt, kann darauf ideal abgestimmte Inhalte liefern und die richtigen Content-Formate wählen! Entwicklung einer SEO-Strategie Das Content Marketing versteht sich als Teildisziplin einer ganzheitlichen SEO-Strategie. Neben technischen Aspekten wie Ladezeit , Sitemap oder robots.txt , muss das Content Marketing im B2B SEO an die besonderen Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden. Im B2B SEO kommt es darauf an, Kundenwünsche durch intensive Konkurrenzanalysen, Keywordrecherche und Themenrecherche bis ins Detail kennenzulernen. In diesem Sektor gibt es viele Besonderheiten, die mit der Konzeption einer SEO-Strategie herausgearbeitet werden müssen und ein Umdenken erfordern. Kaufprozesse nehmen in B2B z. B. deutlich mehr Zeit in Anspruch, sodass der Kundenkontakt durch Vertrauenswürdigkeit und Expertise erhalten werden muss. Im B2B-Bereich fällt die Wahl in Folge häufig auf Longtail-Keywords, d. h. lange spezifische Suchbegriffe, da diese oft die komplexen Interessen der Zielgruppe widerspiegeln. Geringe Suchvolumen sollten hier keineswegs abschrecken, sofern der Suchbegriff ein spezifisches Interesse umfasst. Ein weiterer Aspekt ist die Wahl der richtigen Content-Formate. Ob klassisches Whitepaper oder dynamische Videoinhalte auf YouTube - die Möglichkeiten im B2B SEO sind hier nahezu unbegrenzt. Während klassische Textinhalte wie z.B. Ratgeber in B2B häufig vorzufinden sind, bieten innovative Content-Ideen besonders viel Potential, um sich von der digitalen Konkurrenz abzuheben. Erstellung eines Redaktionsplans Nach der strategischen Planung bis ins Detail folgt die Umsetzung in der Praxis. Aus Agentur-Sicht gibt es hier eine klare Empfehlung: Erfolgreich im B2B Content Marketing ist, wer auf Qualität statt Quantität setzt. Halbherzig erstellte Blogartikel und Ratgeber sind äußerst selten von Erfolg gekrönt. Selbst dann, wenn im Vorfeld durchgeführte Analysen ein breites Spektrum an Fragestellungen, Suchbegriffen und potentiellen Formaten offenbart haben, sollten Unternehmen sich zu Beginn auf die am meisten nachgefragtesten Inhalte fokussieren. Um die Veröffentlichung zu planen, empfiehlt es sich, einen strukturierten Redaktionsplan zu erstellen. Der Redaktionsplan hält fest, welche Themen zu welchem Zeitpunkt publiziert werden. Zugleich definiert die Planung, welche Content-Formate eingesetzt werden und auf welcher Basis, z.B. Ergebnisse einer vorherigen Keywordrecherche, die Inhalte erstellt werden. In der Regel wird ein fundierter Redaktionsplan für einige Monate im Voraus zusammengestellt. Dabei sollten auch mögliche Trendthemen berücksichtigt und im Zeitverlauf richtig eingeordnet werden. Veröffentlichung und Marketing Der Erfolg einer Content-Marketing-Strategie hängt nicht nur davon ab, welche Inhalte veröffentlicht werden, sondern auch davon, wie sichtbar veröffentlichte Inhalte für die angesprochene Zielgruppe sind. Ausgehend davon kann es sinnvoll sein, Inhalte nach der Veröffentlichung gezielt zu bewerben. Kontinuierliche Auswertung Anhand konkreter SEO KPIs wird ausgewertet, wie erfolgreich veröffentlichte Inhalte performen. Mit Hilfe der Auswertungen kann festgestellt werden, welche Inhalte Optimierungsbedarf haben. Schlechte Rankings sind meist ein Indiz dafür, dass der erstellte Inhalt in der aktuellen Form im Vergleich zur Konkurrenz nicht relevant genug ist. Hier gilt es, Suchbegriffe erneut zu überprüfen und Inhalte ggf. zu erweitern oder zu verändern. Doch Vorsicht! Eine organische Content-Marketing-Strategie erfordert Zeit. Während sich erste Tendenzen nach einigen Wochen zeigen, sind fundierte Ergebnisse zum Teil erst nach mehreren Monaten sichtbar. Content-Formate im B2B-Sektor Für die Übermittlung von Inhalten in B2B steht eine Vielzahl an Content-Formaten zur Verfügung. Ein Großteil der Unternehmen entscheidet sich dabei für klassische Formate, die in B2B häufig zum Einsatz kommen: Blogartikel Whitepaper Ratgeber Case Studies E-Books Webinare In der Regel handelt es sich dabei um Formate, die schwerpunktmäßig darauf ausgelegt sind, Expertise zu vermitteln. Um die Potentiale des B2B Content Marketings im vollen Zug auszuschöpfen, sollte die B2B-Zielgruppe entlang der Touchpoints der Customer Journey mit den richtigen Inhalten gefüttert werden. B2B SEO – Stechen Sie durch besondere Inhalte heraus! Blogartikel, Whitepaper und Ratgeber zählen im B2B SEO zu den wahren Klassikern. Um sich abzuheben und den Zugang zur B2B-Zielgruppe darüber hinaus zu verbessern, sollte die Marketingstrategie grundlegend erweitert werden. Insbesondere soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder Facebook erweisen sich im Zeitalter des neuen digitalen Marketings als wirksam. Grund genug, um selbst als traditionelles Unternehmen den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen und sich mit dem Potenzial des B2B Social Media Marketings auseinanderzusetzen. B2B Social Media Marketing Potential ausschöpfen Soziale Medien sind einer der ersten Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und B2B Zielgruppen. Während früher noch damit argumentiert wurde, dass spezifische B2B-Gruppen nicht in den sozialen Netzwerken unterwegs seien, entfällt dieses Argument heute meist. Denn spätestens in spezialisierten B2B-Netzwerken wie LinkedIn oder Xing treffen alle B2B-Bereiche digital aufeinander, vom Werkstudent bis zur Führungsetage. Die Möglichkeiten des B2B Social Media Marketings sind vielfältig. Um Expertise über organisches Marketing zu stärken, kann es lohnenswert sein, traditionelle Inhalte der eigenen Website wie Whitepaper, Blogartikel, Webinare oder Case Studies für die Veröffentlichung in sozialen (B2B-)Netzwerken aufzubereiten. Selbstverständlich bietet Social Media auch ideale Bedingungen, um die eigene Marke in den Fokus zu rücken. Doch rein organische Strategien haben es im B2B Social Media Marketing mitunter schwer - ein Zusammenspiel aus organischen und bezahlten Werbemaßnahmen hat sich in der Praxis als besonders wirksam erwiesen. YouTube B2B - Vorteile des YouTube-Kanals für Unternehmen Als eine der größten Suchmaschinen weltweit zählt YouTube zu einer der beliebtesten Social-Media-Plattformen. Auf den ersten Blick scheint B2B-Marketing und YouTube weit voneinander entfernt zu sein. Doch auch YouTube durchlebt einen Wandel und ist für B2B mittlerweile ein relevanter Touchpoint. Ältere Nutzergruppen jenseits des Jugendalters sind auf der Plattform aktiv und für B2B interessant. Doch wie kann YouTube das eigene B2B Content Marketing sinnvoll ergänzen? YouTube kann für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, zum Beispiel um organische Leads zu generieren. Ziele und Synergie-Effekte, die mit YouTube Marketing und insbesondere YouTube SEO erreicht werden können, sind vielfältig: Von der Neukundengewinnung über die Steigerung der Markenbekanntheit bis hin zur Steigerung des Traffics: Ein B2B-Videoformat sind zum Beispiel Erklärvideos. Diese können ergänzend zu bereits bestehenden Inhalten eingesetzt werden, um komplexe B2B-Produkte oder B2B-Dienstleistungen zu veranschaulichen und der Zielgruppe näherzubringen. Kundeninterviews sind das Social-Media-Pendant der klassischen Case Study: Hier bietet sich die Möglichkeit an, ein positives Image der eigenen Produkte oder Dienstleistungen im Kontext der tatsächlichen Verwendung zu festigen. Zufriedene Kunden stärken zugleich das Vertrauen in die eigene Marke. internetwarriors – Ihre B2B Marketing Agentur in Berlin Als 360° B2B Marketing Agentur mit Hauptsitz im Herzen der Hauptstadt bieten wir Ihnen in allen Bereichen des B2B Content Marketings sowohl kompetente Beratung als auch operative Unterstützung. Dabei verstehen wir B2B Content Marketing als Bestandteil einer ganzheitlichen Online Marketing Strategie. Wir begleiten Sie durch alle Disziplinen des Online Marketings und erarbeiten in enger Abstimmung mit Ihnen ein wirksames Marketingkonzept, um Ihre Ziele zu erreichen. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!
Local SEO - Sichtbarkeit für lokale Unternehmen
07.09.2022

Adnan
Kasem
Kategorie:
SEO

Lokale Suchmaschinenoptimierung, auch Local SEO ( SEO = Search Engine Optimization) genannt, bezeichnet die Optimierung von Suchergebnissen im Bereich der lokalen Suchergebnisse. Local SEO spielt als Marketingmaßnahme eine immer wichtigere Rolle. Immer mehr Menschen nutzen ihre mobilen Endgeräte (Smartphones, Tablets, Smartwatches) unterwegs und suchen gezielt nach lokalen Angeboten in ihrer Nähe. Daher sollten Unternehmen , die ihre Dienstleistungen oder Produkte an festen Standorten anbieten, das Potenzial von Local SEO nutzen. Die hohe Anzahl an mobilen Nutzeranfragen zeigt bereits, wie wichtig die lokale Suchmaschinenoptimierung ist. Der Statistik zufolge richten etwa 30 % der mobilen Suchanfragen sich an Unternehmen und Lokale in der Nähe. Quelle: https://www.thinkwithgoogle.com/consumer-insights/consumer-trends/mobile-statistics-for-location-searches/ Warum ist die lokale Suchmaschinenoptimierung so wichtig? Immer mehr lokale Unternehmen erkennen die Bedeutung der lokalen Suche bei Google. Google ist zu einem wichtigen Marketinginstrument für lokale Unternehmen geworden. Je besser die Platzierung in den Suchergebnissen ist, desto mehr potenzielle Neukunden kann ein Unternehmen aus der Google Suche generieren. Local SEO nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein , da Nutzer heutzutage nur noch selten auf Telefon- oder Branchenverzeichnisse zurückgreifen, um regionale und lokale Unternehmen zu finden. Was früher ein Eintrag im Branchenbuch war, ist heute ein Eintrag in Google My Business. Je besser ein Profil gepflegt wird, desto besser wird es in der Google-Suche auffindbar sein. Gerade für lokal tätige Unternehmen mit stationären Geschäften bietet Local SEO einen enormen Mehrwert und sollte daher unbedingt genutzt werden. Sie haben die Möglichkeit, sich lokal zu positionieren, Ihre User direkt von unterwegs zu erreichen und im Idealfall direkt zu Ihrer Lokalität zu führen. Ein konsistenter und gepflegter Eintrag bei Google My Business, eine aktuelle Unternehmensseite und eine ständig steigende Anzahl an Bewertungen und Ihre Reaktionen darauf helfen Ihnen, Ihr lokales Ranking zu verbessern, um so mehr potenzielle Kunden zu gewinnen. Local SEO Rankingfaktoren „Google My Business“-Seite des Unternehmens Nennungen auf externen Webseiten Signale auf der eigenen Website Bewertungen des Unternehmen Signale über soziale Medien Signale über die Nutzung, auch mobile Nutzung Personalisierte Suche bei Google Es ist davon auszugehen, dass dies nicht die einzigen Rankingfaktoren für die lokale Suche sind. Da Google bei der Beantwortung von Suchanfragen über 200 Kriterien verwendet, können auch allgemeine Maßnahmen wie Linkbuilding und richtig verwendete Keywords von Vorteil sein. Grundvoraussetzung für lokales SEO ist eine eigene Website. Da viele Menschen auf Reisen nach Lokalitäten in der Nähe suchen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie bei der Optimierung Ihres Local SEO’s die Mobilfreundlichkeit der Webseite nicht vernachlässigen. Darüber hinaus können Nutzer Unternehmen und Lokalitäten direkt über Google bewerten. Diese Bewertungen sind erwünscht, da sie dem Nutzer bereits in den Suchergebnissen angezeigt werden, wenn der Nutzer nach dem entsprechenden Unternehmen sucht. Es kommt nicht nur auf die Auffindbarkeit bei Google an. Stattdessen sollte Local SEO Teil einer ganzheitlichen Marketingstrategie sein, die auch die Pflege von Profilen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram umfasst . Durch direktes Feedback auf Basis von Kundenbewertungen und direktem Kundenkontakt in sozialen Netzwerken wird die Bindung des Kunden an das Unternehmen schließlich verstärkt. Ein weiterer Rankingfaktor in der lokalen Suchmaschinenoptimierung ist die physische Nähe zum Standort des Benutzers, zugleich ist dieser aber auch am wenigsten kontrollierbar. Lokales SEO als Teil der allgemeinen SEO-Strategie Da sich der Algorithmus von Google ständig ändert, werden lokale Suchen und verwandte Themen immer wichtiger. Neben optimierten Einträgen auf Google My Business werden Bewertungen, Erwähnungen und Rezensionen essenziell. Um lokale SEO-Optimierungen zielgerichtet umzusetzen, reicht es jedoch nicht aus, einen Eintrag bei Google My Business zu pflegen. Stattdessen werden lokale SEO-Optimierungen immer von klassischen SEO-Maßnahmen und ggf. einem gesunden Marketing-Mix begleitet, etwa durch einen entsprechenden Social-Media-Auftritt. Local SEO wird für mobile Endgeräte immer relevanter, dadurch dass in der heutigen Zeit mehr als 60 % der Suchanfragen in Deutschland über mobile Geräte getätigt werden. Bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung müssen mobile Endgeräte und deren Eigenschaften im Lokal SEO berücksichtigt werden, um Inhalte entsprechend Responsive zu erstellen. Local SEO von Google My Business bis Bing Places for Business mit den internetwarriors Möchten Sie Ihre organische Sichtbarkeit durch lokale Suchmaschinenoptimierung steigern? Unser erfahrenes SEO-Team kennt alle Tricks und Werkzeuge, um besser bei Google gefunden zu werden. Wir analysieren Ihr Unternehmen, unterstützen Sie bei der Optimierung oder liefern Ihnen relevanten optimierten Inhalt für Ihr Unternehmen oder Ihren Online Shop. Sprechen Sie uns an , wir erstellen Ihnen gern ein unverbindliches, individuelles Angebot! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN
Potenziale von LinkedIn zum Aufbau organischer Reichweite nutzen
28.03.2022

Adnan
Kasem
Kategorie:
Social Media

Inhaltsverzeichnis Mit weltweit 810 Millionen registrierten Nutzern, davon allein 17 Millionen in der DACH-Region, wurde LinkedIn in den vergangenen Jahren zu einem fundamentalen Bestandteil von Online Marketing-Strategien. Für Ihr Unternehmen oder als Person gilt es die Potenziale des Karrierenetzwerkes effektiv zu nutzen, um eine relevante organische Reichweite aufzubauen. Wichtige Inhalte, die Werkzeuge von LinkedIn sowie persönliche Beziehungen können interessante Optionen sein, die zum Aufbau von Reichweite relevant sind. Erfahren Sie mehr über die Potentiale von LinkedIn. Jetzt über Linkedin informieren LinkedIn-Marketing als Bestandteil der Unternehmensstrategie Um die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Website, eines Shops oder einer Person zu steigern, gibt es unterschiedliche Marketinginstrumente. SEO als kostenloser Kanal steht besonders im Fokus, ebenso wie SEA als Bestandteil einer Online Marketing-Ausrichtung. LinkedIn als Karriereportal hat in den vergangenen Jahren deutlich an Relevanz gewonnen. Dabei sprechen die Zahlen für sich. Mit 810 Millionen registrierten Nutzern weltweit ergibt sich für international agierende Unternehmen und Personen ein riesiges Portfolio an potenziellen Interessenten. Mit Fokus auf die DACH-Region können Firmen theoretisch 17 Millionen Nutzer begeistern, wenn alle Möglichkeiten des Karrierenetzwerkes ausgeschöpft werden. Auch wenn die Reichweite von LinkedIn erst einmal theoretischer Natur sind, weil nicht alle Nutzer mit Ihrem Unternehmen aufgrund weniger Touchpoints in Berührung kommen, können die Bekanntheit und der Wirkungsbereich deutlich gesteigert werden. Grundlagen einer erfolgreichen LinkedIn-Strategie Zunächst gilt es die Basics zu schaffen, um auf LinkedIn erfolgreich sein zu können. Folgende Schritte sind notwendig, um Ihre Erfolgsgeschichte auf der Plattform starten zu können: Persönlicher Account: Als Eintrittskarte für LinkedIn dient der persönliche Account, der initial notwendig ist, um im Netzwerk agieren zu können. Unternehmensseite anlegen: Mit Hilfe des eigenen Accounts haben Sie die Möglichkeit eine Unternehmensseite einzurichten, wenn der Fokus nicht auf der eigenen Person liegt. Dabei stehen drei Optionen zur Wahl. Sie können Ihre Firma als kleines, mittleres oder großes Unternehmen anlegen, eine Showcase-Seite einrichten oder sich alternativ als Bildungseinrichtung ausweisen, wenn dies der Fall ist. Logo & Slogan: An dieser Stelle startet schon das Abenteuer „Reichweite-Steigerung“. Das Logo ist selbsterklärend, aber ein passender Slogan kann bereits Interesse wecken. „The global leader in social media management“ von Hootsuite beispielsweise zeugt von Kompetenz und Autorität, zudem gibt er den Wirkungskreis des Unternehmens an. Optimierungen der Unternehmensseite: Nutzen Sie effektiv die Instrumente, die Ihnen LinkedIn auf der Unternehmensseite an die Hand gibt. Mit Hilfe von Übersetzungen können Sie Ihre Unternehmensseite in bis zu 20 unterschiedlichen Sprachen anlegen. Lassen Sie relevante Keywords zu Ihrem Unternehmen in die Beschreibung einfließen und vergeben Sie wichtige Hashtags. Ein ansprechendes Titelbild sowie die Implementierung von Buttons wie "Kontaktieren Sie uns", "Website besuchen" oder "Mehr erfahren" unterstützen die Kontaktaufnahme. Was bedeutet organische Reichweite auf LinkedIn? In diesem Artikel wird immer von „organischer Reichweite“ gesprochen, die auf LinkedIn aufgebaut werden soll. Im Prinzip ist „organisch“ gleichbedeutend mit „kostenloser“ Reichweite, denn vergleichbar mit SEO helfen unterschiedliche eigene Strategien und Maßnahmen, den Bekanntheitsgrad zu steigern, ohne dabei Geldmittel einsetzen. Ähnlich wie bei der Suchmaschine Google oder dem Social Media-Riesen Facebook existiert auch bei LinkedIn die Möglichkeit die Reichweite Ihres Unternehmens durch beispielsweise bezahlte Anzeigen zu erhöhen. LinkedIn Strategie für Ihr Unternehmen Bevor Sie ohne einen Plan beginnen sich auf LinkedIn auszuprobieren, sollten Sie sich mit entsprechenden Strategien vertraut machen und ihre, auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Herangehensweise entwickeln. Die Grundlage einer Strategie bildet die Formulierung der Ziele und daraus ableitend die passende Zielgruppe. LinkedIn kommt dabei für mehrere potenzielle Unternehmensziele in Frage: Markenbekanntheit: Mit dem Karrierenetzwerk kann die Markenbekanntheit nachhaltig gesteigert werden. Insbesondere zum Aufbau von B2B-Kontakten ist LinkedIn hervorragend geeignet. Ausbau der organischen Reichweite: Mit dem Netzwerk können Sie eine Vielzahl von Nutzern erreichen, indem Sie relevanten Content erstellen, Kontakte pflegen und die Instrumente effektiv einsetzen. Generierung von qualifizierten Leads: Über LinkedIn können im Idealfall sehr qualifizierte Leads generiert werden, wenn Ihre Unternehmensseite darauf ausgerichtet ist. Verbesserung Ihrer Kommunikation: Mit LinkedIn besteht die Möglichkeit offen und transparent mit potenziellen Partnern zu kommunizieren und die Wahrnehmung des Unternehmens positiv zu beeinflussen. Gewinnen von Mitarbeitern: Je positiver und attraktiver Ihr Unternehmen auf der Plattform wahrgenommen wird, desto leichter können Sie kompetente Mitarbeiter gewinnen. Content ist King – auch auf LinkedIn Die umgangssprachliche Floskel „Content ist King“ war und ist eine Grundlage für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Sie lässt sich 1:1 auf LinkedIn übertragen, denn nur mit qualitativ hochwertigem Content kann die organische Reichweite im Netzwerk erhöht werden. Mit Content, der einen echten Mehrwert bietet, schaffen Sie Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen. Irreführende Headlines, die hohe Klickraten erzielen, sind nicht nachhaltig und können zur Verärgerung beim Nutzer führen. Nutzen Sie die Möglichkeit innerhalb des Contents Thesen aufzustellen, die eventuell unterschiedliche Sichtweisen hervorrufen und deshalb gerne diskutiert werden. Interaktion wird von LinkedIn mit mehr organischer Reichweite belohnt. Der Content kann unterschiedlicher Natur sein. Beginnend mit einem reinen Status-Update über Bilder bis hin zu relevanten Beiträgen innerhalb von Gruppen oder im LinkedIn Netzwerk können Sie auf unterschiedliche Inhalte setzen. Der Textpublisher von LinkedIn liefert Ihnen wertvolle Unterstützung, wenn es um das Veröffentlichen von Inhalten geht. Video-Content besitzt im Karrierenetzwerk einen besonderen Stellenwert, schließlich lässt sich darüber die Time-on-Site ins Positive regulieren. LinkedIn Instrumente: Gruppen, Hashtags & Verlinkungen Wie in einem Netzwerk üblich kann dieses selbst als Multiplikator genutzt werden. Die Nutzung von Hashtags unterstützt das Auffinden der eigenen Beiträge. Mit Hilfe der Hashtags wird der Content kategorisiert und für Interessenten ist es möglich, diese zu abonnieren. Die Verwendung von drei bis fünf Hashtags ist empfehlenswert. Bei weniger wird organische Reichweite verschenkt und bei einer höheren Anzahl droht die Gefahr als Spam eingeordnet zu werden. Innerhalb des Contents lohnt es sich, andere Personen und Unternehmen zu verlinken, um deren Aufmerksamkeit zu wecken, sich zu positionieren oder deren Reichweite für die eigene Verbreitung zu nutzen. Gruppen sind ein hilfreicher Multiplikator, wenn sie thematisch passend sind. Hier können Sie Diskussionen anregen oder Hilfestellungen leisten. Bei existierenden Diskussionen oder Beiträgen lohnt sich das Kommentieren mit Link. Auf diese Weise schaffen Sie Aufmerksamkeit für die eigenen Inhalte. Interaktion und Kommunikation mit Ihrer Community Mit wachsender Reichweite gehen auch eine gesteigerte Aufmerksamkeit und mehr Arbeit einher. Wächst das Interesse an Ihrer Person oder Ihrem Unternehmen benötigt die Interaktion und Kommunikation mit Ihrer Community deutlich mehr Beachtung. Antworten oder reagieren Sie nicht auf Kommentare, ist der Effekt der Reichweite schnell verloren. Nutzen Sie die gesteigerte Reichweite, um mit Call-to-Actions oder Lead-Buttons auf Ihre Dienstleistungen, Services oder Produkte hinzuweisen. Buchungen oder Bestellungen können im Idealfall daraus resultieren. Posting-Rhythmus und Überwachung der eigenen Aktivitäten Regelmäßigkeit ist neben der Qualität der Schlüssel zum Erfolg. Schaffen Sie sich einen Posting-Rhythmus für die Veröffentlichung von Inhalten. Letztendlich ist die Überwachung der eigenen Aktivitäten notwendig, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wann ist der beste Zeitraum für Veröffentlichungen? Wer oder was ist ein hervorragender Multiplikator für meine Inhalte? Wie viele Personen habe ich erreicht? Wie viele Kommentare und Likes wurden generiert? Diese Erfolgs-KPIs unterstützen eine fundierte Analyse der eigenen Aktivitäten. Haben Sie weitere Fragen rund um das Thema LinkedIn, so können Sie sich hier mehr Informationen einholen. Die internetwarriors beraten Sie gern bei allen Anliegen rund um LinkedIn.
Content Marketing Strategien zur Leadgenerierung
05.10.2021

Adnan
Kasem
Kategorie:
Growth Marketing

Arbeitet Ihr Content für Sie und bringt Ihnen Leads oder haben Sie das Gefühl, dass Ihre Aufwände nicht das gewünschte Resultat bringen? Die Bedeutung von Content kann heutzutage nicht überbewertet werden, es gibt jedoch viele Hürden. Vielleicht fehlt Ihnen eine effektive Content Marketing Strategie. Warum ist eine Content Marketing Strategie wichtig? Contenterstellung hat für viele Unternehmen einen erheblichen Anteil an den Online Marketing Ressourcen und Kosten. Social Media Posts, Newsletter Inhalte, Blogposts, Content für andere Werbemittel und Kanäle. Nicht nur das Schreiben selbst, sondern auch das Veröffentlichen und Bewerben nehmen viel Zeit in Anspruch. Um Synergieeffekte zu nutzen und Content so zielgerichtet und effektiv wie möglich zu erstellen, ist eine gute Content Marketing Strategie essentiell. Die Grundlage der Strategie: welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Content? Jeder Kanal und jedes einzelne Content Piece kann zwar unterschiedliche Ziele verfolgen, aber eine übergeordnete Unternehmensstrategie sollte die Richtung vorgeben. Ziellos Content zu produzieren, ist im schlimmsten Fall nichts anderes als Verschwendung von Ressourcen. Stellen Sie sich daher die Frage: Was ist Ihr primäres Ziel, warum setzen Sie Budget und Ressourcen für die Contenterstellung ein? Warum investieren Sie in Content Marketing? Zu den wichtigsten Zielen gehören Umsatzsteigerung/Steigerung der Conversions Trafficsteigerung/Erhöhung der Reichweite Brandbuilding/Steigerung der Markenbekanntheit Linkbuilding In der Realität sind es häufig mehrere Ziele, die mit einer Kampagne erfüllt werden sollen, darum ist es besonders wichtig, das primäre Ziel zu definieren. Warum? Contentarten, Contentinhalt, die Zielgruppe und die Zielgruppenansprache können sich abhängig von ihrem wichtigsten Ziel erheblich unterscheiden. Die Content Marketing Strategie gibt daher die Eckdaten für die Content Kampagnen und Maßnahmen vor und verhindert, dass plan- und ziellos Inhalte erstellt werden. Die Bedeutung von User Intent und Zielgruppe (Buyer Persona) Hinter jeder Suchanfrage steht ein Bedürfnis. Der User Intent ist darum essenziell in der Suchmaschinenoptimierung, aber auch im Kanal SEA. Doch auch auf anderen Kanälen ist das Bedürfnis entscheidend, schließlich klicken User nur auf einen Link, wenn sie sich davon etwas versprechen, zum Beispiel: Die Antwort auf eine Frage Eine Kaufmöglichkeit Eine Entscheidungshilfe vor einem Kauf Unterhaltung Erstellen Sie Content auf der Basis von Keywords, ist die wichtigste Frage: welcher primäre User Intent steht hinter dem Keyword? Je spezifischer dieses Keyword, desto einfacher ist diese Frage zu beantworten. Sehr generische Keywords lassen dagegen meist mehrere Interpretationen zu. Die Absicht hinter “Samsung Galaxy S20 kaufen” oder “Wetter morgen” beispielsweise ist sehr viel eindeutiger als hinter den Suchanfragen “Wohnzimmer” oder “Berlin”. Stellen Sie sich also schon bei der Planung die Frage: welches Bedürfnis soll und kann mit dem Content erfüllt werden? Nicht jede Contentart ist für jedes Bedürfnis gleich gut geeignet. Eine Kaufabsicht zum Beispiel wird über eine Produktseite oder Kategorieseite eines Online Shops besser abgeholt als über einen langen Blogpost. Die Intention “Produktvergleich” dagegen ist mit einem Vergleichs-Artikel oder einem Test gut abgedeckt, oder alternativ auch über eine Vergleichsfunktion im Online Shop. Genauso wichtig wie die Absicht: für wen schreiben Sie Ihren Content? Welche Zielgruppe möchten Sie erreichen? Wie sieht Ihre Buyer Persona aus, wo und wie können Sie diese ansprechen? Ein B2B-Publikum beispielsweise unterscheidet sich von einer B2C-Zielgruppe. Auch demographische Merkmale können die Ansprache und Inhalte erheblich beeinflussen. Wie viele Details und welche Art der Aufbereitung benötigt die Zielgruppe? Wie wichtig sind Medien? Je genauer Sie Ihre Zielgruppe, deren Bedürfnisse und Präferenzen kennen, umso erfolgreicher wird ihre Leadgenerierung sein. Content Strategien entlang der Customer Journey Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Customer Journey Ihrer Zielgruppe gemacht? Welche Phasen durchlaufen User bis zum Abschluss? Die sieben Phasen sind diese: Pre-Awareness Awareness Consideration Preference Purchase After-Sale Loyalty Mit Content Marketing haben Sie die Chance, in jeder dieser Phasen relevante Inhalte bereitzustellen und User auf dem Weg zur Conversion zu motivieren. Ein häufiger Fehler, den wir bei Unternehmen beobachten, ist der ausschließliche Fokus auf die Kaufphase der Customer Journey. Das ist verständlich, denn in dieser Phase findet der Abschluss statt, hier wird der Umsatz generiert. Sie verschenken jedoch erhebliches Potenzial, wenn Sie in den Phasen davor (und danach) nicht sichtbar sind. Bei der Content Planung spielt es also nicht nur eine Rolle, für wen Sie Inhalte erstellen und was das Bedürfnis dahinter ist, sondern auch, in welcher Phase sich User gerade befinden und welches die nächste Phase ist. Beispiele für User Journey Phasen und die damit verbundenen Intentionen sowie passende Contentarten: Pre-Awareness: unspezifische Intention → zum Beispiel unterhaltende Inhalte, Unternehmensnews, Infografiken zum Thema, usw. Awareness : Lösungen für ein Problem finden → Tutorials, Ratgeber, Workshops, Webinare, Tools, usw. Consideration : Entscheidungshilfe für ein Angebot/Produkt → Kundenstimmen, Testberichte, White Paper, usw. Preference : das passende Produkt/Angebot finden → Produktvergleiche, Case Studies, usw. Purchase : Kaufabsicht → ausführliche Informationen zum Produkt, Fact Sheets, usw. After-Sale: Produkt/Angebot optimal nutzen → Anleitungen/Videos zum Produkt/Angebot, Übersicht über dazu passende Produkte/Angebote, usw. Loyalty : Weitere hilfreiche Produkte/Angebote des Unternehmens und/oder Angebote finden → Vorstellungen neuer Produkte, Insights aus dem Unternehmen (Trustbuilding), usw. Verschiedene Contentarten (beispielsweise Workshops oder Case Studies) können in verschiedenen Phasen relevant und hilfreich sein, daher stellt die Auflistung nur ein Beispiel dar, um zu veranschaulichen, wie vielfältig Contentarten sein können und wie sie entlang der Customer Journey strategisch sinnvoll eingesetzt werden können. B2B und B2C Content Strategien Wer ist Ihre Zielgruppe? Sprechen Sie Endkunden oder Geschäftskunden an? Die Leadgenerierung und die dafür passenden Kanäle, aber auch die Contenterstellung selbst unterscheiden sich je nachdem, ob Sie B2B oder B2C Leads gewinnen möchten. Die wichtigsten Unterschiede zwischen B2B und B2C Kunden, die für die Content Strategie eine Rolle spielen: B2B-Zielgruppe Im Vergleich meistens kleinere Zielgruppen → Targeting und Abgrenzung zu irrelevanten Usern (zum Beispiel B2B vs. B2C) kann eine größere Herausforderung sein Entscheidungen werden zum Wohl des Unternehmens getroffen → im Allgemeinen rationaler (auch wenn Emotionalität bei keiner Zielgruppe vernachlässigt werden darf), Trust, Fakten und Zahlen sind wichtiger als der Unterhaltungsfaktor An Entscheidungen sind häufig mehrere Personen beteiligt → Content, der nicht nur die jeweiligen User überzeugt, sondern auch Argumente für Vorgesetzte und Entscheider liefert Häufig Fachkenntnisse vorhanden, die auf die Kaufentscheidung Einfluss nehmen → Experteninhalte sind noch wichtiger als im B2C-Segment Große Bandbreite an Preissegmenten bis hin zu sehr hohem Umsatz pro Abschluss → besonders bei hochpreisigen Produkten kann mehr Zeit und Budget auf den einzelnen Lead verwendet werden Kaufentscheidungen können mehr Zeit in Anspruch nehmen → mehr Touchpoints, längere “Nurturing” Phase, Kontaktpflege ist besonders wichtig B2C-Zielgruppe Meistens größere Zielgruppe Individuelle Entscheidungen auf der Basis der eigenen Bedürfnisse oder denen einer anderen Person. → emotionale Ansprache wichtiger, Identifizierung mit einer Marke, einem Unternehmen Die Entscheidung trifft häufig nur eine Person, manchmal in Absprache mit Partnerin oder Partner, selten sind mehr Personen beteiligt. → es muss nur eine Person überzeugt werden Meistens eher niedrigpreisige Produkte und Dienstleistungen → weitgehend automatisierte Leadgenerierung, personalisierte Ansprache meist nur auf Basis von Automatisierung Kaufentscheidungen werden im Allgemeinen schneller getroffen → auch hier meistens mehrere Touchpoints, jedoch über einen kürzeren Zeitraum Content Marketing im Marketing Mix Als Full Service Online Marketing Agentur empfehlen wir unseren Kunden naturgemäß eine Kombination verschiedener Kanäle und Maßnahmen. Dafür gibt es gute Gründe: Wenn Sie sich nicht nur auf eine Trafficquelle verlassen, minimiert das Ihr Risiko erheblich. Google-Updates und Änderungen in Algorithmen der großen Social Media Plattformen haben schon manche Unternehmen erhebliche Umsätze gekostet. Traffic- und Umsatzverlust ist immer ärgerlich und ernst zu nehmen, aber wenn Sie nicht von einem Kanal abhängig sind, können Sie die Einbrüche zumindest teilweise abfangen. Im Content Marketing bedeutet das, dass Sie alle zur Verfügung stehenden Kanäle berücksichtigen und in der Strategie mitdenken. Welche Kanäle sind für welche Phase der Customer Journey wichtig? Denken Sie daran, dass es abhängig von der Branche im Durchschnitt 3 bis 10 Touchpoints braucht, bis ein Kaufabschluss zustande kommt. An einem Kaufabschluss können zum Beispiel diese Touchpoints beteiligt sein: Anzeige eines interessanten unterhaltsamen Posts in einem sozialen Netzwerk (Kanal Social, Contentformat Social Media Post) Googlesuche und Klick auf ein unbezahltes Ergebnis, das eine allgemeine Frage beantwortet und eine Lösung anbietet (Kanal SEO, Contentformat Blogpost) Googlesuche nach dem besten Produkt und Klick auf ein unbezahltes Ergebnis, das auf einen Testbericht oder Produktvergleich führt (Kanal SEO, Contentformat Blogpost oder PDF-Download) Googlesuche nach Kaufmöglichkeit und Klick auf eine Anzeige für das Produkt (Kanal SEA, Contentformat Produktseite oder Landing Page) Nach dem Kauf: Öffnen eines Newsletters und Klick auf einen Link zu einem Tutorial (Kanal E-Mail, Contentformat PDF-Tutorial oder Videotutorial) 10 Tipps für eine gute Content Marketing Strategie zur Leadgenerierung Unsere SEO und Content Warriors haben Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, die Ihre Contentplanung und -erstellung voranbringen. Eine gute Content Marketing Strategie ist eine komplexe Aufgabe, daher erheben unsere Tipps keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen Ihnen praktische Hinweise geben, die Sie sofort umsetzen können. 1 . Themen- und Keywordauswahl Auch wenn Sie im besten Fall in allen Phasen der User Journey sichtbar sind: Ihre Ressourcen und Budget sind begrenzt, sodass eine Priorisierung immer sinnvoll ist. Wenn die Leadgenerierung im Vordergrund steht, sind Keywords und Themen wichtiger, die dichter an einem Abschluss liegen. Einen Hinweis auf die Intention hinter einer Suchanfrage sind sogenannte “Keyword Modifier”, zum Beispiel: Anleitung, Tutorial, Ratgeber, wie kann ich…, warum, Beispiele, usw. Test, Vergleich, Rezensionen usw. Bester, Preis, günstigster, usw. Kaufen, Online Shop, bestellen, usw. Konzentrieren Sie sich auf Themen und Keywords, die am besten zu Ihrem Ziel passen. Analysieren Sie Ihren bestehenden Content darauf, welche Phase der Customer Journey und welche Intention er anspricht: vernachlässigen Sie Phasen, die wichtig sind? Wo liegen die größten Potenziale, die Sie noch nicht ausschöpfen? 2. Contentplanung Es gibt immer wieder aktuelle Themen, die Sie in Ihrem Content aufgreifen möchten, doch der grobe Plan sollte vorab erstellt werden. Für uns und unsere Kunden hat sich bewährt, einen Redaktionsplan für 1 - 3 Monate im Voraus zu erstellen. Dabei ist es wichtig, Trends im Blick zu behalten, aber auch “Evergreen Content” zu erstellen, der grundlegende Fragen und Themen anspricht und Ihnen dauerhaft Traffic und Leads bringen kann. Mischen Sie in Ihrem Contentplan aktuelle und Evergreen-Themen, legen Sie fest, welches primäre Ziel das jeweilige Content Piece verfolgt und und planen Sie gleichzeitig mit ein, über welche Kanäle Sie Ihren Content bewerben werden. 3 . SEO Content Marketing ist Teil der Suchmaschinenoptimierung, daher mag Ihnen der Hinweis auf SEO überflüssig erscheinen. Aus unserer Erfahrung wird es jedoch häufig vergessen, alle relevanten SEO-Kriterien zu berücksichtigen: haben Sie alle Elemente optimiert? Das bedeutet zum Beispiel die Optimierung von Metadaten (Title Tag und Meta Description) Headlines (Hauptüberschrift und Zwischenüberschriften) Bildern Interner Verlinkung Und natürlich der Text selbst: Haben Sie vorab ein Keywordset erstellt und dieses im Content verwendet? Gibt es schon ein Content Piece, das auf das Keyword optimiert wurde? Achten Sie darauf, dass unterschiedliche Seiten nicht in Konkurrenz stehen: Der Content auf Ihrer Website oder in Ihrem Online Shop sollte immer auf ein einzigartiges Keywordset optimiert werden, zu dem es bisher keine Inhalte und passende Seiten gibt. Natürlich können Sie Inhalte auf Social Media und im Newsletter recyclen, alle Inhalte, die von Google lesbar sind, sollten jedoch einzigartig sein und nicht um dieselben Keywords kämpfen. Mehr über die Grundlagen der OnPage Suchmaschinenoptimierung erfahren Sie in diesem Artikel. 4 . Landing Page Optimierung Wie sieht die Seite aus, auf der User landen, wenn sie auf ein Suchergebnis, eine Anzeige oder einen Link in einem Social Media Post geklickt haben? Denken Sie daran, dass der erste Eindruck wichtig ist, besonders bei neuen Besucherinnen und Besuchern, die das erste Mal Ihre Website besuchen. Ist die Seite nutzerfreundlich auf den wichtigsten Endgeräten? Wie ist die Nutzerführung? Ist es eine Landing Page, die auf einen Signup ausgerichtet ist, beispielsweise um einen “Leadmagneten” herunterzuladen, sollte das Design das widerspiegeln. In diesem Zusammenhang ist das Thema Conversion Optimierung entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg. 5 . Optimierung auf Conversion Denken sie bei jeder Contenterstellung daran: was soll die Leserin oder der Leser anschließend tun? Was ist der nächste Schritt? Was ist die Conversion? Das kann das Herunterladen eines PDF-Dokuments sein, das Anmelden zum Newsletter oder die Kontaktaufnahme. Vielleicht möchten Sie auch User dazu motivieren, sich weiter über Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen zu informieren, um dann anschließend Kontakt aufzunehmen. Fehlt zum Beispiel der Call to Action am Ende eines Blogposts, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass User abspringen und die Seite verlassen. Nutzen Sie die Chance, Ihre User in die nächste Phase der Customer Journey zu bringen. Berücksichtigen Sie alle Instrumente der Conversion Optimierung: vielleicht können Sie Call to Actions oder Sign Up Forms in den Content einbauen. Achten Sie auch darauf, sich auf eine Conversion zu beschränken und diese besonders deutlich zu machen. User, die unsicher sind, was der nächste Schritt ist (Newsletter-Signup, Kontaktanfrage, Klick auf den nächsten Blogpost), springen im Zweifel ab und führen gar keine Handlung aus. 6 . Aufbau einer Autorität Mit jedem Content Piece, das Sie erstellen, haben Sie die Möglichkeit Trust aufzubauen und sich als Autorität in Ihrer Branche zu präsentieren - vor Ihrer Zielgruppe und Google. Zeigen Sie, dass Sie Erfahrung und Know-How mitbringen, aber berücksichtigen Sie auch, für wen Sie schreiben. Vor allem im B2C-Bereich ist Fachsprache nur selten angemessen. Erstellen Sie dagegen Inhalte für B2B-Leads, die an Expertinnen und Experten gerichtet sind, ist die entsprechende Sprache auch angebracht und wichtig. Wenn Google Sie als Autorität erkennt, verschafft Ihnen das einen Vorteil in Sichtbarkeit und Rankings in den Suchergebnissen. Suchmaschinen erkennen Autorität zum einen daran, dass Sie viele Inhalte rund um Ihr Thema bereitstellen, zum anderen auch daran, dass Ihre Marke oder Ihr Unternehmensname viel gesucht wird. Alle Maßnahmen, die Ihr Unternehmen sichtbarer machen und Sie ins Bewusstsein Ihrer Zielgruppe rücken, zahlen daher auch auf eine bessere Suchmaschinenoptimierung ein. 7 . Am Wettbewerb messen Der Maßstab in der Contenterstellung ist der Wettbewerb - vor allem, wenn Sie Ihren Content für Suchmaschinen optimieren möchten. Was gibt es schon zum Thema? Welche Seiten und Inhalte werden für Ihre wichtigsten Keywords gefunden? Wie lang sind die Texte, wie tiefgründig behandeln sie das Thema? Was können Sie besser machen als die Konkurrenz? Können Sie neue Aspekte hinzufügen (“Content Gaps”)? Die unbescheidene Aufgabe ist, Content zu erstellen, der besser ist als alles, was Sie in den Top10 für das Keyword sehen. Wie können Sie alle relevanten Aspekte behandeln, alle Fragen beantworten - und etwas hinzufügen? Das mag viel Aufwand sein, aber es gilt zumindest in der Suchmaschinenoptimierung: Qualität vor Quantität. Erstellen Sie lieber wenige ausführliche sehr gute Content Pieces als viele oberflächliche kurze. So werden Sie zur Autorität in Ihrem Thema. 8 . Medien nutzen Die Wettbewerbsanalyse gibt Ihnen einen ersten Hinweis darauf, ob Google für Ihr Thema Content mit Medien gut rankt. Nutzen alle Wettbewerber in den Top10 viele Bilder oder sogar Videos sollten Sie das berücksichtigen. Wie können Sie relevante Bilder oder Videos nutzen und den Content damit aufwerten? Auch aus Usersicht sind Medien eine sehr gute Idee. Denken Sie auch daran, diese Medien zu optimieren. Bilder und Videos werden in den Suchergebnissen angezeigt und ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich. Wenn die Bildersuche für Ihr Thema also eine wichtige Rolle spielt, ist Bilder-SEO eine weitere Chance für die Leadgenerierung. Das Gleiche gilt für YouTube: wird Ihr Thema viel bei YouTube gesucht? Nutzen Sie die Chance, bei der zweitgrößten Suchmaschine sichtbar zu sein. 9 . Content-Verbreitung Die Erstellung von Content ist nur ein Teil des Aufwands. “Create and they will come” gilt in Zeiten der Content-Schwemme im Internet nur noch sehr begrenzt. Gut optimierter Content wird zwar User anziehen, deutlich größer sind die Chancen, wenn Sie diesen Content zusätzlich aktiv bewerben. Welche Kanäle und Maßnahmen sich für die Content-Verbreitung anbieten, hängt davon ab, welche Arten von Content Sie auf welchen Kanälen erstellen. Für Blogposts haben sich beispielsweise bewährt: Social Media: Bewerben Sie Ihre Blogposts über alle Ihre Social Media Plattformen (Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn usw.)? Newsletter: Verschicken Sie einen Newsletter? Nutzen Sie die Gelegenheit auf Ihre neusten Blogposts hinzuweisen! E-Mail Signatur: Jeden Tag werden unzählige E-Mails verschickt. Nutzen Sie Ihre Signatur als kostenfreien “Werbeplatz” und linken Sie zu wichtigen Blogposts oder neuen Leadmagneten. Outreach: Möchten Sie Backlinks aufbauen, ist Outreach eine effektive, wenn auch zeitintensive Strategie. Vernetzen Sie sich, nehmen Sie Kontakt auf mit relevanten Personen und Unternehmen, für deren Zielgruppe Ihr Content relevant ist. 10 . Monitoring und kontinuierliche Optimierung Die Erstellung von optimiertem Content ist der erste Teil der Aufgabe; mit der Veröffentlichung ist es jedoch noch nicht getan. Beobachten Sie, wie der erstellte Content performt, um daraus zu lernen und ggf. nachzuoptimieren. Wie oft wurde die Seite aufgerufen? Wie viel Traffic wurde über welche Kanäle generiert? Wie viel Referral Traffic kam über Gastbeiträge? Wie entwickeln sich die Rankings? Wie viele SIgnups oder Käufe kamen über den Content zustande? Wie die meisten Online Marketing Maßnahmen ist auch Content Marketing nicht statisch, sondern bedarf der kontinuierlichen Beobachtung und Anpassung. Warrior Support für Ihr Content Marketing Möchten Sie eine effektive Content Strategie für Ihr Unternehmen ausarbeiten? Unsere SEO Warriors bringen viel Erfahrung im Content Marketing für verschiedene Unternehmen und Branchen mit und unterstützen Sie gern. Von der Themen- und Keywordanalyse über die Identifizierung von ungenutzten Potenzialen und die Erstellung eines Redaktionsplans bis hin zur Erstellung und Verteilung von Content - wir unterstützen Sie in allen Phasen der Leadgenerierung mit Hilfe von Content! Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf! Hat dir der Blog gefallen? Jetzt weiterempfehlen! Facebook Twitter Telegram Linkedin Envelope Whatsapp AUTOR*IN
2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
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Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
Weitere Beiträge anzeigen
2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind
14.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 4/4) Willkommen in der Zukunft. Oder besser gesagt: Willkommen in der Gegenwart des Jahres 2026. In den vorangegangenen Teilen haben wir den Traffic-Crash analysiert und die neuen Werbetools beleuchtet. Zum Abschluss dieser Serie wagen wir den Blick auf das, was gerade entsteht: Das "Agentic Web". Die größte Veränderung, die uns bevorsteht, ist nicht, wie Menschen suchen, sondern wer sucht. Wir erleben den Übergang von der Informationsbeschaffung zur Aufgaben-Erledigung. "Preferred Sources": Die Demokratisierung des Algorithmus Beginnen wir mit einer Technologie, die bereits da ist und SEO für immer verändern wird: "Preferred Sources". Ende 2025 rollte Google dieses Feature global aus. Nutzer*innen können nun aktiv Nachrichtenquellen und Publisher markieren (mit einem Stern), die sie bevorzugen. Warum ist das revolutionär? Bisher war SEO ein technischer Kampf gegen einen anonymen Algorithmus. Jetzt wird Brand Loyalty zum direkten Rankingfaktor. Wenn Nutzer*innen deiner Seite als "Preferred Source" markiert, erhalten deine Inhalte einen permanenten Boost in seinem Feed – völlig unabhängig davon, was das nächste Core Update sagt. Das bedeutet: Community > Keywords: Eine kleine, loyale Fanbasis ist wertvoller als breiter, volatiler Traffic. Trust als Metrik: Du musst deine Nutzer*innen aktiv dazu motivieren, deine Marke als bevorzugte Quelle zu wählen. Das ist der neue Newsletter-Signup. "Live with Search": Die Welt durch die Kamera sehen SEO war bisher textbasiert. Mit "Live with Search" wird es multimodal. Nutzer*innen können nun via Kamera und Sprache in Echtzeit mit Google interagieren. Ein Nutzer filmt ein Regal im Baumarkt und fragt: "Welcher dieser Dübel hält in einer Rigips-Wand?". Dank des neuen Gemini Native Audio Modells antwortet Google flüssig, wie ein menschlicher Berater im Ohr. Die Implikation für Marken: Ihre Produkte müssen visuell identifizierbar sein. Verpackungsdesign wird zu SEO. Und: deine Website muss Fragen beantworten, die man stellt, während man das Produkt ansieht, nicht nur, während man danach sucht. "Agentic Search": Vom Suchen zum Erledigen Der Begriff des Jahres 2026 lautet "Agentic Search". Ein KI-Agent (Agent) ist mehr als ein Chatbot. Ein Chatbot gibt Informationen. Ein Agent handelt. Suche 2024: "Zeig mir Flüge nach London." Agentic Search 2026: "Buche mir den günstigsten Flug nach London am Freitag, nimm meinen bevorzugten Sitzplatz am Gang und trag es in meinen Kalender ein." Experten prognostizieren, dass der Markt für KI-Agenten bis 2030 auf über 50 Milliarden Dollar explodieren wird. Für uns bei internetwarriors.de bedeutet das eine radikale Umstellung der "Search Everywhere Optimization" (SEO). Wenn dein "Besucher" ein Bot ist, braucht er kein schönes Design. Er braucht APIs, klare Schema.org-Strukturen und fehlerfreie Logik. Wir optimieren Websites nicht mehr nur für menschliche Augen, sondern für maschinelle Aktoren. Gemini in Translate: Der globale Wettbewerb Zu guter Letzt fällt die letzte Bastion: Die Sprachbarriere. Mit der Integration von Gemini in Google Translate werden Übersetzungen kontextsensitiv und kulturell nuanciert. Ein US-Shop kann dank Echtzeit-Übersetzung plötzlich den deutschen Markt bedienen, als wäre er lokal ansässig. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: Der Wettbewerb wird global. Aber auch Ihre Chancen werden global. Fazit: Das Jahr der Entscheidung Die Transformation der Suche 2026 ist keine Bedrohung für diejenigen, die Qualität bieten. Redundante Informationen sterben aus (Dezember-Update). Transaktion und Expertise gewinnen (Liz Reid Theorie). Werbung wird intelligent und kontextbasiert (AI Max). Markenbindung schlägt Algorithmus (Preferred Sources). Bei internetwarriors sind wir bereit für diese Ära. Wir helfen dir, nicht nur gefunden zu werden, sondern gewählt zu werden – von Menschen und von Agenten. Lass uns gemeinsam deine Strategie für 2026 besprechen. Vereinbare jetzt einen Termin .
Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen
13.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 3/4) In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die wirtschaftliche Theorie hinter Googles Transformation ("Expansionary Moment") und die brutale Realität des Dezember-Updates für SEOs analysiert. Doch während SEOs noch Wunden lecken, müssen SEA-Manager*innen (Search Engine Advertising) ihre Waffen neu schmieden. Das Jahr 2026 markiert das Ende der klassischen Keyword-Dominanz. Mit der Einführung von "AI Max for Search" und der Öffnung des "AI Mode" für Werbung hat Google die Spielregeln der Monetarisierung grundlegend geändert. Wer heute noch versucht, exakte Keywords ("Exact Match") gegen eine KI zu bieten, kämpft mit Pfeil und Bogen gegen Drohnen. In diesem Artikel dekonstruieren wir die neue Werbe-Infrastruktur und zeigen, wie du Anzeigen in einer Welt schaltest, in der Nutzer*innen nicht mehr suchen, sondern sich unterhalten. AI Max: Der "Intent Engine" ersetzt das Keyword Lange Zeit war "Performance Max" (PMax) das Allheilmittel für Googles Inventar. Doch für reine Suchkampagnen gab es eine Lücke. Diese wird nun durch "AI Max for Search" geschlossen, ein Tool, das Google als "One-Click Power-Up" vermarktet. Das Problem mit Keywords Stell dir vor, Nutzer*innen suchen: "Ich brauche ein Auto für 3 Kinder und einen Hund, das elektrisch fährt und unter 50.000 Euro kostet." Früher musstes du auf Kombinationen wie "Elektro SUV", "Familienauto günstig" oder "7-Sitzer" bieten. Es musste also geraten werden, was die Nutzer*innen eingeben. AI Max dreht dieses Prinzip um. Es analysiert nicht die Wörter (Strings), sondern die Absicht (Intent). Wie AI Max funktioniert AI Max nutzt deine Website und Ihre Assets als Basis. Wenn Nutzer*innen die oben genannte komplexe Anfrage stellt, versteht die KI den Kontext ("Familie + Platzbedarf + Budgetgrenze"). Sie scannt Ihre Landing Page, findet Ihr Modell "E-Family Van", generiert dynamisch eine passende Headline (z.B. "Der perfekte E-Van für Ihre 5-köpfige Familie") und spielt die Anzeige aus – selbst wenn du das Keyword "Hund" nie gebucht hast. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Beta-Tests zeigen eine Steigerung der Conversions um 27% bei ähnlichem CPA (Cost per Acquisition) im Vergleich zu reinen Keyword-Kampagnen. Strategischer Rat: Keywords werden zu bloßen "Signalen". Ihre Landing Page und Ihre Creative Assets (Bilder, Texte) werden zum eigentlichen Targeting. Wenn Ihre Landing Page die Frage nicht beantwortet, kann AI Max keine Anzeige generieren. Der "AI Mode": Anzeigen in der Unterhaltung Der "AI Mode" ist Googles Antwort auf ChatGPT und Perplexity – eine rein konversationelle Oberfläche, die komplexe, mehrstufige Anfragen bewältigt. Die entscheidende Frage für Advertiser war lange: Wo ist hier Platz für Werbung? Die Antwort lautet: Sponsored Responses . Integration statt Unterbrechung Im Gegensatz zur klassischen Suche, wo Anzeigen oft als Störfaktor wahrgenommen werden, integriert Google Anzeigen im AI Mode nahtlos in den Dialog. Szenario: Nutzer*innen planen eine Reise nach Tokio und fragt den AI Mode nach Hotels in der Nähe des Shibuya Crossing mit Pool. Werbung: Statt eines Banners erscheint Ihr Hotel als Teil der Antwort, markiert als "Gesponsert", inklusive Bild und direktem Buchungslink. Da Anfragen im AI Mode "2x bis 3x länger" sind als in der klassischen Suche, erhält der Algorithmus wesentlich mehr Kontextsignale. Das ermöglicht ein Targeting von bisher unerreichter Präzision. Ein Nutzer, der so spezifisch fragt, befindet sich tief im Funnel. Die Klickrate mag sinken, aber die Conversion-Rate steigt. Die neue Währung: Assets Um in AI Max und AI Mode stattzufinden, benötigst du "Rohmaterial". Die KI baut die Anzeige in Echtzeit zusammen. Das bedeutet für dich: Visuelle Exzellenz: Du brauchst hochwertige Bilder und Videos. AI Max priorisiert visuelle Elemente, um "Rich Cards" im Chat zu erstellen. Strukturierte Daten: Dein Produkt-Feed (Merchant Center) muss makellos sein. Die KI muss wissen, ob der Schuh "wasserdicht" ist, um ihn auf die Frage "Laufschuhe für Regen" ausspielen zu können. Broad Match + Smart Bidding: Dies ist die technische Voraussetzung. "Exact Match" schneidet dich von den neuen KI-Oberflächen ab. Du müsstest dem Algorithmus die Leine lassen (Broad Match), ihn aber über das Ziel (Smart Bidding auf ROAS/CPA) steuern. Fazit für Teil 3 Wir bewegen uns von einer "Search Engine" zu einer "Answer Engine". Werbung muss zur Antwort werden. Werbebanner sterben aus; hilfreiche, kontextsensitive Produktvorschläge übernehmen. Wird deine Keyword-Listen nicht weg, aber behandeln sie als das, was sie sind: Relikte aus einer Zeit, als wir noch in "Telegrafensprache" mit Maschinen sprachen. Benötigen Sie Hilfe bei der Umstellung auf AI Max? Das SEA-Team von internetwarriors auditiert Ihr Konto und macht es fit für 2026.
Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt
12.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 1 - Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 2/4) Während Liz Reid in Interviews die wirtschaftliche Stabilität der Google-Suche betonte, spielten sich in den Serverräumen und Marketingabteilungen weltweit Dramen ab. Das "December 2025 Core Update" wird als eines der volatilsten und härtesten Updates in die Geschichte eingehen. Es war nicht nur eine Korrektur; es war ein Systemwechsel. In diesem zweiten Teil analysieren wir die forensischen Daten des Updates, erklären, warum "Redundanz" das neue "Spam" ist, und zeigen dir mit dem neuen Feature "Preferred Sources" einen Ausweg aus der Abhängigkeit. Holiday Havoc: Das Timing des Schreckens Das Update begann am 11. Dezember 2025 um 9:25 Uhr PT und zog sich bis zum 1. Januar 2026 hin. Für E-Commerce und werbefinanzierte Publisher war dieses Timing – mitten im umsatzstärksten Quartal – der "Holiday Havoc". Die Auswirkungen waren brutal und sofort messbar: Traffic-Kollaps: Hunderte von Webseitenbetreibern meldeten Rückgänge der täglichen Besucherzahlen zwischen 70% und 85% . Discover ist tot (für viele): Besonders hart traf es Google Discover. Ein Publisher dokumentierte einen Rückgang der Impressionen um 98% innerhalb weniger Tage vor der offiziellen Ankündigung. Da Discover für viele News-Seiten mittlerweile bis zu zwei Drittel des Traffics ausmachte, kam dies einer Existenzbedrohung gleich. Volatilitäts-Index: Der SISTRIX Update Radar verzeichnete am Tag der Ankündigung einen Wert von 3.54 – ein massiver Ausschlag, der weit über normalen Schwankungen liegt. Die "Zweite Welle": Warum es zweimal weh tat Unsere Analysen bei internetwarriors zeigen ein ungewöhnliches Muster. Nach dem initialen Absturz am 11. Dezember gab es eine trügerische Ruhe, gefolgt von einer "Zweiten Welle" der Volatilität um den 20. Dezember. Wir interpretieren dies als zweistufigen Filterprozess: Phase 1 (Inhalt): Der Algorithmus scannte auf statische Qualitätsmerkmale und vor allem auf Redundanz. Phase 2 (User Signals): In der zweiten Welle wurden die Nutzerdaten der neuen AI Overviews ausgewertet. Seiten, die zwar noch rankten, aber im Vergleich zur KI-Antwort keine Klicks oder hohe Absprungraten generierten, wurden nachträglich abgewertet. Das neue Ranking-Gift: Redundanz Warum hat es so viele etablierte Seiten getroffen? Die Antwort liegt in der Natur der AI Overviews. Früher war eine Seite wertvoll, wenn sie Informationen gut zusammenfasste. Heute macht das die KI. Das Dezember-Update bestrafte Redundanz. Wenn Ihre Seite lediglich Fakten wiederholt, die im "Knowledge Graph" von Google bereits vorhanden sind (z.B. "Wie groß ist Liz Reid?"), ist Ihre Seite technisch überflüssig. Sie bieten keinen Mehrwert gegenüber der KI. Google hat seine "Helpful Content"-Signale nun fest in den Kern-Algorithmus integriert. "Helpful" bedeutet heute: Bietet diese Seite eine Perspektive, eine Erfahrung oder Daten, die die KI nicht halluzinieren oder aggregieren kann? Der Hoffnungsschimmer: "Preferred Sources" Doch Google nahm nicht nur, Google gab auch. Parallel zum Update und der Volatilität rollte Google das Feature "Preferred Sources" global aus. Dies ist vielleicht die wichtigste strategische Neuerung für 2026. Was ist es? Nutzer*innen können in den Sucheinstellungen oder direkt bei den "Top Stories" ihre bevorzugten Nachrichtenquellen markieren (durch einen Stern). Der Effekt: Inhalte dieser Quellen erhalten einen permanenten Ranking-Boost im persönlichen Feed der Nutzer*innen und erscheinen in einer eigenen Sektion "From your sources". Das ändert die Spielregeln der SEO fundamental. Bisher war SEO ein Kampf um den Algorithmus. Ab jetzt ist es auch ein Kampf um Brand Loyalty. Ein kleiner Nischen-Blog kann die großen Verlage ausstechen, wenn er eine loyale Community hat, die ihn aktiv als "Preferred Source" markiert. Wir sehen hier eine Demokratisierung des Algorithmus: Die Nutzer*innen entscheidet mit, wer rankt, nicht nur die KI. Ihre Überlebensstrategie für Q1 2026 Basierend auf diesen Daten empfehlen wir unseren Kund*innen folgende Sofortmaßnahmen: Redundanz-Audit: Überprüfe deinen Content. Wenn du einen Artikel hast, der von ChatGPT in 10 Sekunden genauso gut geschrieben werden könnte, lösche oder überarbeite ihn. Füge exklusive Daten, Expertenmeinungen oder Videos hinzu. Die "Star"-Kampagne: Starte Kampagnen, um die Nutzer*innen dazu zu bringen, dichals "Preferred Source" zu markieren. Erklären den User*innen, wie es geht. Das ist der neue Newsletter-Signup. Diversifizierung: Verlasse dich nicht allein auf Google Discover. Der 98%-Absturz zeigt, wie volatil dieser Kanal ist. Das Dezember-Update war schmerzhaft, aber es hat den Markt bereinigt. Wer jetzt noch steht, hat Substanz. Doch wie monetarisiert man diese Substanz in einer Welt, in der Keywords an Bedeutung verlieren? In Teil 3 unserer Serie tauchen wir tief in die neue Werbewelt von AI Max und AI Mode ein und zeigen dir, wie Anzeigen geschaltet werden, wenn keiner mehr sucht.
Warum "Zero-Sum" ein Irrtum ist und die Suche gerade erst beginnt
09.01.2026

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Growth Marketing

Hier findest du alle Teile unserer Blogserie: Teil 2 - Das "December 2025 Core Update" und wie man die Sichtbarkeit zurückgewinnt | findest du hier Teil 3 - Werben im Zeitalter der Konversation – Warum Keywords nicht mehr genügen | findest du hier Teil 4 - 2026 und das Zeitalter der Agentic Search - Wenn Kunden keine Menschen mehr sind | findest du hier ————— Blogserie: Die Transformation der Suche 2026 (Teil 1/4) Wenn wir auf das Jahr 2025 zurückblicken, sehen wir ein Schlachtfeld. Es war das Jahr, in dem die theoretischen Diskussionen über KI im Marketing plötzlich blutiger Ernst wurden. Es war das Jahr, in dem Publisher Panik bekamen, Börsenkurse wackelten und Google-Vizepräsidentin Liz Reid im Wall Street Journal einen Satz sagte, der in die Geschichte des digitalen Marketings eingehen wird: "We are in an expansionary moment." Für viele unserer Kund*innen bei internetwarriors. fühlte es sich im Dezember 2025 jedoch nicht nach Expansion an, sondern nach Kontraktion. Doch die Daten zeigen ein komplexeres Bild. In diesem ersten Teil unserer vierteiligen Serie zum Jahresauftakt 2026 analysieren wir die makroökonomische Ebene der "neuen Suche". Wir dekonstruieren Googles Strategie und erklären, warum das klassische SEO-Denken in "Klicks" einem neuen Denken in "Transaktionen" weichen muss. Die Angst vor dem Nullsummenspiel Bis Ende 2025 dominierte in der SEO-Branche eine einfache, angstgetriebene Rechnung: Das "Nullsummenspiel" (Zero-Sum Game). Die Logik dahinter schien unwiderlegbar: Wenn eine KI (sei es ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews) die Antwort direkt gibt, klicken Nutzer*innen nicht mehr auf die Website. 1 KI-Antwort = 1 verlorener Klick für den Publisher Ergo: Das Ökosystem schrumpft Diese Angst war der Treibstoff für die Volatilität, die wir Ende des Jahres sahen. Doch im Dezember 2025 trat Liz Reid, VP of Search bei Google, in einem viel beachteten Interview mit dem Wall Street Journal dieser These entgegen. Ihre Kernaussage: Wir betrachten den Kuchen als statisch, während er in Wahrheit wächst. Die Theorie des "Expansionary Moment" Reid argumentierte, dass wir uns in einem "expansionary moment" befinden. Durch die Fähigkeit der KI, komplexere Fragestellungen zu verarbeiten ("Plan mir eine 3-tägige Reise nach Paris mit Kindern unter 500 Euro"), entsteht eine induzierte Nachfrage (Induced Demand). Früher hätten Nutzer*innen diese komplexe Frage in zehn einzelne Suchanfragen zerlegt – oder sie gar nicht erst gestellt, weil sie wussten, dass Google daran scheitern würde. Heute stellen sie die Frage. Das Paradoxon, das Reid beschreibt, ist entscheidend für Ihre Marketing-Strategie 2026: "Making these things easier causes people to ask more questions... to get more help." Selbst wenn die Klickrate (CTR) pro einzelner Suchanfrage sinkt, weil die KI die Antwort liefert, steigt das totale Suchvolumen so massiv an, dass der absolute Traffic stabil bleibt oder sogar wächst. Reid betont: "Those two things end up balancing out." Für die Webseitenbetreiber*innen bedeutet das: Der Traffic wird nicht verschwinden, aber er wird sich verlagern. Die einfachen Fragen ("Wie hoch ist der Eiffelturm?") sind für Sie verloren. Die komplexen Fragen ("Welches Hotel in Paris bietet Babysitting und liegt zentral?") werden explodieren. Das "Schuh-Paradoxon": Information vs. Transaktion Einer der wichtigsten strategischen Hinweise für 2026 versteckt sich in Reids "Schuh-Beispiel". Auf die Frage nach der Bedrohung des Geschäftsmodells antwortete sie trocken: "If the ads are for shoes, you might get an answer on AI overviews, but you still have to buy the shoes. None of the AIs substitute the need for the actual pair of shoes." Dieser Satz ist Gold wert. Er zieht eine harte Trennlinie durch das Internet: Informations-Arbitrage (Gefährdet): Webseiten, die nur Informationen von anderen aggregieren (z.B. "Die 10 besten Laufschuhe"), werden durch die KI ersetzt. Die KI ist der bessere Aggregator. Transaktions-Ursprung (Sicher): Webseiten, die das Ding an sich haben (den Schuh, das Hotelzimmer, die Dienstleistung), sind unersetzbar. Für unsere Kunden*innen bei den internetwarriors bedeutet das: Wenn dein Geschäftsmodell darauf basiert, Traffic abzufangen und weiterzuleiten, ohne eigenen Mehrwert zu bieten, war 2025 dein letztes gutes Jahr. Wenn du aber das Produkt oder die Expertise besitzt , beginnt jetzt deine goldene Ära. Die Stabilität der Werbeeinnahmen: Ein Blick in die Bücher Viele Analysten erwarteten, dass Googles Werbeeinnahmen einbrechen würden, wenn Nutzer*innen weniger klicken. Doch die Zahlen zeigen Stabilität. Liz Reid bestätigte, dass die Werbeeinnahmen im Umfeld von AI Overviews "relativ stabil" geblieben sind. Warum? Weil die neuen Suchanfragen im AI Mode (dazu mehr in Teil 3) oft 2- bis 3-mal länger sind als klassische Keywords.1 Längere Anfragen bedeuten mehr Kontext. Mehr Kontext bedeutet präziseres Targeting. Nutzer*innen, welche "Laufschuhe" suchen, stöbert vielleicht nur. Nutzer*innen, die "Laufschuhe für Marathon unter 3 Stunden bei Regen" suchen, haben die Kreditkarte schon in der Hand. Die Klicks werden weniger, aber sie werden wertvoller. Wir bewegen uns von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit (Traffic) zu einer Ökonomie der Absicht (Intent). Fazit und Ausblick Das Jahr 2025 hat uns gelehrt, dass Google bereit ist, sein eigenes Kerngeschäft zu kannibalisieren, um im KI-Rennen vorne zu bleiben. Für Unternehmen bedeutet das: Keine Panik vor dem Traffic-Verlust bei einfachen Keywords. Konzentrieren Sie sich auf die komplexen Fragen und die Transaktion. Doch während die Führungsebene bei Google von Expansion spricht, sah die Realität für viele SEOs im Dezember 2025 anders aus. Im nächsten Teil dieser Serie analysieren wir das "December 2025 Core Update" – ein algorithmisches Blutbad, das genau diese neue Realität erzwungen hat. Hast du Fragen zu deiner Traffic-Entwicklung 2025? Das internetwarriors Team analysiert gerne deine Daten und hilft dir, die neuen Chancen zu nutzen.
Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit – Empirische Studie 11/2025
24.11.2025

Moritz
Klussmann
Kategorie:
SEO

Es gibt Momente im digitalen Marketing, in denen sich die Spielregeln nicht nur leicht anpassen, sondern komplett neu geschrieben werden. Wir befinden uns genau jetzt in einem solchen Moment. Seit Oktober 2025 ist der Google AI Mode in Deutschland verfügbar und er ist Googles Antwort auf ChatGPT. Viele Marketer*innen und SEOs haben darauf gewartet, doch die Realität trifft viele härter als erwartet. Einleitung: Das SEO-Beben, das wir kommen sahen Jahrelang galt das Mantra: "Optimiere für die Top 3, und der Traffic gehört dir." Doch unsere neueste empirische Studie bei internetwarriors zeigt ein anderes Bild. Ein Bild, das für traditionelle SEO-Strategien beunruhigend, für anpassungsfähige Unternehmen aber voller Chancen steckt. Die wichtigste Erkenntnis vorab: Ein Top-Ranking in der klassischen Google-Suche ist keine Garantie mehr, um in den Large Language Models (LLMs) stattzufinden. Tatsächlich zeigt unsere Datenanalyse, dass über 60 % der Quellen, die der AI Mode zitiert, nicht einmal in den Top 50 der organischen Suche auftauchen. Was bedeutet das für deine Sichtbarkeit bei Google ? Es bedeutet, dass wir SEO neu denken müssen. In diesem Artikel tauchen wir tief in unsere Analyse von über 3.000 URLs ein und zeigen dir, wie du deine Strategie anpassen musst, um im Zeitalter der AI Search nicht unsichtbar zu werden. Die Studie: Ein Blick unter die Haube der KI Bevor wir zu den strategischen Implikationen kommen, ist es wichtig, die Datengrundlage zu verstehen. Wir wollten uns nicht auf Bauchgefühle verlassen, sondern empirische Fakten schaffen. Unser Studien-Setup: Wir haben eine umfassende Analyse durchgeführt, die folgende Parameter umfasste: Umfang: 240 verschiedene Prompts (Suchanfragen). Vielfalt: 12 unterschiedliche Branchen, von E-Commerce und Pharma bis hin zu Finanzen und Energie. Datenbasis: Insgesamt wurden 3.109 URLs identifiziert und analysiert, die von der Google AI als Quellen (Citations) ausgegeben wurden. Ziel: Wir wollten wissen, welche Typen von Websites verlinkt werden, welche Content-Formate gewinnen und wie stark die Überschneidung zur klassischen Suche ist. Die Methodenübersicht unserer Studie Diese Datenbasis liefert uns den bisher klarsten Blick darauf, wie Google im AI Mode Informationen auswählt und präsentiert. Der Schock für klassisches SEO: Die 60%-Lücke Dies ist der Punkt, an dem wir uns ehrlich machen müssen: Das klassische SEO Playbook hilft nur noch bedingt, um die Sichtbarkeit im AI Mode zu erhöhen. Unsere quantitativen Analysen förderten eine Statistik zutage, die jeden SEO-Manager aufhorchen lassen muss: "Über 60% der Citations im AI Mode sind NICHT in den Google Top 50 Ergebnissen der klassischen Suche zu finden." Lass uns das kurz sacken lassen. Selbst wenn du extrem viel Budget und Zeit investiert hast, um für ein Keyword auf Seite 1, 2 oder 3 zu ranken – die KI ignoriert dich in mehr als der Hälfte aller Fälle zugunsten anderer Quellen. Noch drastischer wird es, wenn wir uns die absolute Spitze ansehen: Nur 21,97 % der im AI Mode verlinkten URLs finden sich auch in den Top-10-Ergebnissen der klassischen Google-Suche. Was bedeutet das für "Google Ranking verbessern"? Es bedeutet, dass die Algorithmen, die das organische Ranking bestimmen (Backlinks, technische SEO, Core Web Vitals), nicht deckungsgleich mit den Auswahlkriterien der LLMs (Large Language Models) sind. Die KI sucht nach anderen Signalen. Sie sucht nach semantischer Relevanz, Informationsdichte und Kontext , nicht zwingend nach der Domain mit dem höchsten Authority Score. Wer heute nur auf das klassische Google Ranking optimieren setzt, optimiert an der Zukunft vorbei. Wir sehen eine Entkopplung der beiden Such-Modi. Überschneidung der AI Mode Links mit den organischen Top 10 Ergebnissen Unsere Daten zeigen zudem spannende Unterschiede zwischen den verschiedenen KI-Engines. Während sich Google AI Mode und Perplexity noch zu knapp 30 % überschneiden, wählt ChatGPT völlig andere Quellen (unter 10 % Überschneidung). Das "Winner-takes-it-all"-Prinzip der alten SEO-Welt, wo Platz 1 überall gewinnt, ist vorbei. Wer sind die Gewinner im AI Mode? (Websites & Content) Wenn die klassischen Top-Rankings nicht mehr ausschlaggebend sind, wer profitiert dann? Unsere Analyse der Website-Typen liefert klare Antworten, wie du deine KI Content Strategie ausrichten solltest. Brand-Websites und E-Commerce: Das Fundament steht Die gute Nachricht für Marken: Brand-Websites (44,26 %) und E-Commerce-Shops (10,57 %) machen zusammen über die Hälfte aller Verlinkungen aus. Das bedeutet, dass Google auch im AI Mode vertrauenswürdigen Markenquellen den Vorzug gibt. Aber – und das ist ein großes Aber – es kommt darauf an, welche Unterseiten verlinkt werden. Digitale PR ist der neue Backlink-Aufbau Auffällig ist der Anstieg von News/Journalismus-Seiten (10,19 %) und Vergleichsportalen (10,29 %). Zusammen machen sie über 20 % der Quellen aus. Interpretation: Die KI validiert Informationen durch Dritte. Wenn deine Marke oder dein Produkt in einem renommierten Nachrichtenartikel oder einem unabhängigen Vergleichsportal erwähnt wird, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die KI diese Informationen aufgreift und dich als Quelle nennt. Digitale PR wird damit wichtiger als der klassische, technische Linkaufbau. Foren sind (noch) überschätzt Entgegen dem Hype um "Reddit-SEO" zeigen unsere Daten, dass Foren und Community-Seiten weniger als 3 % der erwähnten Links ausmachen. Eine reine Strategie, die nur auf User Generated Content setzt, greift also zu kurz. Typ von Websites, die im AI Mode verlinkt werden. Content-Metamorphose: Weg vom Verkauf, hin zur Orientierung Vielleicht die wichtigste Erkenntnis der Studie betrifft die Art des Contents . Hier müssen Unternehmen am schnellsten umdenken. Reine Verkaufstexte verlieren an Relevanz. Die KI versteht die Suchintention (Search Intent) viel granularer. Wenn Nutzer*innen den AI Mode nutzen, suchen sie oft nach Zusammenfassungen, Erklärungen oder Vergleichen – nicht direkt nach einem "Kaufen"-Button. Unsere Daten sprechen eine deutliche Sprache: Blogartikel dominieren: 41,23 % aller verlinkten URLs sind Blogartikel oder blog-ähnlicher Content. Listicles funktionieren: Mit 12,35 % sind Listen (z.B. "Die 10 besten...") das zweithäufigste Format. Hilfe-Seiten verlieren: Reine FAQ- oder Hilfe-Seiten liegen nur bei 4,67 %. Warum ist das so? Listicles und gut strukturierte Blogartikel bieten der KI "futtergerechte" Informationen. Sie bieten Orientierung und Struktur, die das Sprachmodell leicht extrahieren und neu zusammensetzen kann. Eine reine Produktseite bietet oft zu wenig Kontext. Eine trockene FAQ-Seite ist oft zu spezifisch und bietet nicht den umfassenden Kontext, den die KI für eine generierte Antwort benötigt. Art von Content Das Fazit für deine Content-Strategie: Content, der Orientierung bietet, gewinnt. Unternehmen müssen weg von reinem Sales-Content und hin zu informativen, nutzerzentrierten Inhalten, die Fragen umfassend beantworten. GEO (Generative Engine Optimization): Die neue Ära der Optimierung für Google Wir müssen aufhören, nur "SEO" zu sagen, wenn wir eigentlich Sichtbarkeit in KI-Systemen meinen. Der Fachbegriff, der sich hier herauskristallisiert, ist GEO (Generative Engine Optimization) . Basierend auf unserer Studie lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen für GEO ableiten: On-Page GEO ist ein großer Hebel: Da Brand-Websites so stark vertreten sind, hast du die Kontrolle. Optimiere deine informativen Bereiche. Sorge dafür, dass deine Blogartikel klare Strukturen, Listen und prägnante Zusammenfassungen enthalten. Informational vor Transactional: Bei Prompts mit informativer Suchintention ist die Chance höher, auch mit guten Rankings in den AI Mode zu kommen. Investiere in High-Level-Content, der Themen erklärt, statt nur Produkte zu bewerben. Erweitere deine PR-Arbeit: Sorge dafür, dass du auf News-Seiten und in Vergleichsportalen stattfindest. Die KI vertraut diesen Quellen. Deine Marke muss dort präsent sein, wo Meinungen gebildet werden. Diversifiziere deine Quellen: Verlasse dich nicht darauf, dass dein Google-Ranking dich rettet. Da über 60 % der AI-Links aus dem "Nichts" (außerhalb der Top 50) kommen, hast du die Chance, mit hochspezifischem, exzellentem Content Nischen zu besetzen, die im klassischen SEO von großen Playern dominiert werden. Fazit: Wer jetzt handelt, sichert sich den Vorsprung Die Integration von KI in die Suche und die Nutzung von LLMs werden sich immer weiter verstärken. Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. Die Tatsache, dass der AI Mode oft andere Quellen wählt als der klassische Algorithmus, ist beängstigend und befreiend zugleich. Es bedeutet, dass die Karten neu gemischt werden. Kleine Player mit exzellentem Content können Giganten schlagen, die sich nur auf ihrer Domain Authority ausruhen. Unternehmen, die jetzt reagieren und ihre Strategie von reinem SEO hin zu einer hybriden SEO/GEO-Strategie entwickeln, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Warte nicht, bis dein Traffic einbricht. Nutze die Erkenntnisse aus unserer Studie, um deine Inhalte fit für die AI Suchmaschine zu machen. Möchtest du tiefer in die Daten eintauchen? Unsere Studie enthält noch viel mehr Details, Branchen-Breakdowns und spezifische Analysen zu Perplexity und ChatGPT. Lade dir jetzt die komplette Google AI Mode Studie herunter und erfahre im Detail, wie du deine SEO / GEO Strategie für die Zukunft optimierst. 🔗 Kostenloser Download der Google AI Mode Studie Hinweis zur Transparenz: Dieser Artikel basiert auf de empirischen Studie "Google AI Mode: Neue Regeln für Sichtbarkeit" von internetwarriors, durchgeführt im November 2025.
YouTube Ads 2025: Demand Gen & KI verändern das Video-Marketing
21.11.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

YouTube ist ein wichtiger Ort für Branding und Reichweite - ein Kanal, um Marken sichtbar zu machen und günstigen Traffic zu generieren. Auch heute bleibt YouTube ein zentraler Bestandteil der Marketingstrategie, insbesondere im Top-of-Funnel-Bereich. Doch mit der Einführung von Demand Gen-Kampagnen und dem verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz eröffnen sich neue Chancen: Branding und Performance können nun kombiniert werden, sodass Marken nicht nur ihre Reichweite steigern, sondern auch gezielt und messbar ihre Performance optimieren können. Früher galt YouTube als Plattform für „Top of Funnel“-Strategien. Heute ist es ein Conversion-Motor. Dank KI-gestützter Automatisierung können Marketer nicht nur Zielgruppen präzise ansprechen, sondern auch Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ dynamisch steuern. KI analysiert in Echtzeit, welche Nutzer*innen am wahrscheinlichsten konvertieren, und sorgt dafür, dass Budgets effizient eingesetzt werden. Demand Gen geht dabei noch einen Schritt weiter: Es kombiniert Video- und Bildanzeigen in einer einzigen Kampagne, die über YouTube, Discover und Gmail ausgespielt wird. Das bedeutet mehr Reichweite, mehr Touchpoints und mehr Möglichkeiten, deine Zielgruppe zum Handeln zu bewegen. Bevor wir tiefer in die Strategien eintauchen, lohnt sich ein Blick auf die Bedeutung von YouTube im Marketing-Mix und warum Demand Gen die Zukunft für alle ist, die Performance ernst nehmen. Warum YouTube? Bildquelle: Google Support In einer digitalen Welt ist YouTube ein zentraler Bestandteil des Marketing-Mix. Laut Statista sind weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer*innen monatlich auf YouTube aktiv, das entspricht etwa 40 % der globalen Internetnutzer*innen. Allein in Deutschland nutzen rund 72,6 Millionen Menschen die Plattform monatlich, mit einer täglichen Reichweite von etwa 37 % (Umfrage 2022). Diese Reichweite bietet Werbetreibenden enorme Chancen. Nutzer*innen verbringen viel Zeit auf der Plattform, konsumieren Inhalte gezielt und reagieren auf Empfehlungen ihrer Lieblings-Creator. Mit KI-gestützten Algorithmen können diese Nutzer*innen noch genauer analysiert werden und personalisierte Anzeigen in Echtzeit ausspielt werden. Das steigert nicht nur die Effektivität von Video Ads, sondern auch die Conversion-Chancen deutlich. Was ist eine Demand Gen-Kampagne? Demand Gen-Kampagnen sind die Weiterentwicklung der bisherigen Video-Aktionskampagnen und bieten eine leistungsstarke Möglichkeit, Conversions über mehrere Google-Plattformen hinweg zu steigern. Statt nur auf YouTube zu setzen, kombiniert Demand Gen verschiedene Formate, darunter Video, Bild und Karussell, und spielt sie auf YouTube, Discover und Gmail aus. Das Ziel: Nutzer*innen nicht nur zu erreichen, sondern aktiv zum Handeln zu bewegen. Durch KI-gestützte Automatisierung werden Zielgruppen präzise identifiziert, Anzeigen dynamisch optimiert und Gebotsstrategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ effizient umgesetzt. Während Video-Aktionskampagnen bereits eine deutliche Verbesserung gegenüber den früheren TrueView for Action-Kampagnen darstellten, geht Demand Gen noch einen Schritt weiter: Mehr Reichweite, mehr Formate, mehr KI-Power. Google berichtet, dass Werbetreibende mit Demand Gen bis zu 20 % höhere Conversion-Raten erzielen können und das bei einer deutlich flexibleren Kampagnenstruktur. Wo werden die Demand Gen-Kampagnen ausgespielt und wie sehen diese aus? Demand Gen-Kampagnen bieten maximale Flexibilität bei der Ausspielung deiner Anzeigen. Statt nur auf überspringbare In-Stream-Anzeigen wie früher bei TrueView for Action zu setzen, kannst du jetzt verschiedene Formate nutzen: Videoanzeigen (inkl. YouTube Shorts) In-Feed-Anzeigen Karussell- und Bildanzeigen Diese Anzeigen erscheinen nicht nur im YouTube-Startseitenfeed, sondern auch in den Bereichen „Empfohlene Videos“, auf Suchergebnisseiten sowie in Google Discover und Gmail. Zusätzlich werden sie bei Google-Videopartnern ausgespielt, für eine deutlich größere Reichweite. Das Besondere: KI entscheidet automatisch, wo deine Anzeigen die höchste Wirkung erzielen. Sie analysiert Nutzer*innenverhalten, Conversion-Potenzial und Kontext, um die beste Platzierung in Echtzeit zu wählen. Für optimale Performance empfiehlt Google, Videos mit einer Länge von mindestens 10 Sekunden einzusetzen. Außerdem kannst du mehrere Assets wie Call-to-Actions, Überschriften und Beschreibungen hinzufügen. Die KI testet diese Kombinationen automatisch und wählt die Varianten aus, die das höchste Engagement und die besten Conversion-Raten erzielen. Mit KI zum Erfolg: Best Practices Demand Gen-Kampagnen Video Ads auf YouTube entwickeln sich rasant weiter und mit ihnen die Möglichkeiten, Conversions zu steigern. Dank KI können Marketeers ihre YouTube Ads noch präziser aussteuern und automatisch optimieren. Wer erfolgreich sein will, sollte die folgenden Best Practices beachten. 1. KI-gestütztes Targeting nutzen Die Zielgruppe richtig zu erreichen, entscheidet über den Kampagnenerfolg. Mit AI optimierte YouTube Ads analysieren Verhalten und passen Targeting dynamisch an, um Conversions zu maximieren. So werden Streuverluste minimiert und Budgets effizient eingesetzt. 2. Automatisierte Video-Creatives einsetzen Nicht jede Video-Ad erzielt sofort die maximale Wirkung. Mit KI lassen sich Video-Creatives automatisch testen und optimieren: Varianten von Intro, CTA oder visuellem Layout werden analysiert, um die höchste Engagement- und Conversion-Rate zu erzielen. 3. Gebotsstrategien intelligent optimieren YouTube Ads kann Gebote mit Hilfe von AI dynamisch anpassen, basierend auf historischen Daten, Echtzeit-Verhalten und Conversion-Potenzial. Strategien wie „Conversion maximieren“ oder „Ziel-ROAS“ lassen sich so deutlich effizienter umsetzen. 4. Performance kontinuierlich überwachen KI-gestützte Dashboards können Insights liefern, welche Creatives, Call-to-Actions oder Formate am besten performen. Marketingexpert*innen können so Entscheidungen datenbasiert treffen, Kampagnen optimieren und langfristig den ROI steigern. 5. Testen und lernen mit KI Regelmäßige Experimente sind entscheidend: KI identifiziert automatisch die besten Kombinationen von Assets, Videoformaten und Texten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass jede Kampagne kontinuierlich verbessert wird. Wer Kampagnen auf YouTube erfolgreich durchführen möchte, kommt an KI mittlerweile nicht mehr vorbei. Mit KI-basierten Strategien für Video Ads lassen sich Conversions steigern, Budgets effizient nutzen und kreative Prozesse automatisieren. Marketingexpert*innen, die diese Best Practices anwenden, sichern sich einen klaren Wettbewerbsvorteil. Welche KI gestützten Creatives eignen sich für Video Ads? ABDC-Prinzip Das Erstellen relevanter Werbeinhalte ist der Schlüssel zum Erfolg jeder YouTube-Kampagne. Die ersten Sekunden eines Videos sind entscheidend, um die Aufmerksamkeit der Zuschauenden zu fesseln. Werden visuell ansprechende, kontrastreiche Bilder genutzt und wird sichergestellt, dass die Brand von Anfang an erkennbar ist und durchgehend im Video präsent bleibt, bildet das eine gute Grundlage. Mit KI lassen sich Creative-Varianten automatisch generieren und optimieren. Die KI analysiert dabei Texte, Bilder, Videoclips und Call-to-Actions, um herauszufinden, welche Kombinationen die höchste Engagement- und Conversion-Rate erzielen. So kann automatisch getestet werden, welche Storytelling-Elemente und visuellen Stile am besten bei deiner Zielgruppe ankommen. Wird versucht, innerhalb des Videos eine Geschichte zu erzählen, die wichtige USPs hervorhebt, aber auch Emotionen weckt, hat das einen sehr positiven Einfluss. KI kann dabei unterstützen, die effektivsten Storytelling-Elemente, visuellen Stile und Call-to-Actions automatisch zu identifizieren, um die Performance der Video Ads zu steigern. Zudem sollte jedes Video mit einer klaren Call-to-Action (CTA) enden, um Interaktionen zu fördern. Für weitere Infos kann das ABCD-Prinzip für effektive Creatives von Google als Hilfe genutzt werden. KI-gestützte Gebotsstrategien für YouTube Demand Gen-Kampagnen Da bei den Demand Gen-Kampagnen die Conversions im Vordergrund stehen, kann man Conversion-bezogene Gebotsstrategien gezielt mit KI-Unterstützung einsetzen, z. B. „Ziel-CPA“. Die KI analysiert kontinuierlich historische Daten, Nutzer*innen-Verhalten und die aktuelle Performance, um Gebote dynamisch anzupassen und Conversions effizient zu maximieren. Wichtig ist zu beachten, dass das festgelegte Kampagnenbudget beeinflusst, wie schnell der KI-Algorithmus die Kampagne hinsichtlich der Conversions optimieren kann. Besonders für die Gebotsstrategie „Ziel-CPA“ empfiehlt sich ein Tagesbudget, das mindestens dem 15-Fachen des angestrebten CPA entspricht, damit die KI genügend Daten hat, um präzise Entscheidungen zu treffen. Fortgeschrittene KI-gestützte Strategien, wie „Ziel-ROAS“ oder „Conversion-Wert maximieren“, stehen für Demand Gen-Kampagnen erst dann zur Verfügung, wenn innerhalb der Kampagne mindestens 30 Conversions erreicht wurden. Die KI sorgt dann dafür, dass Budgets und Gebote automatisch auf die profitabelsten Nutzer*innen und Zeitfenster ausgerichtet werden. Warum die Demand Gen-Kampagnen mit Hilfe von KI testen? Demand Gen-Kampagnen sind die Zukunft für Performance-Marketing auf YouTube und darüber hinaus. Sie bieten eine effektive Möglichkeit, Conversions zu steigern, Reichweite zu maximieren und den ROI nachhaltig zu verbessern. Der Einsatz von KI macht den Unterschied: präzises Targeting, dynamische Gebotsanpassungen und die automatische Optimierung von Creatives sorgen dafür, dass Budgets effizient genutzt und Streuverluste minimiert werden. Regelmäßiges Testing mit KI ist entscheidend, um die besten Kombinationen aus Videoformaten, Storytelling-Elementen und Call-to-Actions zu identifizieren. So werden Kampagnen kontinuierlich optimiert und messbare Ergebnisse erzielt. Braucht dein Unternehmen Unterstützung bei der Planung, Erstellung oder Optimierung von Demand Gen-Kampagnen? Die Warriors aus Berlin stehen bereit - kontaktiere uns für ein unverbindliches Angebot und sichere dir den Vorsprung im KI-gestützten Marketing.
Local SEO & KI-Sichtbarkeit: Die wichtigsten Maßnahmen für deine GEO-Strategie
20.10.2025

Julien
Moritz
Kategorie:
SEO

Die Suchwelt verändert sich rasant. KI und LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode beeinflussen, wie Unternehmen gefunden werden. Wer regional sichtbar bleiben will, muss seine Strategie anpassen und wichtige Maßnahmen für local GEO und SEO kennen. Besonders für die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen sind diese Maßnahmen entscheidend für eine komplexe Strategie, die lokales SEO und GEO optimal verbindet. Das Wichtigste auf einem Blick Die Kombination aus local SEO und GEO-Inhalten ist heute entscheidend für maximale Sichtbarkeit. Unternehmensprofil, Bewertungen, Offpage-Maßnahmen und eine gute technische Grundlage sind die Basis für lokale Auffindbarkeit. KI und LLMs verändern die Suchwelt: Inhalte müssen maschinenlesbar, semantisch und entlang der Customer Journey strukturiert werden. Gezielter Linkaufbau und KI-optimierte Inhalte sind die wichtigsten Maßnahmen. Mit einem Prompt-Monitoring und neuen KPIs wird nachhaltiger Erfolg messbar. Prompt Datenbank aufbauen – unsere Matrix Ein zentraler Erfolgsfaktor für lokale SEO und KI-Sichtbarkeit ist die gezielte Ausrichtung der Inhalte entlang der Customer Journey. Warum ist das relevant? Nutzer befinden sich in unterschiedlichen Phasen ihrer Entscheidungsfindung und stellen jeweils andere Anforderungen an die Inhalte, die sie konsumieren. Wer seine Content-Strategie darauf abstimmt, sorgt dafür, dass die eigene Marke in KI-generierten Antworten erwähnt wird oder die Website als Quelle für die Antworten genutzt wird. Für die Erstellung dieser Prompt-Datenbank haben wir eine Matrix entwickelt. Wer seine Inhalte entlang dieser Matrix ausrichtet, spricht Nutzer gezielt in jeder Phase der Customer Journey an und steigert nachhaltig die Sichtbarkeit. Zu Beginn steht die Discovery & Awareness-Phase . Hier suchen Nutzer nach allgemeinem Wissen, möchten ein Problem verstehen oder eine Lösung kennenlernen. Unternehmen sollten in dieser Phase ihre Autorität zeigen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten und eigene Lösungen präsentieren. In der Consideration-Phase vergleichen Nutzer verschiedene Angebote und wägen Vorteile ab. Hier gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Stärken des eigenen Angebots hervorzuheben und Produkte im Vergleich positiv darzustellen. Die Decision-Phase ist geprägt von einer klaren Kaufabsicht. Inhalte sollten hier einen direkten Handlungsaufruf enthalten und den Nutzer zur gewünschten Transaktion führen. Schließlich gibt es noch die KI-spezifischen Intents . Nutzer geben gezielt Befehle oder möchten automatisierte Prozesse anstoßen. In dieser Phase ist es wichtig, die eigene Marke in den Kontext solcher automatisierten Abläufe zu bringen und Lösungen für spezifische Aufgaben bereitzustellen. Um die Prompts zu erstellen, können relevante SEO-Keywords als gute Grundlage genutzt werden. So stellst du sicher, dass die SEO und GEO-Strategie Hand in Hand gehen. Die erstellte Prompt-Datenbank sollte anschließend in ein Monitoring-Tool hinzugefügt werden, um einen Überblick der aktuellen Sichtbarkeit in KI und Suchmaschinen zu erhalten. Daraus ergeben sich dann Maßnahmen, um bestehenden Content zu überarbeiten und Potenziale für neue Inhalte. Local GEO und SEO: Was heute wirklich zählt SEO und KI-Sichtbarkeit sind heute besonders wichtig für lokale Unternehmen. Wer bei local GEO und SEO die richtigen Maßnahmen umsetzt, bleibt für potenzielle Kunden und KI-Systeme dauerhaft präsent. Inhalte maschinenlesbar strukturieren Eine saubere und strukturierte technische Umsetzung ist für die Sichtbarkeit von lokalen Unternehmen im digitalen Raum unverzichtbar. Damit Suchmaschinen und KI-Modelle Inhalte optimal erfassen und ausspielen können, sollte die Website mit sauberem HTML und semantischen Tags wie <article> und <section> aufgebaut werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, spezielle Markups wie FAQ- oder HowTo-Strukturen zu nutzen, um Informationen für Suchmaschinen und KI noch besser zugänglich zu machen. Die folgende GEO-Formel hat sich bewährt: Relevante Nutzerfragen werden als Überschrift (H2) formuliert. Direkt darunter folgt eine präzise und verständliche Antwort. Im Anschluss werden weiterführende Informationen angeboten, die das Thema vertiefen oder zusätzliche Aspekte beleuchten. Diese klare Struktur hilft nicht nur den Nutzern, sondern sorgt auch dafür, dass Suchmaschinen und KI-Systeme die Inhalte besser interpretieren und ausspielen können. Lokal relevante Inhalte erstellen Besonders wirkungsvoll sind stadtbezogene Case Studies, Kundenberichte, lokale Events sowie die Einbindung von Wahrzeichen und Stadtteilen. Solche Inhalte schaffen nicht nur Nähe zur Zielgruppe, sondern unterstreichen die lokale Kompetenz und Präsenz des Unternehmens. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die regelmäßige Verwendung von lokalen Keywords (Leistung + Stadt) in den Website-Texten. Dadurch wird eine klare Verknüpfung zwischen Standort und angebotener Dienstleistung hergestellt, was die SEO- und LLM-Sichtbarkeit verbessert. Der Content sollte verschiedene Nutzerintentionen entlang der Customer Journey abdecken (siehe Prompt Matrix). So werden potenzielle Kunden in jeder Phase gezielt angesprochen und begleitet. Es ist wichtig, echte Nutzerfragen in die Inhalte zu integrieren. Indem häufig gestellte Fragen direkt beantwortet werden, erhöht sich die Relevanz der Website für Suchmaschinen und KI-Modelle. „Alte“ Grundlagen für local SEO auch für local GEO beachten Ein vollständiges Unternehmensprofil bei Google und Bing ist die Grundlage für eine starke lokale Präsenz. Je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser können Suchmaschinen und KI-Modelle das Unternehmen einordnen und ausspielen. Ebenso wichtig ist es, aktiv für Kundenfeedback zu sorgen und Bewertungen zu sammeln. Positive Rückmeldungen stärken die Glaubwürdigkeit und wirken sich direkt auf die lokale Sichtbarkeit in AI, LLMs und Suchmaschinen aus. Darüber hinaus sollte das Unternehmen in relevante Branchenverzeichnisse eingetragen werden, um die Auffindbarkeit und Reichweite weiter zu erhöhen. Ergänzend dazu sorgt gezielter branded Traffic über Social Media für ein gesundes Signal an Suchmaschinen und KI-Systeme. Die aktive Kommunikation und Interaktion auf sozialen Plattformen schafft zusätzliche Glaubwürdigkeit und unterstützt die lokale Sichtbarkeit nachhaltig. Linkaufbau in Zeiten von KI Sprachmodelle durchsuchen und vergleichen in der Regel nicht eigenständig einzelne Dienstleistungen oder Produkte. Stattdessen greifen sie meist auf Vergleichsseiten, Nutzerberichte und ähnliche Quellen zurück, um Empfehlungen auszusprechen. Genau hier liegt eine wertvolle Chance für Unternehmen: Wer gezielt Backlinks auf solchen Plattformen aufbaut, erhöht die Wahrscheinlichkeit, in KI-generierten Antworten und Empfehlungen berücksichtigt zu werden. So lässt sich die AI-Sichtbarkeit in LLMs gezielt stärken und gleichzeitig wird durch qualitative Backlinks die Relevanz der Website für Suchmaschinen erhöht. Die Plattformen lassen sich durch das ausgewählte Tool mit eingerichtetem Monitoring der Prompts identifizieren und priorisieren. Dabei gilt Qualität vor Quantität: Beiträge, die bereits häufig von LLMs zitiert werden, sind wertvoller als von KI selten genutzte Artikel. Bestehenden Content für echte Nutzerfragen optimieren Wenn deine Domain bereits in den organischen Suchergebnissen sichtbar ist, lohnt es sich, den Content gezielt für echte Nutzerfragen zu optimieren. Solche Fragen lassen sich beispielsweise mit der Google Search Console identifizieren, indem man nach Suchanfragen filtert, die typische Fragewörter enthalten. Wir nutzen beispielsweise folgenden Regex-Filter: Abbildung 1: Regex-Filter in der Google Search Console Abbildung 2: Suchanfragen mit dem Regex-Filter in der Google Search Console Wichtig ist, diese Fragen klar und hilfreich direkt unter einer H2-Überschrift zu beantworten. So wird der Content nicht nur für Nutzer attraktiver, sondern auch für Suchmaschinen und KI-Modelle besser verständlich. Solltest du bereits einen Chatbot auf der Website haben, können die hier gestellten Fragen ebenfalls ein guter Indikator sein, dass diese auch oft an ChatGPT & Co. gestellt werden. Also lohnt es sich auch diese Fragen bereits im Content zu beantworten, um als Quelle von LLMs genutzt zu werden und damit die Sichtbarkeit in AI auszubauen. Neue GEO-KPIs etablieren Auch wenn klassische SEO-Kennzahlen wie die Steigerung der Klicks oder des Traffics lange Zeit im Mittelpunkt standen, sind sie heute nicht mehr allein ausschlaggebend. Viele Unternehmen verzeichnen Rückgänge beim Suchmaschinen-Traffic, da KI-Modelle und LLMs zunehmend Antworten direkt ausspielen und Nutzer seltener auf die Website klicken. Der Traffic aus LLMs kann diese Einbußen meist nicht vollständig ausgleichen. Allerdings zeigt sich, dass die Qualität dieses Traffics oft deutlich höher ist und die Conversion Rate steigt. Um die Sichtbarkeit lokaler Unternehmen und den Erfolg der eigenen Maßnahmen dennoch gezielt zu messen, empfiehlt es sich, bewährte SEO-KPIs mit spezifischen GEO-KPIs zu kombinieren. Dazu zählen zum Beispiel die Brand Mention Rate, also wie häufig die eigene Marke in wichtigen Prompts genannt wird (z.B. über 40%), die AI Platform Coverage, also die Präsenz auf mehreren relevanten LLMs (z.B. mehr als fünf), sowie der Brand Search Uplift, der den Anstieg der Marken-Suchanfragen nach umfassenden GEO-Maßnahmen misst (z.B. über 25%). So entsteht ein ganzheitliches Bild, das sowohl die Reichweite als auch die Qualität der Sichtbarkeit in klassischen Suchmaschinen und KI-basierten Systemen abbildet. Fazit: Lokale Sichtbarkeit in LLMs und Suchmaschinen Die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen in LLMs und klassischen Suchmaschinen wird heute maßgeblich durch die intelligente Kombination von SEO und GEO-Strategien bestimmt. Wer die wichtigsten Maßnahmen umsetzt bleibt sowohl in Suchmaschinen als auch in KI-basierten Systemen präsent. Die Anforderungen an Unternehmen verändern sich durch die rasante Entwicklung von KI und LLMs: Es reicht nicht mehr, nur für Google zu optimieren. Entscheidend ist, die eigene Marke und Angebote auch in KI-generierten Antworten und Empfehlungen sichtbar zu machen. Wer jetzt handelt und seine Strategie ganzheitlich ausrichtet, sichert sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil in der lokalen Suche. Hier findest du die passende Checkliste zum Thema FAQ - Häufig gestellte Fragen Wie kann ich herausfinden, ob mein lokales Unternehmen in KI-generierten Antworten bereits sichtbar ist? Um die Sichtbarkeit in KI-Antworten zu prüfen, empfiehlt es sich ein Prompt-Monitoring mit spezialisierten Tools einzurichten. Diese zeigen, ob und wie oft die eigene Marke oder Website in Antworten von LLMs wie ChatGPT oder Google AI Mode genannt wird oder sie als Quelle herangezogen wird. Welche Rolle spielen strukturierte Daten für die KI-Sichtbarkeit? Strukturierte Daten helfen KI-Modellen, Inhalte besser zu verstehen und korrekt auszuspielen. Sie sind besonders wichtig, um als Quelle für KI-Antworten berücksichtigt zu werden und sollten daher konsequent eingesetzt werden. Sind KI-optimierte Inhalte auch für klassische Suchmaschinen relevant? Ja, Inhalte, die für KI-Modelle optimiert sind – etwa durch semantische Struktur, FAQ-Markup und die Beantwortung echter Nutzerfragen – werden auch von klassischen Suchmaschinen besser verstanden und ausgespielt. Wir empfehlen für Prompts zu optimieren, die auf wichtigen SEO-Keywords basieren. So lässt sich local SEO und GEO optimal kombinieren. Wie oft sollte ich meine Inhalte aktualisieren, um für Suchmaschinen und LLMs relevant zu bleiben? Die Such- und KI-Landschaft entwickelt sich schnell. Es empfiehlt sich, die Prompt-Datenbank und dazu die wichtigsten Inhalte mindestens quartalsweise zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, um neue Trends und Nutzerfragen frühzeitig zu adressieren. Der Zeitraum kann allerdings variieren und hängt davon ab, wie dynamisch sich die Branche weiterentwickelt. Welche Fehler sollte ich bei der lokalen Suchmaschinen- und KI-Optimierung vermeiden? Häufige Fehler sind unvollständige Unternehmensprofile, fehlende lokale Keywords, technische Strukturen, die auf JavaScript basieren und clientseitig gerendert werden, keine Integration von Nutzerfragen und das Vernachlässigen von Monitoring und KPIs.
Transparenz in Google Ads: So nutzt du das Performance Max Channel Reporting richtig
10.10.2025

Josephine
Treuter
Kategorie:
SEA

Google Ads ist eine der effizientesten Möglichkeiten, um die Reichweite von Unternehmen zu steigern und gezielt Conversions zu erzielen. Doch in Zeiten von KI und Automatisierung verändert sich auch die Art, wie Kampagnen gesteuert und ausgewertet werden. Mit der Einführung der Performance Max Kampagnen hat Google einen neuen Ansatz geschaffen: Alle Kanäle, von Search über YouTube bis hin zu Shopping, werden in einer einzigen, vollautomatisierten Kampagne gebündelt. Das verspricht maximale Effizienz, erschwert jedoch gleichzeitig die Nachvollziehbarkeit, über welche Kanäle die Conversions tatsächlich generiert werden. Lange war nicht ersichtlich, welcher Kanal welchen Beitrag zur Kampagnenleistung leistet. Wer diese Informationen brauchte, musste sich mit technischen Skripten und komplexen Workarounds behelfen - ein Aufwand, der viele Teams überforderte. Mit dem neuen Channel Performance Reporting ändert sich das grundlegend und es lassen sich die Ergebnisse kanalgenau auswerten. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du das neue Reporting richtig nutzt, welche Best Practices sich bereits bewährt haben und wie du mit mehr Transparenz bessere Entscheidungen triffst. Als erfahrene Google Ads Agentur geben wir dir praxisnahe Tipps direkt aus dem Alltag bei internetwarriors. Das Wichtigste in Kürze Performance Max bündelt alle Google-Kanäle in einer Kampagne. Das Channel Reporting sorgt jetzt für die nötige Transparenz. Du siehst, wie Search, Display, YouTube, Discover, Maps und Gmail einzeln performen. Die Berichte lassen sich nach Anzeigenformat, Status oder Zielwerten wie CPA oder ROAS segmentieren. Durch das neue Reporting kannst du Optimierungspotenziale schneller erkennen und gezielter steuern. Der Statusbereich hilft bei technischen Problemen und bietet Handlungsempfehlungen. Was genau ist eine Performance Max Kampagne? Die Performance Max Kampagne , kurz PMax, ist ein automatisiertes Kampagnenformat in Google Ads, das seit 2021 verfügbar ist. Es ermöglicht die gleichzeitige Ausspielung von Anzeigen über mehrere Google-Kanäle wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping und das alles in einer einzigen Kampagne. Im Gegensatz zu klassischen Kampagnen übernimmt bei PMax die Google-KI die Ausspielung und Optimierung. Basierend auf Zielvorhaben wie Conversions oder Umsatz entscheidet das System selbstständig, welche Anzeige welchem Nutzer auf welchem Kanal gezeigt wird. Für Werbetreibende bedeutet das: weniger manuelle Steuerung, dafür mehr Fokus auf hochwertige Assets und strategische Zieldefinition. Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird nun endlich sichtbar, welcher Kanal welchen Beitrag zur Gesamtleistung leistet und das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Kontrolle. Warum Transparenz bei einer PMax so wichtig ist Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile: Sie bündeln alle Google-Kanäle in einer einzigen Kampagne, nutzen KI zur automatisierten Ausspielung und versprechen maximale Effizienz. Doch gerade diese Automatisierung bringt eine zentrale Herausforderung mit sich: fehlende Transparenz. Lange war es kaum nachvollziehbar, über welchen Kanal eine Conversion tatsächlich zustande kam. Das war ein Problem für alle, die ihre Kampagnen datenbasiert optimieren möchten. Ohne kanalgenaue Einblicke ist es schwierig, fundierte Entscheidungen zu treffen: Soll mehr Budget in YouTube oder in Search fließen? Funktionieren Videoanzeigen besser als Textanzeigen? Welche Zielgruppen performen auf welchen Plattformen? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für eine effektive Kampagnensteuerung und genau hier setzt das neue Channel Performance Reporting an. Es schafft die nötige Transparenz, um die Leistung einzelner Kanäle zu bewerten, Optimierungspotenziale zu erkennen und Budgets gezielt zu steuern. Für Agenturen wie internetwarriors ist das ein wichtiger Schritt, um Kund*innen nicht nur Ergebnisse zu liefern, sondern auch nachvollziehbare Strategien zu entwickeln. So findest du das Channel Reporting in deinem Google Ads Konto Das neue Channel Performance Reporting für Performance Max befindet sich derzeit noch in der Beta-Phase. Das bedeutet, dass die Funktion schrittweise ausgerollt wird und nicht in jedem Google Ads Konto sofort verfügbar ist. Auch der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren, von grundlegenden Kanalmetriken bis hin zu detaillierten Conversion-Insights. Wenn dein Konto bereits freigeschaltet ist, findest du das Reporting direkt in der Google Ads Oberfläche unter: Kampagnenübersicht → Performance Max Kampagne auswählen → Insights → Channel Performance Dort erhältst du eine kanalgenaue Aufschlüsselung wichtiger Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions, Kosten und ROAS. Die Ansicht lässt sich nach Zeitraum, Gerät oder Conversion-Ziel filtern und bietet eine wertvolle Grundlage für datenbasierte Optimierungen. Was zeigt dir das Channel Reporting genau? Das Channel Performance Reporting liefert eine strukturierte Übersicht über die Leistung einzelner Kanäle innerhalb einer Performance Max Kampagne. Es zeigt, wie sich die Kampagne auf Plattformen wie Search, Display, YouTube, Gmail, Discover und Shopping verteilt und welcher Kanal welchen Anteil an den erzielten Conversions hat. Diese Transparenz ermöglicht eine fundierte Bewertung der Budgetverteilung, identifiziert unterperformende Kanäle und unterstützt bei der Priorisierung zukünftiger Investitionen. Darüber hinaus bietet das Reporting umfangreiche Segmentierungs- und Filtermöglichkeiten. Die Daten lassen sich nach Zielmetriken wie Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS) oder Klickrate (CTR) analysieren. So entsteht ein ganzheitlicher Blick auf die Kampagnenleistung und das sowohl kanalübergreifend als auch datenbasiert und strategisch verwertbar. Was aus den Daten gelernt werden kann Das Channel Performance Reporting liefert weit mehr als nur Zahlen. Es eröffnet neue Perspektiven für die strategische Steuerung von Performance Max Kampagnen. Durch die kanalgenaue Aufschlüsselung von Kennzahlen wie Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten wird sichtbar, welche Plattformen tatsächlich zur Zielerreichung beitragen und wie sich das eingesetzte Budget verteilt. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung der eingesetzten Anzeigenformate, der Zielgruppenansprache sowie der Geräteverteilung. Zudem lassen sich Rückschlüsse auf die Customer Journey ziehen und potenzielle Optimierungspotenziale identifizieren, wie etwa bei der Gestaltung von Assets oder der Budgetallokation. Für Agenturen wie internetwarriors stellt diese Transparenz eine wertvolle Grundlage dar, um Kampagnen nicht nur effizient zu optimieren, sondern auch nachvollziehbar gegenüber Kund*innen zu kommunizieren. So optimierst du deine Kampagnen mit den neuen Insights Die kanalgenauen Daten aus dem Channel Performance Reporting bieten eine wertvolle Grundlage für die strategische Optimierung von Performance Max Kampagnen. Durch die Analyse der einzelnen Kanäle lässt sich erkennen, welche Plattformen besonders effizient arbeiten, wo Streuverluste entstehen und welche Anzeigenformate die besten Ergebnisse erzielen. Auf dieser Basis können Budgets gezielter verteilt, Assets passgenauer gestaltet und Zielgruppen differenzierter angesprochen werden. Zudem ermöglichen die Insights eine präzisere Bewertung der Customer Journey: Werden Nutzer*innen über YouTube angesprochen, aber konvertieren erst über Search? Solche Muster lassen sich nun nachvollziehen und in die Kampagnenstruktur einfließen. Auch die Auswahl der Conversion-Ziele kann anhand der Daten neu bewertet werden, um die Kampagnenausrichtung noch stärker an den tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten. Grenzen und Fallstricke des Channel Reportings Auch wenn das Channel Performance Reporting einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz darstellt, sollten die aktuellen Limitationen und Fallstricke nicht außer Acht gelassen werden. Da sich das Feature derzeit noch in der Beta-Phase befindet, ist die Verfügbarkeit nicht flächendeckend gewährleistet und der Umfang der angezeigten Daten kann je nach Konto variieren. In einigen Fällen werden nur aggregierte Werte angezeigt, ohne tiefere Einblicke in einzelne Anzeigenformate oder Zielgruppen. Zudem ist zu beachten, dass Performance Max kanalübergreifend arbeitet und die einzelnen Kanäle stehen nicht isoliert für sich, sondern wirken im Zusammenspiel. Ein Kanal mit vermeintlich schwacher Performance kann dennoch einen wichtigen Beitrag zur Conversion leisten, etwa durch frühzeitige Nutzeransprache im Funnel. Die Interpretation der Daten erfordert daher ein ganzheitliches Verständnis der Customer Journey und sollte nicht ausschließlich auf Einzelmetriken basieren. Auch technische Einschränkungen wie unvollständige Conversion-Zuordnung, fehlende Asset-Daten oder eingeschränkte Segmentierungsmöglichkeiten können die Analyse erschweren. Für eine fundierte Bewertung empfiehlt sich daher eine Kombination aus Channel Reporting, Conversion-Tracking und ergänzenden Tools wie Google Analytics oder serverseitigem Tracking. Fazit: Mehr Kontrolle, bessere Entscheidungen Mit dem neuen Channel Performance Reporting wird ein entscheidender Schritt in Richtung Transparenz innerhalb von Performance Max Kampagnen vollzogen. Die Möglichkeit, kanalgenaue Daten direkt im Google Ads Interface auszuwerten, schafft eine fundierte Basis für strategische Entscheidungen und zielgerichtete Optimierungen. Auch wenn sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet und nicht in jedem Konto vollständig verfügbar ist, zeigt sich bereits jetzt, wie wertvoll diese Insights für eine moderne Kampagnensteuerung sind. Die Kombination aus Automatisierung und datenbasierter Kontrolle ermöglicht es, Budgets effizienter zu verteilen, Assets gezielter einzusetzen und die Customer Journey besser zu verstehen. Für Agenturen wie internetwarriors bedeutet das: mehr Klarheit in der Analyse, bessere Argumente in der Kundenkommunikation und eine deutlich gesteigerte Effektivität im digitalen Marketing. Als erfahrene Google Ads Agentur unterstützen wir dich dabei, das volle Potenzial deiner Performance Max Kampagnen auszuschöpfen. Wir helfen dir nicht nur bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagnen, sondern auch beim gezielten Einsatz des neuen Channel Performance Reportings. So erhältst du klare Einblicke in die Leistung einzelner Kanäle, kannst Budgets sinnvoll verteilen und datenbasierte Entscheidungen treffen. Mit unserer Expertise in KI-gestütztem Kampagnenmanagement und kanalübergreifender Analyse sorgen wir dafür, dass deine Ads nicht nur performen – sondern auch transparent und nachvollziehbar sind. Melde dich bei uns!
VKU- Marketing-Experts 2025 – KI im Fokus
08.10.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Am 24. September 2025 war Berlin der Hotspot für Marketing-Experten aus der Kommunalwirtschaft. Der VKU-Marketing-Experts Kongress bot eine exzellente Plattform, um über die drängendsten Themen der Branche zu diskutieren. Das Top-Thema in diesem Jahr: der unaufhaltsame Vormarsch der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Als internetwarriors waren wir, vertreten durch unsere Experten Julien Moritz (SEO/GEO Experte) und Axel Zawierucha (Geschäftsführer), vor Ort, um unser Wissen zu teilen und neue Impulse mitzunehmen. Der Wandel ist jetzt: KI als Game-Changer Die Atmosphäre auf dem Kongress war von einer spürbaren Aufbruchsstimmung geprägt. In zahlreichen Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass KI nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein handfestes Werkzeug ist, das Marketingstrategien revolutioniert. Von personalisierter Kund*innenansprache über automatisierte Content-Erstellung bis hin zu datengestützten Prognosen – die Möglichkeiten scheinen endlos. Doch mit den neuen Chancen kommen auch neue Herausforderungen. Eine der zentralen Fragen, die in vielen Gesprächen aufkam, war: Wie schaffen es Unternehmen, in einer von KI-Systemen und Sprachmodellen (LLMs) geprägten digitalen Landschaft sichtbar zu bleiben und ihre Zielgruppen effektiv zu erreichen? Unser Workshop: Sichtbarkeit im Zeitalter von KI Genau dieser Frage widmeten wir uns in unserem interaktiven Workshop. Unter dem Titel „Sichtbarkeit in der KI-Ära: So positionieren Sie Ihr Unternehmen in den neuen Systemen“ gaben Julien Moritz und Axel Zawierucha praxisnahe Einblicke und strategische Tipps. Das Interesse war überwältigend. In intensiven Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde klar, dass viele Unternehmen nach Orientierung suchen, wie sie ihre Inhalte und Daten so aufbereiten können, dass sie von KI-basierten Such- und Empfehlungssystemen optimal erfasst und ausgespielt werden. Wir zeigten auf, wie eine durchdachte Datenstrategie und die Optimierung von Inhalten für semantische Suchen den entscheidenden Unterschied machen können. Die vielen spannenden Fragen und die engagierte Teilnahme haben uns gezeigt, dass wir hier einen Nerv getroffen haben. Wie wir als GEO-Spezialisten unterstützen können Gerade im lokalen Kontext ist geografische Sichtbarkeit entscheidend. Als GEO-Spezialisten helfen wir dir dabei, deine Präsenz in lokalen Suchsystemen und Kartenanwendungen zu stärken – ein wichtiger Faktor, um auch in KI-gesteuerten Umgebungen gefunden zu werden. Mit strukturierten Standortdaten, Local SEO und der gezielten Einbindung in semantische Suchsysteme sorgen wir dafür, dass deine Angebote dort erscheinen, wo Deine Zielgruppe sucht – heute und in der KI-getriebenen Zukunft. Kontaktiere uns!
DMEXCO 2025: CRM, KI und die Zukunft des Suchmaschinenmarketings
24.09.2025

Axel
Zawierucha
Kategorie:
Inside internetwarriors

Die DMEXCO 2025 in Köln war für uns bei internetwarriors.de mehr als nur eine Messe – sie war ein pulsierender Marktplatz der Ideen, ein Schmelztiegel der Innovationen und vor allem eine Bestätigung für die Themen, die uns und unsere Kund *innen tagtäglich bewegen. Mit einem Rekordandrang von über 40.000 Teilnehmer *innen und unter dem Motto "Be Bold. Move Forward." sandte die diesjährige Leitmesse des digitalen Marketings ein klares Signal aus: Die Zukunft gehört den Mutigen, den Vorreitern und denen, die bereit sind, neue Wege zu gehen. In unzähligen inspirierenden Gesprächen mit Kund*innen, Partner*innen und Branchenkolleg*innen hat sich für uns ein roter Faden herauskristallisiert, der die zentralen Herausforderungen und Chancen unserer Zeit miteinander verbindet: die untrennbare Verknüpfung von Customer-Relationship-Management (CRM), die Revolution durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Neudefinition der Kampagnenplanung im Zeitalter generativer Modelle. Das Fundament erfolgreicher Performance-Kampagnen: Die CRM-Feedbackschleife Ein Thema, das in unseren Gesprächen auf der DMEXCO 2025 immer wieder in den Vordergrund trat, war die immense Bedeutung einer tiefen Integration von CRM-Systemen in Performance-Marketing-Kampagnen. Es ist eine Erkenntnis, die so simpel wie entscheidend ist: Wer erfolgreich Leads generieren will, darf nicht an der Oberfläche kratzen. Die bloße Generierung von Kontaktdaten ist nur die halbe Miete. Der wahre Wert entfaltet sich erst dann, wenn eine nahtlose Feedbackschleife zwischen Marketing und Vertrieb etabliert wird. Genau hier kommt das CRM ins Spiel. Es ist das Herzstück, das alle relevanten Informationen über eine n potenzielle n Kund*in bündelt und uns verrät, was aus einem generierten Lead tatsächlich geworden ist. Wurde der Kontakt qualifiziert? Kam es zu einem Verkaufsgespräch? Wurde ein Vertrag abgeschlossen? Dieses Feedback ist pures Gold für die Optimierung von Performance-Kampagnen. Ohne diese Rückkopplung agieren wir im Blindflug. Wir sehen zwar, welche Anzeigen und Keywords Klicks und Konversionen generieren, aber wir wissen nicht, welche davon wirklich zu Umsatz führen. Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Praxis und den intensiven Gesprächen auf der Messe können wir eine klare Empfehlung aussprechen. Als offizieller Implementierungspartner von Teamleader in Deutschland haben wir tiefgreifende Einblicke in die Leistungsfähigkeit moderner CRM-Systeme. Wir sind überzeugt, dass Teamleader alle wichtigen Features vereint, um erfolgreich Business machen zu können. Von der zentralen Kontaktdatenbank über das Deal-Tracking und die Projektverwaltung bis hin zur Zeiterfassung und Rechnungsstellung bietet die Plattform eine All-in-One-Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse von Agenturen und dienstleistungsorientierten KMUs zugeschnitten ist. Die nahtlose Integration ermöglicht genau jene wertvolle Feedbackschleife, die für datengetriebenes Marketing unerlässlich ist. Die Diskussionen auf der DMEXCO haben gezeigt, dass Unternehmen, die diese Schleife erfolgreich geschlossen haben, ihre Marketingbudgets deutlich effizienter einsetzen. Sie können ihre Kampagnen gezielt auf die Kanäle und Zielgruppen ausrichten, die die wertvollsten Kund*innen liefern. In einer Zeit, in der die Kosten für digitale Werbung stetig steigen und der Wettbewerb intensiver wird, ist diese datengestützte Präzision kein "Nice-to-have" mehr, sondern ein absolutes Muss für nachhaltigen Erfolg. Google im Wandel: Die Zukunft der Suche im Zeitalter der KI Natürlich war auch die KI Zukunft und die von Google und der organischen Suche eines der alles beherrschenden Themen in den Kölner Messehallen. Die Ära der rein keyword-basierten Suche neigt sich dem Ende zu. Generative KI-Modelle und die zunehmende Integration von KI in die Suchergebnisseiten (SERPs) läuten einen Paradigmenwechsel ein. Die Frage, die sich alle stellen, lautet: Wie wird sich die Suche verändern und was bedeutet das für unsere SEO- und SEA-Strategien? Die Keynotes und Fachvorträge auf der DMEXCO zeichneten ein klares Bild: Die Suche wird kontextueller, dialogorientierter und persönlicher. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur eine Liste von Links, sondern direkte Antworten und Lösungen für ihre Anliegen. Googles "Search Generative Experience" (SGE) ist hier nur der Anfang. Die Fähigkeit, komplexe Anfragen zu verstehen und in ganzen Sätzen zu beantworten, wird die Art und Weise, wie wir nach Informationen suchen, fundamental verändern. Für uns als Agentur bedeutet das, dass wir unsere Content-Strategien anpassen müssen. Es geht nicht mehr nur darum, einzelne Keywords zu optimieren, sondern umfassende Themenwelten zu schaffen, die die Fragen der Nutzer* innen ganzheitlich beantworten. "Topical Authority" wird zur neuen Währung im SEO. Wir müssen die Experten für unsere Nische werden und Inhalte erstellen, die sowohl für den die Nutzer*in als auch für die KI-gestützten Algorithmen einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig eröffnen sich durch die KI auch neue Möglichkeiten für die bezahlte Suche. Performance-Max-Kampagnen sind ein gutes Beispiel dafür, wie Google KI nutzt, um die Ausspielung von Anzeigen über das gesamte Google-Netzwerk hinweg zu automatisieren und zu optimieren. Die Herausforderung für uns Marketer besteht darin, der KI die richtigen Signale zu geben – und hier schließt sich wieder der Kreis zum CRM. Je besser die Daten sind, die wir der KI zur Verfügung stellen, desto präziser kann sie arbeiten und desto besser werden die Ergebnisse sein. Die Revolution der Kampagnenplanung: Generative KI als kreativer Partner Die vielleicht greifbarste Veränderung, die die KI mit sich bringt, erleben wir derzeit in der Kreation und Planung von Kampagnen. Generative KI-Tools für die Erstellung von Texten, Bildern und sogar Videos waren auf der DMEXCO allgegenwärtig. Diese Technologien haben das Potenzial, unsere Arbeitsprozesse von Grund auf zu verändern. Sie ermöglichen es uns, in kürzerer Zeit eine größere Vielfalt an Werbemitteln zu erstellen und A/B-Tests in einem bisher ungekannten Ausmaß durchzuführen. Doch die wahre Revolution liegt nicht nur in der Effizienzsteigerung. Generative KI kann auch als kreativer Sparringspartner dienen, der uns neue Ideen und Perspektiven liefert. Sie kann uns dabei helfen, Zielgruppen noch besser zu verstehen und personalisierte Ansprachen zu entwickeln, die genau auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnitten sind. Die Gespräche auf der Messe haben jedoch auch gezeigt, dass die menschliche Komponente dabei nicht zu kurz kommen darf. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug, aber sie ersetzt nicht die strategische Planung, die kreative Vision und das Markenverständnis, das erfahrene Marketingexperten auszeichnet. Die Kunst wird darin bestehen, die Stärken von Mensch und Maschine optimal zu kombinieren. Die KI liefert die Daten und die Skalierung, der Mensch die Strategie und die emotionale Intelligenz. Fazit: Mutig voranschreiten in eine datengestützte Zukunft Unsere Zeit auf der DMEXCO 2025 hat uns in unserer Überzeugung bestärkt: Die Zukunft des digitalen Marketings ist datengestützt, KI-getrieben und kund*innenzentriert. Die Silos zwischen Marketing, Vertrieb und Service müssen endgültig eingerissen werden. Eine integrierte Sicht auf dendie Kund*in, ermöglicht durch ein leistungsstarkes CRM-System, ist das Fundament für alles Weitere. Die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern prägen schon heute das KI im Unternehmen . Es gilt, diese Technologien mutig anzunehmen, ihre KI Chancen zu erkennen und sie intelligent in unsere Strategien zu integrieren. Die DMEXCO 2025 war ein Weckruf für alle, die noch zögern. Der Wandel ist da, und er wartet nicht. Wir bei internetwarriors.de sind bereit, diesen Wandel aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit unseren Kund*innen die Chancen zu ergreifen, die er uns bietet. Denn wie das Motto der DMEXCO schon sagte: Es ist an der Zeit, mutig zu sein und voranzuschreiten. Sie wollen den Wandel im digitalen Marketing gemeinsam mit uns vorantreiben? Dann lassen Sie uns jetzt die nächsten Schritte gehen – datengetrieben, kreativ und mutig. Wir sind bereit. Sind Sie es auch?
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